Minijobs, minusstunden, corona?

Hallo,

ich habe ein Problem mit meiner Arbeitsstelle. Ich arbeite in einem Laden im Lager als Minijob. Kurze wichtige Infos: ich bin vertraglich dazu verpflichtet mindestens 10 Stunden im Monat zu arbeiten. Wenn dies nicht der Fall ist dann wird es mir als Minusstunden angerechnet und auf die anderen Monate übertragen. Ich muss meinen Vertrag alle 6 Monate unterschreiben, damit es verlängert wird. Mein Vertrag endet jetzt am 09.08.21 und mein Chef fragte mich wann ich arbeiten kann. Ich sagte ihm das ich nur noch im Juli arbeite um auf die 10 Stunden zu kommen und das ich danach nicht mehr da bin. Daraufhin sagte er mir, dass ich bei -33 Stunden liegen würde und diese Minusstunden während dem lockdown entstanden sind. Ich hab während des lockdown trotzdem monatlich meinen 10 Stunden Gehalt bekommen. Er meinte ich müsste das nacharbeiten bzw ein Teil davon abarbeiten damit er kein Stress mit der Zentrale kriegt. Mein Problem ist jedoch, dass ich nichts dafür kann das ich im minus bin, weil das nicht in meinem Verantwortungsbereich liegt. Ich kann ja nichts dafür das ich nicht arbeiten konnte & außerdem dachte ich Minijober würden nicht mal unter Kurzarbeitergeld fallen, weil der Betrieb komplett geschlossen war. Das Geld wurde mir ohne meine Zustimmung dennoch gezahlt und ich wurde nicht gefragt ob ich es danach abarbeiten kann. Meine Frage ist jetzt kann der Chef das von mir verlangen die 33 Stunden innerhalb von einem Monat abzuarbeiten? Was soll ich machen? Geht das rechtlich gesehen überhaupt??? Ich habe keine Lust mehr zu arbeiten, weil ich momentan bis Ende Juli in der klausurenphase stecke. Ich habe das Gefühl das dieses Problem eher sein persönliches Problem ist als das es ein rechtliches ist?!?!?

danke im Voraus

Minijob, Recht

Beliebte Themen