Unfall | Totalschaden | Wiederbeschaffungsdauer?

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand helfen und hatte bereits eine ähnliche Problematik.

Ich hatte am 24.02.2020 einen Unfall (Auto) mit wirtschaftlichen Totalschaden und bin der geschädigte. Da ich zum Zeitpunkt auf ein Auto angewiesen war, wurde mir noch am gleichen Tag von der gegnerischen Versicherung ein Leihwagen zur Verfügung gestellt, welchen ich am 04.03.2020 zurückgegeben habe.

Der Gutachter, der am 26.02.2020 bei mir war und das Gutachten erstellt hat, hatte mir noch am selben Tag bestätigt, dass es sich hier bei um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt. Dies habe ich noch am gleichen Tag, der gegnerischen Versicherung gemeldet.

Aufgrund der Aussage, die der Gutachter getroffen hat, habe ich mich zu diesen Zeitpunkt bereits nach einem neuen Auto ungesehen. Wenige Tage später habe ich dann ein passendes Auto gefunden, welches am 28.02.2020 erworben wurde. Die Anmeldung am Straßenverkehrsamt habe ich jedoch von einem KFz - Zulasssungsservice bedingt durch meine Arbeitszeit in Auftrag gegeben.

Mein neues Auto war somit bereits am 03.03.2020 angemeldet, weshalb ich den Leihwagen wie bereits oben erwähnt am 04.03.2020 zurück gegeben habe, da ich

A: keine weiteren Kosten verursachen wollte.

B: mir den psychischen Stress ersparen wollte, da ich wie ein Fuchs aufgepasst habe, dass an den Leihwagen nichts dran kommt.

Aus diesen Gründen hatte ich beschlossen an meine Ersparnisse zu gehen, um den Stress von der Backe zu haben und um Zeit zu gewinnen, da ich ja berufstätig bin.

Nun zur eigentlichen Frage:

Am Freitag, den 13.03.2020 habe ich dann den Wiederbeschaffungswert von der gegnerischen Versicherung ausbezahlt bekommen. Im Schreiben wurde eine Wiederbeschaffungsdauer von 10 Tagen angegeben.

Muss ich der gegnerischen Versicherung nun melden, dass ich bereits ein neues Fahrzeug am 03.03.2020 angemeldet habe? Ich habe im Internet gelesen, dass es zu Problemen bzw. Schwierigkeiten kommen kann, wenn ein neues Fahrzeug bereits angemeldet wurde bevor man das eigentliche Schreiben der gegnerischen Versicherung erhält.

Das Thema ist für mich leider Neuland, da ich zuvor noch nie einen Unfall mit Totalschaden hatte.

Folgend nochmal alle wichtigen Daten zusammen gefasst:

24.02.2020 - Tag des Unfalls und Übergabe des Leihwagens.

26.02.2020 - Gutachten wurde erstellt.

28.02.2020 - Neues Fahrzeug gekauft.

03.03.2020 - Neues Fahrzeug ist angemeldet.

04.03.2020 - Rückgabe Leihwagen

13.03.2020 - Zahlung + Schreiben der gegnerischen Versicherung erhalten.

Vielen Dank.

Autounfall
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Ist das rechtens was da passiert?

Hallo Leute bin ganz neu hier im Forum und hoffe auf fachkundige Antworten da ich nichts vergleichbares im Internet gefunden habe, ist schon speziell

Nun zum Vorfall, Ich wurde im April 2017!! bei einer routine Verkehrskontrolle Nachts um ca. 1 Uhr angehalten und nach positivem Urintest ging es mit auf die Wache zum Blut abnehmen. Der Führerschein wurde mir in der selben Nacht noch entzogen und zwar nach "Koblenzer Modell".

(Blutprobe positiv auf Thc über 1ng und Amphetamin)

Nach einigen Wochen kommt Post von der Bußgeldstelle ca 900 Euro Geldstrafe und 1 Monat Fahrverbot. Ich zahlte die Strafe verteilt auf 3 Raten ab also dauerte es 3 Monate. In dieser Zeit wollten die meinen Führerschein zugeschickt haben wegen dem 1 monatigen Fahrverbot. Ich ließ mir von der Polizei schriftlich bestätigen das sie ihn 2 tage nach der Kontrolle bereits an die zuständige FS geschickt haben.

Mit den nachweisen das alles erledigt ist ging ich zur Führerscheinstelle und wollte einfach mal frech meinen Führerschein holen.

Nach Schilderung der Sachlage bei einer jungen Dame bei der FS wurde der Vorgesetzte gerufen, der mir dann weiß machen wollte das mein Führerschein "nicht da wäre" und er sich erstmal in die Akte einlesen muss bla bla wollte aber das ich vor Ort eine "Verzichtserklärung" unterschreibe was ich natürlich nicht gemacht habe. Er meinte ich bekomme sowieso Post und werde dann unterschreiben müssen.

