Überweisung aus der Türkei nach Deutschland?

2 Antworten

Ich denke du befindest dich hier auf der sicheren Seite bzw. deine Mama.

Das einzige was passieren kann, und das hast du schon gut vermutet, dass Belege gefordert werden, oder eine Begründung.

Wären dann Unterlagen zu besagtem Geschäft noch da, seid Ihr 100% safe, sonst wirds warscheinlich noch etwas hin- und hergehen

Naja, das Geschäft ist schon seit über 10 Jahren nicht mehr da. Daher auch keine Unterlagen mehr hierzu - zumindest nicht bei meinen Eltern.

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Wer soll denn da Belege fordern?

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  1. richtig, wenn Empfänger andere Person als Absender
  2. richtig
  3. richtig
  4. richtig
  5. richtig
  6. quatsch
  7. Kapitalerträge sind im Wohnsitzland zu versteuern, das ist richtig.

Frage zu 1.

Genau, keine Meldung

Frage zu 4.

Wenn es um Steuern geht, so ja sowieso nur höchstens 10 Jahre zurück.

Frage zu 5.

Seit wann leben denn die Eltern in Deutschland? Wenn die nur eine geringe Rente bekommen, muss ja erstmal geprüft werden, ob die hier überhaupt in den Bereich kommen wo Steuern gezahlt werden müssen.

Beispiel:

50.000,- Anlagesumme. 4 % Zinsen = 2.000,- - Sparerfreibetrag 1602,- = zu versteuern 398,- Euro. Rente von beiden zusammen 30.000,-. Davon zu versteuern 50 % (Hängt vom Jahrr des Renteneintritts ab. wären 15.000,- aus der Rente + 398,- Zinsen, keine Einkommensteuer.

Für die Jahre, in denen sie in Deutschland gewohnt haben, hätten sie in der Türkei keine Steuern auf die Zinsen zahlen müssen.

Die türkische Steuer wird hier ggf. angerechnet.

@GUltimate Punkt 6 ist nicht Pauschal "Quatsch" Herr Kollege. Dem Fragesteller möchte ich zu Punkt 6 noch etwas auf den Weg geben : Die Bank WIRD alle deine Daten feststellen, überprüfen und speichern und gem. Paragpraph 93a der Abgabenordnung ist die Bank verpflichtet ALLES dem Finanzamt mitzuteilen. Also "anonym" ist diese Überweisung NICHT. ABER: Du hastnichts zu befürchten und bei so einer Summe von alten Leuten, die jahrelang ein Geschäft betrieben haben (Gew.An.&Abmeldung ist ja beim Gew.Aufsichtsamt als Kopie zu bekommen) und die nicht monatlich solche Summen durch die Welt versenden.....mach dir keine Sorgen. Die sind hinter ganz anderen Leuten her! Alles ist bei euch erklärbar. Es wäre z.B. eine Erklärungsnot wenn ihr HartzIV Empfänger wärt und plötzlich 50.000 € aufs Konto kommen..Dann könnten die Behörden mal nachhaken. AUTOMATISCH wird die Bank dem FA nicht dich "anzeigen" wegen Geldwäsche. Das würde die Bank nur bei Verdacht auf Geldwäsche tun. Aber deine Daten überprüfen, notieren, speichern gem. GwG tun !

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@Anwaltssohn

Zum einen sind wir keine Kollegen, denn mein Vater war Maschinenbauer udn kein Anwalt und zum Anderen wüsste ich gern, zu welchem der in § 93 a AO genannten Sachverhalten der Eingang einer Überweisung von einem eigenen Konto in der Türkei gehört:

den Finanzbehörden Folgendes mitzuteilen:

a) den Empfänger gewährter Leistungen sowie den Rechtsgrund, die Höhe und den Zeitpunkt dieser Leistungen,

b) Verwaltungsakte, die für den Betroffenen die Versagung oder Einschränkung einer steuerlichen Vergünstigung zur Folge haben oder die dem Betroffenen steuerpflichtige Einnahmen ermöglichen,

c) vergebene Subventionen und ähnliche Förderungsmaßnahmen sowie

d) Anhaltspunkte für Schwarzarbeit, unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung oder unerlaubte Ausländerbeschäftigung;

Was in Frage käme, wäre eine Verdachtsmeldung bezüglich Geldwäsche, die aber nicht an das Finanzamt ginge, sondern an Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU)

und mit Sicherheit nicht bei einer Überweisung von einem eigenen Konto erfolgt.

Siehe auch die Antwort von @correct.

