Kleinanzeigen Verkäufer lehnt NACH getätigter Zahlung die Bezahlmethode "Sicheres Bezahlen" ab und will Ware nun nicht versenden?

Hallo zusammen,

ich habe mich gestern auf Kleinanzeigen sehr über einen Verkäufer ärgern müssen. Über den Button "Angebot machen" habe ich ein Angebot mit der sicheren Bezahlmethode direkt von Kleinanzeigen übermittelt. Dieses hat der Verkäufer auch angenommen (er hat den Knopf "Angebot annehmen" gedrückt). Dadurch wurde ich dann automatisch zur Zahlung an Kleinanzeigens Finanzdienstleister aufgefordert und habe natürlich auch schnell die Überweisung durchgeführt. Nach dem ich dann dem Verkäufer Bescheid gegeben habe, dass ich den Betrag an Kleinanzeigen überwiesen habe und es 1-2 Werktage dauert, bis er dann von Kleinanzeigen Bescheid bekommt, behauptete er plötzlich, diese Zahlungsmethode nicht akzeptieren zu wollen, obwohl er ja zuvor das Angebot angenommen hat, und mir die Ware erst zusenden zu wollen, wenn das Geld auf SEINEM Konto eingegangen ist - das widerspricht ja dem Prinzip von der "Sicher Bezahlen"-Methode und ist ja auch so gar nicht möglich, da das Geld ja erst an ihn ausgeschüttet wird, wenn ich Kleinanzeigen den Erhalt der Ware bestätige. Mein Geld ist jetzt erstmal weg (ich weiß, das bekomme ich wieder sobald es bei OOP angekommen ist und ich Beschwerde einreiche), aber mich würde mal interessieren: Ist der Verkäufer nicht mit dem Drücken des Knopfes "Angebot annehmen" einen Kaufvertrag eingegangen? Ist das also nun Vertragsbruch seitens des Verkäufers? Welche Konsequenzen hat dieser zu erwarten wenn ich morgen bei Kleinanzeigen bzw. OOP die Beschwerde einreiche?

Jura, Kaufvertrag, Kleinanzeigen
Katze gekauft auf Raten und über WhatsApp eine Bestätigung bekommen das sie dem Ratenkauf einwilligt kann sie dem Kauf wiederrufen?

Hallo,
Ich habe eine reinrassige Katze gekauft, von einer bekannten, habe bereits auch eine Anzahlung geleistet und durfte somit die Katze dann mitnehmen, einen Kaufvertrag gibt es nicht, sie hat die gesamte Summe und den Abzug der anzahlung auf einem Zettel geschrieben.

Sie schrieb mir dann über WhatsApp wann ich die restlen Raten immer zahle, wo dann auch die gesamte Summe des Kaufes der Katze drin steht unteranderem auch der Name der Katze steht mit drin. Willigte dann auch der Raten erneut zu. Sie wollte mir dann auch noch den Impfpass und die Daten geben, laut ihrerer Aussage ist sie Züchterin und hatte die Katze einfliegen lassen.

Nun schrieb sie mir das sie die Katze wieder abholen will mir das Geld zurück geben will oder ich zahle die volle Summe und ging auch auf einmal mit dem Preis hoch. Sie meinte auch das sie widerruf der katze macht. Hat sie dann ein Recht die Katze zurück zu holen?

Die Katze fühlt sich sehr sehr wohl bei mir und als ich die bekommen habe, war sie sehr dolle scheu und dolle schreckhaft, sie hat sich immer nur versteckt und kam nie raus habe sie dann mit Leckerlie angelockt und nun läuft sie frei in meiner Wohnung rum, einbisschen Angst hat sie schon noch aber nicht mehr so wie vorher, ihr Fell war völlig verfilzt und hat ganz viele Knoten im Fell gehabt, am Bauch wo sie von ihr geschoren wurde waren Schürfwunden.. ich habe alles beseitigt die Knoten raus geschnitten und kämme die Katze regelmäßig da sie eine Langhaar Katze ist. Was kann ich tun? Ich möchte sie nicht wieder zurück geben, da man merkt das es der Katze bei mir besser geht und auch Aufmerksamkeit bekommt die sie dort nie bekam. Sie lebte mit 5 anderen Katzen in einem kleinen Raum welches meines Erachtens nach zu klein ist für die Katze.

Würde mich über schnelle Antworten freuen. Vielen Dank!

