Schenkungssteuer pro Person oder bei Zusammnveranlagung pro Haushalt?

2 Antworten

Nein, die Zusammenveranlagung betrifft die Einkommensteuer. Bei der Erbschaftsteuer gibt es das nicht.

Jede Schenkung ist separat.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Die beiden Schenkungen haben mit der Einkommensteuer (wegen Zusammenveranlagung, Kapitalerträge, einmalige Einkünfte) nichts zu tun, sondern mit der Schenkungsteuer.

Es geht also nicht um € 40.000, sondern um zweimal € 20.000. Je Beschenktem gilt ein Freibetrag von € 20.000 (für alle Schenkungen innerhalb von 10 Jahren). Daher ist möglicherweise (gab es in der Vergangenheit Schenkungen?) dieser Betrag schenkungsteuerfrei, allerdings ist er vom Schenker und vom Beschenkten seinem jeweiligen Finanzamt anzuzeigen.

Kindergeld & Familienversicherung trotz Gewerbe & Minijob als Schüler

Hallo zusammen,

ich suche schon seit langem nach einer Antwort auf meine Frage und bin jetzt auf finanzfrage.net gestoßen und hoffe auf eure Hilfe!

Folgende Situation liegt vor:

Person X (18 Jahre alt & Abiturient (bis 08/14 danach Ausbildung) hat einen Minijob (~350 EUR pro Monat) und möchte für Tätigkeiten im Online-Bereich ein Gewerbe anmelden um Einnahmen Rechtskonform abzuwickeln. Um ein Gewerbe kommt Person X so oder so nicht herum, ansonsten würde Person X Steuern hinterziehen.

Eine Anmeldung von Gewerbe ist ja erst einmal nichts kontraproduktives, aus meiner Sicht ergibt sich nur folgendes Problem:

Verliert X dann den Anspruch auf Kindergeld und die Mitversicherung durch seine Eltern aus der Familienkrankenkasse? Muss er sich selbst versichern?

Konkret meine Frage: Wie viel Euro darf Person X maximal pro Monat/Jahr verdienen damit er weiterhin Kindergeld + Versicherung behält, wenn er neben seiner Schulischen (später auch Beruflichen - also Ausbildung) Tätigkeit einem Minijob (seit 2013 ja bis 450€) nachgeht und zusätzlich ein Gewerbe betreibt.

Ich danke euch schon jetzt für eure Antwort!

Beste Grüße & noch einen schönen Abend!

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Soll ein Ehepaar (Arbeitnehmer mit hohen Einkünften / selbständig mit geringem Gewinn) die gemeinsame Steuerveranlagung für Einkommensteuer wählen?

Hallo zusammen,

ich hätte gern eure Hilfe & Erfahrungen.

mein Mann ist normal Arbeitnehmer und verdient etwa 80.000 EUR Brutto pro Jahr. Ich bin nebenberufliche Selbständing und verdient sehr gering etwa 5.000 EUR Brutto pro Jahr.

Wir habe durch gemeinsame Veranlagung für Einkommensteurerklärung gemacht und vom FA Einkommensteuerbescheid bekommen. Und wir müssen jetzt viel nachzahlen.

Wir haben eine zusammene Veranlagung gemacht und gerade den Bescheid vom FA bekommen. Wir müssen nun etwa 2.500 EUR nachzahlen wegen meiner geringere Einkünfte etwa 5.000 EUR. Also 50% von meiner Gewinn zahlen wir als Einkommensteuer.

So lange ich weiss, als Selbständig gibt es einen Grundfreibetrag von aktuell 8.004 Euro, der steuerfrei ist. Allerdings meine Einkünfte sind natürlich zu der gesamten Einkünfte von beiden additiert und berechnet worden. In diesem Fall, meine Einkünfte sind gar nicht steuerfrei berücksichtigt.

Meine Frage ist :

  1. Ist es wirklich so, dass geringere Einkünfte nicht mehr steuerfrei sind, wenn eherpaar zusammen durch gemeinsame Veranlagung für Einkommensteurerklärung macht (weil nur gesammte Summe berüchsichtigt wird)?

