Pflichtteil und Wohnungseigentum

2 Antworten

Das Erbrecht geht nach Stämmen. Du bist aber das Bindeglied zwischen Deiner Frau und Deinen inder.

Aber es gibt keine "Blutlinie" zwischen Deiner Frau und Dir (Bei Deinen Eltern, oder Deiner Exfrau wäre das anders).

Daher erben Deine Kinder nur, wenn Deine Frau vor Dir stirbt und Dich dann später Deine Kinder beerben. Stirbst Du vorher, ist die Sache erledigt.

Das einfachste um Dich abzusichern, ohne das, in welcher Form auch immer, andere Ansprüche geltend gemacht werden können, wäre, wenn Du ein lebenslanges Wohnrecht bekommst, für den Fall, dass Deine Frau vor Dir stirbt. Die Wohnung würde aber direkt durch Erbschaft an ihr Kind gehen.

Stiefkinder sind nicht erb- noch pflichtteilsberechtigt. Insofern können deine Kinder kein Miteigentumsanteil der ETW deiner Frau erben, wenn du vor ihr stirbst, solange sie nicht adoptiert würden :-O

G imager761

Verfügung zugunsten Dritter für den Todesfall (Sparkasse); Erbe; Erbverwalter

Hallo, was soll ich nun tun? Unsere Mutter ist verstorben. Das Testament wurde eröffnet. Meine Schwester und ich wurden als Erben benannt. Ich habe aber noch eine weitere Schwester die verstorben ist. Sie hat fünf Kinder. Eines von diesen Kinder ist auch verstorben und hat ein Kind. Ich wurde im Testament als Erbverwalter eingesetzt. Ich habe die Kosten der Beerdigung und die Gebühren der Testamentseröffnung beglichen. Weitere Rechungen werden noch erwartet. Ich habe alles aus dem Nachlass meiner Mutter beglichen mit einer exakten "Buchhaltung". Das vorhandene Bargeld reichte bzw. reicht aber nicht. (...) nun sind da noch die beiden Sparbücher. Durch die Verfügungen mit der Sparkasse für mich als Begünstigter (meine Mutter und ich haben 1995 diese Verfügungen unterschrieben) habe ich die Konten aufgelöst und das Geld auf ein Extrakonto geparkt. Mir wurde gesagt, dass es sich hier um eine vorgezogene Schenkung handelt. Gehe ich nun davon aus, dass ich über die Guthaben der Bücher verfügen kann? Das Amtsgericht rechnete diese Spareinlagen zum Nachlass. Danke für die freundliche Antworten sagt Winni1503

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Schenkungen an Kinder mit unterschiedlichem Wert

wir sind 2 Kinder. Unsere Eltern überlegen, ihr Vermögen nun teils an uns zu übertragen wg. der Steuerfreibeträge.

Es gibt ein Haus und eine Eigentumswohnung, die übertragen werden sollen. Wir überlegen, diese beiden Einheiten nicht je 50/50 geschenkt zu bekommen, sondern dass der eine das Haus, der andere die Wohnung bekommt.

Nun hat das Haus jedoch einen deutlich grösseren Wert. In dem Haus jedoch wollen meine Eltern wohnen bleiben und damit Wohnrecht auf Lebzeiten haben. Damit wären 50% nicht vermietbar an Dritte.

Hat ein Wohnrecht eine wertmindernde Wirkung bei Schenkungen? Ist bei der Ermittlung des Wertes des Hauses das Wohnrecht mit zu berücksichtigen?

Wenn dem so wäre, müssten wir die Werte neu berechnen und dann kommt mglw. ein gerechter Ansatz zustande.

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Überprüfung d. Unterhaltsfähigkeit/Einbezug d. Vermögens d. Ehegatten. Kann man sich davor schützen?

Hallo zusammen. Vorausgehend folgende Situation.

Meine Frau und ich sind fast 7 Jahre verheiratet (keine Kinder), wohnen zur Miete. Ich bin Student (kein Bafög) und meine Frau ist Krankenschwester. Ihre Eltern sind seit Ewigkeiten geschieden und es erfolgte keine Unterhaltszahlung von Seiten des Vaters. Dieser ist schon lange arbeitslos und wohnt wie die Made im Speck bei seiner "Lebensgefährtin". Hat aber eine kleine Wohnung irgendwo gemietet um Geld vom Amt beziehen zu können. Ich habe vor etwas über einem Jahr einen erklecklichen Geldbetrag geerbt und von diesem eine Eigentumswohnung gekauft, bzw. auf dem Umweg über meine Eltern damit dies während meiner Studienzeit nicht als Vermögen oder die Mieteinkünfte als Zusatzeinkommen gelten. Die Überschreibung erfolgt spätestens zu meinem Studiumsende automatisch. Das ist notariell alles in trockenen Tüchern. Jetzt zu unserem Dilemma: Ein Brief der Stadt, wo mein (nennen wir Ihn hier mal:) Schwiegervater lebt kam vor ca. 2 Jahren zu uns mit der Bitte um Auskunft über unsere Einkommensverhältnisse zur Überprüfung der Unterhaltsfahigkeit. Da meine Frau zu der Zeit noch Schwesternschülerin war, gab das Amt an, sich in 2 Jahren noch einmal zu melden. Kann dieses Amt in Zukunft an meine Eigentumswohnung ran oder an die Mieteinkünfte? Wie können wir uns generell davor schützen. Meine Frau schläft Nachts nicht mehr ruhig.

