Trennung, gemeinsame ETW, Spekulationssteuer etc.?

Hallo zusammen, vor ca. 2 Jahren (2016) haben ich und mein EX-Lebensgefährte, die Eigentumswohnung die ich zu diesem Zeitpunkt als Mieterin (ca. 6 Jahre, seit 2010) genutzt habe gekauft. 50/50 Eigentumsanteil. Die Wohnung ist voll finanziert, da ich kein Eigenkapital besessen habe, hat mein Ex-Lebensgefährte mir auf seine Wohnung 100.000,-- EUR Hypothek zugestimmt (und 100.00,-- EUR auf die Wohnung die wir gemeinsam gekauft haben). Der Kreditnehmer bin ich alleine (Kreditsumme = 200.000,-- EUR) und den Kredit zahle ich auch ganz alleine. Darufhin haben wir diese vermietet und ich bin in seine Wohnung gezogen.

So jetzt das Problem:

Wir haben uns getrennt, bzw. sind dabei uns zu trennen. Mein Anliegen wäre: Am liebsten würde ich gerne in meine alte Wohnung zurückziehen. wg Eigenbedarf kündigen etc. wenn wir die finanziellen Dinge regeln können.. Wie kann mein EX seine Anteile an mich übertragen? Geht das überhaupt? Ich sehe es nämlich nicht ein, für ein Objekt 25 Jahre alleine zu zahlen und am Ende gehört mir nur die Hälfte... auf sein Versprechen nach Tilgung des Kredites seinen Anteil auf mich zu übertragen, möchte ich mich nicht verlassen. Er wiederum hat Bedenken wegen der Hypothek, falls ich irgendwann den Kredit nicht mehr zahlen sollte um ihn eins reinzuwürgen. Falls wir gar nicht zur Einigung kommen können, würde ich dann die Wohnung verkaufen, da ist doch aber die Spekulationssteuer fällig oder? Gibt es Ausnahmen? Wie hoch wäre diese? Ich habe die Wohnung 2016 für 138.000, EUR gekauft. Angeblich hätte die Wohnung einen Wert von 250.000,-- EUR. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Trennung gemeinsame Wohnung, Eigenbedarfskündigung Spekulationssteuer
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Wie sollte ich eine einmalige, dreimonatigen Tätigkeit auf Rechnung während des Studiums in der Steuererklärung angeben?

Hallo liebe Comunity,

ich befinde mich gerade in einer etwas vertrackten Situation, auf die ich auch nach längerer Internetrecherche keine Antwort gefunden habe. Es geht um folgendes:

In den Monaten Dezember bis Februar habe ich als Student bei einer sehr kleinen, gemeinnützigen Organisation als studentische Aushilfe gearbeitet. Aufgabe war es Einträge in einer Adressdatenbank zu recherchieren und in diese einzufügen. Entlohnt wurde ich mit einem, laut Vertrag, Honorar, für das ich eine Rechnung stellen musste. Als es Zeit war die erste Rechnung zu stellen habe ich das Wie recherchiert und erfahren, dass man dafür einen Gewerbeschein bräuchte. Ich habe meinen Chef darauf angesprochen, der selber keine Ahnung hatte, da ich die erste Aushilfe war. Ihm wurde bei einem Anruf beim Studentenwerk allerdings versichert, dass ich keinen Schein bräuchte und habe somit auch keinen beantragt. Außer den Rechnungen für die Monate habe ich als Student keine weiteren Einnahmen gehabt. Die Rechnungen betrugen etwa 400€ in 2017 und etwa 600€ in 2018

Nun habe ich meinen Abschluss und arbeite demnächst als Angestellter. Ich werde dadurch in 2018 etwas mehr als den Freibetrag von 9000€ verdienen. Also muss ich die 600€ versteuern. Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:

1. Wie muss ich die ~600 in der Steuererklärung angeben: Gewerbe, Freiberufler oder sonstige Einnahmen/ Nebentätigkeiten?

2. Was brauche ich für Belege? Reichen Kontoauszüge, da ich die Rechnungen nicht aufgehoben habe?

3. Muss ich mich irgendwo selbst anzeigen oder einen Gewerbeschein nachträglich beantragen, oder ist das dem FA egal? Ich habe nicht vor in den nächsten Jahren nochmal auf Rechnung zu Arbeiten und habe davor auch keine ausgestellt.

4. Muss ich auch wegen den ~400€ in 2017 eine Steuererklärung für 2017 abgeben? Andere steuerpflichtige Einnahmen hatte ich in dem Jahr nicht.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Ihre Meinung zu dem Thema!

Joe

Finanzamt, Selbstständigkeit, Steuern
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Absetzbarkeit Arbeitszimmer 2RW bei ausschließlich Homeoffice?

Ich lebe in einer 2 Raum Wohnung und beginne bald einen neuen Job, bei dem ich ausschließlich von zuhause aus arbeite. So ist es auch im Arbeitsvertrag geregelt. Die Firma hat keinen Sitz an dem alle Mitarbeiter stationiert sind, alle Kollegen arbeiten vom Homeoffice aus.

