Ausstieg aus dem Maklervertrag? Makler arbeitet nicht zufriedenstellend und verlangt hohe Provision?

Folgende Situation:

Ein Haus war im Internet über einen Makler inseriert.

Wir haben einen Besichtigungstermin gemacht, besichtigt und mündliches Kaufinteresse geäußert.

Der Makler hat daraufhin sehr langsam gearbeitet und der Vorgang kam nicht voran.

Zwischenzeitlich wurde durch Zufall der Kontakt zwischen Verkäufer und uns (Käufer) hergestellt. Beide Seiten möchten den Vorgang zügig abwickeln.

Weiterhin wurde die Information ausgetauscht, dass der Makler einen Vertrag mit dem Verkäufer gemacht hat in dem er 3,75% Provision verlangt. Vom Käufer, also uns, verlangt er nochmals 5,95% Provision. Das ist weder ortsüblich noch für uns erklärlich.

Der Käufer (wir) haben dem Makler bisher nichts unterschrieben und aus unserer Sicht keine vertragliche Bindung an den Makler. Daher steht jetzt die Frage im Raum, ob die Seite des Verkäufers den Makler einfach absägen kann? und welche Konsequenzen daraus entstehen würden? Im Falle einer Vertragsstrafe für den Verkäufer in Höhe von X? Könnten sich Verkäufer und Käufer die Kosten teilen und würden eventuell sogar günstiger dabei wegkommen, als die vom Makler aktuell verlangten Provisionen die sowieso viel zu hoch erscheinen.

Wir wollen das Haus kaufen, der Makler tut seinen Job nicht korrekt, wurde nun natürlich unfreundlich am Telefon, als er von der Kontaktaufnahme erfahren hat und verlangt jetzt das beide Parteien noch eine dicke Provision zahlen sollen, wenn der Kauf Zustande kommt, der natürlich nach seiner Sicht nur über Ihn abgewickelt werden sollte. Weder Verkäufer noch Käufer wollen den Makler jetzt für seine hervorragende und freundliche Tätigkeit unnötig belohnen! ;-)

Immobilien, Makler
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Hund verkauft , die Hälfte vom Preis ist noch offen was tun?

Hallo, ich habe eine frage und zwar haben wir 3.10.2019 ein Hund verkauft da die Käuferin noch ein Lehrling ist haben wir eine Ratenzahlung vereinbart aber mit Kaufvertrag sie wollte erst 150€ zahlen sind dann aber auf 100€ runter gegangen. Leider zahlt sie nie pünktlich und wir müssen immer hinterher Telefonieren sie sagt dann immer das sie Ende des Monats bezahlt was ich auch macht aber dann sagt sie auch das sie nächsten Monat den Hund komplett auslösen tut was aber nicht der Fall ist also warten wir jeden Monat. Da es den Hund wohl auch nicht so gut geht kam sie gestern auf die Idee mir schreiben zu müssen das sie den Rest Betrag nicht zahlen möchte da sie zu viele Tierarzt kosten hat und die nicht mal zahlen könne, ich hatte ihr daraufhin zurückgeschrieben das es uns leid tut aber wir das Geld gerne haben möchten oder sie den Hund zurück bringt wenn sie es sich nicht leisten kann. Es handelt sich hier um eine deutsche Dogge die ein halbes Jahr alt ist und auf ein Bauernhof lebt und da wir sie aufgeklärt haben das der Hund bis zu ein Jahr kaum laufen darf oder Bälle hinter her jagen darf usw. Hat sie das wohl missachtet und der Hund hat Knochen Problem unsere Hunde sind kerngesund. Sie hat auch die entwurmung verschwitzt und langsam fehlt mir die Geduld und ich bereue es ihr den Hund gegeben zu haben ich würde gern mit den Hund zu unserem Tierarzt und ihn da durch checken zu lassen nochmal viel lieber aber hätte ich den Hund gerne zurück also was kann ich tun?

Tiere
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Kontoauszüge bei Weiterbewilligungsantrag?

Einen Weiterbewilligungsantrag auf ALG II stelle ich, sofern ich immer noch bedürftig bin.