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@Anwaltssohn

Ja, Gewerbeanmeldung könnte man sicherlich einholen und vorlegen bei Bedarf. Ansonsten ist es das erste mal, dass Geld übertragen wird. Und so oft wird das auch nicht mehr vorkommen.

Einziges Problem könnte sein: Mein Vater hat vor vielen Jahren Insolvenz für sein Geschäft anmelden müssen (keine Privatinsolvenz --> somit ist er aktuell auch hoch verschuldet, aber da er nur Rente bezieht ist hier nichts zu holen. Zu dieser Vorgehensweise rieten ihm damals seine Anwälte).

Das Vermögen ist auch getrennt, d.h. Haus und Konten (In- und Ausland) laufen ausschließlich auf meine Mama. Daher sollte das auch kein Problem sein.

Und wie du schon sagst, es ist alles erklärbar. Es geht hier ja auch nicht um riesige Summen. Ich kann auch nicht sagen, ob die 50 TEUR der Gesamtbetrag sind oder ob da noch mehr liegt. Aber ich schätze mal - wenn überhaupt - reden wir von 100-200 Tausend. Das ist aber nur eine Mutmaßung meinerseits. Und ich denke so viel kann man in 40 Jahren Berufstätigkeit durchaus ansparen.

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Das mit der Mitteilung an das Finanzamt durch die Bank hatte ich hier schon des Öfteren gelesen. Ob das jetzt immer gemacht wird ab einem bestimmten Betrag oder nur nach Ermessen der Bank weiß ich leider nicht.

Meine Eltern leben schon seit 40+ Jahren hier. Rente dürfte gering sein. Weiß ich aber nicht genau.

Ich gebe dir recht, dass sie wahrscheinlich keine Zinsen in der Türkei hätten zahlen müssen. Das haben die aber wohl nicht auf dem Schirm gehabt.

Anrechnung der Steuer wird wahrscheinlich nur gehen, wenn die türk. Bank ihnen die Steuerzahlungen bestätigt. Wie lang das nun im Nachhinein möglich ist kann wahrscheinlich nur die türk. Bank sagen.

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@GUltimate

Das wird nach Deinem Sachverhalt entfallen, denn wenn hier keine Steuer anfällt, kann auch keine türkische Steuer angerechnet werden (Deutschland erstattet ja keine in der Türkei gezahlte Steuer).

Deshalb gehe ich davon aus, dass einfach überhaupt nichts passiert.

Das mit der Mitteilung an das Finanzamt durch die Bank hatte ich hier schon des Öfteren gelesen.

Man liest viel und achtet oft nicht auf den Zusammenhang. Die Bank meldet automatisch alle Erträge die ausgezahlt werden und das Zentralamt für Steuern. Aber eben Erträge und keine Zahlungseingänge. Überlege Dir mal, was die alles melden müssten, wenn die alle Überweisungseingänge aus dem Ausland melden wollten. Wer soll diese Daten auswerten?

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Also soweit ich das jetzt nachfragen konnte erhält meine Mama 700 EUR und mein Vater 400 EUR Rente. Demnach sollten tatsächlich keine Steuern anfallen.

Dass die in der Türkei gezahlten Steuern der Vorjahre natürlich nicht mehr erstattet werden (egal ob von der Türkei oder Deutschland) ist denke ich klar.

Des Weiteren haben meine Eltern ohnehin "getrennte Vermögen", d.h. mein Vater musste damals Insolvenz anmelden (aber bisher keine Privatinsolvenz gemacht, da seine Anwälte meinten, dass das nicht nötig ist da er ohnehin nur wenig Einnahmen hat). Daher laufen das Haus und auch sämtliche Konten auf meine Mama (In- und Ausland).

Auch dieser Übertrag würde vom Konto meiner Mama in der TR auf das auf ihren Namen laufende Konto in DE gehen, da ja mein Vater quasi verschuldet ist durch die Insolvenz damals.

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@GUltimate

Alles in Ordnung und keine Probleme. Bei den Zahlen fällt keine Steuer an, da könnt Ihr sicher sein.

