Gebühren trotz SEPA-Überweisung

Hallo zusammen.

Ich habe eine SEPA-Überweisung durchgeführt. Hier die Eckdaten dazu: Senderkonto: DKB-Konto in EUR (Deutschland) Empfängerkonto: Konto geführt in EUR bei Schweizer Kreditinstitut (Schweiz) SEPA-Daten: Überweisungsbetrag: EUR 1000,00 (abgehend), EUR 987,50 (ankommend), Währung EUR, Engeltregelung: SHARE, Zahlungsart: SWIFT-Normal

Wie man sehen kann, sind EUR 12,50 weniger auf dem Empfängerkonto eingegangen als vom Senderkonto losgegangen sind. Dies sieht nach Abzug einer Art Gebühr aus. Allerdings habe ich weder von der sendenden Bank noch von der empfangenden Bank irgendeinen Beleg, auf dem eine Gebühr vermerkt ist. Zudem weist auch das Preis-und Leistungsverzeichnis der DKB keine Gebühr für eine SEPA-Überweisung in EUR von Deutschland in die Schweiz aus. Dort sthet explizit, dass solche Überweisungen Gebührenfrei sind. Das DKB-Onlinebanking hat vor dem Absenden der Überweisung zudem angezeigt: "Ihr Auftrag erfüllt die Voraussetzungen für eine SEPA Überweisung und wird als diese ausgeführt."

Nach langen schriftlichem und telefonischem Kontakt sowohl mit Sender- als auch mit Empfängerbank habe ich nun von beiden Instituten schriftlich, dass vom Überweisungsbetrag keine Gebühren abgezogen wurden (auch nicht durch Korrespondenzbanken).

Was kann ich nun als Kunde noch tun? Wie finde ich heraus, wo die EUR 12,50 geblieben sind. Irgendeine bei der Überweisung beteiligte Partei muss sich das Geld ja "in die Tasche gesteckt haben", aber keiner will es gewesen sein... Stehe als Kunde absolut hilflos da :-(

Danke und Gruss

Überweisung, deutschland, gebühren, Konto, SEPA
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im Juli von Österreich nach Deutschland gezogen - Steuererklärung/en?

Hallo liebe Alle,

ich bin im Juli von Österreich nach Deutschland gezogen. Ich habe davor seit Januar (bis inkl. August, da ich noch Resturlaub konsumiert habe) in Österreich gearbeitet - zwar Steuerfrei, allerdings macht dennoch jeder in Österreich eine Steuererklärung, da sich im März mein Beschäftigungsausmaß geändert hat und somit auch die Sozialabgaben, etc.

Im Juli habe ich aber auch in Deutschland angefangen zu arbeiten - 400 Euro Job (mehr werde ich auch bis Jahresende nicht machen). Ich studiere weiterhin in Österreich (ich wohne an der D-Ö Grenze).

Wie ist das denn nun mit der Steuererklärung? In Österreich werde ich auf jeden Fall eine machen, aus oben genannten Gründen.

Muss ich da auch meine Einkünfte von Deutschland angeben, die ich nach der Zeit meines Umzugs erarbeitet habe? Muss ich auch in Deutschland eine Erklärung machen und die Ö. Einkünfte angeben, auch wenn ich nie mehr als 400 Euro verdient habe und als Aushilfe beschäftigt bin?

Ich hab schon versucht mich schlau zu machen - aber ich hab leider nichts gefunden. In Österreich wird einem ja die sogenannte Negativsteuer in Höhe von 132 Euro (oder sowas..) zurückerstattet, wenn man das ganze Jahr über keine Lohnsteuer zahlen musste (wäre in meinem Fall also ohnehin nur maximal aliquot, aber dennoch knapp 60 Euro..). In Deutschland gibts so etwas ja nicht, oder?

Sprich wer keine Steuer auf Einkommen zahlt, kann auch nichts zurückbekommen, selbst wenn ich mir während des Jahres einen Laptop zu Studienzwecken angeschafft habe, hat dies keinen Einfluss, oder?

Ich danke euch für eure Hilfe - leider kennt sich keiner meiner Bekannten damit aus, und Kontakt zu einem Steuerberater hab ich auch keinen (und ehrlich gesagt auch kein Geld derzeit...)