Wo liegt der Sinn einer Aufforderung seitens dem JC, dazu Kontoauszüge der letzten 6 Monate beizubringen? Wenn doch - vor einer "WEITERbewilligung - nachweislich ALG II bezogen wurde? Gezahlt von dem selben JC, welches jetzt per Kontoauszüge sehen will, was ich an Einkommen hatte? Ich zudem gar keine Chance auf (weiteres) Einkommen hatte, da ich im Zeitraum der geforderten Kontoauszüge dem JC bekannterweise Arbeitsunfähig geschrieben war?

Ob für mich ein Anspruch auf Leistung besteht soll geprüft werden (bzw. bestanden hat - bei Weiterbewilligung?) Dazu musste ich alle Tatsachen angeben, die für die Leistung erheblich sind und Änderungen in den Verhältnissen angeben.

Tatsachen: Kein Einkommen wegen AU; ALG II bezogen. Verhältnisse: keine Änderungen (überprüfbar)

Meine Kontoauszüge einfach so hinschicken, mein SachbearbeiterIn liest in aller Ruhe wofür ich das Hartz IV- Geld ausgebe (was kaufe ich wann wo), welche Vorlieben ich habe....warum halten wir nicht gleich ein Kaffeekränzchen und man fragt mich über ALLES aus?

(Zuvor hatte ich den Fall, das mein SachbearbeiterIn ALLE medizinischen Befunde und Berichte von mir auf IHREM Tisch wollte... sie rügte mich, weil ich die Unterlagen stattdessen direkt an den ärztlichen Dienst schickte...)

Kontoauszüge machen wohl mehr Sinn bei einem Erstantrag. Da ist es für mich eher nachvollziehbar, dass die finanzielle Lage eines Antragstellers mal grundsätzlich abgecheckt wird. Wenn überhaupt; es reicht meiner Meinung nach auch der aktuelle Kontostand (jeweiliger bestehender Konto etc.) bei Antragstellung.

Ohne Bedürftigkeit stelle ich keinen Antrag. Ich weise bestehende Bedürftigkeit auch gern durch Kontostand nach. Lege Vermögensverhältnisse offen. Bei ausreichender Begründung mag ich auch gern mal Kontoauszüge bei einem Termin zur Einsicht vorlegen.

Das aber grundsätzlich, einfach so, mehrere Kontoauszüge in vollem Umfang zur Norm gemacht werden und dieser Vorgang als völlig normal dargestellt wird - das kann ich nicht nachvollziehen. Die JC haben ein Recht eingeräumt bekommen und machen dies nun zum Standard. Es wird nicht mehr individuell vorgegangen oder je nach Fall entschieden, was sehr oft einen geringeren Aufwand bedürfte, vor allem in Hinsicht Datenvermeidung und Datensparsamkeit.

Da wird so viel von und über Datenschutz gesprochen. Hier gilt es nicht. Nein, hier geht es um noch mehr und noch mehr Offenlegung. Als ALG II-Bezieher ist man in keinster Weise geschützt und man bekommt immer mehr Rechte abgesprochen. Ständig droht eine Sanktion, dadurch wird man mundtot gemacht und jeder Widerspruch im Keim erstickt.

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Vormieter hinterlässt Wohnung renovierungsbedürftig? Muss ich als Nachmieter die Kosten der Renovierung tragen?

Hallo zusammen,

ich werde in 2 Wochen umziehen bzw. wird die Übergabe der Mietsache dann stattfinden.

Nach der Besichtigung und Vertragsunterzeichnung (Standardvertrag) habe ich mich am letzten Wochenende mit der Vormieterin zum Ausmessen der Wohnung getroffen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Vormieter schon aus der Wohnung ausgezogen und die Wohnung hatte somit Übergabestatus.

