Besteuerung von Fonds - Vorabpauschale und Verluste?

Ich habe grade diesen Link hier gelesen und dazu zwei Fragen. Ich zitiere mal von der Seite:

Für Anleger, die einen Fondsanteil erst im Lauf des Jahres kaufen oder regelmäßig im  Sparplanansparen, berechnet sich auch die Vorabpauschale anteilig: Für jeden vollen Monat, der dem Kaufdatum des Fondsanteils vorangeht, verringert sich die Pauschale um ein Zwölftel.

Das bedeudet in der Praxis was? Angenommen Herr Mustermann zahlt sei dem 1.1.18 jeden Monat 50€ in einen Fonds ein. Er hat einen Wert der Fondsanteile zum 1.1.18, nämlich 50€ minus Ausgabeaufschlag, und einen Wert der Anteile zum 1.1.19. Daraus kann man eine Vorabpauschale berechnen, die sich aber nun wie berechnet? Also wie werden die 12 Käufe eingerechnet?

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Im Falle, dass ein thesaurierender Fonds zum Verkaufszeitpunkt keine Wertsteigerung aufweist oder gar Verlust gemacht hat, fallen bei Verkauf keine neuen Steuern an. Bereits festgestellte Vorabpauschalen werden dennoch angerechnet. Ein Nullertrag wird dadurch zum Verlust oder der Verlust vergrößert sich. Anleger können den Verlust ins nächste Steuerjahr vortragen.

Wie trägt man den Verlust vor? Über die Steuererklärung?
Das betrifft aber nur den Verkauf, richtig? Also wenn der Wert der Anteile zum Jahresbeginn höher ist als zum Jahresende, ich aber nicht verkauft habe, dann kann ich keine Verluste vortragen?

Viele Grüße

Fonds, Steuern
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Wohngemeinschaft Fristlose Kündigung?

Hallo,

ich wohne seit 2 Jahren ca hier in einer wg diese hat sich aber aufgelöst und ich bin der einzige der hier noch wohnt.

Mein Vermieter hat in einem Zimmer der Wohnung ein Bett aufgestellt von seinem Bruder.In dem Zimmer stehen auch noch Sachen von mir also ist es so gesehen nur ein Abstellraum und wird nicht aktiv genutzt.Er schrieb mir am 23.12 via WhatsApp „Bist du morgen oder übermorgen zuhause?“ Darauf habe ich geantwortet das es den 24 schlecht wäre aber der 25 machbar ist.Wer steht unamgemeldet am 24 morgens vor meiner Tür und will rein.Mein Vermieter er habe schließlich Nutzungsrechte und habe 2/3 der Wohnung selber gemietet.Er muss sich nicht anmelden und kann rein wann er möchte.Ich hatte natürlich nicht aufgeräumt,weil er über Mieter nichts gesagt hat.Es war abgesprochen das ich bis Ende März noch hier wohne und mir bis spätestens dann was neues Gesucht habe.Er wollte letztlich die Wohnung renovieren und eigen nutzen.Bin auch auf der Wohnungssuche.Am 25 wollte er wieder rein und konnte nicht da er auch nichts davon gesagt hat das er nochmal kommt und Zeiten müsste er mir auch nicht geben.Seit dem 24 haben hier bis jetzt ca 10 Fremde die Wohnung besichtigt egal ob ich zuhause war oder am schlafen. 2mal würde ich jetzt auch schon geweckt am späten Vormittag weil dann einfach fremde im Zimmer standen.Er hat mir am 25 morgens via WhatsApp eine Abmahnung geschickt weil der Müll nicht rausgebracht war und ich nicht aufgeräumt habe und er schließlich nicht in die Wohnung konnte da mein Schlüssel von innen steckte.Gegen Mittag als er wieder vor verschlossener Tür stand hat er mir dann die fristlose Kündigung aufgetischt diesmal auch auf Papier ich habe bis zum 31.12 die Wohnung komplett zu räumen.Meine Frage an der Stelle ist ob das überhaupt annähernd gerechtfertigt ist.Meiner Meinung nach will er einfach die Wohnung schnell als komplett vermieten und will mich deswegen so schnell wie möglich los werden.Gegen was hat er an der Stelle verstoßen und wo sind meine Fehler bzw meine Rechte und wer hat am Ende nichts zu befürchten.Anmerken möchte ich zu guter letzt das er in einem Krankenhaus in der Nähe in Psychiatrischer Behandlung ist und regelmäßig unter Medikamenteneinfluss mit dem Auto hier her fährt.Er hat meines Wissensstandes Panikattacken und Angstzustände,weil ihm alles zu viel ist.(auch politisch tätig)

