Absetzen von Fahrtkosten für Praktikum bei verspäteter Anmeldung?

Hallo zusammen,

ich mache gerade die Steuererklärung bzw. Verlustfeststellung für 2015. Es geht um die Fahrtkosten und Verpflegungsaufwand während des Praktikums, wo der Wohnsitz spät angemeldet war.

Sachverhalt:

Beruf in 2015: Student (Ausländer)

Zweitstudium: vollzeitiges Masterstudium in Stadt A angefangen in 2013

vorherige Steuererklärungen: Verluste aufgrund des Zweitstudiums wurden anerkannt und vermerkt.

Tätigkeiten:

13.04 – 11.09: Praktikum in Stadt B (keine Steuer bezahlt) – weniger als 6 Monaten, falls es etwas für Meldepflicht in Stadt B (in Bayern) macht

13.09 – 31.12: Masterarbeit in Stadt B (keine Steuer bezahlt)

Wohnsitz:

01.01 – 25.09: Stadt A (auch wo der Uni – erste Tätigkeitsstaat ist)

26.09 (Einzug) – 31.12: Stadt B (ca. 400 KM entfernt von Stadt A). Nicht als Zweitwohnsitz gemeldet, sondern umgemeldet.

Normaler Mietvertrag in Stadt B mit Arbeitsförderungszentrum (falls es ein Unterschied macht) vorhanden von 01.04 bis 30.09 und danach mit Verlängerungen bis Ende 2015. Tatsächlicher Einzug war am 12.04.

Spät angemeldet, weil ich über Meldepflicht damals nicht wusste...

Jetzt meine Fragen:

1. Wie kann ich die Fahrtkosten ab dem gemeldeten Einzugsdatum (26.09) bis 31.12 von Wohnsitz in Stadt B nach der Firma absetzen? Hin- und Rückweg (Auswärtstätigkeit), weil es sich um eine Masterarbeit handelt.

2. Wie kann ich die Fahrtkosten von 13.04 bis 25.09 (vor der Anmeldung) von Wohnsitz in Stadt B nach der Firma absetzen? Hin- und Rückweg (Auswärtstätigkeit) oder nur Hinweg oder gar nichts, weil ich spät gemeldet habe und theoretisch in Stadt A gewohnt habe? Hier habe ich Angst, dass ich schlafenden Hunde wecken kann...

3. Wie kann ich den Verpflegungsaufwand für 3 Monaten absetzen? Von tatsächlichen Anfang bzw. Einzug - 13.04 bis 3 Monaten oder am besten von angemeldeten Einzugsdatum - 26.09 bis 3 Monaten? Ich vermute, es ist abhängig von der Antwort auf die vorherige Frage.

4. Ist es möglich, die Umzugskosten ganz normal von 26.09 abzusetzen?

5. Darf ich überhaupt Wochenendheimfahrten (vor oder nach der Anmeldung) absetzen? Ich bin unsicher, weil keine doppelte Haushaltsführung gab.

6. Darf ich die Miete von dem Wohnsitz in Stadt B (vor oder nach der Anmeldung) absetzen? Ich bin unsicher, weil keine doppelte Haushaltsführung gab aber ein Mietvertrag vorhanden ist.  

Viel Text, sorry :)

Antworten auf die erste 3 Fragen werden auch erstens ausreichend, wenn ihr kein Bock hat, alle Fragen zu antworten...

Danke schon mal fürs lesen des Textes und ich bedanke mich vielmals vorab für die Antworten. Ich bitte den Schreib- und Grammatikfehlern zu entschuldigen. Mein Deutsch ist leider nicht so gut...

Verlustvortrag, werbungskosten, Fahrtkosten, Praktikum
2 Antworten
Chronologische Abgabe von (freiwilligen) Steuererklärungen nach nachträglich ergangenem Verlustfeststellungsbescheid nötig?

Hallo zusammen,

ich habe - mit sehr großer Hilfe von den Nutzern dieses Forums bei allen meinen Unklarheiten und Fragen - erfolgreich eine nachträgliche Verlustfeststellung meiner Studiumskosten erreicht. VIELEN DANK dafür!!

Jetzt steh ich vor einem letzten Rätsel...

