Fiverr - Einkünfte, Form der Tätigkeit etc.?

Liebe Community,

ich bin Student und betreibe seit wenigen Monaten neben meinem Studium und einem Minijob (Einkommen 417€ im Monat + Bafög von knapp 810€) nun eine freiberufliche Tätigkeit auf Fiverr.com (Eine Plattform, auf der man verschiedene Dienste von Übersetzungen, hin zu Logo-Erstellungen etc. anbieten kann). Ich habe hier in den letzten 4-5 Monaten etwa 1000€ verdient und muss mich nun natürlich mit der Frage auseinandersetzen, wie all das anzumelden ist. Verzeiht, aber ich bin kompletter Laie, was das Thema Steuern etc. angeht.

  1. Wenn ich die Tätigkeit anmelden will, müsste ich hierfür nun ein Gewerbe anmelden oder die Tätigkeit beim Finanzamt in irgendeiner anderen Art anmelden? Was wäre am sinnvollsten?
  2. Fiverr hat seinen Sitz in Israel. Wenn ich nun Rechnungen für die Buchhaltungen schreibe (Fiverr gibt keine aus), fällt demnach keine Mehrwertsteuer an, richtig? Was wäre denn für eine Steuer zu beachten und wie hoch ist diese? Brutto- und Nettoeinkommen sind hier identisch.
  3. Wirkt es auf mein Fiverreinkommen in irgendeiner Form aus, dass ich einen steuerfreien Minijob ausübe, oder tut es das andersherum? (Auf meinen Minijob auswirken)

Mir ist klar, dass manch einer die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit in Relation zur Bafög-Förderung in Frage stellen wird, da ich nur eins von beidem in vollen Umfang haben kann, wenn ich zusätzlich noch einen Minijob ausübe. Ich werde dem Bafögamt Rückzahlungen überweisen müssen und die Tätigkeit weiterausüben, weil ich ab Oktober ohnehin nicht mehr gefördert werde und ein Semester überziehen muss. Da ist es ganz gut, eine weitere Einkommensquelle zu haben.

Finanzamt, Freiberufler, Nebenverdienst, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Nebentätigkeit
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Küche Reparatur Garantie?

Hallo Leute,

meine Küche ist ein Jahr alt und ich Habe noch eine Garantie am laufen.

Meine Spülmaschine ist vor ca 2 Monaten kaputt gegangen bzw das Wasser wird nicht abgesaugt. Ich habe das Problem da gemeldet, wo ich die Küche her habe und die haben mich weitergeleitet an die Firma mit dem die zusammen arbeiten für die Reparatur. Daraufhin habe ich dort angerufen und mir wurde bestätigt, dass sie den Fall aufgenommen haben und die sich bei mir melden werden für einen Termin wo der Techniker dann vorbei kommen sollte. Nach ungefähr zwei Wochen habe ich eine SMS bekommen, dass der Techniker am 26.02.2020 am laufe des Tages kommen wird und ich dies per email bestätigen soll, das habe ich natürlich sofort gemacht. Dann am 26.02 ( ich arbeite Vollzeit) habe ich freigenommen und leider kam keiner. Der Techniker kam einfach nicht und mir wurde auch nicht abgesagt. Am nächsten Tag habe ich bei der Firma angerufen und habe natürlich bisschen geschimpft weil ich jetzt einen unbezahlten Urlaub nehmen müsste, keiner gekommen ist dh meine Spülmaschine ist immer noch kaputt und für den weiteren Termin, müsste ich ja erneut frei nehmen. Die Frau meinte am Telefon dass der Techniker wohl krank war und die das erst heut morgen frühs mitbekommen haben!!! Wir haben 2020, jeder besitzt ein Handy und der Techniker müsste doch der Firma weiterleiten dass er krank ist?? Ich meine krank zu sein ist was menschliches aber wieso kann man dann der Termin nicht einfach absagen??? Ich bin mir sicher dass ich nicht die einzige war die an dem Tag auf Termine gewartet hat. Ich habe natürlich dann direkt wieder mich in Kontakt gesetzt wo ich die Küche her habe und angeblich soll sich die Woche jemand melden, bis jetzt hat sich keiner gemeldet.

jetzt zu meiner Frage;

falls sich keiner meldet und niemand kommt stehe ich nun seit zwei Monaten ohne Spülmaschine obwohl ich Garantie habe. Könnte ich da mein Anwalt einschalten! Evtl dass ich es privat reparieren lasse und die Kosten die Firma dann übernehmen musst? Gibts da irgendein Frist dazu?? Kenne mich leider nicht so ganz aus.

vielen Dank Schin mal für eure Antworten

Lg

Garantie, Reparaturkosten
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Unrechtmäßige Pfändung?