Mit freundlichen Grüßen

Tammo

Mietrecht
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Minijob + HiWi unter 400€ und wurde auf Steuerklasse 6 abgerechnet?

Liebe Leute,

es geschieht leider das Gegenteil von was ich verstanden habe, deswegen muss ich euch nochmal genau fragen. Vielleicht kennt sich jemand aus.

Also: ich bin Studentin und habe schon seit 3 Jahre in derselben Firma außerhalb der Uni ein 450€-Job mit Pauschalsteuerung ausgeübt. Bis zum vor einem Monat war das meine einzige Arbeit, d.h. ich bekomme immer mein volles Geld ausgezahlt.

Nun seit einem Monat arbeite ich als HiWi in der Uni, bekomme 9,90/Std und muss monatlich 40 Stunden leisten, dann komme ich monatlich knapp unter 400€. Meine Vorstellung war, von was ich gegoogelt und verschiedene Leute gefragt hab, dass es eigentlich gehen sollte, wenn eine davon auf Steuerklasse 1 und das andere auf Minijob-Basis versteuern lassen. Am Anfang Dezember habe ich meinen ersten Lohn von der HiWi-Job bekommen und es wurde eine gute 80€ abgezogen, habe nur 312€ überwiesen bekommen. Der Lohn von dem 1.Minijob hat sich nichts verändert. Per Telefon hat die Finanzamt-Dame, die mein Lohn verarbeitet hat, so erklärt, dass der HiWi-Job auf Steuerklasse 6 eingeordnet ist, weil mit dem anderen Job komme ich INSGESAMT über 450€. Es sei denn regele ich so, dass ich INSGESAMT monatlich nicht über 450 komme, eine wird automatisch auf Steuerklasse 6 eingeordnet, obwohl diese nur unter 400€ ist.

Nun meine Fragen:

1. Wieso klappt es nicht mit dem HiWi-Job, dass ich den auf Minijob einordne, damit es steuerfrei ist?

2. Wenn ich wie am Anfang lasse, dass der HiWi-Job auf Steuerklasse 6 versteuert wird, und ich nächstes Jahr einen Lohnsteuerausgleich mache, bekomme ich den Steuer erstattet und lohnt sich die Aufwand überhaupt? Nicht dass ich am Ende stattdessen nachzahlen muss?

3. Ich habe aber vor kurzem diesen Forum gefunden und viele Beiträge gelesen. Mein Verständnis daraus ist: bei der Hiwi-Job ist fast unmöglich, pauschal versteuert zu lassen, deswegen ordnet man auf Steuerklasse 1 ein und das andere pauschal versteuerte Minijob als Minijob. Aber mein Minijob war ja schon pauschal versteuert und mein Hiwi-Job wird trotzdem auf Steuerklasse 6? Ich habe aber den Minijob am Anfang als Hauptarbeitgeber angegeben wegen der Vorstellung, da wo ich mehr verdiene ordne ich als Hauptarbeit und auf Steuerklasse 1 ein. Wie soll ich jetzt das machen? Ist es sicher, wenn ich die Angabe umtauschen, dass mein Minijob dann unversteuert bleibt und mein Hiwi-Job als Hauptarbeit auf Steuerklasse 1 bzw. praktisch nichts versteuert wird?

Steuerklasse, Lohnsteuerjahresausgleich
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Kosten für Arbeitszimmer bei Telearbeit, Selbstständigkeit und Fernstudium?

Guten Tag,

ich arbeite gerade an meiner Steuererklärung für dieses Jahr. Nun bin ich im Februar umgezogen und habe endlich ein richtiges Arbeitszimmer, welches ich auch gerne steuerlich geltend machen möchte. Ich habe mich bereits informiert, jedoch sind mir noch einige Punkte offen.