Hier meine Chronologie:

  • bis 2012: Studium
  • Steuerjahr 2013: Beschäftigungsbeginn
  • 2014: Abgabe einer Steuererklärung für das Steuerjahr 2013, Bescheid ist ergangen
  • Steuerjahre 2014-2017: keine Steuererklärung eingereicht. Ich bin AN ohne sonstige Einkünfte, kein Arbeitgeberwechsel, etc, also nicht verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben
  • 2017/18: ich habe nachträglich eine Verlustfeststellung für meine Verluste aus den Studienjahren 2010-2012 machen lassen, der aufsummierte Feststellungsbescheid für 2012 ist im Juli 18 ergangen. Die Verluste werden sich folglich auf 2013 und auf jeden Fall bis in 2014, wahrscheinlich auch noch ein kleiner Rest in 2015 forttragen
  • Steuerjahr 2018: Arbeitgeberwechsel, also Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung bis 31.07.2019. Außerdem muss ich bis 31.12.2018 meine freiwillige Steuererklärung für 2014 abgeben. Zur Erinnerung: in 2014 soll der "Rest" meiner Verlustfeststellung aus 2013 fortgetragen werden

2 Fragen:

a) Habe ich wirklich bis 31.12.2018 Zeit, um meine Steuererklärung 2014 einzureichen, auch wenn ein Rest-Verlust aus 2013 darauf "wartet", weitergetragen zu werden? Oder muss ich das sofort machen, sobald der Bescheid 2013 geändert wurde?

b) Kann ich dann als nächstes die Erklärung 2018 abgeben (bis spätestens 31.7.2019, hierzu bin ich wegen Arbeitgeberwechsel verpflichtet), OHNE eine Erklärung für die "Zwischenjahre" 2015, 2016 und 2017 einzureichen?

Ich würde für diese "normalen" Steuerjahre (2015-2017) gerne die 4 Jahre und die Verzinsung ausschöpfen - also die Erklärung für 2015 erst bis 31.12.2019, für 2016 bis 31.12.2020 und die für 2017 bis 31.12.2021 abgeben.

Geht das so?

Danke schonmal für die Hilfe!!
Pia

arbeitnehmer, Einkommensteuererklärung, Steuererklärung, Verlustvortrag
1 Antwort
Kann man für ein Jahr, in dem man bereits eine Steuererklärung abgegeben hat noch nachträglich Verluste geltend machen?

Folgender Sachverhalt: Ich habe gerade mein (Erst-)studium abgeschlossen und beschäftige mich zum ersten Mal richtig mit Steuern. Meine Eltern haben mir am Anfang des Studiums gesagt, heb alle Belege schön auf, das könnte später für die Steuer wichtig werden. Aufgrund diverser kleiner Jobs und Kapitaleinkünfte hab ich über den Steuerberater meiner Eltern auch schon für jedes Jahr im Studium eine Steuererklärung machen lassen. Das Problem ist nun, dass für die Jahre 2011-14 keine Studienkosten angegeben wurden, weil ja damals noch nicht in Aussicht stand, dass man diese Kosten auch im Erststudium vielleicht irgendwann mal als Verlust geltend machen kann. Der Berater damals meinte das macht keinen Sinn das anzugeben, weils nur Sonderausgaben wären und das bringt mir bei meinen paar Euronen nichts. Jetzt hab ich aber das Problem, dass die Bescheide für 2011-14 schon vorliegen, meine ganzen Ausgaben jedoch nicht darin enthalten sind. Was kann ich nun tun, um diese Ausgaben der Jahre 11-14 im Nachhinein noch (vorläufig) beim Finanzamt als Werbungskosten anzugeben? Gibt es überhaupt eine Möglichkeit die Kosten dieser Jahre noch als Verlust geltend zu machen oder muss man in diesem Fall aufgrund der bereits erstellten Bescheide sagen: dumm gelaufen...Über eine verlässliche Antwort wäre ich sehr dankbar!

Steuererklärung, Verlustvortrag
1 Antwort
Verlustvortrag nicht angekreuzt?

Hallo ihr lieben,

ich bin etwas am verzweifeln.

Ich habe durch Zufall mitbekommen, dass es möglich ist eine Steuererklärung für das Zweitstudium zu machen. Dies habe ich auch getan für die Jahre 2014 und 2015. Habe auf dem Mantelbogen "einkommenssteuererklärung " angekreuzt und nicht "Verlustvortrag"

habe den Bescheid für beide Jahre erhalten und dort steht ganz unten drin, "Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium wurden mit - xxx€ als Sonderausgaben berücksichtigt.

