Kann ich vom Kauf zurücktreten?

Folgendes Problem: Kauf eines gebrauchten Automatik Autos

Das Auto wurde von meinem Vater für mich gekauft. Ich habe ich zum ersten Mal nach dem endgültigen Kauf vom Hof des Händlers gefahren.

Mir ist folgendes aufgefallen: Der Sitz kann nur mit Gewalt verstellt werden und geht während der Fahrt in die Ausgangsposition zurück. 

Die Bremsen reagieren verzögert bzw. rollt das Auto (obwohl Automatik) nicht an, wenn ich sie los lasse. Ich muss erst Gas geben, damit sich etwas bewegt. Das Gaspedal allerdings reagiert sehr empfindlich und man muss aufpassen, dass es nicht weg zieht. D.h. ich müsste beim Rangieren immer Gas geben, anstatt auf das Bremspedal zu vertrauen, das seine Arbeit dabei tut.

Das Lenkrad zieht nach rechts. Ich muss ausholen, um eine Linkskurve zu fahren, die dann auch sehr weit ausfällt.

30km/h fühlen sich an wie 50km/h und 130km/h als würde man schleichen. Stimmt etwas mit dem Tacho nicht?

An der Ampel ist das Auto sofort abgesoffen, Batterie leuchtet auf. Das ging 2x so, bis es komplett liegen geblieben ist und aus der Motorhaube Rauch kam. Der Kühler ist geplatzt und die Batterie war komplett leer.

Vor dem Kauf wurden auch Bremsscheiben und Lenkachse bemängelt, es musste 3x nachgebessert werde, damit es durch den TÜV kam, der jetzt aktuell ist. Aber trotzdem scheinen diese Mängel noch immer zu bestehen. Und hätte es nicht auffallen müssen, dass etwas mit der Batterie und dem Kühler nicht stimmen?

Das große Problem: Mein Vater hat keinen schriftlichen Kaufvertrag und bar bezahlt. Der Verkäufer rückt das Geld natürlich nicht mehr raus. Er hat den Wagen zu seiner Werkstatt gebracht, der ich allerdings nach diesem Vorfall nicht vertraue, dem Auto auch nicht mehr.

Haben wir Chancen vom Kauf zurück zu treten bzw. Recht zu bekommen, wenn wir selbst eine Werkstatt aussuchen, die nicht mit dem Händler zusammen arbeitet oder kann ein Gutachter hilfreich sein?

Ich habe wirklich Angst wieder mit diesem Auto fahren zu müssen. Es war eine Horrorfahrt von 20 Minuten.

Autokauf, Recht, Kauf
3 Antworten
(Zulässige) zeitliche Verzögerung zwischen Kauforder und wirklichen Kauf?

Hallo, ich bin sowohl hier als auch im Aktienhandel neu. Bitte verzeiht mir fachliche Schwächen.

Zu meiner Frage:
Da ich mit dem Studium fast durch bin und die Corona Krise eine gute Einstiegschance erschien, habe ich am Nachmittag des 19.03.2020 bei meinem Finanzberater einen Vertrag zum Kauf eines Fonds unterschrieben. Das ganze läuft über die Deutsche Bank. Da es meine erste Kauforder war musste für mich ein neues Konto erstellt werden. Am 19.03 meinte mein Berater zu mir, dass am 20.03 die Summe x von meinem Konto abgebucht wird und der Fond sofort gekauft. Nachdem am 20.03 nichts passierte schrieb ich ihm. Er meinte aufgrund von Corona kann sich das etwas ziehen. Da hatte ich durchaus Verständnis für. Als dann eine Woche später immer noch nichts passiert ist, wurde ich doch stutzig und habe nochmals nachgefragt. Unter anderem zu welchem Kurs denn jetzt gekauft wird wenn bei mir noch nichts abgebucht wurde. (extrem gesagt: Ich dachte an das Szenario, dass ich die Kauforder im Tief stelle, dann aber erst im Hoch gekauft wird....)
Mein Berater versicherte mir, dass die Kauforder bereits gestellt worden sei und zu dem Kurs vom 20.03 gekauft wird. (Da ich Neuling bin, habe ich ihm das so geglaubt, konnte mir aber nicht ganz erklären wie das gehen soll außer die DB würde für mich in Vorleistung gehen solang noch von meinem Konto noch nicht abgebucht wurde...)

Letztendlich wurde jetzt am 08.04.2020 (Also fast 3 Wochen später...) von meinem Konto abgebucht und wie ich Gestern erfahren habe auch zu dem Kurs am 08.04.
Gestern wurde ich bei einem Folgetermin von meinem Berater "Beglückwünscht" zu den 2,6% Gewinn die ich bereits gemacht habe. In diesem Folgetermin wurde unter anderem die App eingerichtet damit ich mein Depot einsehen kann. (Dass das etwas länger gedauert hat verstehe ich wohl auch ...)

Gestern Abend habe ich mich dann etwas in der App umgesehen. Ich wurde auf den Kurs / Kaufdatum aufmerksam und habe mal Recherchiert. Wäre der Kauf wie versprochen am 20.03 geschehen, wäre ich heute bei einem Plus von ca 40% !!!
Durch den um fast 3 Wochen verspäteten Kauf habe ich also statt 40% Gewinn lediglich 2,6% Gewinn gemacht.

Das ich auch genauso gut hätte Verlust machen können ist mir bewusst. Ich habe den Markt allerdings lange beobachtet und mir viele Gedanken gemacht wann ich wo einsteigen soll.

Hätte man mir gesagt, der Kauf erfolgt zu dem Kurs bei Abbuchdatum, hätte ich mich auch umschauen können, stornieren, mein Geld wo anders investieren oder oder oder...