Hallo liebe community,

folgende Grundlage: mein Freund hat monatelang seine Post nicht aufgemacht. Also Mahnung und Pfändungsbescheid nicht beachtet.

Nun ist sein längerem schon sein Konto gesperrt. P-Konto hat er bereits.

Folgendes Problem: Beide Gläubiger (Krankenversicherung, GEZ) fordern Beiträge, die eigentlich auf Grund von Arbeitslosigkeit wegfallen bzw. Vom Arbeitsamt übernommen werden sollten.

Den Gläubigern hatte eigentlich nur die Anmeldung beim Arbeitsamt gefehlt. Diese haben wir mittlerweile nachgereicht. Schon vor über 3 Monaten. Beide Pfändungen bestehen allerdings immer noch.

Mein Freund hat mittlerweile einen Anwalt (über Rechtsschutzversicherung) sowie eine Schuldnerberatung eingeschaltet (gestern erst 2. Termin). Allerdings zieht es sich mit beiden. Alle zwei Wochen mal ein Termin à 15min.

Wir dachten, wenn die Gläubiger die Unterlagen erhalten, dass die Forderungen aufgrund der Arbeitslosigkeit nicht gültig sind, wird die Pfändung eingestellt.

Waren wir jetzt einfach zu spät dran, und muss - weil die eigentliche Widerspruchsphase der Mahnungen verpasst wurde - die Forderungen trotzdem gezahlt werden? Oder sollte weiter darauf gehofft werden, dass die Forderung quasi neu berechnet und eingestellt wird. Es geht hier mittlerweile um über 5.000,00 EUR in Summe.

Mein Freund ist sehr verschlossen und derzeit ohne Motivation. Ich weiß nicht was er mit den Beratern bespricht bzw. Ob er gezielt nachfrägt bzgl. der Pfändungen. Die Lösung des Pfändungsproblem würde einige andere Probleme relativieren.

Hat hier jmd. also ähnliche Erfahrungen gesammelt und kann mir sagen, ob die geforderte Summe laut Pfändung gezahlt werden muss bzw. Welche Schritte man noch dagegen einleiten kann.

Arbeitslosigkeit, Gläubiger, Pfändung
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Thesaurierender ETF bei unterjähriger Steuerpflichtigkeit in der Schweiz nach Wegzug angabepflichtig?

Liebe community

noch eine Schweiz-Frage ( auch im Hinblick auf die momente Marktlage :))
Ich würde demnächst gerne eine größere Einmalanlage in einen thesaurierenden ETF tätigen. Ich besitze bisher noch keine Aktien oder Fondswerte, nur Geld auf dem Girokonto. Im Moment bin ich in der Schweiz steuerlich anssässig und werde an der Quelle besteuert und muss also keine Steuererklärung abgegeben. Möchte zum Ende des Jahres 2020 nach DE zurückkehren und mich unmelden.
Wenn ich den ETF jetzt erwerbe, müsste ich ihn in der Schweizer Steuererklärung als Vermögen und die thesaurierenden Erträge als steuerbares Einkommen im Sinne einer ordentlichen Steuererklärung ausweisen, was ich gerne (aufgrund eines sign. Steuersatzunterschiedes zwischen Quellensteuer kantonal und Steuersatzes in der Gemeinde)vermeiden würde.
Daher meine Idee, den ETF erst NACH wegzug aus der CH nach DE und mit nur noch unbeschränkter Steuerpflicht in DE zu erwerben, da meine unbeschränkte Steuerpflicht in der CH Dann endet.
Jetzt frage ich mich, ob ich dann aufgrund der UNTERJÄHRIGEN Steuerpflicht in der Schweiz bis zum Wegzug die steuerbaren Mehreinnahmen (die thesaurierenden "ausschüttungen") dann für das gesamte Kalenderjahr angeben müsste, und damit steuerplfichtig wäre? Oder könnte ich weiterhin mich an der Quelle bis zum Umzug besteuern lassen und dann in DE einfach kaufen und nur in der deutschen Steuererklärung angeben?
Ich hoffe, ich konnte den Sachverhalt rüberbringen.
Vielen Dank für die Hilfe!

deutschland, ETF, Schweiz, Steuererklärung
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Steuerhinterziehung als Kleingewerbe?