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In welchen Fällen bestellt man einen Nachlaßverwalter?

Habe einen Fall in meiner Verwandschaft. Die Eltern sind Mitte 70. Noch geht es denen gut, daher stellt sich die Frage im Moment nicht. Jedoch kann sich das auch sehr schnell ändern. Die Eltern haben etwas Barvermögen, ein Dreifamilienhaus und eine Eigentumswohnung. Insgesamt 2 Mieter. Einer wohnt in der Eigentumswohnung und einer im Dreifamilienhaus.
Nehmen wir an sie würden versterben und die erben wären 4 Kinder. Leider verstehn die sich übehaupt nicht gut und reden auch kaum miteinander. Der älterste der 4 Kinder ist psychisch Krank und wohnt noch im Haus der Eltern im Dachgeschoß. Miete zahlt er keine, dafür aber etwas an pauschale Nebenkosten. Zu Lebzeiten hat der Vater dem einem Kind 30.000€ geliehen, ohne Zinsen. Schriftlich festgehalten wurde das nicht. Dem anderen Kind hat er 40.000€ geliehen, hierfür wurde eine Grundschuld eingetragen. Zuständig wären im Todesfall nun die Erben. Da die sich aber nicht einig sind und nicht miteinander reden muss eine andere Lösung her. Wäre das nicht der Nachlaßverwalter? Wer kümmert sich um die Mieter und macht die Nebenkostenabrechnungen? Wer kümmert sich um das Barvermögen der Eltern? Wie erfolgt die Aufteilung der Erbmasse? Wie kann das geliehene Geld an die Kinder berücksichtigt werden? Der älterste der Geschwister will nicht ausziehen. Wo soll der hin, daher sollte das Haus auch nicht verkauft werden, damit der älteste der Geschwister drin wohnen bleiben kann. Wer verteilt die Mieteinkünfte der beiden Wohnungen an die Erben? Wie kann das Problem gelöst werden, damit alle einig und zufrieden sind?

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Kindesunterhaltsschulden. Wem steht es zu und wie Ausgleich verrechnen?

Ich habe 2 Kinder (17+14), die vor 2,5 Jahren zum Vater zogen. Ich war zu der Zeit Krank. Er forderte natürlich für die Kinder über das Jugendamt Unterhalt, welchen ich nicht zahlen konnte und daher für jedes Kind 643,50 offen waren. Mein Titel belief sich auf 50€ je Kind.

Die Jüngere lebt nun seit Nov13 wieder bei mir und der Vater zahlte seit dem keinen Unterhalt. Er hat im Gegensatz zu mir ein recht gutes Gehalt und mit dem Unterhalt fallen meine Tochter und ich aus dem Bezug von Hartz IV raus. Nun zahlte er seit Juni ans Jugendamt, aber unterschrieb den Titel erst Ende November. Dieser beläuft sich auf 377€ Mon. Ich stimmte beim Jugenamt zu, dass der Unterhalt für das bei ihm verbliebene Kind mit der Nachzahlung verrechnet wird. Also die 643,50 + für 13 Monate ins.650€. Zusätzlich wird natürlich bei der Verrechnung der Teil des Jobcenters aubgezogen, welches ich in den Monaten erhalten habe und das wird dem Amt auch ausgezahlt.

Nun komme ich aber zur eigentlichen Frage. Das Jugendamt gab mir die Berechnung und teilte mir in dem Brief mit, dass der Unterhalt für meine Jüngere, dem ich geschuldet habe (auch 643,50) von ihrem Unterhalt abgezogen wurde und somit nur noch ein Nachzahlung von 74,50 an sie ausgezahlt wird. Nun verstehe ich die Welt nicht mehr. man kann doch nicht den Unterhalt des Vaters welches er dem Kind Schuldet mit dem Unterhalt verrechnen, welches ich dem Kind schulde. Und wo ist nun dieses Geld gelandet? Der Brief kam erst gestern und ich möchte mich vor einer Auseinandersetzung mit dem Jugendamt informieren.

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

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Ich (unverheiratet, 2 Kinder) trenne mich vor Fertigstellung des gekauften Hauses, sie zieht ein, kann ich dort den Erstwohnsitz anmelden, aber nicht da wohnen?

Hallo!

Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt kurz vor Fertigstellung gemeinsames Haus (Grundbuch beide je 50%; Darlehen (leider) 100% von mir... Da wir zwei kleine Kinder haben wird sie erstmal dort einziehen.

Meine Fragen:

1) kann ich Erstwohnsitz dort anmelden auch wenn ich dort nicht wohne? (ich habe eine kleine Wohnung 20km entfernt gemietet, die ich gerne als Zweitwohnsitz anmelden würde) Muss meine Ex hier zustimmen?

2) In erster anwaltlicher Beratung wurde mir empfohlen zeitnah die "vermögensrechtliche Situation" zu bewerten und hier klarzustellen, dass ich nicht weiter zahlen will und ihr am Ende 50% des Hauses gehört --> wie kann ich das juristisch abbilden? Sie hat logischerweise kein Interesse daran etwas vom Haus "kampflos" abzugeben...

Danke!

Gruß K.

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