Mann bekommt Haus während Ehe. Beide stehen im Grundbuch. Grund gehört aber Mann. Wie ist es bei Scheidung?

Hallo,

mein Mann bekommt im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge ein Haus von seinen Eltern. Dieses Haus werden wir zusammen sanieren und renovieren und es ist vorr. geplant, dass wir beide im Grundbuch stehen, da wir gleichermaßen den Kredit aufnehmen und gleichermaßen in alles zukünftige investieren. Meine Frage ist nun, wie es sich im Falle eine Scheidung verhält.

So weit ich weiß, gehört ja nur das Haus mit zu 50% wenn ich im Grundbuch stehe, jedoch nicht der Grund und Boden da es ja ein Erbe war (außer mein Mann überschreibt mir das aktiv mit). Das heißt doch, dass ich im Falle der Scheidung gar keine Wahl habe als aus dem Haus auszuziehen, weil mir der Grund und Boden nicht gehört. Im Sinne der Zugewinngemeinschaft müsste mein Mann dann den wertgesteigerten Teil und eben alles was wir zusammen in das Haus investiert haben ausbezahlen, ist das richtig?

An der Stelle frage ich mich, welchen Sinn es für mich macht mich ins das Grundbuch eintragen zu lassen wenn ich sowieso keinen Anspruch im Falle der Scheidung habe (abgesehen dass es seit Generationen das Haus der Familie meines Mannes ist und ich das nicht wollen würde). Außer emotionale Gründe (dass mir das reine Haus ohne Grund eben mit gehört zu 50%) sehe ich da keinen Vorteil. Im Gegenteil. Ich kann ja rechtlich nur noch mit belangt werden und ob ich nun im Grundbuch stehe oder nicht ändert ja an der Zugewinngemeinschaft nichts, oder?

Mein Mann und ich reden da offen drüber aber wollen auch auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und die richtige Entscheidung beim Notar treffen.

Vielen Dank

Immobilien, scheidung
Mitgebrachte Wohnung im Alleineigentum in die Ehe, Zugewinn?

Guten Tag, meine Frau und ich gehen nun getrennte Wege und es gibt Streitigkeiten bzgl meiner mitgebrachten Wohnung in die Ehe bzgl des Zugwinnausgleichs. Kurz zu den Eckdaten

Vor der Ehe:

01.08.2013 Kauf Wohnung 140.000€

21.05.2016 Heirat

24.10.2018 Verkauf für 235.000€ , Restschuld war 107.000€

Somit ein Gewinn von 128.000€

Dieser Gewinn wurde in eine neue Immobilie investiert.

Jetzt ist die Frage, wieviel genau ich bekomme, und wieviel Sie! Mein Anwalt meinte, sie hat nur Recht auf den Zugewinn bzw. Wertsteigerung von der Zeit Hochzeit bis Verkauf.

Ihre Anwältin meinte, es ist relevant, wieviel in der Zeit von Hochzeit bis Verkauf ABGEZAHLT wurde.

Es ist extrem schwierig das auszurechnen, da wir ja eigentlich die genauen Zahlen über die Wertsteigerung pro Jahr brauchen. Das bekommen wir von einem Gutachter, der aber schnell mal bis zu 10.000€ kosten kann, man kann ja nicht davon ausgehen dass man einen linearen Wertzuwachs von ca. 10% im Jahr hat.

Zudem, wie haben eine neue Wohnung gekauft (während der Ehe, nach dem Verkauf der alten Wohnung) , für 440.000€, und diese hat nun ca.600.000€ wert, diese soll nun schnellstmöglich verkauft werden. Jetzt stellt sich die Frage, wie wird der Zugewinn ausgerechnet, von der ALTEN Wohnung und der neuen Wohnung, das muss doch irgendwie zusammen verrechnet werden

Jetzt ist die Fragen

Ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen.

Vielen Dank und beste Grüße

Maik

scheidung, Zugewinn
Haus und Zugewinn?

Hallo,

ich habe vor 10 Jahren geheiratet.

Vor der Eheschließung war ich alleinige Eigentümerin eines Hauses. Dieses Haus habe ich nach der Heirat verkauft.

Von dem Gewinn habe ich ein Haus gekauft. Die ehemalige Eigentümerin (meine Tante, 96 Jahre) hat ein lebenslanges Wohnrecht (keine Mietzahlungen) bekommen.

Verliebt und naiv habe ich meinen Mann mit ins Grundbuch eintragen lassen. Ich kann belegen, dass ich das Haus alleine bezahlt habe (ohne Finanzierung).

Wir haben zusammen ein weiteres Haus gebaut, dass in 9 Jahren abbezahlt ist.

Nun steht die Trennung an.