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@GUltimate

Also „kein Problem“ würde ich nicht pauschal sagen. Ich stimme zu dass du nichts zu befürchten hast weil deine Eltern nachweislich ihr Leben lang gearbeitet haben ABER bei einer großen Summe WIRD die Identität und Herkunft geprüft und bei Verdacht auf Geldwäsche kann und wird die Bank das Finanzamt informieren. Es kann also DURCHAUS sein dass das Finanzamt fragt „woher kommt das Geld“ und du kannst dann erklären dass es versteuertes und angespartes Geld ist. WENN das Finanzamt aber zu der Auffassung gekommen dass das Geld eventuell in Deutschland nicht versteuert wurde und verdient wurde und in die Türkei geschafft wurde, dann könnten Sie unter Umständen Unterlagen verlangen aus welcher Tätigkeit deine Eltern das Geld angespart haben. Das dürfte leicht festzustellen sein, da sie ja auch eine Steuernummer haben und Jahre lang ein Gewerbe betrieben haben. Dann könnte das Finanzamt checken ob die jährlichen Steuer Erklärungen überhaupt einen Gewinn jährlich abwerfen. Wenn ein Gewerbetreibender über Jahre nur geringe Gewinne ausweist und dann plötzlich 50.000 € angespart hat, dann könnte das Finanzamt auf die Idee kommen diese Inkongruenz nachzufragen. Also :“ Äh Moment mal Da sind extrem geringe Einmahmen, kaum Gewinne über Jahre gewesen aber 50.000 € im Plus? Das passt dann nicht. Was deine Eltern in der Türkei für Geld verdient haben und ob sie es dort versteuert haben interessiert das deutsche Finanzamt überhaupt nicht und die können auch nicht in der Türkei nachforschen oder du bist auch nicht verpflichtet/das türkische Finanzamt dem deutschen Finanzamt die Erklärungen nach zu reichen. Das deutsche Finanzamt untersucht dann auf jeden Fall in Deutschland die Einkünfte deiner Eltern.

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@GUltimate

Gerade dieser Teil deiner Geschichte dürfte das deutsche Finanzamt aufhorchen lassen, da eine Insolvenz in Deutschland vorlag und nur geringe Einnahmen und Gewinne erzielt wurden. Also die 50.000 € sparen, ist für mich zwar glaubwürdig, aber das Finanzamt könnte fragen. Das ist meine Aussage. Es könnte bei Verdacht! Muss aber nicht.

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@GUltimate

Des Weiteren hast du in deiner Eingangsfrage geschrieben, dass deine Eltern ein gut gehendes Geschäft hatten und in diesem Abschnitt schreibst du dein Vater musste Insolvenz anmelden. Also ich finde deine Frage und Geschichte nicht ganz stimmig, sei mir nicht böse. Aber ich glaube du hast da Panik dass das Finanzamt doch aufräumen könnte?

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@Anwaltssohn

Bin dir natürlich nicht böse. Wenn ich es so betrachte, klingt es natürlich erst mal seltsam. Aber das Gewerbe hatten meine Eltern ja mehrere Jahrzehnte. In diesen "guten" Jahren wurde auch viel erwirtschaftet - inklusive vieler Häuser/Wohnungen aus steuerlichen Gründen (zur Vermietung etc.). Dies wurde damals von den Anwälten bzw. Steuerberatern meinen Eltern nahegelegt. Und da die sich nicht wirklich mit der Materie auskannten sind sie dem auch gefolgt. Was im Nachhinein vielleicht ein Fehler war. Denn es geht ruck zuck, dass einem die Banken dann auch alles wieder wegnehmen wenn es mal nicht so gut läuft.

Wie genau nun die Insolvenz, die ja nur die letzten wenigen Jahre betrifft, nun Aufschluss über die rechtmäßigkeit des davor angesparten Geldes gibt, kann ich nicht beurteilen.

Das Geschäft lief ja auf meinen Vater. Meine Mutter (und auch Vater) hatten ja in der Tat genau in der Zeit (lange vor der Insolvenz) viele Jahre Zeit gehabt, Geld anzusparen. Ich denke mal, dass sie das dann auch direkt nur auf Mamas Konto in der Türkei angespart haben, damit dann eben in solch einem Fall nicht auch noch das Gesparte dran glauben muss.

Denn genommen haben sie so ziemlich alles was möglich war: Häuser, Wohnungen, Versicherungen.

Versteh mich nicht falsch aber meine Eltern haben Jahrzente lang hart gearbeitet, gutes Geld verdient; bis es dann eben nicht mehr so war. Den Schuldigen sucht man immer bei den anderen. Ich kann das auch tatsächlich nicht beurteilen, wie es letztendlich zur Insolvenz kam. Laut meines Vaters Aussage war hier sowohl die Bank als auch der Steuerberater Schuld. Dies ganze war auch lange Gegenstand diverser gerichtlicher Auseinandersetzungen - leider zu Ungunsten meines Vaters (langwierige und aufwändige Prozesse).

