Ist Maklergespräch schon ein bindender Vertrag (Maklerhorror)?

Wir haben ein Haus geerbt, wohnen seit 2 Jahren darin und überlegen, es zu verkaufen. (EFH, 200qm Wohnfläche, 3000qm Grundstück, 60er Jahre, teilrenoviert, ländliches Gebiet im Norden Nds)

Hatten so an 150000 gedacht, der Makler meinte nach Besichtigung, Bauland liege hier bei 8€ +Haus im Rohbaustatus, da Renovierungsbedürftig. Wären ca. 50.000 für uns.

Er machte noch ein paar Fotos und nahm Kopie des Grundbuchs mit und sagte, er wolle für uns ein Angebot ausarbeiten und wir sollten dann überlegen, ob wir es verkaufen wollen.

3 Wochen später rief er an zwecks Besichtigungstermin, er hätte mehrere Interessenten, leider könne der Preis nicht gehalten werden, das Haus angeblich abbruchreif wäre und in diesem Fall der Preis 30.000€ -15.000€ Abbruchkosten -seine Provision wäre.

Er hatte auch unsere Bank informiert (die stehen mit 10.000€ im Grundbuch) und einen Notartermin anberaumt und meinte, wenn alles gut läuft hat ihr noch das Geld für eine Wohnungskaution.

Er hat es so auch in einschlägigen Internetseiten, der Zeitung und im Aushang angeboten und auf das Grundstück ein Schild zu verkaufen gestellt.

Unsere Einlassung, wir wollten so nicht verkaufen, schmetterte er ab mit der Begründung, durch seinen Besuch, die Duldung der Fotos (hatten wir so garnicht mitbekommen), seine Wertermittlung und die Aushändigung der Grundbuchkopien sei ein Vermittlungsauftrag zustandegekommen und wir hätten ihn, da wir keinen konkreten Preis nannten, quasi Verhandlungsvollmacht gegeben.

Makler wären wie Anwälte berechtigt, als Mtiglied der freien Berufe liquidationsberechtigt zu sein..

Wenn wir uns querstellen würde er Kosten in Höhe von 5000€ erheben und sofort das Objekt in den Zwang geben sowie wir hätten mit Schadenersatzforderungen des(r) Käufer zu rechnen.

Er sei Franchisemakler einer großen Organisation und die würden für ihn sein Recht schon eintreiben, wir sollten uns da keinen Illusionen hingeben.

Wir sind geschockt haben jetzt richtig Angst und fragen allgemein, ob das heisse Luft ist oder ob der Makler recht haben könnte und wir für teures Geld einen Anwalt nehmen müssen oder ob wir einfach ignorieren.

Vertrag
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Übertragung Immobilie innerhalb der Familie statt Verkauf – Wie am geschicktesten?

Meine Eltern (Vater 74, Mutter 70) besitzen seit mehr als 10 Jahren eine 80 qm Wohnung, deren möglichen Verkaufswert ich auf aktuell ca. EUR 180.000,– schätzen würde. Die Wohnung ist noch mit EUR 30.000,– belastet. Nun möchten meine Eltern die Wohnung gerne verkaufen, um flüssiger zu sein und falls eines Tages – was ich nicht hoffe – eine Pflege erforderlich sein sollte, hierfür gewappnet zu sein.

Ich selbst besitze zwar bereits drei vermietete ETWs (selbst wohne ich zur Miete), würde die Wohnung aber gerne weiter im Familienbesitz sehen, und meinen Eltern im Gegenzug finanziell unter die Arme greifen. Die Frage ist, wie man hier am geschicktesten vorgeht, um jedwede Steuern (einschließlich solcher für etwaige Erbschaft und Schenkung) zu vermeiden.

Neben der 80 qm ETW besitzen meine Eltern noch das EFH (Marktwert aktuell ca. EUR 350.000) in dem sie leben. Ich erwähne das, weil ich zwar nicht auf ein Erbe spekuliere (weshalb ich selbst mit meinen u.a. 3 ETWs vorgesorgt habe), es aber durchaus sein könnte, daß, so etwas übrig bleibt, ich eines Tages doch bedacht werde, und spätestens dann die Steuer ein Thema werden könnte.