Ich bin auch nicht ganz damit einverstanden, dass ich etwas zu einem Kurs "Bestelle" und letztendlich ganz andere Konditionen bekomme ... Wie gesagt mit kleiner Verzögerung wäre ich einverstanden gewesen. Auch kommt es mir nicht auf das allerletzte % an, aber 3 Wochen und einen versäumten Gewinn von 37% ?

(Randinfo: Der Vertrag wurde Digital am 19.03 von meinem Berater verschickt.)

Danke für euren langen Atem den Text zu lesen, ich freue mich auf eure Antworten hierzu.

Viele Grüße

Marcel

Fonds, Kauf
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Wohnungskauf in München: Finanzierung, Eigenkapital, Vorgehensweise...?

Liebe Mitglieder,

ich möchte mich erstmal vorstellen, ich heiße Lisa, bin 28 Jahre alt, Studentin und wohne in München. Aktuell suche ich mit meinen Eltern (bereits in Rente) eine Immobilie (Wohnung) zur Kapitalanlage bzw. ganz eventuell auch für mich zur Eigennutzung. Da das mehr oder weniger Neuland für uns alle ist, hoffe ich hier vllt ein paar nette Tipps oder Hilfen von Fachkundigen Mitgliedern zu erhalten. Danke schonmal für alle die mir in den Antworten zur Seite stehen ...

Meine Eltern besitzen bereits eine fertig abbezahlte relativ große Wohnung am Rande von München und suchen nun eine weitere Immobilie zum Kauf. Aus einer Anlage verfügen wir über ein Eigenkapital von etwa 100.000 (Ich weiß, nicht soviel für einen Wohnungskauf, aber als Anlage stellt der Immobilienmarkt hier aktuell einfach eine sehr interessante Anlageform dar). Ziel ist es natürlich die Kreditraten weitestgehend aus der Miete zu finanzieren und mit einer monatlichen Zuzahlung von etwa 300€ zu den Mieterträgen, zu bezahlen.

Alles sieht natürlich auf den ersten (Leien-)Blick sehr einfach aus: Immobilie kaufen, der Mieter finanziert die Kreditraten und 10 Jahre später Wohnung wieder mit Gewinn durch Wertsteigerung verkaufen ... Ich weiß aber das es bei weiten nicht so einfach ist, Faktoren wie Rücklagen, Inflation, anfallende Sonderzahlungen, eventuelle Mietausfälle durch Leerstände, die Zinsbindung auf oft nur 10 Jahre, usw. machen das ganze Geschäft zu einem nicht so leichten Unterfangen und lassen einen garantiert schnell in etliche (Schulden-)Fallen treten!

Fragt man Banken und Makler raten diese einem bei den "wunderbaren" Zinsen aktuell sofort zum Kauf, machen dies aber wohl mehr aus Eigeninteresse, als das sie die genaue Lage und Umstände der Käufer durchdenken und wirklich die beste Lösung suchen.

Deshalb dachte ich frage ich mal in einem unabhänigen Forum, was Ihr unter den gegebenen Umständen machen würdet, was ihr für Tipps habt. Besonders würde mich interessieren, was würdet ihr mit dem gegebenen Ek plus Kreditsumme maximal für eine Immobilie ausgeben. Dazu sei gesagt das Schnäppchen auf dem Markt nicht wirklich groß vorhanden sind in München.

Viele Grüße, Lisa

Finanzierung, Immobilien, wohnung, Wohnungskauf, Kauf
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Sind das wirklich Betrüger? Wie soll man darauf reagieren?

Soll ich mir alles ausdrucken und Anzeige erstatten? Ignorieren wäre doch fahrlässig, oder? Habe eine Mahnung, Zahlungserinnerung bekommen. Habe Notebookbilliger angerufen, da ich keinerlei Bestellung getätigt habe. Die sagten mir das seien Betrüger, ich solle die E-Mail löschen. In der E-Mail befindet sich eine Zip-Datei. Habe versucht sie runterzuladen. Es soll sich darin die Details der Mahnung befinden. Leider....oder vielleicht zum Glück, kann ich die Datei nicht öffnen so daß ich über die Bestellung nichts herausfinden kann. Soll ich alles kopieren, auch die Datei und damit zur Polizei?
1. E-Mail: Von: meikimaus82@web.de Inhalt der E-Mail: Sehr geehrte/r (Mein Vor und Nachname!),

leider haben Sie auf unsere freundliche Zahlungserinnerung vom 19.01.2013 nicht reagiert, so dass der nicht beglichene Betrag aus Ihrer Rechnung 6102336 vom 15.12.2012 von Ihnen noch nicht überwiesen wurde.

Ihre Rechnungsnummer: 226668865722 bei www.notebooksbilliger.de 241,00 Euro Lieferung an: (Mein Vor und Nachname)

Zahlungsmethode: Bankeinzug Wir verpflichten Sie den offenen Betrag binnen 6 Tagen ohne Abzug auf das in der Anlage genannte Konto zu überweisen. Sollte auch diese Frist ohne eine Überweisung verstreichen, so werden wir die Zahlung an unsere Anwälte zur professionellen Einforderung übergeben. Bitte ersparen Sie sich weitere Unannehmlichkeiten und Kosten und begleichen Sie umgehend die beigelegte Rechnung.

In der Anlage finden Sie Ihre Mahnung und weitere weitere Details Ihrer Bestellung.

Bitte beachten Sie, dass kein postalischer Versand der Unterlagen erfolgt!

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen.

Ihre Kundenbetreuung Online Jonas Ludwig.

"Kann die Polizei was damit anfangen?" Viele Grüße Althaus.

betrug, Bestellung, Kauf
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