Übertragung Resturlaub neuer Arbeitgeber und Auszahlung nach Kündigung?

Hallo zusammen, ich habe im vergangenen Jahr meinen Arbeitgeber gewechselt. Bei meinem alten Arbeitgeber hatte ich 30 UT, welche ich anteilig bis einschl. September genommen habe (22,5). Bei meinem neuen Arbeitgeber gibt es nur 25 UT im gesamten Jahr. Wenn ich es im Internet richtig verstanden habe, gibt es ein BGH-Urteil, wonach ein Arbeitnehmer seinen noch bestehenden Resturlaub vom alten Arbeitgeber auf den neuen Arbeitgeber übertragen kann, sofern der Wechsel in der zweiten Jahreshälfte erfolgte. Manch andere Seiten schreiben, dass der neue Arbeitgeber diesen nur anteilig gewähren muss. Mein neuer Arbeitgeber möchte mit nur die Differenz zu seinem Jahresurlaub geben, also 2,5 Tage. Nun kommt noch ein weiterer Punkt dazu. Aufgrund von Arbeitsunfähigkeit wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst, ich konnte auch keinen Urlaubstag nehmen zwischen Oktober und Dezember. Daher müsste mir der Arbeitgeber diesen Resturlaubsanspruch auszahlen. Wie viel muss er mir nun tatsächlich auszahlen? 6 UT, da es sein anteiliger Urlaub ist? 2,5 UT neuer Arbeitgeber + 5 UT alter? Danke für eure Hilfe. . . . PS: Ich habe vor dem Wechsel lange Zeit bei der alten Firma gearbeitet. Nach dem Wechsel zur neuen Firma hatte ich dann 'einfach' Pech (man kann es sagen, wie man will). Aber bitte keine herabwürdigenden Antworten aus Unwissenheit (gab es auch schon).

Arbeit, Urlaub, Resturlaub, Arbeitgeberwechsel
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Urlaubsanspruch Minijobber?

Minijobler arbeitet unregelmäßig und der Arbeitgeber hat zur Berechnung des Urlaubsanspruchs die letzten 3 Monate herangezogen bzw. die letzten 13 Wochen. Bei diesem Minijobler ist es aber so, dass er sehr unregelmäßig arbeitet. Oft einige Monate sehr viel und in anderen Monaten sehr wenig. Somit sind die letzten 3 Monate für den Minijobler sehr unvorteilhaft.

Im Netz habe ich das hier gefunden:

"Urlaubsanspruch Aushilfe: Die praktische Berechnung

Falls Sie ein Abrufarbeitsverhältnis vereinbart haben oder Ihre Teilzeitkraft sogar selbst entscheiden kann, ob und wann sie arbeitet, führen Sie eine Durchschnittsberechnungdurch. Sie ermitteln, an wie vielen Arbeitstagen Ihre Teilzeitkraft tatsächlich pro Woche gearbeitet hat.

In der Regel sollten Sie eine Berechnung anhand der letzten 13 Wochen durchführen. Dieser Zeitraum gilt nämlich auch für die Errechnung des Urlaubsentgelts. Wenn die Arbeitszeiten allerdings sehr unregelmäßig sind, müssen Sie unter Umständen sogar das gesamte letzte Jahr berechnen." https://www.wirtschaftswissen.de/personal-arbeitsrecht/gehalt-lohn/geringfuegige-beschaeftigung/so-berechnen-sie-den-urlaubsanspruch-ihrer-aushilfen/

In dem Fall wäre es eine deutliche Abweichung, wenn das letzte Jahr und nicht nur die letzten 3 Monate berücksichtigt werden. Gibt es eine entsprechende Rechtsgundlage, ein Urteil oder ähnliches, welches dem Artikel entspricht oder ist der Artikel einfach Mist?

Im weiteren wurde im Jahr 2016 kein Urlaub gewährt (es wurde auch nicht danach gefragt) Kann man diesem Urlaub noch geltend machen?

Vielen Dank im voraus.

Arbeit, arbeitsrecht, Minijob, Recht, Urlaub, Urlaubsanspruch, Arbeitszeit
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