  • Wie können meinen Eltern mir die Wohnung „übertragen“ und ich ihnen im Gegenzug Geld geben, ohne daß ich dieses Geld, sollte ich es erben, quasi doppelt besteuere? (Zuerst Grunderwerbssteuer, dann ggf. Erbschaftssteuer o.ä.)
  • So es sinnvoll ist, daß mir meine Eltern die Wohnung offiziell verkaufen, kann man den Wert der Wohnung deutlich unter Marktpreis ansetzen, um so Grunderwerbssteuer zu sparen? Vielleicht daß ich EUR 80.000 sofort zahle und mich vertraglich auf weitere finanzielle Unterstützung in Form einer Art Leibrente bis insgesamt EUR 100.000 verpflichte!?
  • Oder ist ein regulärer Kauf gar nicht das Mittel der Wahl? Gegenseitige Schenkung? Gibt/geht es sowas?
  • Da ich selbständig bin, habe ich Schwierigkeiten eine Finanzierung zu bekommen. Jedoch habe ich ca. EUR 215.000 im Aktiendepot. Macht es steuerlich einen Unterschied (sowohl von Seiten meiner Eltern, als auch meiner Seite), ob ich die Wohnung per Überweisung „bar“ bezahle (wofür Abgeltungssteuern fällig wären) oder meinen Eltern einen Teil des Aktiendepots übertrage? (Da meine Eltern das Geld nicht cash brauchen, wäre der Übertrag von Aktien durchaus sinnvoll, zumal mal Tages-/Festgeld aktuell bekanntlich keine Rendite zu erwirtschaften ist).

Viele Fragen... Wie macht man es am geschicktesten?

Erbschaftssteuer, Familie, Immobilien, schenkung
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Sind dies gute Gründe um einer Mieterhöhung nicht zuzustimmen?

Also ich habe ein Schreiben von der Hausverwaltung bekommen, dass ich der Mieterhöhung zustimmen soll. Das erste Schreiben habe ich ignoriert. Im zweiten Schreiben wird daran erinnert, dass ich zustimmen soll und dass ansonsten eine Klage zur Zustimmung eingereicht wird. Ich möchte der Mieterhöhung jedoch aus folgenden Gründen nicht zustimmen:

-Ich wohne seit 27 Jahren in diesem Haus. Vorher in einer 2-Zimmerwohnung für 8 Jahre und Seit 99 in einer 3-Zimmerwohnung auf der selben Etage. Kann man dieses Argument in irgendeiner Weise gelten lassen?

-Darauf anknüpfend möchte ich sagen, dass das Gebäude im Allgemeinen seit Jahren immer mehr verkommt. Das Gebäude müsste innen mal komplett saniert werden. Manche Etagen stinken so sehr, dass man den Atem anhalten muss. Dann sind noch diverse Kleinigkeiten kaputt, die seit Jahren nicht erneuert werden. Wenn man das Haus betritt, denkt man, dass man in den 70ern ist. Gut ist nostalgisch, aber dennoch sollte es doch mal modernisiert werden?

-Aufgrund der Tatsache, dass das Haus verkommt, ziehen immer wieder Asoziale Menschen ein, die nicht immer wissen, wie sie sich benehmen sollen. Deswegen und auch weil das Gebäude und Gegend langsam verkommt sind auch viele Familien nach einem Jahr oder sogar nach paar Monaten sofort wieder ausgezogen

-Das Bad schimmelt und die Heizung war defekt. Ich habe persönlich beim Hausmeister einen Termin vereinbart. Jedoch wurde nur die Heizung repariert und die verschimmelten Stellen nur fotografiert. Nichts weiter. Und das selbe Spielchen zwei Mal. Einmal bei der Firma vorher die für das Gebäude zuständig war und das zweite Mal die aktuelle Firma die auch die Heizung repariert hat. So unverschämt wie der war hat der auch noch veruscht uns zu beschuldigen mit der Aussage, dass wir ja vllt den Schimmel verursacht haben könnten. Genau! Dann baut bitte ein Fenster ein! Von den Terminen habe ich keine E-Mails oder Anrufprotokolle, weil ich wie gesagt persönlich vor Ort war und einen Termin vereinbart habe, den er sich auch in seinen Terminkalender eingetragen hat.

