Umsatzsteuer in der Schweiz und Österreich?

Hi,

in meiner Ausbildung haben wir ein Projekt, bei dem handelt es sich um den Aufbau eines fiktiven Online-Shops.

Es handelt sich hierbei um personalisierte Kalender (die durch Freelance Designer erstellt werden), die wir dann anschließend von Anbietern wie PosterXXL bedrucken und verschicken lassen.

Da wir aber nicht nur in DE verkaufen wollen, sondern auch im kompletten DACH-Raum, ist nun die Frage, wie die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer auf der Rechnung sein muss.

Ich habe mich schon versucht zu informieren, aber es gibt so viele Änderungen, ich komme da gar nicht mehr mit und weiß nicht, was richtig und falsch ist.

Folgendes habe ich zuletzt gelesen. Wenn ein Privatkunde aus der Schweiz bei uns in DE bestellt, handelt es sich hierbei um eine Leistung in einem EU-Drittland, heißt es wird keine Umsatzsteuer auf der Rechnung ausgewiesen und wir müssen "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" auf der Rechnung vermerken, dies können wir so lange machen bis wir einen Umsatz von 100.000 € bzw. Franken erreicht haben, dann müssen wir in die Schweiz die Umsatzsteuer abführen. In Österreich ist es nach meinen Informationen so, dass hier die normalen 19 % auf der Rechnung stehen. Dies können wir auch so lange machen wir nicht diese Schwellensumme? erreicht haben von 35.000 €. Liege ich hiermit richtig oder ist es anders? Denn ich lese auch, dass es hierzu Änderungen gab am 1.07.21, aber ich bin mir hier nicht sicher.

Österreich, rechnung, Schweiz, Steuern, Umsatzsteuer
Leben in AT, arbeiten in DE?

Hallo,

Ich würde euch freundlich um euer Expertenwissen fragen:

Ausgangssituation:

Ich (österreichischer Staatsbürger und wohnhaft in Österreich) werde in Kürze ein Dienstverhältnis mit einem deutschen Unternehmen eingehen (Wohnsitz bleibt Österreich). Dieses Unternehmen, hat auch eine Gesellschaft in Österreich und somit stellt sich die Frage, wie der Arbeitsvertrag und die Steuer geregelt werden.

Korrekte Abwicklung - Annahme (falls ich richtig recherchiert habe):

1) Da ich in Österreich ansässig bin, wird immer die Steuer in AT notwendig sein.Gleichzeitig will Deutschland die Steuer für meine Arbeitsleistung in Deutschland, selbst bei einem österreichischen Arbeitsvertrag. Somit bringt der österreichische Arbeitsvertrag keinen Vorteil?

2) Selbst wenn ich einen Nebenwohnsitz in DE hätte, wäre dies irrelevant für die Lohnsteuer?

3) Ich werde über die Tage in DE und die Tage in AT entsprechend Aufzeichnungen führen müssen?

4) Am besten wäre ein deutscher Arbeitsvertrag, Besteuerung in DE und dann anhand der Tageaufzeichnung der Länder der Steuerausgleich in AT?

5) Kann ich die SV jedoch direkt über AT machen? Um es hier einfach mit Arzt, Pensionssysteme usw. einfacher zu haben?

6) Gibt es eine EINFACHERE Variante?

7) 183 Tage Regelung: Da ich mindestens 2 Tage im Homeoffice wäre + 6 Wochen Urlaub + Wochenende in Österreich, würde ich die 183 Tage im Kalenderjahr NICHT überschreiten. Ändert sich dadurch etwas?

Danke!

Viele Grüße

Arbeit, deutschland, Doppelbesteuerung, Finanzamt, Lohnsteuer, Österreich, Sozialversicherung, Steuern, Arbeitsvertrag
Rechtliche Ansprüche auf Rückerstattung einer nicht gelieferten Ware?

Hallo!
Ich habe am 11.10 eine Bestellung in einem EU-weiten Online-Shop getätigt. Die Sendung kam in Österreich bereits am 13.10 aus einem anderen EU-Land an. Zwei Tage später war sie noch immer nicht an mich ausgeliefert worden und ich bemerkte, dass die Sendung unüblich oft zwischen zwei gleichen Logistikzentren der Post hin und her geschickt wurde.