Kaufvertrag, Ratenzahlung
Anfertigung trotzdem durchführen lassen?

Hallo Leute,

Mein Mann und ich haben folgendes Problem:

Wir wollten für seine Oma eine Kette mit Anhänger beim Juwelier anfertigen lassen. Wir haben daraufhin eine Anfrage gestellt beim Juwelier und er meinte es ist alles kein Problem und die Kette können wir bei ihm für 456€ machen lassen. Nur würde es was länger dauern weil es eine spezielle Anfertigung ist. Das war auch kein Problem für uns. Damit der Juwelier auch mit dem Erstellen beginnen konnte, mussten wir eine Anzahlung 150€ tätigen, was wir auch gemacht haben.

Jetzt seit Monaten sagt er, er möchte den Auftrag abgeben, weil diese Anfertigung bei anderen Schmieden teurer ist als bei seinem und sein Schmied für längere Zeit wohl weg sei.

Bei anderen Juwelieren müssten wir nun über 1000€ zahlen für genau das gleiche und da er der günstigste ist mit 400€ und er von vornherein gesagt hat es wäre alles machbar, würden wir gern bei ihm bleiben wollen.

Jetzt stellt sich uns die Frage muss der Juwelier die Differenz zahlen wenn wir uns jetzt einen anderen Juwelier suchen? Kann man da rechtlich irgendwie vorgehen? Ist er verpflichtet den Auftrag den wir angenommen haben auch durchzuführen? (Schadensersatz, Ausbesserungspflicht...?) Müssen wir Mehrkosten für nicht erfüllung der Dienstleistung übernehmen?

Laut meinem Mann müssten wir dem Juwelier mindestens 3x die Chance geben zur Ausbesserung und beim 4x können wir uns an einen anderen Juwelier wenden jedoch müsste dann der 1. Juwelier die Differenz zahlen. Stimmt das so?

Wir bitten umdringenden Rat.

LG

Nina & Stefan

Gesetz, Kaufvertrag, Recht, Vertrag, BGB, Dienstleistung, Kauf, Pflicht, rechtlich
Käufer macht anzahlung, verschiebt aber immer wieder den abholtermin?

Folgende Situation: wir wollen unser Auto verkaufen. Im Januar ist ein Interessent gekommen und hat gesagt, dass er eine Anzahlung von 1000,- € machen möchte und das auto aber ende Februar abholen möchte. Wir haben auch einen Kaufvertrag gemacht und alles schriftlich festgelegt..

Ende Februar habe ich ihn angeschrieben, er meinte, er kommt am 3 März. Am 3 März habe ich ihn morgens bei WhatsApp angeschrieben und gefragt um wieviel Uhr er kommt, er hat mir geantwortet er sei lkw Fahrer und gerade auf dem weg nach hamburg, und er würde später bescheid geben. Dann am Abend hat er mir plötzlich geschrieben, dass er in Osnabrück ist und viel Arbeit hätte und nicht kommen kann, und dass er am Mittwoch kommt... Daraufhin habe ich ihn mitgeteilt falls ein anderer Kunde kommt und den Wagen haben will, ich den dann verkaufe, und er seine 1000,- € abholen kann

Ich habe bis jetzt schon mehrere Interessenten abgesagt wegen ihm, und mir erscheint diese Person als sehr unzuverlässig. Heute hat mich jemand angerufen und gesagt er möchte sich den Wagen anschauen.

Meine Frage wäre: Darf ich den Wagen an jemand anderen verkaufen ?

Im Kaufvertrag haben wir auch reingeschrieben, dass er Ende Februar kommt und den restlichen Betrag 2000,- Euro bezahlt und den Wagen abholt, dies ist ja nicht geschehen

Wie kann ich mich rechtlich absichern??

Auto, Autokauf, Autoverkauf, Kaufrecht, Kaufvertrag
Autokauf beim Händler, welche Rechte habe ich?

Hallo

Vor 2 Tagen habe leider ein Riesen Fehler begannen....