Nun war ich dann 2 Jahre im Ausland und habe für 2017 (habe 15Tage Teilzeitz gearbeitet) eine Steuererklärung gemacht. Wieder nichts mit Verlustvortrag angekreuzt (wusste ich nicht und war mir auch nicht sicher ob ich dann was falsch mache)

Nun steht in dem Bescheid drin, Anstelle der anzuerkennenden Werbunsgkosten ist der höhere Arbeitnehmer Pauschbetrag abgezogen worden. Die Günstigprüfung hat ergeben, dass die Ermittlung der abziebaren Vorsorgeaufwendungen nach der Rechtslage 2004 zu einem günstigerem Ergebnis führt."

Was bedeutet das denn alles?

Wie kann ich denn meine Verluste noch geltend machen und mit der Steuereklärung 2018 in der ich voraussichtlich einkommenssteuer zahle angeben?

Habe ich die Sonderausgaben für 2014 und 2015 "verschenkt" weil ich nicht verlustvortrag angekreuzt habe? oder merkt sich das das Finanzamt sowieso.

Ich freue mich über jegliche Hilfe. Evtl ist es nicht gut beschrieben von mir, deshalb versuche ich bei Fragen dies besser darzustellen.

Danke

Student, Verlustvortrag
2 Antworten
Studiumskosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben?

Folgende Situation: Ich möchte die Kosten meines Studiums absetzen und möchte dafür meine Steuererklärungen der letzten Jahre ergänzen. Meines Wissens nach besteht für Bescheide nach Februar 2015 die Möglichkeit des Nachreichens für "Aufwendungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium als Werbungskosten oder Betriebsausgaben", da der Bescheid in dieser Hinsicht vorläufig ist. Es handelt sich bei mir also um die Erklährungen für 2013/14/15.

Hier die Situation: Ich habe ein angemeldetes Gewerbe (Kleinunternehmer) als Nebenjob, aber in den entsprechenden Jahren keinen Umsatz gemacht (Anlage G & EÜR = 0€)

2013/14 habe ich ein Pflichtpraktikum absolviert und zusätzlich Anlage N ausgefüllt (2013 ~2000€, 2014 ~700€)

Wo trage ich jetzt jeweils die Studienkosten ein? 2013/2014 habe ich ja Anlage N, also dort als Werbungskosten, 2015 und jetzt 2016 als Betriebsausgaben in der EÜR? Oder immer als Betriebsausgaben?

Wenn ich das richtig verstehe kann ich auch den Verlustvortrag aus dem Gewerbe zukünftig auf meine Einkommensteuer als Angestellter anrechnen, richtig?

Muss ich Belege nach schicken (zB Semesterbeitrag, doppelter Haushalt während des Praktikums) oder gilt auch beim Nachreichen das Prinzip "Belege nur auf Nachfrage"?

Das Studium ist ein Bachelor (Erststudium), ich möchte es aber trotzdem mit Verweis auf Az. BVerfG 2 BvL 22-27/14 als Werbungskosten eintragen lassen. Und Anschließend der Master.

Vielen Dank, ich hoffe Ihr könnt mir helfen :)

Studium, betriebskosten, Steuern, Verlustvortrag, werbungskosten
2 Antworten
Kann ein nachträglich (in 2017) erhobener Verlustvortrag (für 2011) einen rechtskräftigen Steuerbescheid (2012) noch ändern --- ggf. als rückwirkendes Ereignis?

Grundkonstellation:

  • Studienkosten Auslandsstudium rd. 7.000€
  • Einkünfte Praktika rd. 1.200€
  • Einkünfte BaföG rd. 3.000€
  • für 2011 & 2013 wurden keine Steuererklärung abgegen, für 2012 allerdings schon

Disclaimer: Ich habe wirklich versucht meine Frage selbst zu beantworten und bin mir bewusst, dass zum Thema Verlustvorträge aufgrund von Studiengebühren schon zahlreiche Fragen und Antworten durch das Netz geistern. Meine Situation habe ich so aber leider noch nicht auftreten sehen und nachdem ich mich durch allerlei Ratgeber, Foren und bereits hier gestellte Fragen gewälzt habe, glaube ich daher zwar insoweit im Bilde zu sein, als dass ich

a) auch in 2017 noch einen Antrag auf Verlustfeststellung für das Jahr 2011 einreichen kann, da die 4-Jahresfrist auf Einkommenssteuererklärungen hier nicht zutrifft und ich für das Jahr bisher keine Steuererklärung abgegeben habe,

b) ich das BaföG zu 0% in die Berechnung eingehen lassen muss, da es sich nicht um einen "Meister-BaföG" handelt. Sprich ein Verlustvortrag i.H.v. 5.800€ stände für 2011 zu Buche,

c) dieser würde von den Einkünften des Folgejahres 2012 (€3.400) abgezogen werden und nur die Differenz (€2.400) könnte auf 2013 vorgetragen werden.

