Sozialhilfeempfänger müssen jede Einzahlung nachweisen?

Ich bin 55 und seit 2002 aufstockende EU-Rentnerin.

Es war immer meine Gewohnheit zuviel abgehobene Geldbeträge um die 10-20 Euro auf mein Konto zurück zuzahlen,damit ich es nicht verplempere.Es war trotz jährlicher Kontoprüfungen durch das Sozialamt nie ein Problem.Im Frühjahr 2016 habe ich wg 150 Euro für eine Honorararbeit überhaupt keine Schwierigkeiten bekommen.Die Einzahlungen waren auch nie regelmäßig.

Dieses Jahr bin ich ziemlich übel angemacht worden wegen zwei Kleinsteinzahlungen und 50 Euro Familienzuwendung für eine Winterjacke-aber nicht alles im selben Monat!

Ich war sehr erschrocken und habe einen Anwalt gefragt,der meinte ich sei verpflichtet für jeden eingezahlten Betrag nachzuweisen,woher ich das Geld habe.Auch bei 5 Euro.Das hat weitreichende Konsequenzen!

Pfennige rollen und einzahlen-gestrichen! Wie soll ich das beweisen?

Etwas zuhause hinlegen und bei Überweisungen zb wieder einzahlen-gestrichen,da nicht zu beweisen.

Ist das wirklich so??! Bitte,keiner komme jetzt mit:Sei froh,dass du überhaupt etwas kriegst,geh doch arbeiten,du liegst dem Staat auf der Tasche,dann darf er das auch....Bitte!

Das ist mE eine totale finanzielle Entmündigung und Freiheitsberaubung und leider habe ich nicht die H4-Perspektive,dass es irgendwann auch wieder aufhört.Ich hab echt "lebenslänglich"! Wenn es 50 Euro wären und das oft-okay.Schwarzarbeit und so.Illegales Einkommen,sehe ich ein.Aber bei den Pipi-Beträgen??

Ich bin echt etwas am verzweifeln,ich würde am liebsten wieder arbeiten gehen oder meine Wohnung aufgeben und irgendwie auf die Sozialhilfe verzichten.

Aber ist denn wirklich in Deutschland überall so,so krass und rechtens?Danke für die Hilfe!

eu-rente, sozialhilfe
2 Antworten
Befristete Erwerbsminderungsrente?

Bis Februar 2019 erhalte ich wegen Krankheit volle Erwerbsminderungsrente. Bereits im April 2016 habe ich einen Antrag auf ergänzende Sozialhilfe gestellt. Wohngeld habe ich aber auch beantragt. Über meine Anträge ist bis jetzt noch nicht entschieden. Das Sozialamt führt hierfür immer neue andere Begründungen an, wie mein Eigenheim sei im Grundsteuerbescheid als Zweifamilienhaus ausgewiesen und dieses müsse dann zunächst verwertet werden. Als mein inzwischen in der Sache für mich tätiger Rechtsanwalt das Sozialamt darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Hypothekenlast auf dem Haus höher als der zu erwartende Erlös sei, kam der Hinweis des Sozialamt, dass ich mich um die Vermietung eines Teil des Haus bemühen müsse um meine Hilfebedürftigkeit zu reduzieren. Dieser Vorschlag ist zwar nicht unmöglich, aber etwas schwierig, da meine vier Söhne an den Wochenenden bei mir sind und es dann natürlich etwas sehr eng ist. Aber meine Frage: Seit April 2016 bin ich und seit Februar 2017 ist mein Rechtsanwalt in laufenden Verhandlungen mit dem Sozialamt. In dieser Zeit wurde an mich kein Cent gezahlt. Das bringt mich natürlich in höchste Not von 600 € Rente allein den Lebensunterhalt und die Kosten der Unterkunft aufbringen zu müssen. Ist das in Ordnung, dass das Sozialamt nicht mal einen niedrigeren Betrag als eigentlich zustehen würde oder zunächst Leistungen als Darlehen erbringt, um diese extreme Notlage bei mir zu verhindern? Von den 600 € Rente monatlich kann ich nur extrem mühevoll die Kosten des Lebensunterhalt und der Unterkunft für mich tragen. Dies muss ich aber bereits seit April 2016 bewältigen. Muss das Sozialamt nicht erst mal schnell helfen, auch wenn eine genaue Klärung erst etwas später möglich ist?

erwerbsminderungsrente, Grundsicherung, sozialhilfe, Sozialamt
4 Antworten
Kann mich der Landkreis Vechta, ohne dass ich es merke, betrügen?