Ich bin schwanger und habe dringend ein Auto gebraucht. Nach langem Suchen habe ich ein Auto bei einem Händler gefunden. Erstzulassung 2006, ca. 200.000km und Diesel. Probefahrt gemacht, alles hat gepasst. Der Autohändler meinte natürlich alles super, tüv erst vor kurzem gemacht. Das Auto habe ich dann bevor ich gezahlt habe und den Kaufvertrag gesehen habe schon mal angemeldet, da ich weiter weg wohne. So, dort angekommen gibt er mir den Kaufvertrag.... ich war geschockt. Da stand drinnen dass es ein Motorschaden hat, macht Motorgeräusche, Motoröl läuft aus... usw. daraufhin meinten die zu mir dass sie das rein schreiben müssen, weil sie mir keine Gewährleistung geben können. Aber meinten mündlich dass alles geht an dem Auto. Ich war wirklich so sauer und sehr verzweifelt, da ich dringend ein Auto gebraucht habe!!! Daraufhin hab ich meinen Freund angerufen er hat mit denen geredet und hat das Gespräch auch aufgenommen, als die meinten dass mit dem Auto alles passt dass es kein Motorschaden etc. hat und sie das nur hinschreiben müssen da sie keine Gewährleistung geben können. Ja, ab da hätte ich direkt gehen müssen... aber vor lauter Verzweiflung hab ich nach langem diskutieren und vor allem nachdem mein Freund dann zu mir meinte er hat das Gespräch aufgenommen hab ich unterschrieben. 

Nun möchte ich die Tage das Auto in einer Werkstatt abchecken lassen. 

Vorab schonmal die Frage: Könnte man mit so einem aufgezeichneten Gespräch etwas erreichen, falls was an dem Auto sein sollte? 

 

Autokauf, Kaufvertrag, Rechte
Sofa von Möbelhausmitarbeiter falsch konfiguriert?

Wir haben in einem Möbelhaus ein Sofa gekauft. Unser wunsch war, das Sofa in der gleichen Konfiguraion wie beim Aussteller zu bestellen. Jedoch in einer anderen Farbe. Das haben wir so auch ganz klar gesagt.

Nun haben wir das Sofa erhalten. Schon der Stoff ist äusserst schwach eingenäht und weist an vielen stellen Wellen und Falten auf als wäre das Sofa schon einige Jahre alt. Aber das schlimmste... Die Rückenseite ist mit einem sehr sehr billigen schwarzen Stoff bezogen den man normalerweise auf der Unterseite von Polstergruppen findet. Wir können das Sofa also nicht mal in die Mitte des Zimmers stellen sondern müssen es an eine Wand stellen.

Beim Reklamieren wurden wir darauf hingewiesen, das im Kaufvertrag steht "Rückenausführung Futter" und das so bestellt wurde. Wie soll ich als Laie wissen was das bedeutet? Es steht ja nicht mal das es sich bei "Futter" dabei um den Stoffbezug handelt. Es steht nur "Rückenausführung" und "Futter"

Angeblich sei der Bezug der Rückenseite optional und müsse vom Kunden explizit gewünscht werden. Wir wurden beim Kauf aber weder danach gefragt, noch darauf hingewiesen. Hätte ich das gewusst, hätte ich den Rücken selbstverständlich auch beziehen lassen wie es beim Aussetellungsmodel der Fall war!

Haben wir als Käufer möglichkeiten uns zu wehren oder sieht es für uns schlecht aus weil es ja im Kaufvertrag so steht ala "Gekauft wie Beschrieben" ?

Kaufvertrag, Vertragsrecht
Moped gekauft von Privat. Habe ich Rückgaberecht?

Hallo an alle,

Ich bräuchte etwas Unterstützung.
Und zwar habe ich mir ein gebrauchtes Moped über E-Bay Kleinanzeigen gekauft und bin ca. 400km eine Strecke gefahren um es abzuholen. Im Angebot war von einer Laufleistung von 33km die Rede und der einzige Mangel ein nicht funktionierender E-Starter aufgrund von schwacher Batterieleistung.

Habe es vor Ort besichtigt und kurz Probe gefahren. Ich als absoluter Motorradlaie hatte noch einen Freund mit um etwas zu schauen. Natürlich war es gebraucht und im Bereich des Motors und Unterbodens etwas verschmutzt. Der Verkäufer offenbarte mir vor Ort einen teilweise abgebrochenen rechten Bremshebel aber erwähnte keinen Unfallschaden.

Nach ca. 70km die ich gefahren bin stellten sich folgende Mängel heraus, welche weder vorher schriftlich, noch bei Abholung mündlich erwähnt wurden.

Der Kickstarter wurde notdürftig / unsachgemäß geschweißt, wodurch ich bei Brechen der Schweißnaht Verletzungen, sowie Schäden an Schuhen und Hose erlitten habe.