-Bis auf eine Heizung heizt keine Heizung mehr

-Die Decke im Bad und die Wand des angrenzenden Schlafzimmers sind auch vom Schimmel betroffen

-Der Lack zweier Türen splittert ab (das wären wir auch Schuld gewesen laut dem Hausmeister)

-Türgriffe zweier Zimmer halten nicht mehr. D.h ein Zimmer muss immer abgeschlossen werden, damit die Tür zubleibt

Mir ist bewusst, dass die Mängel in unserer Wohnung alle beseitigt werden können. Wie sieht es aber danach aus?

Was vielleicht noch wichtig sein könnte ist, dass die Miete an Bouwfonds überwiesen wird, jedoch die Verwaltung eine Firma Namens Bautra übernimmt. Ich habe von anderen Mietern gehört, dass man sich besser direkt an die Bouwfonds wenden sollte, weil die sich sofort um einen kümmern. Würdet ihr mir empfehlen mit meinen angeführen Argumenten mich direkt an die Bouwfonds zu wenden oder anders handeln und mit Gegenklage gegen Bautra drohen?

Hier die Briefe:

Miete, Mieter, Mieterhöhung, Mietrecht, Recht, Klage
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Wie korrelieren Freibetrag für Arbeit auf Honorarbasis und Minijob-Gehalt?

Hallo!

Ich bin zZ ziemlich verwirrt was meine zusätzlichen Einkommen angeht. Ich gehe seit Juli einem Minijob nach, bei dem ich ca. 300-450€ im Monat verdiene, außerdem soll mir für die Arbeit in einem sozialen Projekt ab August ein Honorar von insgesamt 600€ ausgezahlt werden.
Außerdem gilt ja ein Steuerfreibetrag für Honorararbeit bei 2.400€/Jahr und bei Mini-Jobs bei 5.400€/Jahr. Meine Fragen:

1. Wie definiert sich "ein Jahr" in diesem Fall überhaupt? Von 1.1. bis 31.12. oder z.B. vom 3.7. bis 3.7. des Folgejahres, wenn mein Vertrag mit meinem Minijob-Arbeitgeber erst zum 3.7. aufgesetzt wurde?
--> Hier schließt sich die Frage an: Wenn "ein Jahr" denn vom 1.1. bis 31.12. definiert wird, dürfte ich nur 6/12 d.h. die Hälfte des max. steuerfreien Jahresverdienstens als Minijobberin verdienen (also 2.700€), oder zählt das komplette Jahr?

2. Muss ich den Freibetrag für Arbeit auf Honorarbasis beachten, wenn es darum geht, wie viel Geld ich noch aus dem Minijob verdiene? D.h. dürfte ich mit den 600€ auf Honorarbasis nur noch 4.800€ im Minijob pro Jahr (oder 2.100€ je nach Def, oben) verdienen oder gilt: Steuerfrei sind sowohl 2.400€ aus Honorararbeit als auch 5.400€ aus geringfügig entlohntem Beschäftigungsverältnis, ergo insgesamt 7.800€ insgesamt?

Vielen Dank im Voraus!
LG

geringfügige Beschäftigung, Honorar, Minijob, steuerfrei, Steuerrecht, Steuerfreibetrag, 450-Euro-Job
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Schenkungssteuer bei Hauskauf, obwohl der Kaufpreis entspricht?

Wir haben eine Frage. Wir haben ein Haus gekauft und waren der einzigste

Kaufinteressent. Mit dem Käufer waren wir aufgrund des Gesamtzustandes

des Hauses über ein Kaufpreis von 180.000,00 EUR einig.

Das Haus ist sanierungsbedürftig und daher haben wir auch nur den Grundstückswert bezahlt.

Nun will das FInanzamt von uns Schenkungssteuer aus 348.000,000 EUR ./. 180.000,00 EUR = ca. 50.400,00 EUR.

In dieser Stadt werden öfters Immobilien günstig verkauft, ohnen dass je Schenkungssteuer verlangt wird.

Wir haben auch darüber mit einem Immobilienmakler gesprochen, der auch

jetzt wieder ein Schnäppchen ohne Schenkungssteuer gekauft hat. Dieser ist aus allen Wolken gefallen, als er das hörte. Er meinte, wenn Sie und der Verkäufer über dem Kaufpreis einig sind, der Verkäufer den Verkauf wegen finanziellen Problemen keine andere Wahl hatte und wir der einzige Interessent waren, dann muss das Finanzamt dies akzeptieren ohne Schenkungssteuer.