So und nun meine eigentliche Frage: Die Steuererklärung für 2012 wurde zeitnah eingereicht und rechtswirksam beschieden. Eine Änderung ist also nur bei Sondersachverhalten möglich.

Da der Verlustvortrag 2011 zum Zeitpunkt der Steuererklärung 2012 nicht beschieden war, wurde dieser in der Berechnungsgrundlage natürlich nicht berücksichtigt, auch ein Vortrag des Restbetrags in 2013 blieb daher aus.

Was geschieht jetzt mit dem Verlustvortrag aus 2011? Kann ich den irgendwie direkt in 2013 hinüber retten? Falls nein (wahrscheinlich), kann ich hier dann §175 Abs 1 Nr. 1 oder 2 AO ziehen, da sich die Grundlagen für die Steuerbemessung 2012 aufgrund der 2011er Verlustfeststellung geändert haben. Gilt die Ausstellung der Verlustfeststellung ggf. als rückwirkendes Ereignis?

Oder wird letztlich gesagt: Verspätete Verlustbescheinigung2011 ist deine Schuld, Bescheid 2012 bleibt wie er ist, Vortrag Rest in 2013 unmöglich? .... Pech gehabt? Falls ja, komme ich dann mit Verweis auf "unsichere Rechtslage zum Zeitpunkt der Steuererklärung 2012" irgendwie aus dieser Nummer raus?

Danke schon mal im Voraus für eure Zeit und Geduld

Beste Grüße

Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag, Studiengebühren
2 Antworten
Verlustvortrag für Zweitstudium trotz geringfügigem Einkommen?

Hallo liebe Leute,

ich habe da mal eine Frage bezüglich Einkommenssteuer/Steuererklärung.

Leider kenne ich mich mit dem Thema Steuern nicht so gut aus. Aus diesem Grund lasse ich meine Steuer seit letztem Jahr von einer Steuerberaterin machen.

Ich habe bis Ende 2013 studiert (Master) und seit Dez. 2014 mein erstes „richtiges“ Einkommen erwirtschaftet. Nun ist mir kürzlich der Begriff Verlustvortrag im Zusammenhang mit Studium zu Ohren gekommen, worüber ich mich im Internet ein wenig informiert habe. Da ich aber wie gesagt, bei steuerlichen Dingen nicht so bewandert bin, habe ich meine Steuerberaterin auf dieses Thema angesprochen.

Auf meine Frage, ob das für mich auch in Frage käme, auch rückwirkend noch, zumindest für mein Masterstudium, verneinte mir meine Steuerberaterin dieses, da ich in den Jahren 2012 und 2013 jeweils ein geringfügiges Einkommen durch einen Tutorjob erwirtschaftet habe. Dabei handelte es sich in beiden Jahren um wenige hundert Euro per anno.

Nach meinem Verständnis kommt es ja weniger darauf an, ob ich in den Studienjahren etwas verdient habe, sondern, ob ich mehr Werbungskosten, als Einnahmen hatte und mir damit ein Verlust entstanden ist. Oder sehe ich das falsch?

Meine Steuerberaterin sagte mir jedenfalls, dass ich keinen einzigen Cent an Einkommen hätte erwirtschaften dürfen, um einen Antrag auf Verlustvortrag stellen zu können. Da ich auch in der Zeit keine Lohnsteuer gezahlt habe, würde sich Ihrer Ansicht nach eine Steuererklärung für diese Jahre nicht lohnen.

Ich bin nicht vom Fach und kann das schlecht beurteilen, aber ich denke, Sie hat mich in dieser Sache nicht richtig beraten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Verlustvortrag hinfällig ist, weil ich in einem Jahr 250 EUR Einkommen hatte. Gibt es denn überhaupt Studenten, die sich nicht den ein oder anderen Euro neben dem Studium verdienen? Dann würde ein Verlustvortrag ja für Studenten so gut wie nie in Frage kommen.