Hallo,

ich möchte Euch fragen, ob laut unten stehenden Informationen eine Steuerhinterziehung zu erkennen wäre?

Die Person A ist ausgebildet als Dekorateurin und betreibt seit 2010 einen Laden mit Dekoartikeln.

Ihre Firma ist seitdem als Kleingewerbe angemeldet. Die Person A hat keine Mitarbeitern und arbeitet selbständig in dem Laden.

Die reguläre Öffnungszeiten geben einen monatlichen Arbeitszeit von ca. 170 Stunden. Die Verkaufszeiten werden während der Feiertagen erweitert. Der Laden ist sehr gut besucht und immer wieder mit neunen Artikeln nachgefüllt. Auf Social-Media-Kanalen werden regelmäßig neue Fotos von Produkten gepostet.

Sie gibt an, seit dem Anfang ihrer Tätigkeit, dass sie jährlich zwischen 5.000€ und 8.000€ Gewinn nach Abzug von Kranken- und Rentenversicherungen erwirtschaftet, was würde ungefähr 400 - 700€ Gewinn monatlich ergeben.

Auch nach über 10 Jahren der Tätigkeit in einem angelerntem Beruf, gibt Person A in einem Steuererklärung ein, dass sie mehr Ausgaben als Einnahmen hat.

Die Person A bestreitet ihr Lebensunterhalt selbst; das heißt, sie ist nicht verheiratet und leistet alle Versicherungszahlungen, Miete und Unterhaltskosten selbst.

Inzwischen hat die Person A mit einem Lebenspartner in einem gemietetem Haus zusammengelebt, mit einer Miete in Höhe von 700€ monatlich, die von den Lebenspartner geleistet worden ist.

Nach einer Trennung wurde die vollständige Mietvertrag auf die Person A übertragen, was sie sich faktisch gesehen nicht leisten könnte.

Der Ex-Lebenspartner verfügt über 3 Einkommensteuerbescheide der Person A sowie zahlreiche Fotos von dem Laden und den Produkten, die oben genannte Fakten nachweisen.

Handelt es sich, Eure Meinung nach, um eine Steuerhinterziehung oder findet Ihr, dass die Angaben der Person A realistisch sind?

Viele Grüße,

Ralf

steuerhinterziehung, Finanzamt, Kleingewerbe, Steuern
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Jobcenter zahlt nicht und Krankenkasse was tun?

Hallo, ich bin 17 Jahre alt und ich und meine Mutter haben ein Problem.

Meine Mutter ist seit 2019 Krankgemeldet und deshalb auch Arbeitslos weil ihre Psyche das einfach nicht mehr mit macht, sie geht regelmäßig zum Psychologen und war auch schon in der Psychiatrie. Da sie Krankgeschrieben ist, bekommt sie normalerweise 300€ vom Jobcenter für sie, 400€ für mich und 300€ von der Krankenkasse. (Die genauen Zahlen weiß ich nicht). Dazu erhält sie 190€ Kindergeld + 200€ Unterhalt von meinem Vater den ich regelmäßig besuche.

Das problem ist aber das Jobcenter zahlt aber seit Sommer kein Geld mehr „für mich“. Ich hatte ein Ferienjob wusste jedoch nicht, dass ich das bei dem Jobcenter melden muss. Die meinten dann zu mir ich soll da kündigen und meine Kündigung bzw mein Arbeitsvertrag wo es drinnen steht vorbei bringen, dann würde meine Mutter wieder Geld bekommen. Haben wir getan, jedoch hat sich nichts mehr geändert. Das Jobcenter hat seit Oktober kein Geld mehr für mich gezahlt, und lässt mich und meine Mutter jeden Monat so knapp bei kasse das wir uns essen nicht mehr leisten können, und mein Vater Geld für uns zahlt. Für diesen Monat hat meine Mutter grundlos nur 150€ bekommen und dazu kein Krankengeld obwohl der Schein pünktlich abgegeben wurde etc. daraufhin hatte meine Mutter da angerufen, und sie meinten das sie meiner Mutter keine Auskunft geben dürfen. Jedes mal sucht das Jobcenter gründe weniger Geld zu zahlen, und wenn man dann ihnen beweist das sie in unrecht sind, gehen sie darauf nicht ein. Was sollen wir tun? Ich würde sehr gerne mein Abitur machen in den nächsten 3 Jahren ohne das mir irgendetwas in Weg steht.

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