Muss man sich heutzutage für eine Privatinsolvenz schämen ?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Für eine Privatinsolvenz braucht man sich nicht zu schämen, weil.... 100%
Ich enthalte mich der Stimme 0%
Für eine Privatinsolvenz sollte man sich schon schämen, weil.... 0%

2 Antworten

Für eine Privatinsolvenz braucht man sich nicht zu schämen, weil....

Ich denke als aussenstehender kann man nciht beurteilen, wie es zu der Situation gekommen ist.

Da mögen auch böse Fehelr dabei gewesen sen.

Für das Verfahren braucht sich einer zu schämen, denn damit hat der Betreffende gezeigt, das er die Sache aktiv in die Hand nimmt, sich für Jahre einem harten Regeleement unterirft und sich der Situation stellt.

Für eine Privatinsolvenz braucht man sich nicht zu schämen, weil....

Wer in die PI geht nimmt die letzte Abzweigung vor dem Abgrund und zeigt damit Rückrat und Verantwortungsbewusstsein für sich bzw. seine Familie. Schwerer,viel schwerer als der Verlust der Kreditkarte wiegt aber die Erkenntnis, dass geglaubte Freunde, oder gute Nachbarn,selbst Verwandte sich abwenden.Darin besteht der gefühlte Niedergang einer PI.Wenn man aber das realisiert und verarbeitet hat wirkt das nach vorne und man geht befreit und mit neuem Ego in eine neue Zukunft. Schämen- nein, schämen müssen sich die anderen die eine Insolvenz immer nur als privates Charakterdesaster ansehen und einem fortan meiden. Die Eröffnung unserer PI liegt jetzt ein Jahr zurück. Wir gehen arbeiten und leben jetzt wieder unser geregeltes Leben, wenn auch monatl um ca. 450,-€ eingeschränkt. Wir haben den guten Glauben den richtigen Weg gegangen zu sein.

L.G. "Silverstrip"

Privatinsolvenz - Aufrechnung Beitragsforderung mit Krankengeld

Ich war vor einigen Jahren selbständig tätig. Aus dieser Zeit hat meine Krankenkasse noch Beitragsforderungen aus meiner freiwilligen Kranken- und Pflegeversicherung gegen mich. Seit 2007 stehe ich nun in einem Beschäftigungsverhältnis und bin bei meiner Krankenkasse pflichtversichert. Die Selbständigkeit ist beendet. Im Jahre 2008 habe ich Privatinsolvenz angemeldet. Die Beitragsforderung der Krankenkasse ist mit eingeflossen.

Aktuell bin ich seit Herbst arbeitsunfähig und beziehe Krankengeld. Nun zahlt mir die Krankenkasse aber nur 50% aus, da der Rest nach §51 Abs. 2 SGB I mit meiner offenen Beitragsschuld aufzurechnen sei.

Im Internet konnte ich zu meinem Fall ein paar Einträge finden. U.a. wird darauf hingewiesen, dass gem. §§ 94-96 InsO wohl nur dann eine Aufrechnung möglich ist, soweit eine Aufrechnungslage bereits zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung bestand.

Was ist unter dem Begriff " Aufrechnungslage" genau zu verstehen ? Reicht es aus, dass ich zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis mit grds. Krankengeldanspruch ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit gestanden habe oder hätte bereits schon damals tatsächlich Krankengeldzahlung erfolgt sein müssen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?