Scheidungsunterhalt bei Mini-Rente sowie Hartz-IV-Bezug

Mein 64-jähriger Mann ist ausgezogen und will nach 30 Jahren die Scheidung. Er bezieht inzwischen eine Rente in Höhe von ca. 600 Euro, wohnt in seinem eigenen Haus (3 Wohnungen), das er geerbt hat (wir haben Gütertrennung). Inzwischen hat er noch eine Wohnung davon offiziell für 350,-- Euro an seine 29-jährige Geliebte vermietet, die Hartz-IV bezieht. Ich bezweifle, dass die Dame die Miete tatsächlich zahlt, weil er kürzlich mal erwähnte, sie würde ihm die Miete bar übergeben, da sie keinen Dauerauftrag zwecks Mietüberweisung hätte. Ich selber bin Hartz-IV-Empfängerin und lebe mit der gemeinsamen 22jährigen Tochter zusammen in einer Wohnung. Die Tochter hat einige Semester studiert, weswegen sie dann komplett vom Hartz-IV-Bezug ausgeschlossen war. Jetzt wird wohl eine Exmatrikulation stattfinden und neuerlicher Hartz-IV-Bezug, bis dementsprechende Arbeit oder Ausbildung gefunden ist, d.h. wir würden dann für 2 Personen wieder Hartz IV bekommen. Wie sieht es denn bei einer Scheidung aus, muss einer von uns beiden dem anderen Unterhalt bezahlen? Außerdem habe ich die Möglichkeit, demnächst einen 450,-- Euro-Job zu bekommen, wovon ich ja lt. Jobcenter 170,-- behalten dürfte. Ich mache mir jetzt Sorgen darüber, dass ich diesem Menschen möglicherweise noch Unterhalt zahlen muss. Der Hartz-IV-Bezug meiner Tochter würde ja wohl hoffentlich nicht dazugerechnet werden.

Außerdem käme ja auch noch der Versorgungsausgleich dazu, der von Amts wegen durchgeführt wird. Durch diesen VA bekäme ich wieder Rentenanteile von ihm dazugerechnet, da er mehr verdient hat als ich. Das müsste ja dann wieder von seiner Rente abgezogen werden, so dass ich dann vielleicht wieder eher unterhaltspflichtig ihm gegenüber wäre?

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Kostenübernahme: Kieferorthopäde bei minderj. Kind, geschieden Elternteilen (gemeinsames Sorgerecht)

Hallo zusammen,

wie in meiner vorherigen Frage erstmal:

Hier zum Allgemeinen: Geschiedene Eltern, gemeinsames Sorgerecht besteht, Sohn 12 Jahre alt und lebt bei der Mutter (welche einen Freund hat, der sehr gut verdient - wohnen aber offiziell nicht zusammen), Vater zahlt regelmäßig Unterhalt ausschließlich für den Sohn, ist fürsorglich und bekommt regelmäßig rechtlich geregelten Besuch von seinem Sohn.

Fiktive Situation: Die Mutter fordert den Vater auf, dass er sich 50% an den Kosten der Behandlung beteiligen muss. Zu meinem rechtl. Verständnis: Nachdem der Vater Unterhalt zahlt, leistet er somit seine Unterhaltspflicht. Die Mutter hat die Pflicht zur Erziehung und Pflege des Kindes... Das bedeutet doch, dass sie dafür verantwortlich ist, wenn der Sohn eine neue Zahnspange braucht, da er sie nicht regelmäßig getragen hat, oder? Der Vater hat nämlich nicht die Möglichkeit zu überprüfen, wann und ob der Sohn die Termine regelmäßig wahrnimmt und ob er seine Zahnspange regelmäßig/richtig trägt - das würde mit sich bringen, dass die Behandlung ggf. nicht erfolgreich abgeschlossen wird.

Frage: Muss der Vater sich an den Kosten beteiligen? Es handelt sich um so geringe Beträge, die vom Unterhalt hergenommen werden können, jedoch dem Vater sehr in's Gewicht fallen würden!

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Vertragsabschluss minderj. Kind bei geschieden Elternteilen (gemeinsames Sorgerecht)

Hallo zusammen,

ich habe schon gesehen, dass hierzu bereits eine Frage im Portal steht, aber ich komme damit nicht klar und möchte die Frage etwas spezifischer Stellen!

Hier zum Allgemeinen: Geschiedene Eltern, gemeinsames Sorgerecht besteht, Sohn 12 Jahre alt und lebt bei der Mutter (welche einen Freund hat, der sehr gut verdient - wohnen aber offiziell nicht zusammen), Vater zahlt regelmäßig Unterhalt ausschließlich für den Sohn, ist fürsorglich und bekommt regelmäßig rechtlich geregelten Besuch von seinem Sohn.