Bei Tageslicht und vor allem ohne Möbel fielen eine Reihe von Mängeln auf:

  • mind. 200 Dübellöcher inkl. Dübel auf 86m2
  • Durchbohrungen in der Wand wo die Vormieter ihre Kabel durchgelegt haben (Router, TV, Telefon)
  • Wasserflecken in der Küche an der Decke (keine Feuchtigkeit mehr aber Bedarf besonderer Grundierung)
  • Wandpaneele in der Küche schief nicht sachgerecht angebracht und stark abgenutzt (durch Vormieter angebracht, angeblich um Löcher in Wand zu überdecken)
  • Nikotinvergilbte Türen und Fensterrahmen
  • beklebte und stark verschmutze Türen und Fensterrahmen
  • nicht fachgerechte Anbringung von Spots in der Diele (Kabel hängen frei)
  • Regenschutz an der Balkontür fehlt (Vormieter wies darauf hin, dass es bei Starkregen reinregnet)
  • nicht fachgerechte Anbringung von Wandpaneelen im Bad (nicht feuchtraumgeeignet)
  • schwarze und teilweise lose Silikonfugen im Bad
  • an einer Stelle ausgebrochene Fliesenfuge im Bad
  • stark vergilbte Heizkörper
  • Tapetenschäden (Kratzer von Katzen)
  • Absplitterung des Holzes am Fachwerk innen (Wohn- und Essbereich sind durch Fachwerkbalken getrennt)
  • defekter Fensterrahmen im Bad
  • verrostete Armaturen im Bad
  • Riss in Bodenfliese im Bad

Die Wohnung wurde mit gehobener Ausstattung angepriesen und die Miete ist auch beachtlich. Leider sind mir diese Mängel bei der ursprünglichen Besichtigung nicht aufgefallen (im Dunkeln und noch bewohnt).

Meine Frage:

Muss ich die Wohnung so übernehmen oder kann ich gegenüber dem Vormieter bzw. dem Vermieter Mängel geltend machen?

Also entweder auf Instandsetzung und Mängelbeseitigung vor Übergabe bestehen oder Kosten der selbst beseitigten Mängel geltend machen?

Die Übergabe soll in 2 Wochen sein und zeitgleich zwischen Vormieter und Vermieter und Vermieter und mir stattfinden.

Mietrecht, Renovierung
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Haus an Haus im ungeklärten Grenzbereich Vermessungs-Vermesser -problem?

In einer Kreisstadt in Sachsen habe ich 1995 ein Haus Baujahr 1912 gekauft.Das Nachbarhaus steht direkt im Grenzbereich an meinem Haus. 1918 wurde das bis damals zusammenhängende Gebäude mit den anhängenden bzw. zugedachten Grundstücken geteilt.

Der Nachbar hat ein flaches Satteldach und entwässert seine rechte Dachseite über mein Dach ohne eigene Rinne bisher.Nun hat er ohne jegliche Absprache mit mir unter Nutzung auch meines Daches sein Dach ( durch Dämmung ) um ca 20 cm erhöht und ca 4 cm zu meinen Lasten verbreitert und neben der Dachverbreiterung eine Regenrinne ( mit Halterung mindestens 20 cm über mein Dach hinausragend angebaut. Ich habe dies im hinteren Bereich mittels email Widerspruch aufgehalten ebenso eine Wanddämmung ( sein Haus ist zur Südseite ca 2 Meter länger ) die ja auch in mein Grundstück hineinragen würde.Der Streit eskalierte so dass ich vor weiteren Maßnahmen eine Vermessung der Grundstücksgrenze forderte. Wir haben zur Kostenteiling auf eine gemeinsame Vermessungsbeauftragung zur Grenzfestellung uns geeinigt und gemeinsam beauftragt. Bei den Zwischenterminem stellte ich fest ,dass der Vermesser und mein Nachbar alte Duzfreunde sind und dass der Vermesser unseren Streit schlichten wolle wie er sagte ! Ich sagte ihm dass er unparteiisch die Grenzpunkte vermessen solle unabhängig von jedem Streit.Beim letzten Termin erzählte er mir dass der hintere Grenzpunkt 4 cm in mein Grundstück ragt und der vordere durch ein Katasteramtsfehler nicht existiert !! und dass der vordere Punkt den er mit einem Zollstock !!! ermitteln will ca 15 cm weiter auf mein Grundstück sich befände als die offensichtlich erkennbaren Hausgrenzen.

Das will er mir dann beim Grenztermin noch zeigen. Und überhaupt könne es ja bei jeder Vermessung 6 cm Abweichung geben!.merkwürdig nur dass die Abweichung jeweils stringend zu meinen Lasten geht.!!

Der ist offensichtlich befangen nicht objektiv.