Tja und auf diesem Weg ist es hab nie wieder was gehört. Weder wo sich der Führerschein befindet, noch was ich tun muss um ihn wieder zu bekommen.

Führerschein, VERKEHRSRECHT
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Falsche Steuernummer in Rechnung benutzt, was nun?

Guten Morgen,

folgende Problematik.

Ich hab 2012 eine freiberuflich selbständige Tätigkeit aufgenommen und natürlich beim Finanzamt gemeldet. Ich bekam daraufhin eine neue Steuernummer zugeteilt, die ich dann immer in den Rechnungen die ich schreibe angegeben habe.

Alle Einkommenssteuererklärungen habe ich auf dieser Nummer abgegeben.

2015 habe ich versehentlich meine alte Steuernummer bei der Steuererklärung angegeben und den Fehler sofort beim Finanzamt gemeldet. Da kam aber nix dazu.

2016 kamen 2 Erinnerungen zur Steuererklärungsabgabe. Nämlich für die alte und für die neue Nummer. Die Steuererklärung habe ich ganz normal auf die neue Nummer geschrieben und dem Finanzamt den Fehler mitgeteilt.

Der Steuerbescheid kam dann auf die alte Nummer :/ What? Obwohl ich die neue Nummer angegeben habe.

Seitdem will das Finanzamt ständig auf die alte Nummer die Steuererklärung, in Briefen ist immer die alte Steuernr. angegeben und auf mehrfaches nachfragen kam nie eine Reaktion bis heute.

Heute habe ich einen Brief erhalten worin mir mitgeteilt wird dass seit 2015 die alte Steuernummer und eine komplett andere Steueridentifikationsnr. gültig sei.

Was ist mit der Nummer die sie mir 2012 doch zugeteilt hatten wegen der freiberuflichen Tätigkeit? Ich hab seit 2012 immer auf diese Steuernr. die Rechnungen geschrieben. Die ist seit 2015 jetzt scheinbar komplett falsch?!

Ich verstehe auch nicht warum ich neue Nummer ohne Hinweise bekomme. Ich wusste das nicht mal. Ich habe nur zufällig bemerkt dass in Schreiben vom Finanzamt immer die alte Nummer stand, die eigentlich nicht stimmt.

Sollen die neuen Rechnungen jetzt mit der alten Nummer geschrieben werden? Was soll ich denn jetzt machen? Was ist mit den Rechnungen ab 2015, die Nummer ist falsch. Die Steuererklärung haben die aber immer angenommen mit der neuen Nummer.

Danke.

Finanzamt, rechnung, Steuererklärung, steuernummer
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Mietkaution und Renovierung?

Hallo Zusammen,

Ich habe nach 1,5 Jahren meine Wohnung gekündigt. Als ich eingezogen war wurde diese vorher gestrichen. Ein "befreundeter Maler" hat dies erledigt. Im Nachhinein war die Arbeit nicht so toll, naja, das hatte ich erst später gesehen. Im Übergabe Protokoll bei Einzug steht "frisch renoviert". Als ich jetzt ausgezogen bin haben wir die Dübel Löcher zu gemacht, so wie telefonisch mit dem Vermieter besprochen. Mein Auszug war Freitags, die neue Mieterin ist Samstag mittag angereist. Bei Übergabe meinte der VM dann die Wände haben zu viele Flecken, zT von den Möbeln und er müsste das noch schnell streichen lassen so kann er die Wohnung nicht übergeben. Er meinte er lässt das "unter der Hand" wieder machen so wäre es günstiger. Ich hab dem zugestimmt. Ein schriftliches Protokoll hab ich dazu nicht unterschrieben. Dh es gibt kein Übergabe Protokoll vom Auszug. Ich würde jedoch seiner Partnerin zutrauen dass sie evtl eine Audio aufgenommen hat, sie war die ganze Zeit am Handy beschäftigt. Angesprochen hat er auch eine Delle im Laminat und zwei Löcher in den Badfliesen wo Dübel drin waren.

So, nun ging es um die Rückzahlung der Kaution und wir haben telefoniert, danach hat er mir die Aufstellung noch schriftlich geschickt.

Er verlangt jetzt € 400 für den Maler. Angeblich war dieser 10 Std beschäftigt. Ich denke hier ging es nicht nur um Ausbesserungen sondern dass er die ganze Whg hat streichen lassen. Er möchte € 50 für die Delle im Boden die er jetzt aber nicht behebt und er möchte € 150 für die kaputten Fliesen im Bad welche er aber auch jetzt nicht reparieren lässt.