Fiktive Situation: Die Mutter unterschriebt im Juli einen überteuerten Nachhilfe-Vertrag, da der Sohn laut ihrer Angabe schlechte Leistungen im Fach Deutsch bringt und bald eine weiterführende Schule besucht! Der Vater wird davon im August (4 Wochen später) darüber informiert und von der Mutter aufgefordert die Hälfte zu übernehmen. Auf Aussage vom Sohn wurde bekannt, dass der Kurs Anfang September stattfindet und er einen Doppelkurs belegen muss in Deutsch und Mathe, obwohl laut seiner Aussage keine Probleme in Mathe besteht. Dies ist vom Vater schwer nachzuvollziehen, da er vom Sohn noch nie ein Zeugnis zu Gesicht bekommen hat, obwohl Interesse bestand/besteht.

Der Vater meint, dass sie mit ihm Rücksprache halten muss, da es evtl. andere und günstigere Möglichkeiten gegeben hätte. Der Vater antwortete, dass er sich daran nicht finanziell beteiligen kann, da es zu teuer ist und er nichts davon wusste und einfach damit konfrontiert wurde. Nun droht die Mutter mit dem Rechtsanwalt (was sie immer sofort tut, da sie weiß, dass er sich keinen Rechtsanwalt leisten kann und er damit schlichtweg huschen muss).

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Eheplanung - können meine künftige Frau und ich Versorgungsausgleich bei Scheidung ausschliessen?

Servus, wir sind in der Eheplanung. Kann ich mit meiner künftigen Ehefrau vereinbaren, daß war beide den Versorgungsausgleich der bei Scheidung normal gemacht wird, einfach ausschließen? Wir sorgen beide selber für das Alter vor, sie arbeitet, ich arbeite, beide sind wir in der glücklichen Lage, daß der Arbeitgeber Betriebsrente zahlt. Ich verdiene einiges mehr wie sie, doch die Mietkosten und die Lebenshaltungskosten teilen wir uns, andere Einkäufe wie Kleidung, Kosmetik, Sportsachen bzw. Unternehmungen wie Fitness-Studio, Vereinstätigkeiten macht jeder nach seinem Geldbeutel. Beim Urlaub sponsere ich sie, da ich gerne Fernreisen mache und sie sich das nicht so gut leisten kann. Wir fänden es nicht ok (meine künftige Frau auch nicht), wenn ich ihr, da ich viel mehr Rentenbeiträge zahle, im Falle einer Scheidung Rentenansprüche abtreten müßte, da wir beide für uns selber sorgen. Falls ein Kind kommt, will meine Frau nun die einjährige Elternzeit nuten, wo sie Elterngeld bekommt und dann wieder voll arbeiten. Daher würden wir diesen Rentenausgleich gerne im Vornherein ausschließen oder sollten wir das anders lösen? Es liest sich vielleicht komisch, daß man daran schon bei der Hochzeitsplanung denkt, aber da fast jede 3. Ehe geschieden wird, sind wir uns im Klaren, daß man nie von einer lebenslangen Verbindung ausehen kann, das wäre zwar schön, wir streben das auch an, aber es wäre einfach nicht realistisch. Danke für Euren Rat und Eure Antworten.

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Überprüfung d. Unterhaltsfähigkeit/Einbezug d. Vermögens d. Ehegatten. Kann man sich davor schützen?

Hallo zusammen. Vorausgehend folgende Situation.

Meine Frau und ich sind fast 7 Jahre verheiratet (keine Kinder), wohnen zur Miete. Ich bin Student (kein Bafög) und meine Frau ist Krankenschwester. Ihre Eltern sind seit Ewigkeiten geschieden und es erfolgte keine Unterhaltszahlung von Seiten des Vaters. Dieser ist schon lange arbeitslos und wohnt wie die Made im Speck bei seiner "Lebensgefährtin". Hat aber eine kleine Wohnung irgendwo gemietet um Geld vom Amt beziehen zu können. Ich habe vor etwas über einem Jahr einen erklecklichen Geldbetrag geerbt und von diesem eine Eigentumswohnung gekauft, bzw. auf dem Umweg über meine Eltern damit dies während meiner Studienzeit nicht als Vermögen oder die Mieteinkünfte als Zusatzeinkommen gelten. Die Überschreibung erfolgt spätestens zu meinem Studiumsende automatisch. Das ist notariell alles in trockenen Tüchern. Jetzt zu unserem Dilemma: Ein Brief der Stadt, wo mein (nennen wir Ihn hier mal:) Schwiegervater lebt kam vor ca. 2 Jahren zu uns mit der Bitte um Auskunft über unsere Einkommensverhältnisse zur Überprüfung der Unterhaltsfahigkeit. Da meine Frau zu der Zeit noch Schwesternschülerin war, gab das Amt an, sich in 2 Jahren noch einmal zu melden. Kann dieses Amt in Zukunft an meine Eigentumswohnung ran oder an die Mieteinkünfte? Wie können wir uns generell davor schützen. Meine Frau schläft Nachts nicht mehr ruhig.

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