Deutsches Finanzamt will Steuern von Österreich zurück - muss ich für die Fehler des Finanzamts gerade stehen?

Ich arbeite 4 Jahre in Österreich, pendelte jeden Tag 65 km, die Luftlinie zur Grenze ist knapp über oder knapp unter 30 km. Ich bekam vom Finanzamt in Österreich bestätigt, dass ich kein Grenzgänger bin, sondern mein Einkommen in Österreich versteuern kann. Dies bekam ich auch vom österreichischen Arbeitgeber und dem österreichischen Finanzamt schriftlich bestätigt. Ich führte die Steuern rein in Österreich ab.

Jetzt arbeite ich wieder in Deutschland und ein Mitarbeiter des Finanzamts sagte mir, dass laut luftlinie.org, eine Webseite die nicht mal ein vernünftiges Impressum hat und wer weiß woher die Ihr Kartenmaterial nehmen, mein zu versteuerndes Einkommen in Deutschland gewesen wäre und ich den Fehler nun berichtigen muss. Was heißt, ich muss vom österreichischen Finanzamt die Steuern wieder zurückverlangen und dem deutschen Finanzamt bezahlen.

Meine Frage dazu, muss ich für Fehler die das Finanzamt gemacht hat gerade stehen? Ich will mir auf keinem Fall den Aufwand machen und mir viele Behördengänge ersparen. Es gibt Formulare vom österreichischen Finanzamt zur Steuerrückerstattung, welche für mich als Leihen aber sehr undurchsichtig und schwer zu verstehen sind. Ich bin auch der Meinung, dass die Mitarbeiter des deutschen Finanzamts einen Fehler gemacht haben, welchen ich ausbügeln soll. Der Finanzamtmitarbeiter war sehr verunsichert und unentschlossen. Die Webseite luftlinie.org ist für mich nicht vertrauenswürdig aufgebaut, weder vom Layout noch vom Impressum und Kartenmaterial.

Was ist eure Meinung zu diesem Fall? Wie soll ich am besten vorgehen? Der Finanzamtmitarbeiter sagte mir, wenn ich mich nicht drum kümmere, dass ich die Steuer von Österreich zurückbekomme, muss ich sie 2mal abführen.

Schreibt mir bitte zurück, ich will hier eine offene Diskussionsrunde führen.

Danke

einkommensteuer Finanzamt Grenzgänger Lohnsteuer Österreich Steuerrückzahlung
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Welches Land darf/ muss mich besteuern (Einkommenssteuer)?

Hallo zusammen, Folgender Sachverhalt liegt bei mir vor.

Ich bin italienischer Staatsbürger (aus Südtirol) und habe dort meinen Wohnsitz. Weiters habe ich in Deutschland einen Wohnsitz bei meiner Freundin. Mein Arbeitgeber ist ein Unternehmen mit Sitz in Österreich ( Wien). Diese entsendet mich regelmäßig nach Deutschland von MO - DO dies jedoch nicht über 183 Tage im Jahr! (Sobald die Tageregelung erreicht wird werde ich auf einer Österreichischen Baustelle eingesetzt). Weiters halte ich mich an den Wochenenden (FR-SA-SO) in Südtirol bei meiner Tochter auf da ich ja die Aufsichtspflicht habe und es zu umständlich wäre sie mit nach Deutschland zu nehmen und dann wider nach Italien zu bringen. Also in dem Fall befindet sich meines Erachtens mein Lebensmittelpunkt in Italien anhand der Tatsache dass dort mein tatsächlicher Aufenthalt ist auch in Anbetracht dass ich eben einen weiteren Wohnsitz in Deutschland habe.

Meine österreichische Firma hat nun meine Lohnsteuer in Deutschland abgeführt und die Steuerlast fällt nun leider wesentlich höher aus.

Nun meine Fragen:

  • Bin ich wirklich in Deutschland Steuerpflichtig wenn ich die 183 Tageregelung NICHT überschreite? (u.A. Sozialversicherung wird in Österreich entrichtet)

  • Wenn ich mich an den Wochenenden nachweisbar in Italien aufhalte, kann mir dann der deutsche Wohnsitz steuerlich zugerechnet werden? (Trotz meines Wohnsitzes in Deutschland halte ich mich ca 140 Tage in Italien auf, 170 Tage in Deutschland und den Rest in Österreich auf) dazugesagt sei dass es sich bei den 170 Tagen in Deutschland ausschließloch um Arbeitstage handelt die durch die Rückkehr an den Wochenenden unterbrochen werden! (Artikel 4, Abs. 2, Pkt a/b/c/d)

  • Was hat es mit dem Artikel 24 im DBA zwischen Deutschland und Österreich auf sich (Gleichbehandlung)

  • Müsste ich in Österreich versteuert werden da meiner meinung nach Artikel 15, Abs. 2, Pkt. a/b/c zur Anwendung käme?