Nun stellt sich mir die Frage, ob wenigstens ein Teil meiner Wohnung als Arbeitsplatz angenommen werden kann und damit absetzbar ist (Miete anteilig usw). Mir ist natürlich bewusst, dass Arbeitsecken nicht absetzbar sind, sondern das Finanzamt separate Räume fordert, die maximal zu 10% privat genutzt werden. Einen solchen Raum habe ich allerdings in meiner 2RW logischerweise nicht. Dennoch ist diese Regel aus meiner Sicht und für meinen Fall doch völlig absurd. Ich befürchte fast, dass bei der damaligen Rechtssprechung (http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/druckvorschau.py?Gericht=bfh&Art=pm&nr=32667) ein Fall wie meiner gar nicht bedacht wurde. Gerade für Angestellte wie mich (ausschließlich Homeoffice) besteht doch das größte Interesse die offensichtlich entstehenden Mehrkosten durch die Nutzung der Wohnung als Arbeitsplatz steuerlich geltend zu machen.

Wie ist eure Einschätzung dazu? Im Zweifelsfall drauf ankommen lassen? Ich könnte mir vorstellen evt. sogar den Rechtsweg zu beschreiten, weil mir diese Lücke in der Absetzbarkeit so eklatant vorkommt...oder bin ich da viel zu naiv?

Danke und viele Grüße

werbungskosten, Arbeitszimmer absetzen
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Mündlicher Arbeitsvertrag und Vertragsstrafen?

Guten Tag

Ich brauche ganz dringend euren Rat das ich nicht mehr weiter weiß und mich nicht falsch verhalten möchte .

Ich habe am Montag dem 23 .7 ein Arbeitsverhältnis angefangen Teilzeit 30 Stunden die Woche welches sich am Anfang ganz gut angehört hat .

So jetzt zum hacken ich habe dort also drei Tage gearbeitet, musste gleich Überstunden schieben am Mittwoch habe ich denn Mein neu abgeänderten Arbeitsplan gesehen. Es stand 8bis offenes Ende wo ich dann nach gefragt habe hieß es ja das geht nicht anderst ich solle doch wenigstens bis 18 Uhr machen und vielleicht auch länger und das bis Samstag. Also 6tage die Woche !! Mit genügend Überstunden .

Damit war ich natürlich nicht einverstanden da ich einen hund habe meine Freundin Vollzeit beschäftigt ist und es so nicht funktioniert aber es half nix . Dazu kommt daß ich zum Feierabend dann mein Arbeitsvertrag erhalten habe er wurde von der Marktleiterin unterschrieben aber nicht von mir sie meinte lies es durch und Bring ihn mir wieder wenn du unterschrieben hast .

Zuhause ging ich denn Arbeitsvertrag durch und in dem würde ich gezwungen Überstunden zu machen würde ich diesen nicht folge leiste würde das eine Strafe mit sich bringen und es stand kein urlaubs Anspruch drinne dieses sollte mit der Chefin abgeklärt werden was aber nicht heißt das ihn bekomme wenn sie nicht genügend Personal haben oder ich halt einfach eingeteilt werde .da viele aus dem Betrieb schwer krank sind und unterbesetzt sind wäre ich somit verpflichtet . Somit stand wenn Überstunden geleistet werden die nicht festgehalten mit der Absprache der Chefin würde ich kein Anspruch auf Vergütung habe . Ich habe das nicht eingesehen und denn nicht unterschrieben Vertrag zurück gegeben und gesagt das Verhältnis beenden möchte die Marktleiterin hat das so hin genommen und gut war dort hieß es noch nicht das ich eine Kündigung ein reichen sollte . Diese bitte folgte am nächsten Tag und ich solle das bitte schnellst möglich machen. Aber laut dem schriftlichen Vertrag soll ich denn eine Vertragstrafe erhalten wenn ich meine Kündigungsfrist einhalten von diesen ganzen klauseln und strafen war nie die Rede weder das ich immer Überstunden machen muss wenn die das möchten .

Jetzt ist die Frage da ich mich schon wo anderst beworben habe und noch ALG 2 beziehe welches ich noch mindestens 2 benötige da dann in meiner Wunsch Firma ein platz frei wird (einer geht in Rente )aber bei eigener Kündigung Sperre bekomme wie ich mich jetzt verhalten soll ? Ich hoffe ihr könnt mir einer guten Rat geben danke schonmal im voraus.

Hilfe, Rechtshilfe
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Mieter sollen Verantwortung für ihr Kind übernehmen?

