Könnte ich die Wohnung eventuell bekommen und habe ich Chancen bei dem Verwalter/Vermieter und bei der Sachbearbeiterin vom Amt?

Hallo zusammen,

Ich möchte nach knapp 5 Jahren in einer größeren Wohnung, in einer 2 Zimmerwohnung bei mir um die Ecke umziehen. Ich wohne aktuell in einer 1 Zimmerwohnung. Ich beziehe seit 2018 Hartz IV, da ich momentan aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten gehen kann. Meine 1 Zimmerwohnung hat mein Vater damals für mich angemietet und wurde dann später am Jobcenter sozusagen weitergereicht, als ich Hartz IV bekommen habe. Ich konnte problemlos in der Wohnung bleiben. Auf meinen Namen sind auch keine Schulden oder Ähnliches vorhanden, da die Miete immer pünktlich vom Jobcenter bezahlt wird und die Betriebskosten jährlich auch immer bezahlt werden. Bis jetzt gab es nie Probleme, Mahnungen, oder Ähnliches. Die 2 Zimmerwohnung, die ich mir angucken möchte und auch haben möchte, ist ein paar Meter weiter weg von meiner jetzigen Wohnung und soweit ich weiß, auch preislich in meinem Budget, was das Jobcenter bereitstellt. Das heißt, ich habe auch die selbe Hausgesellschaft, die mich als Mieter auch kennt und auch meine Zahlungen. Es wird zusätzlich auch nochmal eine Schufaauskunft verlangt, was bei mir kein Problem ist, da ich schuldenfrei bin, gegebenenfalls eine Vormieterbescheinigung, was ebenfalls kein Problem ist, da es ein und die selbe Hausgesellschaft ist und einen Einkommensnachweis der letzten 3 Monate. Wie sieht es da aus? Ich bekomme ja nur Hartz IV. Könnte ich das in Form meines Hartz IV-Bescheids irgendwie beilegen? Da ich ja trotzdem meine andere Wohnung auch behalten konnte, obwohl ich Hartz IV bekomme. Wie sieht es da aus? Ich werde meine Sachbearbeiterin aber morgen dazu auf jeden Fall nochmal anrufen und bei ihr nachfragen, wie es diesbezüglich aussieht und dann den Verwalter/Vermieter, der die 2 Zimmerwohnung zur Miete anbietet, um sie angucken zu können. Jetzt ist meine Frage, ob ich mir sozusagen große Hoffnungen machen kann, da ich gerne aus meiner jetzigen Wohnung ausziehen möchte, da ich mich in der Wohnung einfach nicht mehr wohlfühle psychisch.

  1. Zu wenig Platz. (Ich habe Wohn- und Schlafzimmer alles in einem. Meinen Besuch kann ich nur in der Küche empfangen und nicht mal im Wohnzimmer, da es ja auch zugleich mein ganz privater Raum ist.
  2. Keinen Balkon und ich hätte gerne einen Balkon, um mich auch mal draußen drauf entspannen, bzw. aufhalten zu können.
  3. Neuerdings neue Nachbarn über mir, die recht laut sind und auch teilweise laut streiten, sodass es für mich unerträglich wird und ich davor auch Angst habe.

Ich habe zudem auch noch eine gesetzliche Betreuerin, der ich mein Anliegen auch schon mitgeteilt habe. Von ihrer Seite aus gibt es da auch keine Bedenken, um abzulehnen. Ich muss nur sichergehen, dass das Jobcenter mitspielt und der Verwalter/Vermieter, bzw. die Hausgesellschaft sich dann auch noch weiterhin für mich entscheidet. Wie würden meine Chancen denn zum Beispiel mal angenommen stehen? Ich möchte die andere Wohnung unbedingt haben wollen und ich würde mich vor allem auch wieder besser fühlen.

Hartz IV, jobcenter, Miete, vermieter, wohnung
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Abschlussgebühren bei Beratung verschwiegen rechtens?

Hallo allerseits,

ich habe ein paar Fragen bezüglich der Abschlussgebühren bei der privaten Altersvorsorge.

Wie das heutzutage so üblich ist, habe ich in meinem Lebens schon ein paar mal den Arbeitgeber gewechselt. Bei meinem zweiten Arbeitgeber habe ich damals eine Altersvorsorge der Allianz mit Entgeltumwandlung und Zuschuss vom Arbeitgebers abgeschlossen. Schon damals war bei der Beratung durch die Vertreterin der Allianz von Abschlussgebühren und laufenden kosten der Versicherung keine Rede.