Wäre super wenn ich von Euch einige stichhaltige Infos darüber erhalten würde.

Lg und danke im Voraus

Doppelbesteuerung Einkommenssteuer Europa Österreich Steuern 183-Tage-Regelung
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2 Jobs -> über Geringfügigkeit (AT)?

Wichtig: Ich wohne in Österreich, vielleicht kann mir hier aber doch jemand helfen.

Ich habe derzeit 2 Jobs:

  1. Bei einer Privatperson, der ich jedes Monat eine Rechnung schreibe (100-200€/Monat, nur unfallversichert) und die diese Person benutzt, um meine Dienste am Ende des Jahres von der Steuer abzusetzen.

  2. Bei einer Firma für knapp über 100€ pro Monat geringfügig angestellt.

Ich komme derzeit daher nicht über die Geringfügigkeitsgrenze von 415€ und muss somit nur meine Selbstversicherung (etwa 60€/Monat) bezahlen.

Die Firma hat mir nun angeboten, dass ich 10-15 Stunden/Woche bei ihr arbeite, womit ich bei ihr 350-540€ brutto statt der bisherigen 100€ verdienen würde. Im Fall von über 415€ wäre ich bei der Firma versichert und müsste somit zwar meine Selbstversicherung nicht mehr bezahlen, dafür aber die ganzen Sozialversicherungsabgaben, etc. leisten (zum Glück keine Steuer!).

Falls ich das Angebot mit 15 Stunden pro Woche (540€ brutto) annehme, leiste ich dafür ja schon so oder so alle Abgaben. Weiß aber jemand, was für einen Einfluss diese Rechnungen (von 1.), die eben erst am Ende des Jahres/Anfang des nächsten Jahres abgesetzt werden, auf meine Geringfügigkeit haben? Wird alles zusammengezählt, sprich müsste ich dann für die 100-200€/Monat von 1. die Sozialversicherung, etc. am Ende des Jahres nachzahlen oder wird das getrennt behandelt und ich muss dafür nichts mehr bezahlen?

Österreich Sozialversicherung 2 Jobs Gebietskrankenkasse
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Elterngeld&Hartz4 - Wieviel Elterngeld steht mir zu?

Hallo, ich bin 32 Jahre alt und Mutter von zwei Töchtern (11 Monate und 10 Jahre). Nachdem ich circa 5 Jahre in Österreich gelebt und gearbeitet haben, bin ich nun seit Jahresanfang wieder in Deutschland. Da ich noch bis zum September in Elternzeit bin und mein Lebensgefährte momentan seinen Schulabschluss nachholt, haben wir Hartz4 beantragt. Einen Antrag auf Kindergeld und Elterngeld ( für 1 Jahr ) habe ich auch bereits im Februar gestellt. Und hier kommt das momentane Hauptproblem: Beide Anträge wurden bis dato noch nicht bearbeitet. Man bekommt keine genaue Auskunft warum es so lange dauert. Es heißt, es ist ein EU-Fall. Dazu stellt sich mir die Frage, wieviel Elterngeld steht mir zu? Bekomme ich nur den Regelsatz, da ich jetzt im Hartz 4 Bezug bin oder wird es nach meinem Durchschnittsgehalt berechnet, da ich ja vor der Schwangerschaft gearbeitet habe? Werden die Zahlungen von der österreichischen Krankenkasse für die 6 Wochen Elternzeit vor und nach der Entbindung berücksichtigt? Wird mir dann das ganze Elterngeld aufs Hartz 4 angerechnet, genau wie das Kindergeld? Meine kleine Tochter geht jetzt bald die Kindertagesstätte, dass ich schnellst möglich wieder arbeiten kann. Mein Freund macht momentan seinen Schulabschluss nach und bekommt auch seinen Regelbedarf vom Jobcenter. Wieviel von meinen Verdienst wird mir dann abgezogen, da ich ja für ihn aufkommen muss? Ich denke nicht, das ich hier mit meinem Gehalt für eine 4-köpfige Familie aufkommen kann. Wäre super, wenn mir jemand helfen könnte.

Elterngeld Hartz 4 Österreich
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