Wie sich gegenüber unklugen Hauskäuferin verhalten?

Hallo Immobilienbesitzer,

ich wäre dankbar für eure Einschätzungen, vielleicht habt Ihr ja dazu eine Meinung:

Ich verkaufe gerade mein Elternhaus, ein schönes Haus in guter Lage. Ein Makler ist nicht involviert. Ich selbst bin kein Immoprofi, beruflich aber aus dem technischen Bereich, und habe mich definitiv intensiv eingelesen, wie das so funktioniert mit dem Hausverkauf.

Soweit so gut, es läuft auch super bislang, von 5 Besichtigungen haben 3 innerhalb kurzer Zeit eine feste Kaufzusage gegeben. D.h. eigentlich fehlen nur noch die Abschlussgespräche, und los geht's zum Notar (ich weiß allerdings noch nicht, für welchen der 3 ich mich schlussendlich entscheiden soll).

Jetzt mein "Problem": Die 3 Kaufinteressenten verhalten sich anders als erwartet! Nämlich viel weniger kritisch und informiert als gedacht. Nur einer wollte mal den Energieausweis sehen... ansonsten alle 3: keine Zweitbesichtigung gewünscht, keine Sachverständigen hergebeten, keine Einsichtnahmewünsche in Unterlagen wie Grundrisse, Bauzeichnungen, Grundbuch, Energieabrechnungen, Renovierungsunterlagen... gar nix!! 2 haben nicht mal den Dachboden inspiziern wollen!..

Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Alle 3 finden das Haus toll, haben ihre Bankbestätigungen vorgelegt und wollen "einfach so" zahlen. Muss ich solche Dokumente wie Grundrisse oder Abrechnungen VON MIR AUS an die Leute schicken?? Also bin ich dazu verpflichtet oder so?? Muss ich darüber informieren, dass im Grundbuch Abt.1 noch Eintragungen stehen (die Restschulden, recht wenig, tilge ich selbstverständlich, wenn der Kaufpreis gezahlt wurde). Oder kann ich jetzt guten Gewissens abschließen, auch wenn ich deren Verhalten recht leichtsinnig finde?

Bin gespannt wie Ihr das seht.

Markus

Hausverkauf Immobilienverkauf notar Preisverhandlung
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GRUNDSICHERUNG auf DARLEHENSBASIS bei ETW ?

Hallo, ich bewohne eine kl. Eigentumswg., ein Geschenk meines Vaters vor 7 J. Dann bin ich (schuldlos ) in die Altersarmut gekommen. Zum Antrag auf Grundsicherung musste ich einen Darlehensvertrag unterschreiben, nehme an, wegen der ETW. Da ich mir notwendige Renovierungs.-/ Reparaturkosten zukünftig nicht mehr leisten kann, ist ein gewisser Werteverfall der ETW langfristig vorprogrammiert. Also würde nach Abzug der gezahlten Sozialgelder vom ( bei Verkauf ) erzielten Verk.-Preis doch immer weniger übrigbleiben-zumindest in Relation o.so.

Hinzu kommt ein vor Jahren eingerichteter u.längst ausgereizter Dispo, den ich nicht mehr ablösen kann.Die Zinsen brechen mir noch das Genick, da ich jeden Monat weniger zum Leben habe.Die Bank wechseln um so sehr hohe Zinsen u. Kontoführungsgebühren einzusparen ist nicht möglich,da nur Grundsicherung.Umwandlung in einen Kleinkredit (2000€) oder eine Hypothek auf die unbelastete ETW auch nicht. Ich sehe als einzige Möglichkeit den Verkauf der Wohnung, Rückzahlung der Sozialleistungen,Dispo bezahlen/ Bank wechseln, Mietwohnung finden u. später erneut (wenn Geld aufgebraucht) Grundsicherung beantragen.... Aber wovon soll ich die Kaution bezahlen wenn die ETW noch nicht verkauft ist? Wie und womit soll ich überhaupt anfangen? Hat jemand von Euch Erfahrung oder Tipps für mich, wie ich aus der Misere herauskommen kann? Leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen nie mehr arbeiten.Ich bin 63J.

Wofür bezahlt man viele Jahre Sozialabgaben, wenn man Sozialhilfe zurück bezahlen muss?!

Vorab ein großes DANKE an Euch für's Lesen, Denken und Antworten !!!

Bank Grundsicherung im Alter Immobilienverkauf Sozialrecht Dispositionskredit
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Immobilienverkauf: Preis im Kaufvertrag doppelt so hoch angegeben, Grundschuldbrief, was wollen die?

Hallo!

Ein Gebäude soll veräußert werden. Ein Kaufinteressent möchte es erwerben, will dabei aber einen höheren Preis im Kaufvertrag stehen haben, etwa das Doppelte der vereinbarten Summe. Mit zum Einsatz kommen soll bei dieser abenteuerlichen Geschichte ein Grundschuldbrief, der beim Notar hinterlegt werden soll. (Damit der Verkäufer nicht wirklich den doppelten preis verlangt oder so)

Der Interessent will dabei Notarkosten und die höhere Grunderwerbssteuer bezahlen.

Vorab: Ich hab dieses Konstrukt und das genaue Vorgehen nicht verstanden und würde auf sowas auch nie eingehen. Es handelt sich beim Verkäufer aber auch nicht um mich.

Fragen:

Was will der Käufer erreichen? Es ginge ihm um weniger Steuern, erklärte er. Auch fiel das Stichwort "Spekulationssteuer", das m.E. nicht wirklich Sinn macht, weil der Käufer angeblich eine GmbH sein soll. Auch so kann ich mir nicht vorstellen, dass ein im Vertrag genannter Preis ohne eine belegte Zahlung steuerlich aussagefähig ist.

Ist dies eine betrügerische Masche (wie ich erahne) oder möglicherweise eine gängige im Immobiliensektor erfolgte Geschäftspraxis?

Was gibt es für mögliche Gründe für diese Vorgehensweise?

Kann es sein, dass der Vertreter des Kaufinteressenten sich dazwischenklemmt und das Objekt für bspw. 100k beim Verkäufer erwirbt und dem eigentlichen Käufer 200k abzwackt?

Wie sind die Gefahren hinsichtlich a) Insolvenz des Käufers b) Rückabwicklung des Kaufvertrags?

Kann dieses Konstrukt mit Geldwäsche zu tun haben?

Macht sich der Verkäufer schuldig als Mittäter für einen Kreditbetrug, wenn der Käufer mit dem Kaufvertrag bei der Bank Kredite beantragt? Oder hinsichtlich eines Steuerbetruges, falls der Erwerber tatsächlich Steuern "sparen" kann?

Bitte möglichst fundierte Antworten zu meinen schwammigen Fragen. Mir ist wichtig, dass ich dem Verkäufer mit konkreten Schilderungen dieses Geschäft ausreden kann.

Danke!

Grundschuld Immobilienverkauf Kaufvertrag Steuern sparen Abzocker Schwindel
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