Nachdem der Vertrag nun einige Jahre lief, machte ich eine Weiterbildung und suche nach Abschluss dieser einen neuen Job. Bei meinem neuen Arbeitgeber gab es auch Zuschüsse vom Arbeitgeber für die private Altersvorsorge, aber nur bei Abschluss eines neuen Vertrages. Obwohl der Anbieter wieder die Allianz war. Da die Zuschüsse eher gering ausfielen und ich nicht ewig dort arbeiten wollte, entschied ich mich meine alte Versicherung stattdessen zu übernehmen und nur die Entgeldumwandlung zu nehmen. Es kam mir zwar etwas komisch vor, dass ich einen neuen Vertrag machen sollte, aber auch hier war keine Rede von Abschlussgebühren.

nun habe ich abermals einen neuen Arbeitgeber. Dieser bietet einen höheren Zuschuss und ich möchte auch länger dort bleiben. Abermals habe ich bei der Beratung darum gebeten, den alten Vertrag zu übernehmen, mir wurde aber gesagt das ginge nicht. Auch hier war der Anbieter wieder die Allianz. Auch hier war von Abschlussgebühren und laufenden Kosten keine Rede.

Von den Kosten dieser Verträge habe ich erst erfahren, als ich das Kleingedruckte des Vertrages gelesen habe. Immerhin handelt es sich hier ja um mehrere tausend Euro Abschlussgebühren und die laufenden Kosten schmälern die Rendite so weit, dass der Vertrag eigentlich nur durch den Arbeitgeberzuschuss Sinn ergibt.

ist es rechtens, dass die Berater diese Kosten bei den Beratungsgesprächen verschweigen?

Desweiteren ist es doch ein Witz, dass man bei jedem Arbeitgeberwechsel gezwungen ist, einen neuen Vertrag abzuschließen, der jedes Mal mehrere tausend Euro kostet. Und das, obwohl sogar der Anbieter der selbe ist. Schon klar, dass das die Versicherungsmakler ganz toll finden, am Ende meines Arbeitslebens habe ich 10 Verträge und 20-30 tausend Euro Abschlussgebühren bezahlt. Ich würde mich hier gerne mal an meinen Bundestagsabgeordneten wenden, bin aber was die Verträge angeht nicht bewandert genug. Vielleicht könnt ihr mir da helfen?

Altersvorsorge, Lebensversicherung
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Womit muss ich bei Betrug gegen das Arbeitsamt rechnen?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

im vergangenen Jahr bezog ich für einen Zeitraum von ca. 3 Monaten Arbeitslosengeld l. Während des letzten Monats war ich Teilzeit angestellt (450€ Basis). In diesem Monat nahm ich die Leistung der Agentur für Arbeit versehentlich noch in Anspruch. Ich erhielt diesbezüglich ein Schreiben und zahlte den geforderten Betrag umgehend zurück (280€). Ich erhielt darauf keine Rückmeldung und empfand den Sachverhalt somit für abgeschlossen. Nun erhielt ich, etwa 7 Monate später, einen Brief vom Hauptzollamt Erfurt, in dem aufgeführt war, dass ich verdächtigt werde, mich des Betruges, zum Nachteil der Agentur für Arbeit, strafbar gemacht zu haben.

Nun habe ich ein paar Fragen:

1) In dem Schreiben werde ich gefragt ob ich damit einverstanden wäre, dass das Verfahren gegen eine Geldauflage eingestellt werden würde. Wie hoch wird die Geldauflage voraussichtlich sein?

2) In dem Schreiben soll ich angeben welche Personen mit mir in einem Haushalt leben und wie hoch deren Verdienst ist. Muss ich dies angeben und können meine Mutter bzw. mein Stiefvater bei der Geldauflage belastet werden?

3) Welche Informationen soll ich angeben bzw. wie soll ich mich weiterhin äußern?

4) Lohnt es sich einen Anwalt hinzuzuziehen (zwecks Akteneinsicht etc.), oder wären die Anwaltskosten höher als die Geldauflage?

5) Muss ich mit einem Gerichtsverfahren rechnen?

Vielen Dank für ihre Hilfe :)

Betrugsfall
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