Nun die Frage. Wir haben als Käufer kein Interesse Schenkungssteuer zu zahlen, da unser Budjet dies auch nicht zulässt. Die Sanierung des Hauses können wir dann vergessen, so dass uns ein richtiger zusätzlicher Vermögensschaden entsteht.

Daher möchten wir den Kaufvertrag rückgängig machen. Bei einer reinen Schenkung, bei der auch Schenkungsvertrag darübersteht, entsteht dann erneut Schenkungssteuer, da die Schenkungssteuer mit Zeitpunkt des Vertrages entsteht.

Wie sieht es aber bei einem Kaufvertrag aus? Entsteht bei der Rückabwicklung wieder Schenkungssteuer?

Kaufvertrag, schenkung
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Spekulationssteuer Grundstücksverkauf?

Hallo,

verzeiht mir, wenn ich den umgangspr. Begriff "Spekulationssteuer" verwende, gemeint ist natürlich die Besteuerung eines privaten Veräußerungsgeschäfts usw.

Zur Lage: Wir sind vor 1,5 Jahren in unser neugebautes Haus eingezogen, welches zu diesem Zeitpunkt fast komplett fertig gestellt war. Ein halbes Jahr später haben wir unser direktes Nachbargrundstück gekauft. Wir haben dies aus zwei Gründen getan. Erstens wollten wir Abstand zu unseren Nachbarn gewinnen, zweitens sollte es den Kindern als Spielwiese dienen.

Zwischen Einzug ins Haus und Kauf des Nachbargrundstücks stellte sich heraus, dass unser Haus einige Mängel aufweist, was letztlich in einem selbstständigen Beweisverfahren mündete, in der Hoffnung am Ende natürlich die Mängelbeseitigungskosten erstattet zu bekommen. Das Beweisverfahren läuft nun also auch schon über ein Jahr.

Wie es der "Zufall" so will, ist die Baufirma mittlerweile zahlungsunfähig, so dass wir auf den recht hohen Verfahrenskosten und den Reparaturen sitzen bleiben (wir reden hier von einem mittleren bis hohen fünfstelligen Betrag). Aufgrund dieser Wendung würden wir das Nachbargrundstück wieder verkaufen wollen um die Folgekosten des Pfuschs abfangen zu können (es gibt ja leider nicht mal die geringste Chance hier irgendwas über außergewöhnliche Belastungen etc. steuermindernd geltend zu machen).

Und jetzt kommt's: Muss nun der Gewinn (nach Abzug aller Ausgaben) versteuert werden oder nicht? Von einer Nutzung zu "Wohnzwecken" kann man streng genommen nicht reden, weil ja kein Haus drauf gebaut ist. Wir haben ja direkt auf dem Nachbargrundstück gebaut - daher war auch nie geplant dort ein Haus drauf zu setzen, sondern es sollte ausschließlich unsere Wiese vergrößern. Wird das gut gehen?

VG

Grundstück, Spekulationssteuer
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Einspruch für 2016 läuft noch. Neuer Steuerberater. Was nun?

Ich probiere mich kurz und verständlich zu fassen.

Ich bin Grenzgänger, Wohnort über 400 km entfernt vom Arbeitsort (nicht EU). Fliegendes Personal, deshalb schwierige Rechtslage. 2016 Einkünfte im Ausland bis auf wenige Euronen (unter 200) aus Gewerbearbeit im Januar in DE.

Steuererklärung für 2016 abgegeben in der Erwartung von Abgabe unter Progressionsvorbehalt befreit zu werden (wie zahlreiche Kollegen auch). FA akzeptiert nicht und möchte versteuern. Einspruch mit fachkundigem Steuerberater, bis heute nicht entschieden. (Liegt bei Rechtsbehelfsstelle)

Nun läuft bald die Frist für 2017 ab. Den Steuerberater habe ich aus Kostengründen gewechselt. Sollte alles nicht funktionieren, wäre das doppelt teuer. Neu bei einem Lohnsteuerhifeverein. 2017 auschließlich Einkünfte im Ausland. Verein möchte jedoch nicht an Argumentation des Steuerberaters anknüpfen, da Beratungsstelle in südlichem Bundesland liegt, wo man sich mit entsprechenden Grenzgängern auskennt aber eben nicht die extreme Situation mit solch großer Entfernung kennt. Dort hat man eine eigene Methode mit dem Finanzamt ausgehandelt auf welche man gegenüber meinem FA verweisen würde (und zur Not auch klagen. Im Verein wären diese Kosten immerhin inbegriffen)