Leider habe ich schwierige Mieter für ein EFH erwischt, was nicht voraussehbar war. Von einer Anwältin habe ich Antworten was ich bei 9. Punkten wo die Mieter Forderungen an mich stellen oder ihren Pflichten nicht nachkommen. Ich habe somit juristisches Wissen erhalten  was ich tun kann. Die Mieter nehmen mich gar nicht ernst, sie haben einen eingeschrieben Brief nicht abgeholt, dieser kam zu mir zurück.  Deshalb befürchte ich die Mieter werden diese 9 Punkte bestimmt nicht alle erfüllen.

Nun ist mir in den Sinn gekommen, dass bei meinem Haus die unteren Nachbarn eine ca. 80 cm hohe Mauer gebaut haben. Es besteht also eine Gefahr und wenn es dumm geht und ein Kind stürzt hinunter und ist querschnittgelähmt oder etwas anderes schlimmes passiert, davor möchte ich mich absichern. Ich habe zwar eine Gebäudehaftpflichtversicherung, aber Versicherungen drücken sich gerne, wenn es um Schadenersatzzahlungen geht.  Das Kind der Mieter ist jetzt 9 Monate alt. Der Mieter hat zwar bei der Besichtigung gesagt er mache einen Zaun, schriftlich habe ich das nicht und da mich die Mieter schon 2 mal angelogen haben (ich habe Beweise, dass es Lügen waren) möchte ich mich absichern mit einem Schreiben, dass die Mieter unterschreiben müssen mit Inhalt: dass die Mieter die Verantwortung für ihren Jungen übernehmen und für sich selbst und wenn es weitere Kinder gibt für alle Familienangehörigen und Besucher, dass die Verantwortung bei den Mietern ist, dass niemand die Mauer hinunterfällt. Formulieren lasse ich dies dann von der Anwältin ich hatte Kontakt auf einem Onlineportal.

Was ist wenn die Mieter sich weigern so etwas zu unterschreiben? Da die Mieter noch anders wollen, hier nur eines von mehreren Vergehen: sie haben den Garten bei der Besichtigung gesehen, es steht im Mietvertrag, dass sie Rasen mähen, Unkraut entfernen, Tuja schneiden selber übernehmen von Hr. und Frau unterschrieben. Jetzt sind sie wegen ein bisschen Unkraut schon zu bequem und wollen Unkrautvertilger nehmen ich weiss nicht ob meine Sträucher dies überleben. Wenn Sträucher kaputt gehen sagen die Mieter bestimmt, sie können nichts dafür. Die Mieter wohnen nicht einmal einen Monat im Haus. Da es noch viele Unstimmigkeiten gibt, frage ich hier, was benötigt es, damit man wegen einem zerrüttetem Mietverhältnis kündigen darf?

Eingeschriebene Briefe nicht abholen. Die Mieter haben ein wunderschönes EFH in ganz ruhiger Lage mit 30 km unverbauter Weitsicht in einem ruhigen EFH-Quartier. Sie haben ein Paradies mit 2 gedeckten Sitzplätzen und werden fordern und sich weigern. Sie sind zu zweit ich als Vermieterin bin alleine. Anwaltskosten hatte ich für Fragen beantworten, die Mieter sind frech ich glaube ich kann die Punkte nicht einmal zur Hälfte durchsetzen. Ich bin seelisch fix und fertig und habe wegen diesen Mietern Schlafstörungen.

 

Immobilien, Mietrecht
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Umsatzsteuer als Dozent bei einem e.V. Erwachsenen Bildung?

Ich überlege mich Selbstständig zu machen als Freiberuflicher Dozent. Nur habe ich das Problem das ich nur bei einer Umsatzsteuer Befreiung davon irgendwie leben kann. Müsste ich die Umsatzsteuer bei einem Jahres Honorar von ungefähr 29000€ mal eben so 5500 € abführen. Dazu Rentenversicherung Krankenkasse Einkommensteuer etc hab ich dann fast nichts mehr übrig. Laut § 4 Nr. 21 b Doppelbuchst. bb UStG werde ich da aber nicht schlau raus. Der Verein für den ich tätig werden würde kann mir das nicht bescheinigen weil bisher nur 450€ Dozenten dort tätig waren somit die frage nicht aufkommt. Das Finanzamt ist da sehr trocken und teilt nur mit das ich es nachweisen müsse. Kurz und Knapp nirgend wo steht es mal so erklärt das ich den Sinn dahinter verstehe. Kleingewerbe regel fällt weg weil dort heißt es das wenn ich 17500€ im ersten Jahr verdiene aus der regel heraus falle. Das folge Jahr dürfte zwar 50000€ einnahmen haben jedoch muss ich ja das Jahr 2018 Fiktiv errechnen heißt ab Seb. bis ende Dez. sind über 9000€ somit auf das Jahr gerechnet wäre ich dann auch wieder drüber 9000 sind dann nur 4 / 12 und 12 / 12 wären 27000 somit trifft die regel auch nicht auf mich zu. Vielleicht versteht einer ja was ich meine mittlerweile verstehe ich es selbst nicht mehr. Ich danke für jede Hilfe.

Freiberufler, Dozententätigkeit, Umsatzsteuerbefreiung
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