Bin Sozialhilfeempfängerin, habe ein Kind trotz einer"schweren" Behinderung und lebe in einer Einzimmerwohnung. Ich und mein Verlobter versuchen auch schon seit über 12 Monaten eine geeignete Wohnung zu finden. Wenn wir Glück haben, kriegen wir die von meinem Schwager! Wissen aber auch noch nicht, wann es soweit sein könnte. Denn er baut Haus seiner Eltern um, um da Frau, Stiefsohn und für noch ungeborenes Kind bald wohnen zu können.(nebensächliche Details) Mein Verlobter verdient nicht so viel, dass für mich und unser Kind es ausreichen könnte. Und da ich von Sozialhilfe lebe, die mir wiederum immer wieder angerechnet oder ausgerechnet wird, kann ich unser Kind nicht alleine versorgen. Wohngeld wird uns dann vom Jobcenter gestellt (mit bestimmten Voraussetzungen). Solange ich mit Kind noch in der Einzimmerwohnung lebe, muss mein Verlobter quasi Miete für Kind zahlen. D. h. dass das Unterhalt fürs Kind stattdessen für die halbe Miete reichen soll. Was unser Pech ist, da wir bis jetzt ja noch keine größere Wohnung haben. Da ich vor Kind noch die ganze Grundsicherung bezogen habe, fällt mir sogar mehr als die Hälfte weg. Und wenn ich meinen gesetzlichen Betreuer frage, heißt es immer vom Amt, dass sie mein Einkommen (mit dem von meinem Verlobten) neu berechnen müssen. Mittlerweile fühle ich mich soooooo abgezockt von denen.. Ich meine, ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen oder was meint ihr?!?

Behörden, Grundsicherung, sozialhilfe
4 Antworten
Welche Möglichkeiten für Ausbildungsfinanzierung (duale Ausbildung) gibt es noch?

Hallo,

ich habe im September eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Berlin begonnen. Da ich in meinem Heimatort keine Ausbildungsstelle fand und wegen gesundheitlichen Gründen (GdB 50 ist vorhanden, durch neu dazu gekommene Probleme, könnte es ab Sommer auf GdB 60 steigen) fiel ein anderer Beruf aus, da das Arbeitsamt mir nur diesen gestattet. Da ich nicht wieder arbeitslos sein wollte, bewarb ich mich auf Anraten der Maßnahmenbetreuung des Arbeitsamtes deutschlandweit, nachdem sie mir versicherte, dass mir mit einer eigenen Wohnung auf jeden Fall Stütze zusteht.

Nun hatte ich BAB beantragt, was abgelehnt wurde, da der Verdienst meines Vaters zu hoch ist. Aus diesem Grund hatte ich keinen Anspruch auf Hilfe vom jobcenter und als Azubi steht mir kein Wohngeld zu, wie sie mir bei der Wohngeldstelle erklärten. Bisher hatte ich wenigstens 180 € Kindergeld, doch jetzt bin ich 25 geworden, so dass das weg fällt. Ich dachte, da ich mit 25 ja eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und somit das Einkommen meiner Eltern nicht mehr zählt, würde ich nun etwas bekommen, doch schon als ich die Anträge abholen wollte, wurde ich gleich fortgeschickt mit der Begründung, bei Azubis zählt auch nach 25 das Einkommen der Eltern. Ich bin nun echt verzweifelt. Ich bekomme im Monat 505,00 € brutto (400,00 € netto) und die Miete kostet 371 € (inkl. Heiz- Strom und Wasserkosten) im Monat. Zudem bin ich mittlerweile mit über 3000 € verschuldet, da ich die ganze Zeit fast alles allein stemmen muss. Meine Eltern wollen mir nun monatlich rund 200 € geben (meine Eltern müssen auch meine kleine Schwester finanziell unterstützen und mein Bruder ist noch Schüler, für den müssen sie also auch zahlen), aber mit 600€ kommt man in Berlin nicht weit, selbst wenn man sparsam lebt :(