Als ich mich mit der Post in Kontakt setzte, stellte sich heraus, dass, aus welchem Grund auch immer, die Postleitzahl mit meiner nicht übereinstimmte. Ich meinerseits habe beim Bestellvorgang jedoch die korrekte Postleitzahl angegeben, was auch die Bestellbestätigung nachweist. Ich rief dann sofort beim Kundenservice des Shops an, die sind eh auch mit Sitz in Österreich, und bat eine Nachforschung einzuleiten und das Problem zu lösen, denn ich möchte meine Ware erhalten. Das war am 15.10 und der Mitarbeiter im Kundenservice meinte auch, er werde das unverzüglich machen und mir ein Mail schicken. Das tat er aber erst am 20.10 mit der Antwort, das Paket werde mich nicht erreichen und muss Retour in deren Lager, da es nun unmöglich sei, die Postleitzahl zu ändern und es an mich ausliefern zu lassen. Das bezahlte Geld erhalte ich auch erst dann, wenn die Ware im Lager ankommt.

Ich bin damit nicht einverstanden, dass ich meine Rückerstattung nicht gleich bekomme, denn ich habe die Ware nicht einmal erhalten, da entweder dem Shop oder den Versandpartnern ein Fehler unterlief. In der Sendungsverfolgung sehe ich, dass das Paket nach wie vor am Tag mehrere Male wie verrückt die Logistikzentren wechselt.

Ich habe dem Shop auch ein Mail geschrieben, dass ich damit unzufrieden bin und mein Geld gerne früher hätte - doch sie antworten nun nicht.

Wie sieht das aus rechtlicher Sicht aus? Habe ich als Konsument einen Anspruch mein Geld rückerstattet zu bekommen, ohne dass ich noch warten muss bis die Ware beim Shop ankommt?
Vielen Dank im Voraus!

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Deutsches Finanzamt will Steuern von Österreich zurück - muss ich für die Fehler des Finanzamts gerade stehen?

Ich arbeite 4 Jahre in Österreich, pendelte jeden Tag 65 km, die Luftlinie zur Grenze ist knapp über oder knapp unter 30 km. Ich bekam vom Finanzamt in Österreich bestätigt, dass ich kein Grenzgänger bin, sondern mein Einkommen in Österreich versteuern kann. Dies bekam ich auch vom österreichischen Arbeitgeber und dem österreichischen Finanzamt schriftlich bestätigt. Ich führte die Steuern rein in Österreich ab.

Jetzt arbeite ich wieder in Deutschland und ein Mitarbeiter des Finanzamts sagte mir, dass laut luftlinie.org, eine Webseite die nicht mal ein vernünftiges Impressum hat und wer weiß woher die Ihr Kartenmaterial nehmen, mein zu versteuerndes Einkommen in Deutschland gewesen wäre und ich den Fehler nun berichtigen muss. Was heißt, ich muss vom österreichischen Finanzamt die Steuern wieder zurückverlangen und dem deutschen Finanzamt bezahlen.

Meine Frage dazu, muss ich für Fehler die das Finanzamt gemacht hat gerade stehen? Ich will mir auf keinem Fall den Aufwand machen und mir viele Behördengänge ersparen. Es gibt Formulare vom österreichischen Finanzamt zur Steuerrückerstattung, welche für mich als Leihen aber sehr undurchsichtig und schwer zu verstehen sind. Ich bin auch der Meinung, dass die Mitarbeiter des deutschen Finanzamts einen Fehler gemacht haben, welchen ich ausbügeln soll. Der Finanzamtmitarbeiter war sehr verunsichert und unentschlossen. Die Webseite luftlinie.org ist für mich nicht vertrauenswürdig aufgebaut, weder vom Layout noch vom Impressum und Kartenmaterial.

Was ist eure Meinung zu diesem Fall? Wie soll ich am besten vorgehen? Der Finanzamtmitarbeiter sagte mir, wenn ich mich nicht drum kümmere, dass ich die Steuer von Österreich zurückbekomme, muss ich sie 2mal abführen.

Schreibt mir bitte zurück, ich will hier eine offene Diskussionsrunde führen.

Danke

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