Zuschläge und Überstunden?

Hallo, ich habe im März einen neuen Job angefangen, sowieso nur für den Übergang, aber dennoch würde es mich einmal interessieren, was ihr davon haltet. Es gibt nämlich dort welche, die schon 12 Jahre da arbeiten.

Ich bin quereinsteiger in der Pflege, quasi eingearbeitet und bekomme somit denke ich auch weniger als die anderen. Die chefin meinte sofort zu mir, ich darf über mein Gehalt zu meinen Arbeitskollegen keine Auskunft geben, da sie manche wohl besser bezahlen müsste. Ich dachte mir sofort, ich bekomme wohl einfach nur zu wenig.

Jedenfalls bekomme ich 11 Euro die Stunde, wirklich wenig, aber nach einer Schulung bekomme ich mehr hat sie gesagt. Die kann ich aber erst ein halbes Jahr später beginnen, ist ja auch gut so, wer weiß, ich möchte ja sowieso nicht bleiben. Zuschläge gibt es überhaupt keine, auch keine freien tage zusätzlich. Im ersten Monat habe ich 9 freie Tage gehabt, 8 müssen es ja sein. Statt der maximalen 120 Stunden, die ich gehen darf bei 30 pro Woche, bin ich 138 gegangen. Also 18 mehr. Die Überstunden bekomme ich jedoch auch nicht bezahlt, alles was unter 20 ist, wird einfach vergessen. Nur was drüber ist, wird sich gemerkt und auf ein Überstunden Konto eingezahlt so ungefähr. Ist das nicht aber nicht rechtens? Das wüsste ich nämlich bei Arbeitsbeginn überhaupt nicht, genauso wie, dass ich nur 20 Tage Urlaub im Jahr habe. Warum ich das nicht wusste? Ich habe im Vorstellungsgespräch andere Sorgen gehabt und dachte, so etwas wichtiges würde sie mir sagen. Zumal sie meinte, dass mein 11 Euro Stundenlohn pro Stunde ist, und nicht wie manch festes Gehalt, wo die Überstunden schon mit dazu zahlen. Arbeitsvertrag erhielt ich leider auch erst 2 Wochen nach Arbeitsbeginn, sodass ich mir dann erstmal dschte, na kacke, aber jetzt bist du schon drin. Und leider brauche ich den Job bis Ende des Jahres, damit ich meinen sozialassistenten machen kann...

Hat einer ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn man jeden Monat 20 unbezahlte Überstunden hat, da lacht sich der Arbeitgeber doch kaputt wie viel er geschenkt bekommt

arbeitsrecht, Überstunden
Überstunden (auf/ab)-runden?

Hallo zusammen,

es gibt immer wieder Probleme mit den Überstunden schreiben in der Firma, da wir keine Minuten-Genaue-Zeiterfassung haben, wird selbstständig im Viertel-Stundentakt geschrieben

Arbeitsbeginn um 7 Uhr! Fange ich um 6:55 Uhr an, muss ich trotzdem 7 Uhr Beginn schreiben, versteh ich noch. Bin ich allerdings bereits um 6:45 oder um 6:50 schon in der Arbeit, weil es etwas zum fertig machen gibt, das ich in Ruhe erledigen möchte, ohne Telefon oder Laufkundschaften, muss ich fast streiten damit mir die 10-15 Minuten nicht gestohlen werden, schreib ich diese allerdings hinten raus länger sprich 7 Uhr bis 17:00 Uhr heißt es oft ich war nicht so lange in der Arbeit und ohne Erklärung "warum" ich länger war, bleiben die Stunden so oder so nicht stehen.

Übrigens werden auch die ganzen mehrgeleisteten Stunden immer abgerundet, d. h. 20 Min. länger Arbeiten sind nur eine viertel Stunde = abzüglich 5 Min. - genau so ist es wenn ich 55 Min. länger in der Arbeit war, da werden nur 0,75 Min. eingegeben also eine dreiviertel Stunde = abzüglich 10 Min. - es wird also immer abgerundet bei den geleisteten Überstunden egal ob 5 Minuten oder 10 Minuten minus.

Meine Frage an euch da draußen, da ich leider im Internetnichts finde was in diesem Fall passen würde, ist das Ganze so zulässig die Überstunden immer abzurunden, zum Nachteil vom Arbeitnehmer?

Danke schon einmal für die Antwort(en)

LG Anne

arbeitsrecht, Überstunden

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