Kurzum, ist hier jemand, der sich damit auskennt und mir erklären kann, wie meine Steuerberaterin zu diesem Ergebnis kommt? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen FrauElse

Studium, Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag
2 Antworten
Verlustvortrag "richtig" übertragen bzw. begrenzen?

Sachverhalt

Studium 2009-15

Festgestellter Verlustvortrag 2013: ca. 25.000€

2014 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, 200,- Euro)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 3.000,-

2015 Einkünfte brutto ca. 8.000 (praktisch keine Lohnsteuer,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2016 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, ca. 300 Euro,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2017 voraussichtlich allein 7.000,-€ Lohnsteuer.....

Daher habe ich ein großes Interesse die Verluste des Studiums in das Jahr 2017 zu übernehmen, da die marginalen Steuern der Vorjahre eh unberechtigt waren (Grundfreibetrag).

Wie übertrage ich den Verlustvortrag im Mantel der Steuererklärung (Zeile 93) am effektivsten oder wird das "antragsstellerfreundlich" vom Finanzamt vorgenommen?Kann man den Verlustvortrag begrenzen? Das ist ja zumindest in Zeile 93 angedeutet.

Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden:

"1. Ich gehe davon aus, dass ich die Summe des VV in seiner Höhe nicht begrenzen kann, um ihn in Folgejahren zu nutzen?!"

"Nein, Sie können den Verlustrücktrag begrenzen. Dadurch erreichen Sie, dass der „ungenutzte" Verlustbetrag fortgeschrieben wird und in Folgejahren berücksichtigt wird. Dieser verbleibende Verlustvortrag ist nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen. Im Mantelbogen der Steuer-Erklärung (Zeile 93), können Sie eintragen, ob und wenn ja in welcher Höhe Sie einen Verlust in das Vorjahr zurücktragen wollen. Sie sollten daher den Verlustrücktrag so ausrechnen und beschränken, dass das nach dem Verlustabzug verbleibende positive Einkommen noch so hoch ist, dass sich die anderen Abzugsbeträge steuerlich auswirken.

Den für Sie optimalen Verlustrücktrag berechnen Sie grundsätzlich wie folgt:Gesamtbetrag der Einkünfte 2014 (Netto)

./. Sonderausgaben

./. außergewöhnliche Belastungen

./. evtl. Haushaltsfreibetrag

./. Grundfreibetrag (32 a I EStG)

= steueroptimaler Verlustrücktrag> "

Wie gehe ich in den Steuererklärungen der Jahre 14-16 vor?

Vielen Dank für mögliche Antworten!

Viele Grüße

Studium, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag
2 Antworten
Wie Verlustvortrag vom vorletzten Jahr geltend machen?

Hallo, Thema Verlustvortrag: Habe für 2015 einen Verlustvortrag (Bank A, Derivate z.B. 2000.-) in 2016 mitgenommen (Verlustbescheinigung beantragt, alles glatt gegangen), Bescheinigung vom Finanzamt lag dem Bescheid zur Steuererklärung für 2015 bei, soweit sogut.

Nun habe ich bei Bank B in 2016 ebenfalls einen Verlust gemacht (Derivate z.B. 800.-), ich rechne in 2017 allerdings mit einem größeren Gewinn bei (Bank B). Dieses Jahr habe ich nun keine Verlustbescheinigung beantragt, da Bank B die Verluste automatisch in das Jahr 2017 überträgt, und diese Verluste aus Derivaten automatisch mit (vermeintlichen:-)) Gewinnen Derivate aus 2017 verrechnet.

Wenn ich nun z.B. 4000.- Gewinn mache in 2017 bei Bank B (Derivate), bleiben unter dem Strich bei Bank B (4000-800=) 3200 Gewinn Ende 2017 im Topf Derivate übrig, die versteuert werden müssen.

Frage1: Diese 3200.- Gewinn kann ich sicherlich mit den (beim Finanzamt gemeldeten) vorliegenden Verlusten aus 2015 (2000.-) teilweise verrechnen, so dass in diesem konkreten Fall also für 2017 nur (3200-200) 1200.- der Abgeltungssteuer unterliegen, richtig?

Ist der Denkprozess richtig?