In meiner Welt würde ich gerne einfach die Grundbuchrechte beider Häuser teilen. Ich möchte das von mir und meinem Vermögen (was ich ja vor der Ehe erwirtschaftet habe) bezahlte Haus, auch wenn ich dort nicht sofort einziehen kann.

Im Umkehrweg möchte ich ihm gerne das gemeinsam gebaute Haus überlassen. Finanziell kommt die Tilgung einer Miete gleich, so dass er in 9 Jahren ein abbezahltes Haus hätte.

Das gemeinsam gebaute Haus ist sicherlich deutlich wertvoller, wie das von mir gekaufte Haus… zudem kann er es einfach weiter bewohnen.

Heute hat er mir mitgeteilt, dass er davon ausgeht, dass ihm die Hälfte aller Häuser zusteht und er Geld von mir erwarten würde. Das ich mein Vermögen in ein Haus gesteckt habe, ihn per Grundbuch zum Miteigentümer gemacht habe, sei eben mein Pech, da ich so für einen ehelichen Zugewinn gesorgt habe. Das hat mich ein wenig geschockt.

Hat jemand eine erste Erklärung für mich, wie die rechtliche Lage ist und ich mich verhalten soll?

Grüße, P.

scheidung, Zugewinnausgleich
Bin ich meiner Ex-Freundin unterhaltspflichtig??

Guten Tag, und zwar habe ich vollgendes Problem. Meine Ex-Freundin und ich waren 10 Monate lang ein Paar. Sie wurde ungeplant schwanger und sie hatte kein Arbeit .

wir haben uns entschlossen das Kind zu bekommen, da eine Abtreibung für uns nicht in Frage kam. ich arbeite seitdem bis jetzt und verdiene 2900€Netto

wir ca 7 Monate lang zusammen lebten. Die Beziehung lief einfach nicht und wir haben uns dafür entschieden gute Freunde zu bleiben und uns gemeinsam aber getrennt um unsere Tochter zu kümmern. Sie zog wieder in ihre Wohnung und Ich bin in einer anderen Wohnung, Sie hat vor der Schwangerschaft studiert und ist momentan nicht arbeiten und kümmert sich um unsere Tochter. Das dortige Jobcenter entschied das ich 2900 €Netto im Monat verdiene jetzt muss ich bezahlen Betreuungsunterhalt für meine Exfreundin. Monatlich soll ich zusätzlich ab sofort 820 €Euro an sie und 340 Euro für unsere Tochter zahlen . nach Ende dieses Jahres werde ich für etwa drei Monate arbeitslos sein und das Agentur für Arbeit gibt mir kein Geld, weil ich um Kündigung gebeten habe.

Meine Frage ist, wenn ich arbeitslos werde und keine finanziellen Mittel für diese 3 Monate habe, muss ich auch für meiner Ex-Freundin Unterhalt (820) zahlen wenn sie vom Jobcenter das Geld nochmals nimmt , weil ich kenne , dass nur das Unterhalt für meine Tochter (340€) zahlen und es wird mir gegenüber als Schuld verbucht und ich zahle es, wenn ich arbeite wieder.Oder muss ich auch ihre Schulden bezahlen?!

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Recht, scheidung, unterhaltsrecht
Gütergemeinschaft Scheidung Alleineigentümer Ehefrau wie wird das berechnet bei der Scheidung?

Folgende Situation:

Heirat 2003. Ehefrau kauft ein altes, kleines Haus Kaufpreis 75 000 Euro. Es wurde ein Darlehensvertrag aufgenommen, welche nur die Frau zu tilgen hatte, sowie Eigenheimzulage. Vom Ehepartner ist kein Vermögen eingeflossen.Im Grundbuch steht Ehefrau als Eigentümer, Ehemann nicht. Jedoch hat Ehepartner teilweise renoviert vor 10-15 Jahren, aber nicht komplett.

Nun ist es so, dass die Ehefrau sich trennen u.scheiden lassen möchte. Es gibt folgende Berechnungen:

Szenario 1: Die Hälfte des Wertes des Hauses muss Ehefrau dem Ehemann auszahlen. Es ist ja auch so, dass z.B. bei Geldvermögen die Hälfte ausbezahlt werden muss. Als Zugewinnausgleich.

Szenario 2: Es wird die Differenz der Steigerung des Wertes zur Berechnung hinzugezogen.

Beispiel: Haus 2005 Wert 75 000 Euro

Haus 2022 Wert 100 000 Euro

Differenz 25 000 Euro / 2= 12 500 Euro was Ehemann zusteht.

Deswegen die Frage, was ist das Recht des Ehepartners? Die Hälfte des Wertes der Hauses, also Szenario 1 oder Szenario 2, Zugewinnausgleich?

Zudem nehmen wir an Szenario 2 würde eintreffen, könnte evtl. Ehefrau dies zurücklegen u.sparen bis zur Scheidung. Jedoch wird das was als Kontoguthaben da ist, mit einkalkuliert bei Vermögensausgleich.