  2. Falls ja, wenn ich nur meine Einkünfte für Einkommensteurerklärugn mache (durch Einzelveranlagung), würde meine Einkünfte steuerfrei sein? In disem Fall, werden dann nur mein Manns Einkünfte für Einkommensteurer berüchsichtigt?

ich freue mich sehr auf eure Antworts und Erfahrungen!

VG Ashley

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Gemeinschaftskonto für Hausbau / Schenkung?

Hallo,

meine Partnerin und Ich (unverheiratet) bauen nächstes Jahr ein Haus. Der Vertrag hierzu ist bereits von beiden unterschrieben, auch die Finanzierung wurde von beiden Personen beantragt. Nun habe für die bessere Übersicht ein Oder-Konto eröffnet, in dem wir beide als Kontoinhaber geführt sind.

Meine Idee war, dass meine Partnerin und ich dort unser Eigenkapital deponieren (von beiden Seiten kommt in etwa gleich viel) und dieses Konto für die Begleichung der anfallenden Bau-Rechnungen verwenden.

Ist dies ohne Probleme möglich? Oder muss ich hier etwas bzgl. Schenkungssteuer beachten? Wir sind mit dem Eigenkapital pro Person über der Grenze von 20.000 Euro.

Wir erhalten zusätzlich eine Schenkung unserer Eltern. Kann diese ohne Probleme auf diesem Konto eingehen? Der Betrag liegt ebenfalls über 20.000 Euro.

Herzlichen Dank und Viele Grüße

Antonio

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Fondsgebundene Riesterversicherung - Frage zu Kosten

Ich besitze seit Juni 2012 eine Fondsgebundene Riesterrentenversicherung von HDI. Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und meine monatliche Prämiensumme beträgt 162,17 Euro. Leider erst jetzt habe ich mir mal die Kosten angesehen.**** Ich wollte diesbezüglich fragen, ob die Höhe dieser Kosten denn normal sind. Zu den Einzelheiten:****

  • Prämiensumme pro Monat 162,17 Euro
  • garantierte Rente zum 01.06.2055 ohne Zulagen: 281,71 Euro
  • garantierte Rente mit Zulagen : 304,68 Euro
  • bei 6% Wertentwicklung: 864,87 Euro
  • Diese Rente ergibt sich zu diesem Zeitpunkt aus der Summe der vereinbarungsgemäß zu zahlenden Prämien in Höhe von EUR 83.679 EUR 26,94 monatlich je 10.000 EUR des Vertragsguthabens zu Rentenbeginn, mindestens aber EUR 33,67 monatlich je 10.000 EUR des erhöhten garantierten Rentenkapitals
  • Bei Abschluss Ihres Vertrages fallen insgesamt einmalige Abschlusskosten in Höhe von 4,00 % der maßgeblichen Prämiensumme an - 3347,40 Euro
  • Aus Ihren ersten Prämien wird ein Anteil zur Tilgung dieser einmaligen Kosten herangezogen. Die Tilgung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren durch gleich hohe monatliche Beträge von 55,79 EUR
  • Die ab Vertragsbeginn laufend einkalkulierten Kosten betragen bis zum 01.06.2055 jährlich 0,298 % der maßgeblichen Prämiensumme. Dies entspricht einem Betrag von jährlich 249,11 EUR
  • Für die Verwaltung der gemanagten Portfolien und Wertsicherungsfonds erheben wir Verwaltungsgebühren. Infolge einer vorsichtigen Kostenkalkulation entstehen dabei Überschüsse. An diesen beteiligen wir Sie im Rahmen unserer Überschussbeteiligung. Nach aktueller Deklaration teilen wir Ihrem Vertrag pro Monat jeweils 0,020 % des Geldwertes der gemanagten Portfolien bzw. 0,075 % des Geldwertes der Wertsicherungsfonds zu. Die Höhe der Kostengewinnanteile wird jedes Jahr neu festgesetzt und ist nicht garantiert
  • Zusätzlich entnehmen wir Ihrem Vertragsguthaben monatlich Kosten in Höhe von 0,010 % des Geldwertes des Vertragsguthabens zuzüglich Schlussgewinnbeteiligung (inkl. Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven), maximal jedoch 0,010 % von 75% der Prämiensumme. Dies entspricht maximal einem Betrag von monatlich 6,28 EUR.

