Schmerzensgeld trotz Schulden oder besser zuerst Privatinsolvenz anmelden? Beste Lösung gesucht!

Liebe Forum-Mitglieder, wir befinden uns gerade in einer recht verzwickten Lage und hoffen, dass sich hier jemand für unseren Fall interessiert und eventuell einen guten Rat hat. Unser Vater musste vor ein paar Jahren Firmeninsolvenz anmelden und trägt hieraus als Privatperson immer noch riesige Schulden mit sich, da er leider keine Privatinsolvenz angemeldet hat. Letztes Jahr ist er schwer erkrankt und es kam zu einigen Fehlern bei der klinischen Behandlung, sodass er nun mit der Pflegestufe weiterleben muss. Wir würden gerne zivilrechtlich gegen einige Fehler der klinischen Behandlung angehen und denken auch eine recht hohe Summe an Schmerzensgeld erstreiten zu können (zumindest gibt es Urteile über ähnliche Fälle, bei denen die Summe recht angemessen schien). Nun stellt sich jedoch die Frage, ob dieser ganze Prozess, aufgrund der Verschuldung unseres Vaters, überhaupt Sinn macht? Wir möchten verschiedene Optionen abwägen: 1. Privatinsolvenz anmelden, in der Hoffnung, dass die Wohlverhaltensphase bereits vor dem Urteil eintritt? Unsere Recherchen haben ergeben, dass Schmerzensgeld, wenn man schon in der Wohlverhaltensphase ist, behalten werden kann. Hier würde sich jedoch die Frage stellen, wann diese Wohlverhaltensphase eintritt? Das konnten wir nicht wirklich rausfinden. Ist dies abhängig von der Höhe der Schulden oder einfach von der Länge des Prozesses? 2. Gibt es irgendeine Möglichkeit, bei der das Schmerzensgeld an einen Angehörigen ausgezahlt wird? 3. Oder ist es so einfach, dass Schmerzensgeld grundsätzlich trotz Schulden behalten werden kann? Eventuell hat jemand noch eine komplett andere Möglichkeit? Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Zeit! Viele Grüße DieKinder

Privatinsolvenz, Schmerzensgeld, Schulden, Wohlverhaltensphase
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Privatinsolvenz + Steuererstattung was ist zu beachten?

Hallo ihr lieben User

Ich habe da mal ne Frage? Und zwar geht es um eine Steuerrückerstattung.

Ich bin Anfang Februar 2012 in die Privatinsolvenz gegangen da ich meine Schulden und den Unterhalt für meine Kinder nicht mehr zahlen konnte. Nun habe ich Anfang Juli 2012 den Beschluss bekommen das das Verfahren beendet wurden ist und ich nun in der Wohlverhaltensphase bin.

Jetzt meine Frage? Ich habe Januar2012 meine Steuererklärung bei Finanzamt eingereicht für das Jahr 2011 (per ELSTER) aus irgendeinem Grund wurde diese noch nicht bearbeitet da sie verlegt wurde. Nach einem Anruf bei Finanzamt wurde mir gesagt dass diese jetzt bearbeitet wird. Muss ich die zu erwartende Rückerstattung bei meinen Treuhänder abgeben oder habe ich ein Anspruch auf ein Teil der Rückerstattung? (Das Finanzamt ist KEIN Gläubiger)

Da es ja in der Wohlverhaltensphase ja bestimmte Obliegenheiten gibt. Wie z.B Das Ausüben eines Arbeitsverhältnisses und die Abtretung des pfändbaren Anteils des Arbeitslohnes so wie das abtreten eines Erbes zu 50% in Erbfall.

Soweit ich schon gegoogelt habe brauch ich z.B keine Lottogewinne und Schenkungen mehr abgeben, da diese nicht in der Abtretungsvereinbarung mit inbegriffen sind? Anders war es in der direkten Insolvenz da musste ich alles abgeben? Nur das mit der Steuererstattung ist mir nicht ganz klar?

Angeben werde ich sie auf alle Fälle bei meinen Treuhänder nur würde ich gern wissen wie es mit der Erstattung ist? muss ich alles abgeben oder bleibt ein Teil?

Gut ich bin vielleicht auch schuld an der Insolvenz? aber was soll man machen wenn man geschieden wird und auf Unterhalt Verklagt wird. Da ich ja gerne den vollen Unterhalt für meine Kinder zahlen möchte gab es leider keine andere Möglichkeit mehr!

Ich würde mich freuen wenn ihr mir weiter helfen könntet.

Mit freundlichen Grüßen Dirk

Privatinsolvenz, Steuererstattung, Wohlverhaltensphase
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