Kann die LBS Bayern wg. nicht erbrachter Regelsparbeiträge meinen Bausparvertrag kündigen?

Habe kürzlich ein Schreiben der LBS Bayern bekommen, in der ich aufgefordert werde, meinen BSV entweder umzustellen oder kostenfrei auszahlen zu lassen. In einem der letzten Sätze schreibt die LBS, ich hätte seit 01.01.2017 nicht bzw. in voller Höhe den monatlichen Regelsparbeitrag gezahlt und sollte deshalb 12 Beiträge (vierstelliger Eurobetrag) nachzahlen oder man würde gemäß ABB kündigen.

Es handelt sich um einen LBS "Vario 3", abgeschlossen 1999, nicht zuteilungsreif, auf den bis heute abgesehen von ein paar Vermögenswirksamen Leistungen nur per Lastschrift der jährliche Maximalbetrag zur Erlangung der Wohnungsbauprämie (511,29 € ≙ 1.000,- DM) eingezahlt wurde. Niemals irgend ein Regelsparbeitrag. Daran hat sich bisher auch niemand gestört.

Ich habe auch ein Schreiben aus 1999 das wörtlich besagt:

"… ergänzend zur Abschlussbestätigung informieren wie Sie, dass wir für diesen Bausparvertrag derzeit nur Zahlungen in Höhe des Regelsparbeitrages bzw. die Höchstbeträge zur Erlangung der Wohnungsbauprämie oder vermögenswirksame Leistungen annehmen."

Ich habe den Satz immer so verstanden, dass ich sowieso nicht mehr als die 512,- € einzahlen darf. Ist das falsch?

Darf mir die LBS den nicht geleisteten Regelsparbeitrag jetzt ankreiden, wenn seit dem Abschluss nie ein dementsprechender Beitrag geleistet wurde und man sich daran nicht gestört hat?

Wie kommt der willkürliche Zeitpunkt 01.01.2017 zu Stande?

Bausparen, Bausparvertrag, Kündigung, LBS
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Finanzen in der 2. Ehe??

Hallo zusammen,

ich bin aus erster Ehe verwitwet, mein Mann ist aus erster Ehe geschieden. Ich habe 2 Kinder, er 3 Kinder.

Ich habe (noch) kein nennenswertes Vermögen, werde aber wohl (leider) die nächsten Jahre einige Immobilien erben. Mein Mann hat vor unserer Ehe ein Haus gekauft, während unserer Ehe ein weiteres, in dem wir inzwischen nur noch zu 5. leben. Ich pflege Haus und Garten eigentlich alleine, um meine Kinder kümmere ich mich fast alleine, um seine Tochter (die bei uns lebt) kümmern wir uns beide, um die beiden Kinder, die inzwischen bei der Mutter leben, kümmert er sich. Ich arbeite und finanziere mich und meine Kinder (Kleidung, Schule, Hobbies, Versicherung, Reisen, Taschengeld, usw.) Mein Mann arbeitet auch, verdient sehr gut und finanziert das Haus, Essen und Trinken für uns alle. Er bekommt das Kindergeld von meinen Kindern plus diese Beamtenzuschläge und viele Leistungen von der Beihilfe. Wir haben keinerlei Eheverträge oder Testamente . Meine Fragen:

  1. Wenn ich erbe, was steht davon meinem Mann zu? Zum Beispiel im Scheidungsfall.
  2. Wenn ich erbe und selbst versterbe, bekommt dann mein Mann die eine Hälfte und meine Kinder die andere Hälfte? Wäre das durch einen gegenseitigen Erbverzicht zu ändern?
  3. Sollte ich das Kindergeld meiner Kinder nicht selbst zur Verfügung haben und sollte ich nicht auch eine Art Taschengeld von meinem Mann bekommen?
  4. Und wäre es nicht fair, wenn das Haus, was er während unserer Ehe gekauft hat, und welches von mir zu 95 Prozent alleine gepflegt wird, uns beiden gehören würde?
  5. Sind das zuviele Fragen?
ehe, erbrecht
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Wird meine Umschulung gekündigt, wenn ich durch vorherigen Arbeitsunfall und Fehlzeiten durch Quarantäne die 10% überschreiten muss?

Guten Tag. Ich bin mir sehr unsicher, ob ich im Falle einer Quarantäne jetzt meine Umschulung von der DRV gekündigt bekomme oder ich zur Prüfung nicht mehr zugelassen werde, was die gleichen Auswirkungen hat.

Ich bin in einer Umschulungsmaßnahme in Teilzeit über die DRV beim Bildungsträger bfw und hatte bis jetzt 42 Tage AU Fehlzeiten. Im Januar 2020 hatte ich einen Wegeunfall von Praktikum nach Hause, der mir leider weitere 19 Tage Arbeitsunfähigkeit gab und ich schon an der Grenze der 10% bin. November 2020 wäre meine Abschlussprüfung. Ich wäre noch länger vom Arzt Arbeitsunfähig geschrieben worden, was ich verweigerte, da ich so kurz vor der Prüfung lieber mit Schmerzen arbeiten gehe, als meine Prüfung in Gefahr zu bringen.

Jetzt habe ich Angst, dass wenn ich, bedingt durch meine Tätigkeit im Praktikum mit vielen Menschen, in Quaratäne komme oder wegen dem Virus nochmals Krank geschrieben werde meine Ausbildung verliere.

Zur Info : habe mit der IHK und der DRV vor Ausbruch des Cirus gesprochen und da hieß es, wenn ich bedingt durch den Arbeitsunfall noch weiter Arbeitsunfähig bin und über 75 Tage komme, ich die Ausbildung beenden muss, auch wenn ich kurz vor der Prüfung bin und einen Arbeitsunfall hatte.

Was mache ich nun? Welche Rechte habe ich, damit ich die Prüfung trotzdem machen kann und nicht gekündigt werde durch die DRV wegen den Fehlzeiten?

Umschulung
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