Jetzt ist natürlich meine Frage, ist das Alles so zulässig?

Im Vertrag steht eine Klausel bzgl Schönheitsreparaturen dass diese vom Mieter zu tragen sind, bei den Zeitabständen steht dazu nichts bzw kein Zeithinweis

Könnt Ihr mir helfen?

VG Vera

Wohnungskündigung
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Beratungshilfeschein gleiche Kanzlei, anderen Anwalt?

Hallo Leute,

ich kenne mich in rechtlichen Fragen nicht gut aus, grammatisch könnten es auch Fehler geben, es tut mir Leid.
Ich hatte zuletzt Missverständnis mit einer Rechtsanwalthelferin (oder wie auch immer man es nennt).
Ich hatte vor einem Jahr eine Rechtsberatung in Scheidungsfragen (vorab) in Anspruch genommen, davor hatte ich Beratungshilfeschein erhalten und der Kanzlei vorgelegt/abgegeben. In diesem Jahr kam es dann doch zur Trennung, und manches hat sich geändert, sodass ich erneut eine Beratung in Anspruch genommen habe. Da die erste Anwältin im Urlaub war, hatte ich gesagt, ist mir ja in dem Sinne egal wer mich beraten wird. Nur, wusste ich nicht, dass Beratungshilfeschein in dem Fall dann nicht greifen wird. Die Helferin hat es mir auch nicht mitgeteilt, oder zumindest nicht verständlich. Ich habe mehrmals gefragt ob ich einen anderen Schein holen soll oder wie es dann funktioniert und es hieß: “Sie haben schon einen und können es nur einmal holen”. Als der Beratung dann vorbei war, musste ich eine Erklärung zur Eigenzahlung der Kosten unterschreiben und jetzt kam die Rechnung mit der Ansage ich hätte nicht mitgeteilt, dass ich keinen Beratungshilfeschein habe. Es stimmt aber nicht, weil Ich in derselben Kanzlei vor einem Jahr eine Beratung bei der anderen Anwältin hatte.

Die Frage ist, ob man irgendwie dem Amtsgericht klären könnte, dass es eine gleiche Kanzlei ist, und wegen so ein Fehler ist so passiert, dass die andere Anwältin mich beraten hat? Im schlimmsten Fall muss ich ja die Rechnung selber bezahlen, die Anwältin war gut. Aber die Kommunikation mit Helferin lief schief und die Aussage, dass ich es nicht mitgeteilt hätte, finde ich schon dreist.

Viele Grüße

Anwaltskosten
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Rechte bei nicht zur Verfügung gestellten Stellplätzen, obwohl vertraglich vereinbart?

Hallo zusammen,

wir mieten seit dem 01.12.2019 eine Neubauwohnung. Im Mietvertrag sind zwei Stellplätze enthalten: Tiefgarage (70€) und Außenstellplatz (50€). Laut Hausverwaltung war dies für uns nicht optional, da die Stadt für jede Mietwohnung 2 Stellplätze vorschreibt und wir diese somit auch annehmen und bezahlen müssen. Da die Parksituation hier im Umkreis nicht so gut ist, war uns das auch Recht.

Leider wurden die Stellplätze bisher noch nicht fertig gestellt, weshalb alle Mieter in derselben Straße im Parkverbot parken - bisher ohne Konsequenzen.

Heute kam ein Schreiben von der Hausverwaltung, dass diese von der Kreisverwaltung aufgrund des Falschparkens angezeigt wurde und dies ab sofort nicht mehr geduldet wird. Wir sollen auf den nächsten öffentlichen Parkplätzen parken. Diese sind ca. 3-5 Minuten Fußweg von den Mietwohnungen entfernt und liegen direkt an einem Friedhof. Das ist insbesondere zu der dunklen Jahreszeit nicht angenehm. Die Stellplätze (zumindest in der Tiefgarage) sollen laut diesem Schreiben bis zum 30.04.2020 fertig gestellt werden. 5 Monate später... Und dann muss immer noch einer von uns woanders parken bis die Außenstellplätze fertig sind.

Solange die Stellplätze nicht fertig sind, müssen wir diese auch nicht bezahlen. Dennoch stellt die Situation für uns einen erheblichen Nachteil da und wir hätten die Wohnung unter diesen Umständen nicht gemietet. In der Zwischenzeit wurden uns auch schon zig Termine genannt (mündlich beim vorbei laufen im Hausflur), die alle nicht eingehalten wurden.

Welche Rechte bzw Möglichkeiten haben wir in solch einer Situation?

Danke für Eure Antworten und Eure Hilfe!

P.s.: das ist nicht das erste Problem, das wir hier mit der Hausverwaltung haben und unseren Nachbarn geht es z.T. ähnlich.

Mietrecht
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