Hausverkauf bei Scheidung?

Mein neuer Partner ist aktuell im Scheidungsprozess, ist offizielle Ehe ohne Ehevertrag. Es steht als Thema- gemeinsames Haus zu verkaufen. Beide stehen im Grundbuch als Eigentümer. Die noch-Frau ist im Oktober 2020 aus dem Haus freiwillig ausgezogen und in eine Mietwohnung mit der Tochter gezogen. Der Mann wohnt alleine im Haus.

Fragen:

  • Einliegerwohnung im Haus ( seit langer Zeit vermietet) wurde vor 8 Jahren zugekauft und unterliegt in dem Fall dem Spekulationssteuer beim Hausverkauf. ca. 25.000,-. Muss dieser Steuer von beiden gleich zur Hälfte bezahlt werden oder, wie ich gelesen habe, nur die Frau, die ausgezogen ist zu tragen hat?
  • Die Frau hat den Betrag für die evtl. Auszahlung genannt, falls der Mann das haus behalten würde, was unberechtigt hoch vorkommt. Marktwertpreis vom Haus EUR 875.000 abzüglich offenen Kredit EUR 275.000 ( soll der Partner, der im Haus bleibt, komplett übernehmen) = EUR 600.000 durch 2 = EUR 300.000 Aber sie hat noch EUR 40.000 draufgerechnet und möchte EUR 340.000,- als ihr Anteil haben.
  • Die Begründung für EUR 40.000,- : Sie muß dann neue Wohnung kaufen und ihr entstehen dadurch Maklerkosten, Grundsteuer, Notar etc.

Wie wäre ihr Anteil eigentlich zu rechnen. Welche Kosten kann man berücksichtigen von der Mann' s Seite. Letztendlich kommen noch Änderungen und Notarkosten für' s Grundbuch, Kreditaufnahme, Zinsen etc.

Vielen Dank für die Antwort.

Elena B.

Immobilien, scheidung
Kann ich die Haushälfte meines Ex-Freundes abkaufen in Höhe der Restschulden? Was falle an Nebenkosten/Steuern an?

Mein Ex (waren nicht verheiratet) haben gemeinsam 2 Kinder 4+6 Jahre.

Wir haben gemeinsam ein Grundstück erworben und bebaut, Grundbuch 50/50.

In 12/2015 sind wir eingezogen - er hat sich 05/2016 getrennt. Ich bin mit den Kindern alleine im Haus.

Nun möchte ich eine klare Regelung und das Haus für die Kinder und mich. Nach fast 2 Jahren Klärungsversuchen haben wir als mögliche Option folgendes ausgewählt:

Von der Finanzierungssumme 390.000€ sind ca 70.000€ abbezahlt, davon 50/50 sein Teil 35.000€. Diesen soll er an die Kinder überschreiben - quasi vorzeitges Erbe. Wäre dann von 390.000€ grob 10%, also pro Kind 5% Hausanteil. Dies müsste aber dann mit Nießbrauch auf mich geschrieben werden damit die Kinder keine Rechte/Pflichten - also Nachteile daraus haben.

Den Rest seiner Haushälfte würde ich ihm "abkaufen" in Höhe seiner Restschuldenhöhe, also 160.000€. Ob das alles so möglich ist weiß ich nicht aber gehe davon aus.

Die Frage ist nun:

Welche Kosten kommen auf mich zu? Klar: Kosten für Kreditumschreibung, Notarkosten.

Dann Grundbuchänderung - werden hier Kosten für die Grundschuld der Bank auch erneut anfallen - aktuell steht 310.000€ drin.

Und was mich am meisten interessiert: Will das Finanzamt von mir Grunderwerbsteuer (Bayern 3,5%)? Welche Summe wird als Berechnungsgrundlage genommen? Gibt es einen Freibetrag? Und muss ich auf meinen 50%igen Anteil der schon mir gehört und auch schon Grunderwerbsteuer beim Kauf damals bezahlt wurde nochmal leisten?

Das Eigentum 1500qm Grund; davon 1200qm+Haus und abgezäunt 300qm die als Parkplatz der Firma meines Ex genutzt wird.

Er will unbedingt ein Verkaufsrecht für den Parkplatz haben falls er nicht mehr benötigt wird. Dies geht aber nur über eine kostspielige und meiner Meinung nach unnötigen Grundstücksteilung...wo doch die Kinder eh mal alles bekommen und dann noch in den Garten+Parkplatz ein Haus bauen könnten.

Mein Vorschlag war ein im Grundbuch eingetragenes Nutzungsrecht/Grunddienstbarkeit "als Parkplatz+Containerabstellfläche" auf seine Lebenszeit. Fremdverkaufen kann er es natürlich nicht aber ich oder später die Kinder könnten es ihm dann "auslösen" damit er wenigstens etwas in seinen Augen finanzielle Sicherheit in der Rückhand hat?! Wer weiß ob sowas möglich ist oder hat einen anderen Lösungsvorschlag?

Bin wirklich sehr sehr dankbar über jede Rückmeldung und Hinweise. Will mit den Kindern unbedingt hier bleiben!

Vielen Dank schon vorab.

Nebenkosten, scheidung, Steuern
Unterhaltspflicht für arbeitslosen Ehepartner?

Hallo,

ich möchte mich von meinem Ehemann trennen, da er aggressiv und handgreiflich mir und den Kindern gegenüber ist. Ich habe das lange mitgemacht, aber ich möchte meine Kinder jetzt da rausholen und ihnen ein normales Leben ermöglichen.

Wir sind seit 10 Jahren verheiratet. Wir leben schon seit knapp einem Jahr getrennt in unserer gemeinsamen Wohnung und teilen uns auch kein Zimmer. Er weigert sich auszuziehen und ich kann keine Wohnung als alleinerziehende mit zwei Kindern finden, die auch bezahlbar ist.

Ich habe bislang den Gang zum Anwalt gescheut, weil ich ihm nicht mein lebenlang Unterhalt zahlen möchte. Ich habe mein ganzes Leben darauf hingearbeitet auf eigenen Beinen zu stehen, habe endlich einen guten Job mit überdurchschnittlich guten Verdienst - trotz Corona. Ich war quasi ständig die Alleinverdienerin, da mein Ehemann ständig in der Probezeit gekündigt worden ist und ihn keiner einstellen wollte. Er macht sich auch keine Mühe eine Arbeit zu finden und auf eigenen Beinen zu stehen. Er liegt lieber den ganzen Tag auf der faulen Haut oder trifft sich mit Freunden. Das heißt er ist momentan arbeitslos und müsste bei Trennung Hartz 4 beantragen. Wäre ich dann unterhaltsberechtigt, obwohl ich dann alleinerziehend vollzeittätig bin und die Kinder bei mir leben würden.

Ich hoffe es liest Jemand den langen Text. Danke.

Hartz IV, scheidung, unterhalt, unterhaltsrecht, Trennungsjahr

Meistgelesene Fragen zum Thema Scheidung