Realistisch oder unverschämt, wenn ein Galerist bei einem Hobbykünstler 20% Provision verlangt?

4 Antworten

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wieso, 20 % ist doch nciht viel. Zum Teil erden bis 40 % verlangt.

Man darf nicht nur ein Bld sehen, das mal so eben über den Tisch geht.

Der Galerist muss das gnaze Jahr die Galerie unternehlten, organiseirt und bewirbt die Ausstellung. Wenn ncihts verkauft wird hat er die Kosten ohne jedes Äquvalent an der Backe.

Die Künstler sollten froh sein, das ein Galerist sich um die Dinge kümmert und soviel Geld in die Werbung und Förderung der Kunst steckt, ohne den Erfolg vorher abschätzen zu können.

Überlege mal am Beispiel des bildes von 1.800,- wieviele er verkaufen muss um die ganz kosten drin zu haben. Ausserdem sind die 360,- Euro brutto. Da sind erstmal schon ca. 60,- Euro Umsatzsteuer vorne weg, die er an das Finanzamt abführt.

Dan je nach größe 2.000,- bis über 5.000 Euro Miete, die anderen kosten usw. und verdienen will er auch ncoh etwas.

20 % scheint mir ein Schnäppchenpreis zu sein. Ich habe von höheren Provisionen gehört (bis 40%).

Hm, also bei völliger Unkenntnis würde ich die 20% aber in Ordnung finden. Schließlich hat der Gallerist den Wert geschätzt und auch sonst alles organisiert. Er hat ja auch Kosten und noch viel wichtiger die Kontakte zu Leuten die die Bilder kaufen sollen. Gerade für die erste(n) Austellung(en) ist das doch ok. Wenn du mal soweit bist, dass echte Nachfrage herrscht, bzw. die Preise nach oben gehen, kannst du sicher auch noch verhandeln.

Freelancer ohne Wohnsitz in Deutschland

Hallo zusammen,

ich werde in 2 Monaten mein Studium abschließen und plane einen Monat später ab Oktober mit meinen Freund ins Ausland (vermutlich Asien, keine EU-Ausland) zu gehen. Er ist Tauchlehrer und gerade auf der Suche nach einer Stelle, deshalb wissen wir noch nicht wo es hin geht (Aufenthaltsdauer: 6 Monate - 2 Jahre, Dauer noch nicht sicher..)

Ich arbeite momentan in einer Werbeagentur, welche mir bereits einen Job als Freelancer angeboten hat. Diesem Job würde ich gerne aus dem Ausland nachkommen, da ich aber nicht weiter die Krankenversicherung in Deutschland zahlen möchte, sonder mich nur privat absichern möchte (wird sonst zu teuer) plane ich meinen Wohnsitz in Deutschland abzumelden, da man sonst nicht aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten kann.

Wie nun rechne ich jedoch meine Arbeit als Freelancer ab? Da ich 2014 länger als 6 Monate in Deutschland war bin ich 2014 natürlich noch voll steuerpflichtig hier. Umsatzsteuer habe ich nicht vor auszuweisen, da ich die Kleinunternehmerreglung in Anspruch nehmen möchte (Ich rechne lediglich mit Kleinaufträgen von ca. 800 € monatlich). Nun das Problem: Ich muss auf meinen Rechnungen ja untere anderem Steuernummer und meine Anschrift schreiben, ohne Wonsitz besitze ich jedoch keine Anschrift? Und darf ich die Steuernummer überhaupt noch verwenden in 2015, da diese ja einem Finanzamt meines Wohnsitzes zugeordnet ist (wäre dann die Verwendung der Steueridentifikationsummer besser?)

Eine weitere Frage ist ob es überhaupt möglich ist als Freelancer für nur einen Auftraggeber zu arbeiten, zumindest zu Beginn... Stichwort: Scheinselbstständigkeit!

Und jetzt wirds noch komplizierter:

Zu diesem Job als Freelancer kommt noch das ich letzten Monat und nächsten Monate auf einer Messer gearbeitet habe / bzw. arbeiten werde und etwas Geld für das Ausland zu sparen (zusammen nur 900€). Ich habe/hatte aber nur diese zwei Jobs dieser Art, und plane dies auch nicht zu wiederholen. Kann ich diese auch unter meiner Freelancer-Tätigkeit laufen lassen, obwohl diese vom Tätigkeitsfeld nicht dazu gehören (Freelancer: Grafikdesigner, Messe: Kundenberatung).

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen kann. Denn ich möchte weder den Deutschen Staat bescheißen noch meinen Auftraggeber rechtlich Probleme bereiten.

Beste Grüße

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