Dürfen Unternehmen, wenn sie Insolvenz angemeldet haben, unter anderem Namen weiter produzieren?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

eine umschreibung nützt nichts, denn damit ändert sich an der sachlage nichts. die firma heisst zwar anders, aber die gläubiger bleiben, die eigner, die schuldner, die mitarbeiter etc.

wenn eine firma insolvenz anmeldet, dann steht erstmal gar nichts still. die arbeit geht weiter wie bisher. es wird ein insolvenzverwalter bestellt, der in 3 monaten entscheidet, was mit der gesellschaft passiert. mit allen gläubigern wird verhandelt.

wenn es sich zeigt, dass eine neue gesellschaft gegründet werden sollte, weil das sinnvoll erscheint, dann werden teile der alten (insolventen) firma übertragen (produktion und mitarbeiter) und dafür ein preis an die alte gesellschaft bezahlt (modell escada).

wenn es sich zeigt, dass eine weiterführung keinen sinn macht oder die masse fehlt, dann wird die gesellschaft abgewickelt (quelle, qimonda, banq).

wer von den gläubigern oder eignern wieviel geld bekommt, ist von fall zu fall unterschiedlich. die zuteilung der werte erfolgt nach rangfolge.

wird der betrieb der insolventen firma aufrechterhalten, verzichten meist die gläubiger auf einen teil ihrer forderungen.

Das kann man so pauschla nicht beantworten udn ein Unternhmen kann nciht einfach den Namen wechseln und weiter machen.

  • Auffanggesellschaft.

Das Unternehmen wird in Rücksprache mit dem Insolvenzverwalter auf eine neue Gesellschaft übertragen. Die neue Gesellschaft produziert weiter. ggf. kleineres Programm, weniger Leute.

  • Moratorium. Es wird keine Insolvenz durchgeführt, sondern die Lieferanetne und anderen Gläubiger stunden. Es wird auf Altschulden gezahlt, wenn es wieder geht.

Das sind zwei gängige Lösungen, die funktionieren, ohne den Betrieb zu zerstören.

Warum gibt es laut § 268 Abs. 8 HGB nur eine Ausschüttungssperre für selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte?

Ich meine entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte haben doch auch keine Substanz, die im Falle einer Insolvenz des Unternehmens für die Gläubiger greifbar gemacht werden könnte, oder?

...zur Frage

Kann ein - im Rahmen einer Insolvenz - vorläufig ruhend gestelltes Verfahren nach Abschluß der Insolvenz weitergeführt werden?

Ich habe Insolvenz beantragt, die vom Amtsgericht auch eingeleitet wurde. Nun hatte ich vor dem Antrag auf Insolvenz drei Zivilverfahren, in denen mich Gläubiger auf Zahlung von Leistungen verklagt haben. Diese Verfahren wurden nun vorläufig ruhend gestellt. Nun habe ich die Information erhalten, daß die Verfahren nach dem Abschluß der Insolvenz neu aufleben können, wenn die Gläubiger nicht die Forderung zur Insolvenztabelle anmelden. Wozu habe ich dann Insolvenz angemeldet?

...zur Frage

Wird das Langzeitkonto ausgezahlt, wenn der Arbeitgeber insolvenz anmeldet?

Ein Freund der Familie hat sein ein paar Jahren in ein Langzeitkonto einbezahlt. Nun hat aber das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Was genau passiert jetzt mit dem Langzeitkonto? Wird dies automatisch an ihn ausbezahlt oder kann er es bei einem anderen Arbeitgeber weiter nutzen und verwenden?

...zur Frage

Krankengeld+Insolvenz

Noch eine Frage,Durch die Lange Krankschreibung und in Insolvenz,dürfen da auch Gläubiger an das Krankengeld,da sie die Insolvenz umgehen wollen,einige melden sich nicht laut anschreibeung der Insolvenz oder haben sich lange Zeit nicht gemeldet.Jetzt melden sie sich bei die Inkassov bei der Krankenkasse wegen Pfändung,ist das Rechtens.gibt es bei den Krankengeld auch eine Grenze des Pfändungsbereiches oder darf gar kein Gläubigiger wegen der Insolvenz an den Geld.Das verfahren wurde 15.2.2013 Eröffnet,sind die Leute da jetzt nicht schon in der Wohlverhaltensfase.oder wie verhält sich das jetzt.Klären sie mich mal bitte auf.wer kann antworten dazu geben.LG

...zur Frage

Schuldenbereinigungsplan?

ich muss mich nochmal an euch wenden.

Hatte jetzt einen Schuldenberater zu Hause und er hat mir einen Schuldenbereinigungsplan vorgeschlagen. Die Rate auf die wir uns geeinigt haben sind 1000€ pro Monat auf 6 Jahre.

Meine Gesamtschuld beträgt 120.000€ bei 12 Gläubigern. Nun habe ich aber einige Fragen dazu denn das wurde nicht so richtig geklärt.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mitte Oktober muss ich wieder auf See. Der Schuldenberater sagte mir, dass ich unter Umständen auch mit einer Lohnpfändung rechnen müsste, der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen kann, Mahnungen ohne Ende usw. und das verstehe ich jetzt alles nicht so richtig.

Folgene Fragen habe ich:

1.) ich zahle jeden Monat jetzt 1000€ aber habe keine Ruhe vor Mahnungen, Gerichtsvollzieher ect. bis die Gläubiger zustimmen sollten?

2.) können sie in dieser Zeit eine Lohnpfändung durchsetzen?

3.) ist es richtig, dass mir laut Pfändungstabelle bei drei Personen ( meine Frau ist in der Elternzeit) bei 4000€ Netto ca 3000€ bleiben müssen

4.) was passiert z.B. nach einem Jahr wenn keine Einigung erzielt wurde mit den dann 12000€ die eingezahlt habe und wie soll es dann weiter gehen?

für ehrliche und Antworten auf die ich mich auch verlassen kann würde ich mich sehr freuen, da mir auch langsam die Zeit davon läuft, denn noch habe ich 14 Tage Wiederspruchsrecht, wenn ihr meint das es zu unsicher ist und ich besser die Insolvenz anstreben sollte....was ich aber eigendlich nicht möchte

DANKE

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?