Wenn ich für 2017 nun jedoch „weichere“ Forderungen stelle, schieße ich mir doch selbst ins Bein und das FA wird misstrauisch mit Blick auf 2016. Die Methode der Beratungsstelle wäre schon deutlich besser als das, was zuvor angewandt wurde, dennoch möchte ich nicht alle vorherigen Kosten und Mühen zunichte machen. Auch weil noch die Chance besteht, mit dem Einspruch durchzukommen.

Was könnt ihr empfehlen? Gibt es die Möglichkeit einen Antrag auf Aussetzung der Besteuerung zu stellen? Also eine Fristverlängerung bis der Einspruch bearbeitet ist?

Oder soll ich mit der Linie des Vereins fahren?

Steuererklärung, Steuern, Einspruch
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Wie kann ich eine vermietete Immobilie innerhalb der Spekulationsfrist (23 EStG) steuerneutral (für beide Seiten) an Geschwister verschenken?

Wir haben vor eine vermietete Wohnung im Rahmen der vorweggenommen Erbfolge an meine Schwester zu verschenken. Sie übernimmt die Restschuld als Einzelrechtsnachfolgerin. Mieter ist Ihr Ehemann und sie wohnt auch dort. Sprich, die Wohnung ist danach selbstgenutzt.

Anschaffungskosten lagen in 2013 bei 150.000 €. Die Restschuld beträgt 137.000 € und Bewertet wird die Whg aktuell mit 190.000 €.

Nach einer ersten Recherche ergibt sich, dass wir das ganze nicht steuerfrei hinbekommen, da die Spekulationsfrist von 10 Jahren noch nicht erreicht ist. Unsere Vermutung war, dass die Spekulationsfrist keine Rolle spielt, da die Wohnung ja nicht veräußert sondern verschenkt wird.

  1. Seht Ihr das genau so?

Wenn dem so ist, stellst sich die Frage:

2. Was passiert mit der Abschreibung? Wenn die Whg veräußert worden wäre, hätten wir die Afa ja wieder von den Anschaffungskosten abziehen müssen, wodurch der Veräußerungsgewinn gestiegen wäre (§ 23 (3) S.4 EStG ). Da die Whg. aber verschenkt wird und die Beschenkten die Einzelrechtsnachfolge antreten, gilt dies ja auch für die begonnene Afa. Richtig?

Noch ein Hinweis, weshalb wir glauben, dass die Schenkung so schnell wie möglich durchgeführt werden sollte.

Wenn wir die Spekulationsfrist abwarten (noch 5 Jahre), würde bei uns zwar keine Ertragssteuer mehr anfallen, dafür sehr hohe Schenkungssteuer bei den Beschenkten. Aktuell würde so gut wie keine Schenkungsteuer anfallen, da noch nicht viel getilgt ist und die Wertsteigerung der Whg. einigermaßen moderat war. in 5 Jahren wird aber viel getilgt sein und der Wert könnte stark gestiegen sein, wodurch dann sehr hohe Schenkungssteuer anfällt. Es gibt ja nur 20.000 € Freibetrag für jeden und die Steuersätze liegen bei 15 und 30% für Schwester und Ehemann.

Freuen uns sehr über jeden Hinweis, wie man das ganze steuerneutral hinbekommt :)

Immobilien, Steuern
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Dürfen Banken Dispolimit ohne Erlaubnis/Mitteilung erhöhen?

Guten Abend Liebe Community,

ich habe eine Verständnisfrage und kenne leider niemanden der mir das genauer erklären kann.

Meine Frau hat mit ihrer Bank einen Dispo ausgemacht von -200€ und das ab da das Konto gesperrt werde und keine Rechnungen mehr abgehen. Weder per Lastschrift noch per Karte. Hat die Letzten 6 Jahre, wenn’s mal dazukam das sie ihr Limit erreicht hatte, auch gut funktioniert, da sie ihr Dispo von ihrem Lohn auch ausgleichen konnte und wenn’s mal doch knapp wurde, dann habe Ich Ihr Konto dann auch immer augenblicklich ausgeglichen.