Frage2: Wie lange kann man denn nach derzeitiger Gesetzteslage denn überhaupt Verluste von Jahr zu Jahr vortragen, wenn ich zum Beispiel 10 Jahre lang jedes Jahr 5000.- Verlust mache? Habe ich in 10 Jahren dann 50.000.- Verlust im Topf?

Danke im Voraus

Verlustvortrag
1 Antwort
Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag, werbungskosten
2 Antworten
Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort. Ich habe ja nur noch eine Woche und hoffe, dass ich das alles hinbekomme!

Herzliche Grüße Constanze

Steuererklärung, Verlustvortrag, Studiengebühren
3 Antworten
Hallo, kann ich für 2009 + 2010 einen Verlustvortrag geltend machen, obwohl für 2011 bereits eine bestandskräftige Einkommensteuererklärung beschieden wurde?

Ich möchte gerne die Kosten für mein Zweitstudium als Werbungskosten geltend machen. Studiert habe ich von 2008 bis 2014. Wie ich gelernt habe, gilt für einen Verlustvortrag eine siebenjährige Feststellungsfrist, weshalb ich für die Jahre ab 2009 noch eine Feststellungserklärung bzw. Einkommensteuererklärungen abgeben kann. Nun habe ich für 2011 dummerweise schon eine Einkommensteuererklärung abgegeben. Damals über den Steuerberater meiner Eltern, um ein paar Euro gezahlte Lohnsteuer zurückzubekommen. Leider ohne Ansatz der ganzen Studienkosten als Werbungskosten. Okay, Fehler, Pech gehabt, für 2011 ist nichts mehr drin. Nun aber zur eigentlichen Frage: Für 2009 und 2010 könnte ich nicht unerhebliche Verlustvorträge geltend machen (doppelter Haushalt, Fahrtkosten etc.). Die würden dann ja von 2009 auf 2010 und dann auf 2011. Geht das denn, wenn der Bescheid für 2011 schon rechtskräftig ist? Oder werden die dann einfach direkt nach 2012 übertragen? Da wäre dann noch die Frage, ob ich den Verlustvortrag 2009 und 2010 in 2012 einfach unter "Verbleibender Verlustvortrag laut Feststellungsbescheid zum 31.12.2011" eintragen kann? Denn 2011 wurde er ja nicht festgestellt, sondern 2010. Es würde mich sehr freuen, wenn mir bei dieser recht speziellen Frage jemand helfen könnte. Vielen Dank!

Einkommensteuererklärung, Verlustvortrag, werbungskosten
1 Antwort
Wie können Verlusttöpfe für 2 bestehende Depots verteilt werden, bzw was passiert mit nicht genutzten Verlust nach Verlustbescheinigung?

Liebe Finanzfrage-Gurus,

ich habe mich schon zur Thematik hier im Forum informiert, aber einige Punkte wurden bisher nicht genau beantwortet, daher Danke im Voraus für eure Hilfe!

Ich habe ein sehr altes Depot A und ein erst kürzlich eröffnetes Depot B, das wegen geringer Transaktionsgebühren auch kleinere Gewinnmitnahmen fördert.

In Depot A habe ich 2015 u.a. durch die VW Aktie einen deutlichen Verlust erlitten. Inzwischen wurden einige Verkaufsgewinne verrechnet, es verbleibt aber ein hoher 4stelliger Betrag der sich in absehbarer Zeit nicht relativieren lässt ... Eine Verlustbescheinigung zum 15.12.2015 hatte ich nicht beantragt da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein weiteres Depot erwägt hatte.

Soweit ich verstanden habe, würden nun in 2016 weiterhin alle Aktien-Gewinne aus Depot A mit dem dort aufgelaufenen Verlusttopf verrechnet, während in Depot B zunächst alle Gewinne automatisch versteuert werden (kein verbleibender Freibetrag).

I. Wenn ich nun zum 15.12.2016 von Bank/Depot A eine Verlustbescheinigung erhalte, würde der Verlusttopf bei Bank/Depot A dann auf 0 ( null ) gesetzt.

a) ab wann genau, zum 1.1. 2017 ?

b) was passiert mit Aktiengewinnen/verlusten auf Depot A die zwischen o.g. Daten ( 2 Wochen) realisiert wurden - normale Versteuerung (25%+)?

c) Den verbleibenden Verlust aus der Bescheinigung kann ich über meine Einkommensteuererklärung/KAP St 2017 (also frühestens 2018) rückwirkend mit Gewinnen und dafür gezahlten Steuern aus Aktienveräußerungen BEIDER Banken verrechnen, richtig?