Liebe Grüße

deutschland, Österreich, Steuererklärung, umzug
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Lebensversicherung mit dynamischer Anpassung

Hallo, ich bin neu hier und benötige im folgenden Fall Hilfe. Meine Frau hat für unseren Sohn Ende 2004 eine "Lebensversicherung mit dynamischer Anpassung" abgeschlossen. Jetzt fiel uns folgendes auf. 2012 bezahlte Sie ca. 506 Euro, im Todesfall wurden 179,- und im Erlebensfall 233,- Euro gutgeschrieben. Der Rest wurde als Gebühr abgezogen. Unsere Hausbank antwortete auf unsere Anfrage:

"Eine dynamische Erhöhung ist technisch wie ein "Neuabschluss" zu betrachten. Das bedeutet, der erhöhte Betrag wird mit aktuellem Eintrittsalter und Risikoprämie ( es handelt sich ja um eine Versicherung mit Todesfallschutz ) in eine erhöhte Versicherungssumme und Ablaufleistung umgerechnet. Zusätzlich entstehen auch für die dynamische Erhöhung wieder die gleichen Kosten ( Vertriebskosten, Verwaltungskosten und Ratenzahlungszuschlag )wie im Ursprungsvertrag. Daher kann der zusätzliche Beitrag nicht in voller Höhe in Ablaufleistung umgewandelt werden.

Eine dynamische Erhöhung ist allerdings nicht verpflichtend und kann jederzeit aus dem Vertrag heraus genommen worden. Dieser Vertrag ist allerdings noch von vor 2005 und wird später bei Ablauf komplett steuerfrei ausgezahlt. Daher ist die Dynamik die einzige Möglichkeit einer Erhöhung mit Erhalt der Steuerfreiheit.

Ich hoffe, dass ich den Sachverhalt aufhellen konnte und stehe Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung."

Meine Frage an alle Leser: Kann man nach 8 Jahren, bzw. nach jeder dynamischen Anpassung, überhaupt erneut Gebühren in dieser Höhe verlangen?!

Infos, Tipps und Ratschläge würden uns sehr helfen. Danke im Voraus.

MfG

ratoma

deutschland, Lebensversicherung
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Lohnbesteuerung und Sozialversicherung bei amerikanischem Arbeitgeber in D

Ich spreche derzeit mit einem amerikanischen Arbeitgeber (AG) für eine in Deutschland zu besetzende Vertriebsposition und muss mir jetzt Gedanken über die Lohnbesteuerung sowie Sozialversicherung machen, da der AG mir einfach nur das Gehalt bezahlen will, die Themen Lohnsteuer und Sozialversicherung aber auf mich abwälzt.

Ist das so überhaupt möglich bzw. zulässig oder macht sich der AG damit irgendwie strafbar? Oder stehe ich hier in der Pflicht für die Leistung der Abgaben und Versicherung?

So wie ich es verstanden habe, wird es eine Art Arbeitsvertrag geben, in dem grundlegende Dinge wie Urlaub und Kündigungsfrist vereinbart werden. D.h. doch aber auch, dass ich dann offiziell als Angestellter gelte, der die "Deutschlandniederlassung" (mein Home Office) betreut bzw. die rechtliche Vertretung in D darstellt und dementsprechend nach geltendem deutschen Recht auch unsere Steuergesetze gelten?!

Auf der anderen Seite steht das Thema selbständiges Arbeiten in der Diskussion, d.h. ich melde ein eigenes Gewerbe an und arbeite für den AG als selbständiger Auftragnehmer - hier wäre ich ja dann in der Pflicht für die ordnungsgemäße Anmeldung sowie Steuer- & Sozialabgaben. Hier sehe ich dann aber das Problem der Scheinselbständigkeit, da ich ja keine anderen Auftraggeber habe...

Wer hat hier eigene Erfahrungen bzw. kann mir zu den Steuerfragen Auskunft geben?

amerika, arbeitsrecht, deutschland, Selbstständigkeit, Sozialversicherung, Steuerrecht, Angestellte
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Steuerliche Veranlagung (DBA) - Home-Office in BE / Freiberufler in DE?

Hallo,

zur Beantwortung meiner Fragen suche ich einen Experten im Bereich DBA / Auslandssteuerrecht, Homeoffice-Regelungen

Folgende Situation:

