Wie kann man die Gefahr einer Insolvenz an einer Bilanz bzw. GuV erkennen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

mir fällt hierzu ein:

  • Eigenkapital sinkt stark
  • Cash-flow über Jahre negativ und oder Verluste
  • wenig Forderungen (LuL) ggü. Verbindlichkeiten (LuL)
  • hohe kurzfristige Verbindlichkeiten

Obelix hat es bereits gesagt. Aber zuerst müsstest Du mal die Bilanzen für die letzten 3 Jahre bekommen. Bei ebundesanzeiger.de ist das möglich. Dort sind sie aber in den meisten Fällen (außer bei den Finanzdienstleistungsinstituten)so verkürzt, dass die Aussagekraft nach 0 tendiert.

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Bei Gegenüberstellung der Aktiva und Passiva.

Werbung durch Support gelöscht Die bilanzielle Überschuldung einer GmbH wird jedoch nicht aus der üblichen Handelsbilanz ermittelt. Auch wenn manche Buchprüfer dies so prognostizieren oder darstellen möchten. Ebenso wird dieser Trick von Insolvenzverwaltern angewendet, um Geschäftsführern den GmbH Konkurs und eine Insolvenzverschleppung zu unterstellen.

In diesen besonderen Fällen ist eine sogenannte Sonderbilanz aufzustellen. In dieser besonderen Bilanz werden die realen Werte des Gesellschaftsvermögens dargestellt. Demnach erscheinen dann in der Aktiva die Verkehrswerte und nicht mehr die ( teilweise abgeschriebenen ) Buchwerte der jeweiligen Position.

Die Berichtigung der Werte in der Aktiva betrifft z. B.:

das Vermögen von Immobilien und Grundbesitz,das Vermögen von Sachanlagen,Güter, Materialien, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe,den Bestand von Waren und sonstigen Gütern,eventuell beschlossene Sondereinlagen der Gesellschafter,zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht erbrachte Einlagen der Gesellschafter.Ist das Ergebnis dieser Sonderbilanz immer noch mit einem höheren Wert in der Passiva als in der Aktiva, liegt eine Überschuldung der GmbH vor, auch Pleite genannt.

> Blockquote

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