II. Wenn der ermittelte Betrag aus der Verlustbescheinungung 2016 im Folgejahr 2017 nicht "verbraucht" wird ( also Gewinne aus Veräußerungen bei BEIDEN Banken weiterhin unter der Verlustsumme bleiben), was passiert mit dem "Rest", kann ich den "buchhalterisch" an das Finanzamt / über die Steuererklärung solange in den Folgejahren weitergeben bis er vollständig verbraucht ist?

III. Andererseits könnten ja ggf. bei beiden Banken NEUE Verlusttöpfe auflaufen - dieses kann ich aber jeweils wieder verhindern indem ich bei Banken jährlich eine Verlustbescheinigung beantrage, um diese ZUSÄTZLICH zu verbliebenen "Alt-Verlusten" in der Einkommensteuer/KAP St. aufzuführen - ist das richtig ... (zB. für 2018: Depot A Rest-Verlust v. 2016 + Depot A Verlust 2017 + Depot B Verlust 2017) ?

IV. Habe über die plausible Option gelesen, einfach das Alt-Depot inkl bestehenden Verlusttopf komplett auf das neue zu übertragen - ich möchte aber Depot A gerne behalten, wegen einiger Features die ich weiterhin nutzen möchte und die das neue Depot nicht bietet.

Kann man denn ggf. einzelne Postionen und gleichzeitig auch den VOLLEN Verlusttopf aus Depot A auf das neue Depot B übertragen ? Oder geht das nur bei vollständigem Depot-Übertrag?

Danke für Eure Hilfe, und viele Grüße!

Aktien, Depot, Steuern, Verlustvortrag
1 Antwort
Muss ich mein Stipendium und eine geringfügige Beschäftigung als Einnahmen in der Steuererklärung angeben?

Ich hoffe ihr hatte ein paar ruhige und angenehme Feiertage winking smiley

Kurz zu meiner persönlichen Situation: - seit Oktober 2014 Vollzeitstudium - Semesterferien 2015, kurzfristige Beschäftigung: Einnahmen 3000 € - geringfügige Beschäftigung 450 € pro Monat - Aufstiegsstipendium 750 € pro Monat - Nebenbei werden ich noch freiberuflich kleinere Jobs ausführen: ca. 1000 €

Ich möchte am Ende des Jahres immer eine Steuererklärung abgeben und meine Studienkosten ansetzen um für diese Jahre einen Verlustvortrag zu erstellen.

Für mich ist noch nicht ganz klar ob ich die Einnahmen aus dem Stipendium sowie die Einnahmen aus der geringfügigen Beschäftigung mit den anfallenden Kosten aufrechnen muss. Sowiet ich das richtig verstanden habe muss ich die Einnahmen aus der gerrigfügigen Beschäftigung gar nicht angeben in der Steuererklärung sofern der Arbeitgeber es mit 2 % pauschal versteuert. Wie ist es dann mit dem Stipendium?

Somit würde ein Verlustvortrag nicht wirklich Sinn machen da die Einnahmen ja deutlich höher sind als die Ausgaben.

In den unterlagen zum Stipendium steht folgendes:

2.7 Steuerliche Behandlung des Aufstiegsstipendiums Das Stipendium ist steuerfrei (§ 3 Nr. 44 EStG). Es ist als Einnahme oder Bezug in der Steuererklärung anzugeben. Eine Bescheinigung der Steuerfreiheit für Ihre Steuererklärung erhalten Sie bei unserem zuständigen Finanzamt.

ich kann allerdings damit gerade noch nichts anfangen, kann es mir vielleicht jemand ganz simpel erklären?

Danke und Gruß Luckyslevin

geringfügige Beschäftigung, Steuererklärung, stipendium, Verlustvortrag
1 Antwort
Steuererklärung: Verlustvortrag bei Student mit Gewerbe und kurzfristiger Beschäftigung, ist das möglich?

