Rechnung für freundschaftliche Tätigkeiten?

3 Antworten

Man kann grundsätzlich nur etwas in Rechnung stellen, was vorher entsprechend kommuniziert wurde.

Desweiteren Rechnungen kann man als Selbstständiger mit Gewerbe oder auf Honorarbasis schreiben.

Aber man kann nicht nach getaner Arbeit auf einmal sagen ...... jetzt will ich doch Geld haben, nachdem es vorher als Freundschaftsdienst / Gefälligkeit angeboten wurde.

Klar wenn ein Vertrag zwischen Euch beiden besteht, kann er berechnen. Solche Verträge können auch mündlich geschlossen werden, müsten dann aber nachgewiesen werden. Er muss also zumindest einmal davon geredet haben, bevor die Einrichtung stattgefunden hat und es muss sich nachweisen lassen. Konkrete Beträge müssen nicht genannt werden.

Es wurde kein Vertrag ob mündlich oder schriftlich gemacht! Seine noch Ehefrau sagt, dass er dies nur aus Trotz machen möchte, wie schon gesagt, er meint, dass ich ein Verhältnis mit ihr habe!

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Wenn es vorher keine (mündliche) Vereinbarung über eine Bezahlung gab, nein. Das ist eine private Gefälligkeit, keine Dienstleistung im Sinne des § 611 BGB. § 612 BGB dürfte daher nicht anwendbar sein.

Es steht deinem Freund frei, Gegenteiliges zu beweisen.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche

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