Mir kommen diese Kosten recht viel vor. Wenn man jetzt mal von den Abschlusskosten absieht bezahle ich von den 162,17 Euro Beitragssumme pro Monat 20,76 Euro an Kosten. Das bedeutet, dass allein von meinen monatlichen Einzahlungen 12,80 % Kosten sind und nach Ablauf der Tilgung der Abschlusskosten nur 141,41 Euro im Vertrag landen. Aktuell sogar nur 85,60 Euro (mit Tilgung der Abschlusskosten)

Ist das zu teuer? Ich frage mich gerade, wie die 12%/Monat so schnell wieder reinkommen sollen? Auf die jährliche Zulage werden auch jeweils 4% der 154 Euro berechnet. Was könnte ich in diesem Fall tun? Eine Kündigung zum Mai 2015 würde ein Stornoabschlag von 108 Euro auf 1000 Euro betragen. Da wäre der Rückkaufwert 3282 Euro (ursprünglich 2601Euro-habe damals meinen alten Riestervertrag übertragen)

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Steuerklassenwechsel nach Heirat? (spezieller Fall)

Hallo,

wir haben in diesem Jahr am 16.05. geheiratet. Dazu habe ich eine Frage, wg. eines eventuellen Wechsel unserer Steuerklassen:

WIr verdienen beide ungefähr das gleiche (ca. €40.000 pro Jahr). Daher wurden wir vom Finanzamt automatisch jeweils in die Steuerklassen 4 eingeteilt.

Nun ist in diesem Jahr bei uns ein Sonderfall eingetreten, einer von uns ist dieses Jahr seit Januar krank geschrieben und bezieht seither Krankengeld von der Krankenkasse. Da sind ca. 70% vom regulären Einkommen.

Nun ist unsere Überlegung, ob es Sinn macht, dass derjenige, der das ganze Jahr hindurch gearbeitet hat ab sofort in die günstigere Steuerklasse 3 wechselt und der aktuell Krankgeschriebene in die Klasse 5.

  1. Wäre so eine hohe Erstattung im nächsten Jahr möglich, da ja die berufstätige Person über das Jahr zu viel gezahlt hätte?

  2. Oder müsste der Krankgeschriebene die erhaltenen Leistungen der Krankenkasse dann ungünstiger nachträglich versteuern?

  3. Kann man ohne weiteres nächstes Jahr wieder in eine andere Steuerklasse wechseln?

Danke für Eure Tipps!!!

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Was hintert einen dabei eine "Summe" ungemeldet zu überweisen? (Strafhöchstsatz?)

Hallo,

Angenommen jemand hat ein großes Problem mit dem ganzen Freiberuflich sein, Rechnungen machen, usw. Man weiß entweder nich wie, oder in der Art von Beschäftigung ist es weniger klar und mehr problematisch.

Angenommen jemand ist aktuell Arbeitssuchend (ohne sich Arbeitslos zu melden - harz 4, was auch immer), noch genügend Geld vorhanden. Hier jetzt erstmal paar Fakten und die Frage gibt es am Ende.

  • Gesetzliche Krankenversicherung ist auf "freiwillig", - 155€ selbst bezahlt pro Monat.

  • Im ganzen Jahr NICHTS verdiehnt, da gerade erst Bildungswege beendet.

  • Dann hat die Person die möglichkeit 2000€ auf sein Paypal Konto zu bekommen, dass man dann auf das normale Konto weiterleitet.

  • Es handelt sich um eine einmalige Überweisung. Keine weitere freiberufliche Tätigkeit oder ähnliches geplant.

  • In den letzten 3-4 Monaten des finanziellen Jahres macht man NUR ein Praktikum (ohne Bezahlung, oder eben max. 400€).

  • Kann man dann die dummen 2000€ nicht einfach OHNE gang zum Finanzamt und OHNE Jahresabrechnung, Beweis, Rechnungen, bla, usw auf sein Konto übweisen.

ALSO:Wenn man im gesamten Jahr KOMPLETT sowieso unter 8000€ verdiehnt hat - sich keine Sozialhilfe oder irgendwas holt und irgendwie bescheisst - kann man sich das bisschen Geld nicht einfach stressfrei überweisen?

Und falls man "ertappt" wird beim "geheimen" - was wäre dann die höchststrafe? Kann ja kaum was ernstes sein, wenn man keine Steuern hinterzieht.... oder?

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