Die Aufhängung des Endschalldämpfers am Rahmen wurde nachträglich unsachgemäß angeschweißt, was dazu führte, dass die Schweißnaht gebrochen ist und der Endschalldämpfer lose und undicht ist.

Die Steuereinheit (CDI) war offensichtlich nicht sachgemäß befestigt, so dass diese während der Fahrt aus der Halterung rutschte und dabei ein Kabel vom Stecker abriss. Dieses musste notdürftig repariert werden, da sonst keinerlei Fahreigenschaft des Mopeds gegeben war und dieser Defekt sich im Bereich einer Landstraße außerhalb von Ortschaften ereignete.

Der Motor verliert Öl aus mir unerklärlichen Gründen.

Während der Fahrt machte der Motor sehr ungewöhnliche Geräusche und stellte den Betrieb ein. Ich vermute in diesem Zusammenhang einen Motorschaden.

Ein Ölwechsel bei 100km Laufleistung, wie es vom Verkäufer vorgegeben wurde, habe ich selbstverständlich gemacht.

Ich bin das Moped ca. 280km gesamt gefahren, habe es ordnungsgemäß gefahren/eingefahren, da angeblich nur 33km Laufleistung und den Ölwechsel wie vom Verkäufer vorgegeben gemacht.

Eine Gewährleistung/Garantie wurde im Kaufvertrag ausgeschlossen. Jedoch handelt es sich um versteckte Mängel, eventuell Arglist? Ein Schreiben mit einer Aufforderung zur Nacherfüllung / Nachbesserung hat der Verkäufer erhalten, lehnt diese jedoch ab.

Gibt es da eine realistische Chance, wenn der Verkäufer den Rücktritt vom Kaufvertrag ablehnt oder würde ich Geld beim Anwalt verbrennen?

Geld, Hilfe, Kaufrecht, Kaufvertrag, Motorrad, Recht, Rücktritt
Online Privatkauf über Facebook Marketplace: liege ich einem Betrug auf?

Ich habe über FB Marketplace einen Dj Controller gefunden und die Verkäufererin über den Messenger kontaktiert.

Da das Gerät 1000€ kostet habe ich der Verkäuferin mitgeteilt dass mir ein Kauf per Vorkasse mit Überweisung bei diesem Betrag zu riskant sei und gefragt ob man die Zahlung über Paypal abwickeln könne, was die Verkäuferin abgelehnt hat da sie kein Paypal Konto habe und auch nicht bereit sei eines anzulegen.

Daraufhin hat sie mir angeboten einen Teilbetrag in Vorkasse und den Rest bei Erhalt der Ware zu bezahlen. Gleichzeitig hat sie immer wieder ihre Ehrlichkeit betont und dass ich mir keine Sorgen machen müsse.

Wir haben uns darauf geeinigt dass ich 400€ sofort und weitere 600€ nach Zustellung der Ware bezahle.

Nachdem ich die 400€ überwiesen und ihr die Überweisungsbestätigung zugesendet hatte meinte die Verkäuferin dass sie mich kontaktiert sobald sie die Sendung verschickt habe.

Am nächsten Tag hat mir die Verkäuferin ein Bild einer DHL Versand Quittung geschickt auf dem die Sendungsnummer digital rausgeschwärzt war.
Auf die Frage warum sie mir die Sendungsnummer vorenthalte, antwortete sie dass sie mir die Sendungsnummer erst mitteilen würde wenn ich den Restbetrag überweise.
Ich entgegnete dass ich den Restbetrag wie ausgemacht begleichen würde sobald ich die Ware erhalte habe.

Am dritten Tag nach der Ausstellung der angeblichen Versand Quittung habe ich die Verkäuferin kontaktiert da bei mir noch keine Sendung eingegangen war. Ich bat sie darum für mich den Lieferstatus zu überprüfen (da sie mir die Sendungsnummer ja nicht mitgeteilt hatte).

Sie sagte sie habe die Sendung gestoppt und dass sie das Paket einbehalten werde bis ich den gesamten Betrag überwiesen habe. Woraufhin ich entgegnete dass dies nicht den vorher von uns vereinbarten Konditionen entsprechen würde.

Ihre Antwort darauf lautete: “Das Gesetz besagt, dass der Verkäufer zuerst sein gesamtes Geld erhalten muss, bevor er einen Artikel liefern kann.”