Zu meiner Situation: Ich arbeite als Arbeitnehmerin seit Juli auch 2 Tage/Wo. an meinem Telearbeitsplatz (vertraglich vereinbart) im Homeoffice, nebenbei bin ich seit Februar freiberuflich tätig (Aufträge außerhalb, Orga/Rechnungen etc. im Homeoffice), außerdem mache seit längerem ich ein Fernstudium (nicht meine Erstausbildung). Was kann Ich nun zu welchen Anteilen absetzen?

Die Voraussetzungen eines Arbeitszimmers erfülle ich.
a) Die Tätigkeiten müsste ich wohl prozentual aufteilen, z.B. 5% Selbstständig, 47,5% Telearbeit, 47,5% Studium. Oder muss ich an diesem Punkt bereits die unterschiedlichen Zeitpunkte miteinrechnen? Woran kann ich mich bei der prozentualen Einteilung orientieren?

b) Die Voraussetzungen für die Absetzbarkeit des Telearbeitsplatzes erfülle ich wohl leider nicht, da ich weniger als 3 Tage im Homeoffice bin, einen alternativen Arbeitsplatz beim AG hätte und keine Tätigkeiten mache, die ich nicht auch im Büro machen könnte, richtig?

c) Kann ich die freiberuflichen Aufgaben im Arbeitszimmer absetzen? Wären dies Werbungskosten oder Betriebsausgaben? Wenn es Betriebsausgaben sind: Wie mache ich das wenn ich unter die Kleinunternehmerregelung falle und eh keine Umsatzsteuern zahle?

d) Das mit dem Fernstudium müsste möglich sein, soweit ich mich informiert habe. D.h. für den prozentualen Anteil müsste ich Kosten für Miete, Nebenkosten, Internet etc. absetzen können, richtig?

e) Wie setze ich die Kosten für Möbel ab? Die kann ich doch in jedem Fall für alle 3 Fälle absetzen, richtig? Die Kosten liege bei ca. 350€ brutto, also könnte ich sie in einem Jahr absetzen. Kann ich dann die vollen 350€ als Kosten für berufliche Weiterbildung/Studium absetzen oder muss ich das auch aufteilen und prozentual auf die 3 Bereiche aufteilen?

Es wäre toll wenn Jemand Antworten/Verweise auf eine oder mehrere meiner Fragen hätte. Vielen Dank!

Steuererklärung
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Absetzen von Fahrtkosten für Praktikum bei verspäteter Anmeldung?

Hallo zusammen,

ich mache gerade die Steuererklärung bzw. Verlustfeststellung für 2015. Es geht um die Fahrtkosten und Verpflegungsaufwand während des Praktikums, wo der Wohnsitz spät angemeldet war.

Sachverhalt:

Beruf in 2015: Student (Ausländer)

Zweitstudium: vollzeitiges Masterstudium in Stadt A angefangen in 2013

vorherige Steuererklärungen: Verluste aufgrund des Zweitstudiums wurden anerkannt und vermerkt.

Tätigkeiten:

13.04 – 11.09: Praktikum in Stadt B (keine Steuer bezahlt) – weniger als 6 Monaten, falls es etwas für Meldepflicht in Stadt B (in Bayern) macht

13.09 – 31.12: Masterarbeit in Stadt B (keine Steuer bezahlt)

Wohnsitz:

01.01 – 25.09: Stadt A (auch wo der Uni – erste Tätigkeitsstaat ist)

26.09 (Einzug) – 31.12: Stadt B (ca. 400 KM entfernt von Stadt A). Nicht als Zweitwohnsitz gemeldet, sondern umgemeldet.

Normaler Mietvertrag in Stadt B mit Arbeitsförderungszentrum (falls es ein Unterschied macht) vorhanden von 01.04 bis 30.09 und danach mit Verlängerungen bis Ende 2015. Tatsächlicher Einzug war am 12.04.

Spät angemeldet, weil ich über Meldepflicht damals nicht wusste...