Was kann ich nun gegen diese bewusst falsche Vermessung unternehmen ?Auf jeden Fall wird mich die Sache Geld kosten .Ich habe dem Vermesser gesagt dass ich zum Grenztermin einen weiteren Vermesser meines Vertrauens hinzuziehen werde.Da ich seinen Angaben die auch intransparent sind ,nicht glaube.Wie kann ich mich wehren? ich bin überzeugt dass die bestehenden Grenzen die richtigen sind.Mir vorliegende Masse aus der Katasteramtskizze von 1918 bestätigen dies .Habe ich das Recht mir live beim Grenztermin die Koordinaten im GPS Gerät zeigen lassen

Danke für Ihre EURE Antworten

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Sparbuch von Vater einklagen?

Hallo,

Ich bin vor einiger Zeit 18 geworden und etwa zur gleichen Zeit aus dem Haus meiner Mutter in eine eigene Wohnung gezogen und bezahle jetzt mithilfe von Kindergeld und Unterhalt mein Leben.

Zu meinem 18. Geburtstag habe ich mir Online-Banking eingerichtet und festgestellt, dass ich neben meinem normalen Konto noch ein Sparbuch habe, dass meine Eltern für mich angelegt hatten. Also habe ich mit meinem Vater verabedet, dass er mir dies aushändigt, er hat sich jetzt aber umentschieden und will es mir nicht geben.

Da ich der Meinung bin, dass ich aufgrund meiner Volljährigkeit und der eigenen Wohnung genug Anspruch darauf habe, bin ich zu meiner Bank gegangen und das Sparbuch als vermisst gemeldet. Die Bank hat dann Kontakt mit meinem Vater aufgenommen, da er der letzte war, der etwas auf das Konto eingezahlt hat, und der hat ihnen gesagt dass er es noch hat. Dementsprechend können sie mir keine neuen Unterlagen geben.

Jetzt habe ich heute mit meiner Bank telefoniert, und mir wurde gesagt, dass meine einzige Möglichkeit an dieses Sparbuch zu kommen, mein Vater ist. Da ich aber weiß, dass er es mir nicht geben würde, müsste ich es einklagen. Emotional hätte ich damit keine Probleme, die Beziehung zu meinem Vater ist eh, na ja, sag ich mal, wackelig. Die Frage ist eher, wie das finanziell aussieht und wie man sowas überhaupt angeht. Ich kenne mich da absolut nicht aus, also wäre es sehr nett, wenn ich ein paar Ratschläge bekommen könnte. Schonmal danke im Voraus.

LG,

Jacob

Familie, Sparbuch
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Eintritt in Armut nach Arbeitsunfall, ist das normal?

Ich weis aktuell nicht mehr weiter. Ich habe am 10.9.18 einen schweren Unfall an meinem 1. Arbeitstag gehabt. Es passierte direkt morgens, zu dem Zeitpunkt lag der Arbeitsvertrag noch nicht vor. Durch diesen tragischen Unfall erlitt ich ein Schädelbruch, jochbeinbruch, ober und Unterkieferbruch, nasenbeinbruch so wie zerstörung des Orbitalbodens des rechten Auges. Ich bin seid dem in Behandlung und habe immer noch extreme probleme mit starkem schwindel und extremen Kopfschmerzen und einige weitere Symptome sowie auch psychische Symptome und bin nicht mehr in der lage zu arbeiten.

Die BG hat diesen Unfall nur mithilfe eines Anwaltes übernommen und die weitere Entwicklung gestaltet sich schwierig und langwierig.

Was mich auch sehr belastet, ich war vorher in einem anderen Betrieb 18 monate tätig und dazwischen keinen tag arbeitslos, jedoch nimmt die bg als Berechnungsgrundlage für mein verletztengeld die Höhe meines Arbeitslosengeldes. Müsste sich das nicht nach meinem letzten einkommen oder dem einkommen beim neuen Arbeitgeber richten?

Ich bin seid dem unfall Körperlich und psychisch sehr angeschlagen und habe nur ein verletztengeld von 600 euro. Ich finde ich werde von jederseite her nur bestraft und fühle mich gezwungen harz 4 zu beantragen nur weil ich einen unfall hatte den mir jemand zugefügt hat. Vielleicht kann mir jemand Rat geben...

Arbeitsunfall, Versicherung
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