Wie kann man die Gefahr einer Insolvenz an einer Bilanz bzw. GuV erkennen?

2 Antworten

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mir fällt hierzu ein:

  • Eigenkapital sinkt stark
  • Cash-flow über Jahre negativ und oder Verluste
  • wenig Forderungen (LuL) ggü. Verbindlichkeiten (LuL)
  • hohe kurzfristige Verbindlichkeiten

Obelix hat es bereits gesagt. Aber zuerst müsstest Du mal die Bilanzen für die letzten 3 Jahre bekommen. Bei ebundesanzeiger.de ist das möglich. Dort sind sie aber in den meisten Fällen (außer bei den Finanzdienstleistungsinstituten)so verkürzt, dass die Aussagekraft nach 0 tendiert.

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Bei Gegenüberstellung der Aktiva und Passiva.

Werbung durch Support gelöscht Die bilanzielle Überschuldung einer GmbH wird jedoch nicht aus der üblichen Handelsbilanz ermittelt. Auch wenn manche Buchprüfer dies so prognostizieren oder darstellen möchten. Ebenso wird dieser Trick von Insolvenzverwaltern angewendet, um Geschäftsführern den GmbH Konkurs und eine Insolvenzverschleppung zu unterstellen.

In diesen besonderen Fällen ist eine sogenannte Sonderbilanz aufzustellen. In dieser besonderen Bilanz werden die realen Werte des Gesellschaftsvermögens dargestellt. Demnach erscheinen dann in der Aktiva die Verkehrswerte und nicht mehr die ( teilweise abgeschriebenen ) Buchwerte der jeweiligen Position.

Die Berichtigung der Werte in der Aktiva betrifft z. B.:

das Vermögen von Immobilien und Grundbesitz,das Vermögen von Sachanlagen,Güter, Materialien, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe,den Bestand von Waren und sonstigen Gütern,eventuell beschlossene Sondereinlagen der Gesellschafter,zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht erbrachte Einlagen der Gesellschafter.Ist das Ergebnis dieser Sonderbilanz immer noch mit einem höheren Wert in der Passiva als in der Aktiva, liegt eine Überschuldung der GmbH vor, auch Pleite genannt.

> Blockquote

Übernahme nach Elternzeit bei Insolvenz des Arbeitgebers

Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen?!

Am gestrigen Tag lief meine Elternzeit aus! Seit dem 13/09/2011 war ich in Elternzeit. Kurz nach beginn meiner Elternzeit ging mein Arbeitgeber insolvent. Durch meinen ehemaligen Arbeitgeber bzw durch den Insolvenzverwalter wurde ich bis zum gestrigen Tag (Ende meiner Elternzeit) nicht gekündigt. Ich habe bis heute auf meinen schriftlichen Arbeitsvertrag keine schriftliche Kündigung erhalten. Nun wird meine ehemalige Firma durch einen neuen Arbeitgeber weitergeführt bzw wurde diese durch einen neuen Arbeitgeber gekauft. Gestern rief ich bei der neuen Firma an, und fragte, wann ich heute auf Arbeit sein sollte. Man vertröstete mich auf heute weil man den Sachverhalt erstmal prüfen müsste! Heute gegen Nachmittag wurde ich von der Personalchefin der neuen Firma angerufen! Diese teilte mir mit, das mit der Insolvenz auch mein Arbeitsvertrag erloschen ist. Somit ist die neue Firma auch nicht für mich zuständig und sie müssen mich auch nicht weiter beschäftigen. Ist dies richtig! Auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag muss man doch sicher auch eine schriftliche Kündigung bekommen? Eigentlich hätte ich ja heute auf Arbeit gehen müssen. Ich habe ja nun auch keine Krankenversicherung weil sich keiner für mich zuständig fühlt. Arbeitslos kommt auch nicht in Frage, da ich ja noch eine gültigen und ungekündigten Arbeitsvertrag habe. Nun meine Frage! Muss diese neue Firma mich übernehmen? Wenn ja, muss diese sich dann an geltende Kündigungsfristen halten, bevor sie mich Kündigen können? Erlischt der Arbeitsvertrag mit der Insolvenz einer Firma? Wie seht ihr das. Ich hoffe, ihr könnt mir wieder helfen!

Ohne schriftliche Kündigung, hab ich ja nicht einmal Anspruch auf ALG! Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen!

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