-Da Sie vorkurzem leider Arbeitssuchend geworden ist-was ihre Bank wusste- begleiche Ich natürlich das eventuell entstandene Minus, durch die noch laufenden Rechnungen (Auto, Versicherungen, Handy-Tarif) auf ihrem Konto.

-Diesen Monat aber hat ihre Bank selbstständig entschieden Zahlungen zuzulassen obwohl ihr Konto, quasi am Limit war und eigtl gesperrt sein sollte, ohne Sie darüber in Kenntnis zu setzen. Der abgemachte Dispo von -200, wurde um nochmal 300€ überschritten.

-Auf ihre Nachfrage bei der Bank was das solle ohne Sie vorher in Kenntnis zu setzen, bekam Sie nur die Antwort: Der Dispo sei noch bei -200, aber die Bank habe die Zahlungen aus Kulanz zugelassen, um Ihr die Rücklastschrift-Gebühren zu ersparen. Sie sollte sich lieber bedanken.

Ich verstehe jetzt aber nicht warum. Sonst wars auch kein Problem ihr Konto zu sperren und gefühlt 1000Rücklastschriften auszuführen wenns Limit mal erreicht war.

Ich frage mich jetzt, ob die das einfach dürfen ohne das es einer Mitteilung bedarf.

Oder ob die nicht einfach nur gierig sind, da ja der Dispozins höher ist, wenn es quasi auf Kulanz von der Bank bezahlt wird, ohne es vertraglich vereinbart wurde. Die wissen ja auch das ich ihr Konto bei eventuellem Minus ausgleiche.

Ich hoffe jemand hat mir eine Erklärung und ich entschuldige den Roman,

Liebe Grüße

Drako

Bankkonto, Dispokredit
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Frage zur Überlassung mit Landwirtschaft?

Mein Vater hat vor seine Gebäude und den landwirschaftlichen Betrieb zu übergeben.

Wir sind drei Kinder alle Jungs zwischen 33 bis 50.

Jeder von hat in verschiedenen Zeitabständen einen Bauplatz bekommen. In diesen Überlassungsschreiben stand jeweils das man auf seinen Pflichtanteil vom Vater verzichtet.

Soweit so gut. Jetzt soll das Privathaus und der direkt angebaute landwirtschaftliche Betrieb mit ca. 10 Ha dran kommen.

Da wir alle drei ausgezogen sind und alle Arbeitnehmer sind hat keiner Interesse den Betrieb weiter zu führen.

Mein Vater meint zu uns, da er es den ältersten Sohn am ehrsten zutraut den ganzen Betrieb weiter zu führen, ihn zu pflegen und später um das Grab zu kümmern soll er alles bekommen. Da er zwecks Steuer den landwirtschaftlichen Betrieb nur einen geben kann.

Soweit könnte er die einfach tun da wir ja auf unseren Pflichtteil verzichtet haben.

Aber im laufe der Zeit ist ein Feld von meiner Mutter dazu gekommen.

Nun ist er zu uns gekommen mit einen Überlassungsschreiben wo das Feld unserer Mutter mitüberschrieben (natürlich mit Einverständnis meiner Mutter) werden solle und wir alle auf den Pflichtanteil von der Mutter verzichten sollen.

Mein Mutter hat noch einen Bauplatz und ca. 50000 Euro auf der Bank.

Meine Fragen dazu?

Ist es von steuerlichen Vorteil wenn man die landwirtschaftlichen Betrieb nur einen Übergibt?

Gibt es noch andere Lösungen?

Sollte ein finanzieller Ausgleich verlangt werden?

Ist sowas wegen einen landwirtschaftlichen Betrieb üblich?

Mein Vater hat gemeint, er könne auch das ganze ohne unsere Unterschrift machen.

Könnte er das oder müsste er nicht das Feld von der Mutter nicht rausnehmen?

Wenn er das Feld mit in der Überlassung übergeben kann wie ist es dann später bei einen Pflichtteilanspruch?

Fällt dadurch weg?

Gibt es dazu eine Frist?

Das war jetzt wenig viel, ich hoffe es kann mir jemand helfen.

Danke schonmal im voraus.

Erbe, Landwirtschaft
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