Daher dein berechtigter Einwand zur herkunft des Geldes. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass das absolut legal verdientes Geld war, da das Geschäft wirklich gut lief.

Ich weiß, ich muss mich hier nicht rechtfertigen aber eine kleine Erklärung meinerseit erachte ich als fair, da auch du bzw. ihr euch die Zeit nehmt mein Anliegen zu lesen und zu beantworten.

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@Anwaltssohn

" wird die Bank das Finanzamt informieren" - nein.

Du bist einfach unbelehrbar - das Finanzamt bekommt niemals eine solche Mitteilung - die angebliche Gesetzesgrundlage existiert einfach nicht.

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@correct

Dann ließ mal das GwG und die AO Paragraph 93a. Doch die Bank übermittelt die Transaktion. Es tut mir leid aber du bist nicht akkurat genug um Gesetzestextess zu lesen. Lies bitte nach.

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@Anwaltssohn

Ich lese nicht - ich kenne das Zeug seit Jahrzehnten fast auswendig.

Du aber solltest einen Wiederholungskurs in Lesen nehmen.

93 handelt von der Auskunftspflicht. Also für Anfänger - das Finanzamt fragt irgendwo an und hat das Recht auf Auskunft.

Das hat nichts damit zu tun, dass die Bank etwas dorthin meldet.

Wohin sie ggf. meldet wurde hier schon geschrieben, aber auch das hast Du nicht lesen/verstehen können.

Und wage es ja nicht, die Koryphae wfwbinder nochmal als "Kollegen" zu bezeichnen - davon bist Du Lichtjahre entfernt.

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@correct

du machst mir echt Spaß :-D Herr Kollege. Erstens ist das ein öffentliches Forum ich helfe gerne mit meinem Wissen. und du brauchst mir nicht zu drohen mit ich „soll es nicht wagen“ zweitens: Gesetze ändern sich im Laufe der Jahre und deine Jahrzehnte lange Erfahrung scheint veraltet zu sein. Denn der Paragraph 93a ist genau so wie ich geschrieben habe, das Finanzamt kann Auskunft einholen. Und wenn ich den anderen User Herr Kollege nenne dann ist das nur nett und kollegial und keine Beleidigung. Das ist ein öffentliches Forum, )du kannst dir gerne dich abmelden. Mir macht das Spaß hier und ich lerne auch was für mein Jura Studium . Also locker bleiben. ;) Kollege!!!!

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@Anwaltssohn

Studenterl, Du hast behauptet, dass die Bank dem Finanzamt meldet (muss ich es Dir buchstabieren?).

Wie lange Du hier noch Spass haben wirst, entscheidet der Support.

Wir haben mit dir keinen !!!!!!

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Geld wird aus der Türkei nach Deutschland überwiesen (privates Darlehen), wie entgeht man der Einstufung als Schenkung, obwohl es sich um einen Kredit handelt?

Hallo Freunde, Meine Mutter hat vor sich eine Eigentumswohnung in Deutschland zu kaufen. Der Kaufpreis für die ETW beträgt 148.000 Euro plus Maklerprovision . Nun hat sie die Möglichkeit ein Privates Darlehen (Kredit) zu günstigen Konditionen von ihrem Sohn aus erster Ehe zu erhalten, dieser lebt und Arbeitet in der Türkei. Er würde meiner Mutter das Geld, umgerechnet 180.000 Euro von einem Konto aus der Türkei nach Deutschland überweisen.

Nun zu meinen fragen auf die ich hier hoffentlich eine Fachkundige Antwort bekomme.

  • Was muss hierbei beachtet werden. Meine Mutter ist langjährige Kundin bei der Bank, würde es eurer Meinung nach zu einer "Geldwäsche Anzeige" kommen von der ja immer wieder zu hören ist?

  • Als Verwendungszweck wird "Darlehen" angegeben. Sollten wir trotzdem vorsichtshalber einen Kredit Vertrag mit meinem Bruder abschließen und somit sicher gehen? Nicht das der Fiskus den Betrag für eine Schenkung hält und dann Schenkungsteuer darauf erhebt.

  • Wie hat so ein Vertrag auszusehen, kenne mich gar nicht mit diesen ganzen Sachen Paragraphen Formalitäten usw aus. Wir wollen halt nur sicher gehen. Wie hoch soll der Darlehenszins angesetzt werden um den Verdacht auf Schenkung aus dem Weg zu räumen

Muss das bei einem Notar gemacht und beglaubigt werden?

Vielen Herzlichen Dank für alle eingehenden Antworten und Informationen.

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