Hallo,

Bräuchte bitte kurz Hilfestellung bei der Steuererklärung:

-Ich bin noch Student im Erststudium und

-habe ein Gewerbe (mit Kleinunternehmerregelung) - momentan noch ohne Einnahmen aber mit Ausgaben (ca. 300 Euro)

-außerdem bin ich einer kurzfristigen Beschäftigung nachgegangen (ca. 1300 Euro, Steuer 10 Euro, Mindestvorsorgepauschale ca. 150)

-habe ein unbezahltes freiwilliges Praktikum geleistet (mit nicht unerheblichen Fahrtkosten)

-online per Online-Mikrojobbing ca. 80 Euro Einnahmen gehabt

-und zahle ca 80 Euro/Monat für die studentische Krankenversicherung (AOK) außerdem noch eine private Haftpflicht (40€/jahr) und eine private Kranken-Zusatzversicherung (250 €/Jahr)

  1. Da Erststudium kann ich ja Aufwendungen fürs Studium nicht als Werbungskosten, sondern nur als Sonderausgaben absetzen, was nichts bringen würde, da Gesamteinnahmen unter Steuerfreibetrag und kein Verlustvortrag. Oder? Und: Gilt das auch für die Versicherungen- Ist also Anlage Vorsorgeaufwand hinfällig?

  2. Kann ich den Verlustvortrag für Fahrtkosten (Werbungskosten) zur kurzfristigen Beschäftigung und zum Praktikum (je ca 900 Euro, Einfache Strecke, 0,30€/Kilometer) anwenden? Wenn ja wo kann ich beide eintragen (nur ein Block für "erste Tätigkeitsstätte" in Anlage N)? Kann ich überhaupt was rausholen, außer die 10 Euro Steuer 2014 ? Kann ich dann alle Werbungskosten addieren?

  3. Muss ich Mikrojobbing (Honorar) angeben, wenn ja wo ? Anlage G oder Anlage S?

  4. Ich fülle den Mantel (Einkommensteuererklärung und "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" angekreuzt) sowie die Anlagen N, G und evtl Vorsorge und S aus, Umsatzsteuererklärung Seite 1 , sowie formlose EÜR, Belege erst nach Aufforderung, richtig? Was habe ich dann vergessen?

Und: Zwischenzeitlich war ja auch das Erststudium als Werbungskosten absetzbar - Kann ich also mit freiwilligen Steuererklärungen bis 2013 einen Verlustvortrag für 2015 oder 2016 erreichen?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Student, Kleinunternehmer, Kurzfristige Beschäftigung, Steuererklärung, Verlustvortrag
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Vorweggenommene Werbungskosten als Verlustvortrag bei höherem Bruttoarbeitslohn

Hallo Forum,

ich habe für 2013 meine Steuererklärung abgegeben und möchte meine Kosten für mein Studium als vorweggenommene Werbungskosten geltend machen. Ich habe beim Steuerbescheid Einspruch eingelegt, weil das Amt die Werbungskosten als Sonderkosten deklariert hat, die ich nicht per Verlustfeststellungsantrag "mitnehmen" kann.

Inzwischen hat das Finanzamt geantwortet. Hier der genaue Wortlaut:

"Wie sie aus der beigefügten Proberechnung 2013 entnehmen können würde, sich unter Berücksichtigung ihrer Ausbildungskosten kein negativer Gesamtbetrag der Einkünfte ergeben. Eine Verlustfestellung käme somit nicht in Betracht. Ich [Das Finanzamt] rege an den Einspruch zurückzunehmen"

Hier ein Auszug aus der Proberechnung:

  • Einkünfte aus nichtselbsständiger Arbeit:
  • Bruttoarbeitslohn: 7000
  • ab Werbungskosten: 5000
  • Gesamtbetrag der Einkünfte: 2000

Ich bin unsicher wie ich das interpretieren soll.

Weil ich gearbeitet habe kann ich die Werbungskosten nicht geltend machen. Hätte ich gar nicht gearbeitet (Bruttoarbeitslohn bei 0) könnte ich die Werbungskosten in voller Höhe ansetzen. Habe ich das richtig verstanden?

Das wäre doch ein merkwürdiger Anreiz gar nicht zu arbeiten? Ich könnte auf der faulen Haut liegen und später mein Geld durch eine Steuerminderung einstreichen.

Aber weil ich jetzt arbeite kann ich das später nicht tun? Durch den Grundfreibetrag von 8130 zahle ich doch sowieso keine Einkommenssteuer also warum werden dann die Werbungskosten abgezogen?

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand den Sachverhalt erklären kann.

Beste Grüße

mernerp

Studium, Ausbildung, Finanzamt, Fortbildung, Verlustvortrag, werbungskosten, Ausbildungskosten, Einspruch
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