Verwaltung beauftragt Handwerker, wir sollen Rechnung erstatten...rechtens?

Wir wohnen in einer Altbauwohnung und haben in der Umgebung vom Hänge-WC ab und an feuchte Fugen, egal ob wir zuhause sind oder nicht. Haben das der Hausverwaltung als Information jetzt, als es immer häufiger auftrat, gemeldet. Haushandwerker kam zur Besichtigung, hat auch nur geschaut und nicht wirklich was gefunden. Nur gemeint, es könnte ein Haarriss in der Keramik sein oder vllt auch aus m Rohr in der Wand kommen. Daraufhin hat die Verwaltung eine Leckortung beauftragt. Dieser hat umfangreich kontrolliert und nichts fehlerhaftes gefunden. Nun soll es Schwitzwasser sein, dass sich auf dem unebenen Boden in den Fugen in Richtung Wand setzt. Definitiv sind die Fugen, wenn sie denn trocken sind, heller durch Kalk(?), als die, die immer trocken sind. Muss dazu sagen, dass wir sehr kalkhaltiges Wasser haben.

Jetzt haben wir Post bekommen von der Hausverwalter mit der Rechnung zur Leckortung, die erstmal vom Vermieter übernommen wurde und von uns nun an ihn bezahlt werden soll in Höhe von etwas über 200,00 €. Müssen wir diese Rechnung tatsächlich übernehmen, weil wir die "Verursacher des Problems" sind und unser Heiz- und Lüftungsverhalten anpassen sollen?

Wir wollten doch nur, dass uns nicht durch Unterlassung vorgeworfen werden kann, Schaden am Gebäude verursacht zu haben, falls doch irgendein Rohr kaputt ist oder ähnliches.

Wer weiß Rat?

Handwerker, handwerkerrechnung, Recht
Darf Handwerker über 1 Jahr später MwSt. in Rechnung stellen (aus Angst vor dem Finanzamt)?

Hallo zusammen!

Ich habe vor über einem Jahr meine Hausfassade sanieren lassen. Mit der Firma war ein Pauschalfestpreis i.H.v. 10.000 € vereinbart. Diese 10.000 € habe ich nach Fertigstellung der Leistung bei Abnahme bar gegen Quittung bezahlt, da Barzahlung vereinbart war. Das ist 15 Monate her.

Da ich eine Einliegerwohnung in meinem Zweifamilienhaus vermiete, wollte ich die Kosten bei der Steuererklärung absetzen und habe sie entsprechend angegeben. Als Beleg habe ich erst einmal die Quittung (ohne Ausweis der MwSt.) beigefügt.

Nach ein paar Wochen rief mich die Firma an und sagte, dass sich das Finanzamt im Rahmen einer Überprüfung bei ihnen gemeldet und nach der Rechnung für die von mir angegebenen Leistungen gefragt hat. Die Firma behauptete, dass wir seinerzeit angeblich doch "ohne Rechnung" vereinbart hätten und sie nun die Mehrwertsteuer von knapp 2.000 € bei mir nachfordern müsse.

Dem war aber nicht so. Auch wenn ich im Nachhinein betrachtet sicherlich etwas naiv war, so viel Geld nur über Quittung und ohne Ausweis der MwSt. und Material/Leistungen zu zahlen, war mir war nicht bewusst, dass die Firma das augenscheinlich an der Steuer vorbei machen wollte. Schließlich wollte ich die Kosten ja auch geltend machen.

Nun hat mir die Firma frech eine Rechnung (die 1. überhaupt) über 10.000 € netto + 1.900 € MwSt. geschickt, also über insgesamt 11.900 € brutto. 15 Monate nach Abnahme und Abrechnung. Darauf ist handschriftlich die in bar erhaltene Betrag vermerkt. Die Rechnung datiert auf heute.

Wie soll ich mich verhalten? Ist doch nicht meine Schuld, wenn die Firma Steuern hinterziehen will. Als Endverbraucher zahle ich doch immer brutto und nicht netto. Davon bin ich auch bei der Schlusszahlung vor 15 Monaten ausgegangen. Mach ich mich mitschuldig an der versuchten Steuerhinterziehung?

Vielen Dank für eure Antworten!

handwerkerrechnung, Mehrwertsteuer, Steuerrecht
Ich brauche Eure Meinung zu einer Handwerker-Rechnung, könnt Ihr mir Rat geben?