Beispiel: Ehefrau spart bis zur Scheidung 12 500 Euro um Szenario 2 dem Ehemann auszuzahlen. Dieses Guthaben ist dann auf dem Konto der Frau. Beim Terim der Scheidung stehen dann dem Ehemann die Hälfte zu. Wie soll die Ehefrau denn dann das Geld zum Auszahlen ansparen, wenn es dann zur Hälfte weg ist?

Darlehen wird für Ehefrau schwierig da Alg 2. Zudem dann ja auch Schuldzinsen anfallen.

LG

Immobilien, scheidung
Wohnung verkaufen, 70:30 Ex-Mann?

Hallo,

Mein Mann und ich haben uns vor mehr als 10 Jahren getrennt. Während der Ehe haben wir uns eine Wohnung angeschafft und stehen beide im Kaufvertrag. Nun war es so, dass wir zwei Kinder haben und diese nach der Trennung bei mir gelebt (in einer anderen Mietwohnung) haben. In der besagten Wohnung hat jahrelang niemand gelebt, da sich mein Ex-Mann geweigert hat die Wohnung zu verkaufen oder zu vermieten.

Da ich ein geringes Gehalt hatte und Sozialhilfe dazu bekam konnte ich mir nicht leisten die Wohnung mit zu finanzieren. Aufgrund dessen hat mein Ex-Partner die Raten + Zinsen übernommen. Irgendwann wurde die Wohnung dann doch vermietet. Von der Miete habe ich nie etwas gesehen, hat mich auch gar nicht interessiert, da ich schließlich die Raten nie mitgezahlt habe. Allerdings war die Wohnung von Anfang an für die Kinder später gedacht. Nun möchte mein Ex die Wohnung (auf der noch knapp die Hälfte des Kredits offen ist) doch loswerden. Er bot unseren Kindern an sie ihnen zu verschenken. Da meine Kinder kein Interesse daran haben die Wohnung weiter zu finanzieren wollten sie sie verkaufen.

Nun hat mein Sohn die Karten auf den Tisch gelegt und hat ihm gesagt er würde die Wohnung gern verkaufen, bestenfalls über den Namen des Vaters, da so keine zusätzlichen Kosten entstehen. Mein Sohn hatte auch schon einen potentiellen Käufer gefunden, der allerdings nicht mehr als 4000€ + finanzierungssumme bezahlen würde.

Plötzlich hat mein Ex-Mann doch Interesse und möchte von diesen besagten 4000€ 70% behalten und die anderen 30% sollten an unsere Kinder gehen. Hauptsache es sollte nichts an mich gehen.

Ich persönlich habe kein Interesse an dem Geld aber hat er das Recht 70% einzubehalten? Oder hätte ich einen Anspruch auf 50% davon (die ich natürlich ohne wenn und aber an die Kinder abgebe)? Er sagte er würde sogar gerichtlich vorgehen wenn ich "meinen" Anteil anfordern würde.

Immobilien, Kredit, scheidung, wohnung
Unterhaltspflicht für arbeitslosen Ehepartner?

Hallo,

ich möchte mich von meinem Ehemann trennen, da er aggressiv und handgreiflich mir und den Kindern gegenüber ist. Ich habe das lange mitgemacht, aber ich möchte meine Kinder jetzt da rausholen und ihnen ein normales Leben ermöglichen.

Wir sind seit 10 Jahren verheiratet. Wir leben schon seit knapp einem Jahr getrennt in unserer gemeinsamen Wohnung und teilen uns auch kein Zimmer. Er weigert sich auszuziehen und ich kann keine Wohnung als alleinerziehende mit zwei Kindern finden, die auch bezahlbar ist.

Ich habe bislang den Gang zum Anwalt gescheut, weil ich ihm nicht mein lebenlang Unterhalt zahlen möchte. Ich habe mein ganzes Leben darauf hingearbeitet auf eigenen Beinen zu stehen, habe endlich einen guten Job mit überdurchschnittlich guten Verdienst - trotz Corona. Ich war quasi ständig die Alleinverdienerin, da mein Ehemann ständig in der Probezeit gekündigt worden ist und ihn keiner einstellen wollte. Er macht sich auch keine Mühe eine Arbeit zu finden und auf eigenen Beinen zu stehen. Er liegt lieber den ganzen Tag auf der faulen Haut oder trifft sich mit Freunden. Das heißt er ist momentan arbeitslos und müsste bei Trennung Hartz 4 beantragen. Wäre ich dann unterhaltsberechtigt, obwohl ich dann alleinerziehend vollzeittätig bin und die Kinder bei mir leben würden.

Ich hoffe es liest Jemand den langen Text. Danke.

Hartz IV, scheidung, unterhalt, unterhaltsrecht, Trennungsjahr

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