  1. Meine Partnerin lebt in Belgien. Die Wohnung liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland (100 Meter) auf belgischem Boden.
  2. Ich plane nun mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Sollte ich nach Belgien ziehen, wird mein Wohnsitz in Deutschland abgemeldet.
  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
  4. Mein Betriebsstätte (feste Einrichtung) in Deutschland bleibt bestehen
  5. Ich werde in Belgien kein Gewerbe oder eine Betriebsstätte anmelden
  6. Der Lebensmittelpunkt (Freunde, Sozialer Kreis, Geschäftspartner, Ärzte, Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen) ist weiterhin Deutschland da ich zu Belgien bis auf den Wohnsitz keinen Bezug habe.
  7. Ich habe keine Einkünfte bzw. Kunden aus Belgien bzw. von Belgischen Auftraggebern. Meine Kunden sind Unternehmen in Deutschland. Meine gesamten Bankkonten sind in DE und Angebote/Rechnungen etc. werden aus meinen Büro aus Deutschland geschrieben und abgeschickt.
  8. Das Büro dient Primär der Kundenakquise, Meetings etc.
  9. Der Knackpunkt: Da meine Frau Krank ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist erledige ich die Projektarbeit (Programmierung) bisher aus meinem Home-Office bzw. aus dem Wohnzimmer mit meinem Laptop. Für meine Arbeiten ist der Ort völlig irrelevant bzw. ein Laptop reicht mir aus um alle Arbeiten zu erledigen.

Es stellen sich die folgenden konkreten Fragen:

  1. Aufgrund der sehr hohen Einkommensteuerbelastung in Belgien und dem mit einer Aufteilung des zu versteuernden Einkommens einhergehendem Verwaltungsaufwand möchte ich eine Besteuerung meines Einkommens in Belgien unbedingt vermeiden. Es wäre für mein Empfinden Widersinnig mein gesamtes Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeiten aus dem Homeoffice in Belgien aufgrund des Tätigkeitsortprinzips/Territorialitätsprinzip in Belgien versteuern zu müssen. Die deutsche Grenze wäre praktisch im Hintergarten und mein Büro ist 10 Minuten von der Wohnung meiner Partnerin entfernt. Müsste ich trotzt aller oben genannten Punkte bei Home-Office Arbeit in Belgien meine gesamten Einkünfte in Belgien versteuern?
  2. Im DBA (DE-BE) wird zur Besteuerung in dem einen oder anderen Vertragsstaat eine feste Einrichtung Vorausgesetzt. Begründet mein Laptop in Belgien eine feste Einrichtung oder Betriebsstätte?
  3. Liegt in meinem Fall eine beschränkte Steuerpflicht vor? Wenn ja, wirkt diese dem DBA (Tätigkeitsortprinzip) entgegen oder wird das DBA vorgezogen?
  4. Kann ich einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht beantragen und wären dann meine Einkünfte aus meiner Arbeit aus dem belgischen Homeoffice in Deutschland Steuerpflichtig?
  5. Da meine gesamten Einkünfte von deutschen Kunden stammen, wäre es möglich nach dem Quellenlandprinzip besteuert zu werden?

Danke!!

deutschland, Doppelbesteuerung, einkommensteuer, Freiberufler, Steuererklärung, Steuern, Steuerpflicht, Belgien
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DE - DK - zwei Wohnsitze: Wo werden deutsche Kapitalerträge versteuert?

Mein Mann und ich sind Deutsche. Wir arbeiten und leben beide in Dänemark (DK) (Wohnsitz in DK). Gleichzeitig haben wir einen Wohnsitz in Deutschland. Die engeren Beziehungen haben wir zu Dänemark (Lebensmittelpunkt = DK).

Wir haben Kapitalvermögen in Deutschland.

Momentan wollen sowohl DK als auch DE diese Kapitalerträge komplett besteuern (was einer doppelten Besteuerung entspricht).

Meine Fragen: In welchem Land müssen unsere deutschen Kapitalerträge (Zinsen + Dividenden) versteuert werden?: - nur in DK (ggf. mit deutschem Progressionsvorbehalt) - nur DE (ggf. mit Progressionsvorbehalt in DK) oder - sowohl in DE als auch in DK mit Anrechnung der im anderen Land gezahlten Steuer (Welches Land dürfte hierbe zuerst Steuer einziehen?)

Und wie bekommt man gegebenenfalls die schon gezahlte deutsche Kapitalertragssteuer zurück?

Aus dem DBA (Art. 4 Abs. 1 iVm Abs 2a und Art. 11 Abs 1) geht unserer Meinung hervor, dass in diesem Fall nur in DK (ggf. mit deutschem Progressionsvorbehalt) versteuert werden muss. Unser deutsches Finanzamt hat unseren entsprechenden Einspruch allerdings abgelehnt, da das DBA nicht für deutsche Einkünfte ansetzbar sei sondern nur für ausländische Einkünfte gelten würde, und will diese Einkünfte nun voll besteuern.

Hat irgendjemand Erfahrung mit einer ähnlichen Situation?

Vielen Dank für Hilfe und Hinweise schon im Voraus.

Birgit

Dänemark, deutschland, Doppelbesteuerung, Wohnsitz, Kapitalertragssteuer
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