Wir sind eine Eigentümergemeinschaft mit 6 ETW. Es sollten lt. Beschluss schon in 2012 Malerarbeiten im Aussenbereich ausgeführt werden.( 1 Angebot in 2012) lag vor über 5.100 € Brutto) Diese Arbeiten wurden jedoch aufgeschoben und im Protokoll 2014 wurde der Beschluss für gesamt 5.000€ gefasst. und es sollten 2 weitere Angebote vorher vom Verwalter eingeholt werden. In 2015 haben wir als einzige Miteigentümer nicht an der Versammlung teilgenommen und mit 5 Stimmen wurde ein Beschluss zur Ausführung der Malerarbeiten der Holzflächen zu maximal 5.263 € netto. Es wurden nicht 2, sondern 1 Angebot vom Verwalter eingeholt und zwar dass, der Maler Firma bei der der Verwalter selbst Geschäftsführer ist und seine Mutter nach aussen hin fungiert. Der Anstrich wurde im Sommer 2015 bereits ausgeführt. Heute erhielten wir einen als Anhang eines Newsletters vom Verwalter die Mitteilung, das die ausgeführten Arbeiten 6.902,- € brutto kosten ( Zusatzkosten in Höhe von ca. 500€ brutto aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen seitens der Berufsgenossenschaft). Hier handelt es sich um ein aufgestelltes Gerüst um an der hinteren Fassade die Holzfenster erreichen zu können. Diese Tatsache war sowohl dem Verwalter in der Person des Verwalters seit Jahren, als auch dem angestellten Malermeister und seinem Geschäftsführer gleichzeitig Verwalter bei der Ortsbegehung bekannt. Frage 1: Liegt eine Täuschung vor, wenn der Beschluss 2014 von Gesamtkosten 5.000 € vorliegt und die Eigentümer 5.263 € netto verabschieden? Jetzt sind das nämlich brutto 1.000€ mehr als beschlossen! Darf ein Handwerker/Verwalter netto Beträge ausweisen? oder ist hier nicht etwas verschleiert worden? Frage 2: Ist der Verwalter im Interessenskonflikt, wenn er als Verwalter und gleichzeitig als Geschäftsführer der Malerfirma fungiert? Frage 3: Durch die Zusatzkosten wie o.a. Gerüst (was ja bekannt war und in keinem Angebot enthalten war) liegt die tatsächliche Rechnung bei 6.900 € brutto. Darf die bekannte Pos. Gerüst überhaupt im Nachhinein erhoben werden?

Ich würde mich riesig über fundierte Antworten bzw. Informationen freuen :-)

handwerkerrechnung
Handwerkerrechnung bei Auftragsvergabe ohne Kostenvoranschlag

Liebes Forum,

ich würde mich über einen Rat oder eine Meinung zu einer Handwerkerrechnung freuen. In unserer Wohnanlage sind gesetzlich vorgeschriebene Wärmemengenzähler in die zentrale Warmwasserbereitung eingebaut worden.

Der Hausverwalter hat in der Annahme, daß es sich um eine "kleine Maßnahme" in der Größenordnung von EUR 500,- handelt, den Auftrag ohne Kostenvoranschlag an eine Handwerksfirma vergeben. Diese hat nun im Zuge der Arbeiten Teile der Heizungsanlage (Zulaufrohre etc.) erneuert, und uns eine Rechnung über EUR 5000,- präsentiert.

Auf die Frage hin, ob es nicht angemessen gewesen wäre, die Hausverwaltung oder die Hausgemeinschaft darüber zu informieren, daß voraussichtlich eine Rechnung über mehrere tausend Euro entstehen würde, hat der Handwerker sinngemäß geantwortet: "wenn niemand nach einem Kostenvoranschlag fragt, macht er auch keinen".

Daran, daß die berechneten Arbeiten durchgeführt wurden, gibt es keinen Zweifel. Allerdings war zum Zeitpunkt der Arbeiten bereits eine komplette Erneuerung der Heizungsanlage in der Diskussion, welche etwa EUR 10.000 kosten würde. Die Arbeiten an der alten Anlage für über 5.000 Euro waren demnach eine vollkommen sinnlose Investition.

Trägt Ihrer/Eurer Meinung nach der Handwerker oder die Verwaltung eine Mitschuld an dieser ärgerlichen Situation, und kann einer der beiden dafür belangt werden? Vielen Dank für alle Ratschläge!

handwerkerrechnung, Kostenvoranschlag

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