Jetzt meine Fragen:

1. Wie kann ich die Fahrtkosten ab dem gemeldeten Einzugsdatum (26.09) bis 31.12 von Wohnsitz in Stadt B nach der Firma absetzen? Hin- und Rückweg (Auswärtstätigkeit), weil es sich um eine Masterarbeit handelt.

2. Wie kann ich die Fahrtkosten von 13.04 bis 25.09 (vor der Anmeldung) von Wohnsitz in Stadt B nach der Firma absetzen? Hin- und Rückweg (Auswärtstätigkeit) oder nur Hinweg oder gar nichts, weil ich spät gemeldet habe und theoretisch in Stadt A gewohnt habe? Hier habe ich Angst, dass ich schlafenden Hunde wecken kann...

3. Wie kann ich den Verpflegungsaufwand für 3 Monaten absetzen? Von tatsächlichen Anfang bzw. Einzug - 13.04 bis 3 Monaten oder am besten von angemeldeten Einzugsdatum - 26.09 bis 3 Monaten? Ich vermute, es ist abhängig von der Antwort auf die vorherige Frage.

4. Ist es möglich, die Umzugskosten ganz normal von 26.09 abzusetzen?

5. Darf ich überhaupt Wochenendheimfahrten (vor oder nach der Anmeldung) absetzen? Ich bin unsicher, weil keine doppelte Haushaltsführung gab.

6. Darf ich die Miete von dem Wohnsitz in Stadt B (vor oder nach der Anmeldung) absetzen? Ich bin unsicher, weil keine doppelte Haushaltsführung gab aber ein Mietvertrag vorhanden ist.  

Viel Text, sorry :)

Antworten auf die erste 3 Fragen werden auch erstens ausreichend, wenn ihr kein Bock hat, alle Fragen zu antworten...

Danke schon mal fürs lesen des Textes und ich bedanke mich vielmals vorab für die Antworten. Ich bitte den Schreib- und Grammatikfehlern zu entschuldigen. Mein Deutsch ist leider nicht so gut...

Verlustvortrag, werbungskosten, Fahrtkosten, Praktikum
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Wie gehe ich vor, wenn der Bauträger die Mängel in der Fristenvorgabe nicht einhällt?

Hallo .Wir haben am 15.05.2018 mit dem Hausbau schlüsselfertig begonnen. Die Hausübergabe war am 22.11 .2018 mit einer 6 monatigen Bauzeitgarantie.Mit jedem Tag Verzug haftet er werktags mit 50 Euro.Die letzte Rate haben wir einbehalten.Es waren Mängel angezeigt wie folgt:

Sicherung von Dez.Lüftungsanlage fliegt raus.Zu erledigen bis 30.11.2018 nicht erfolgt

BALKONTÜRE UND FENSTERBANK FEHLER.Zu erledigen bis 30.11.18. Nicht erledigt.

Silikonfugen Bäder und Türen (Toilette und Fügen von Türen ausspritzen)erledigt bis 07.12.18. SOLL IM JANUAR ausgebessert werden laut Bauträger.

Türeneinbau ist erfolgt.

Gäste WC soll ausgetauscht werden Fehler.07.12.18 Termin erledigen.Nichts passiert.

Es sollte uns eine Hausbeschreibung und das Ergebnis vom BLOWER DOOR TEST ausgehändigt werden.Ausserdem hat der Bauleiter bei der Übergabe nur ekne Ausfertigung der Mängelanzeige dabei.Kaffee wäre ihm drüber gelaufen.Sollte uns im Original am 23.11 zugestellt werden.Wir haben gottseidank ein Foto gemacht.Unsere Verzugszinsen zahlen wir weiterhin, weil wir den Kredit nicht ablösen können.Wer kommt denn dafür auf.Kann ich der Baufirma nun Schreiben, dass ich es von einer anderen Firma ausführen lasse.Oder muss ich etwas beachten.Wir waren mit der Baufirma gar nicht zufrieden.Sie sind sehr nachlässig.Kann ich Schadensersatz geltend machen.Viele Fragen und ich hoffe so sehr auf eine Antwort.

VIELEN DANK

Bauen
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