Bevor der Vorschlag Nebenjob kommt: Das würde ich gesundheitlich nicht packen. Ich bin eigentlich dauerhaft nur 30h/Woche einsatzfähig. In der Ausbildung habe ich 41h/Woche und das bringt mich schon an meine Grenzen. Würde ich nun noch einen Nebenjob machen, würde meine Gesundheit (epileptische Anfälle, psychische/psychosomatische Probleme) wieder steil bergab machen, was wieder Unmengen an Medikamenten und dann schließlich arbeitsunfähigkeit bedeuten würde (hatte das schon einmal durch und dann fast 9 Monate Ausfall, gefolgt von 1 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit - das will ich nicht nocheinmal durchmachen >_<).

Gibt es noch irgendeine Möglichkeit, irgendwo finanzielle Unterstützung bekommen? Ich will mich nicht noch weiter verschulden, doch das Lehrlingsgeld steigt im zweiten Jahr gerade mal um 10€, heißt, ich müsste noch ca. 1 1/2 Jahre so weitermachen und ich weiß nicht, ob ich das schaffe, da mein Kreditlimit bei 5000 € liegt und das will ich auch ungern ausschöpfen. Muss jetzt schon monatlich 100 € Kredit abbezahlen :(

Also ich wäre für jede Hilfe/Hinweis dankbar!

Liebe Grüße

Anne

Ausbildung, Behinderung, sozialhilfe
3 Antworten
Sozialhilfe für meine Eltern?

Mein dementer und an Leukämie erkrankter Vater -noch vorläufige Pflegestufe 1 mit einer Lebenserwartung von ca. 1 Jahr- befindet sich seit einer Woche im Pflegeheim. Das Heim kostet monatl. 3000 € - 1.064,-- € gibt die Pflegekasse dazu. Meine Mutter möchte im eigenen Haus weiter wohnen. Sie bewohnt dort eine Wohnung (ca. 65 qm). Sie hat die Pflegestufe 1. An finanziellen Ausgaben hat sie die üblichen Versicherungen und die Mittel für den tägl. Bedarf. Zeitungen und andere Luxusgüter sind bereits gekündigt, das Auto wird noch verkauft werden. Mein Sohn wird am 1.5. in die obere Wohnung einziehen (54 qm - 400,-- € Warmmiete), um meiner Mutter im Haushalt zu helfen, bzw. damit meine Mutter Geld zur Verfügung hat.

Zusammen verfügen meine Eltern über eine monatl. Rente von 1.800,-- €.

Sollen meine Schwester und ich für unsere Eltern sozialhilfe beantragen? Wie ich gelesen habe müssen wir die als Erben wieder zurückzahlen.

Sollen wir das Haus verkaufen? In diesem Falle hätten wir Geld für die Pflege unserer Eltern und meine Mutter muss dann doch ins Heim.

Sollen meine Schwester und ich unser Elternhaus kaufen? Es hat einen Wert von ca. 400.000,-- €. In diesem Fall würden die Mieten meines Sohnes und unserer Mutter mit in die Finanzierung einfließen!?

Ich weiß mir keinen Rat. Eine Bekannte hat mir vom Sozialamt abgeraten. Zu viel Papierkram und zu viele Nerven für Geld, dass man zurückzahlen muss. Sollen wir es aus eigenen Kräften versuchen?

Ich erhoffe mir hier einen guten Rat - vielen Dank!

sozialhilfe, Unterhaltspflicht
2 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Sozialhilfe

Wieviel m² darf eine Wohnung bei Sozialhilfe haben?

3 Antworten

Welche Ansprüche habe ich beim Ausbildungsabbruch?

5 Antworten

Welche rechte hab ich als sozialempfänger wenn ich umziehe

8 Antworten

bin hartz4 empfänger und 50%schwerbehindert,bekommt man zuschüsse vom amt?

6 Antworten

Hartz 4 und jetzt volle Erwerbsminderung

4 Antworten

Kontoauszüge beim Sozialamt vorlegen?

8 Antworten

welche Höhe übernimmt das Sozialamt für die private Krankenversicherung

3 Antworten

Sozialamt sackt Ersparnisse für die Beerdigung ein

6 Antworten

Strom/Gas Jahresendabrechnung - Guthaben behalten? (Hart4)

4 Antworten

Sozialhilfe - Neue und gute Antworten