Dass der Betrag teils in Vorkasse und teils nach Erhalt der Ware bezahlt wird wurde von der Verkäuferin selbst vorgeschlagen und wir haben diesem beide zugestimmt.

Kann die Verkäuferin einfach im Nachhinein die Konditionen ändern?

Wie gehe ich nun vor um entweder die Ware oder mein Geld wieder zu erhalten?

betrug, Kaufvertrag, Rechtslage, Stornierung
Neuwagen bestellt und kann nicht abgeholt werden?

Hallo liebe Community!

Mehr oder weniger kurz zu meinem Sachverhalt. Hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen…

 

Gegen Ende September 2021 haben wir einen Diacia Sandero 21 verbindlich bei einem Autohändler bestellt. Natürlich erhielten wir hier mündlich die Aussage eines unverbindlichen Liefertermins (ca. 4 Monate -> Februar).

 

Nun habe ich doch mal am 19.01.22 per E-Mail nachgefragt, ob es denn weitere Informationen zur voraussichtlichen Zustellung des Fahrzeuges gäbe und gleich vom Verkäufer die Antwort schriftlich bekommen: „Das Auto ist in 2 Wochen abholbereit“. Also für mich eine klare Aussage.

 

Natürlich habe ich mich auf das Auto gefreut ^^ Und sofort alle Unterlagen bezüglich der Zulassung ihm zukommen lassen.

 

Nachdem ich nach 2 Wochen keinerlei Rückmeldung erhalten habe ob alles in Ordnung sei habe ich erneut nachgehakt. Dann hieß es die Zulassung hätte nicht funktioniert weil etwas mit der EVB Nr. nicht gepasst hat. Alles gut -> abgeklärt-> tel. an den Händler durchgegeben und erledigt. 2 Tage später nochmals beim Verkäufer nachgefragt, weil wieder selbstständig von ihm aus keine Information kam…. Das Fahrzeug sei jetzt zugelassen ABER jetzt fehlt die komplette Radioeinheit! Er vermutet dass es diese Woche nicht geliefert wird und ich solle nächste Woche nochmal anrufen. Eine Erklärung wie ein Neuwagen zum Händler geliefert wird aber eine wichtige Ausstattung fehlt, konnte mit nicht erklärt werden. Und warum man das nicht VOR der Zulassung sagen konnte…

 

So… wieder angerufen. Er könne mir leider kein Lieferdatum nennen, wann die Radioeinheit kommen würde. Also das Auto ist jetzt seit 2 Wochen zugelassen und es fehlt das komplette Tablet in der Mitte? Mir fallen Versicherungskosten und Steuern an für ein Fahrzeug welches auf unbestimmte Zeit nicht abgeholt werden kann. Aber das GLEICHE Modell (Comfort) steht beim Händler VOLLausgestattet als Vorführmodell (kam bei denen auch im Januar an). 

 

Ich könnte jetzt natürlich noch mehr dazu erzählen und euch die überaus „nette“ Antwort meines Händlers informieren aber ich halte es mal „kurz“.

 

Weiß jemand welche Ansprüche ich hier bzgl. des Kaufvertrages geltend machen kann? Das Auto haben wir noch nicht bezahlt.

 

Und ob die schriftliche Aussage des Händlers, dass das Auto in 2 Wochen fertig zur Abholung ist, eine verbindliche Bestätigung ist?

 

Er hat mir angeboten das Auto wieder abzumelden, damit keine Kosten anfallen. Wer muss dann die Kosten zur Neuanmeldung tragen? Oder auch Versicherungskosten, die für diesen Monat angefallen sind?

 

Danke schonmal im Voraus :-) 

 

Ps.: Ich weiß, dass es zur Zeit am Markt in der Automobilindustrie zu erheblichen Verzögerungen und fehlenden Teilen kommt. Mir geht es um die Art und Weise wie man mit dem Kunden umgeht und dass keine alternativen Lösungen angeboten werden. Laut Händler könne er leider nichts für mich tun.

Autokauf, Kaufvertrag, Recht, Bestellung
Ebay Kleinanzeigen - Interessent droht mit rechtlichen Schritten?

Servus,

ich hatte gestern leider das "Glück", an jemanden zu geraten, der Ebay Kleinanzeigen anscheinend durchgespielt hat. Kurzfassung - ich habe einen niedrigpreisigen Artikel angeboten (50€), aus der Kategorie "zieht viele Leute an, die es sich wieder anders überlegen" und der Interessent fragt, ob es noch verfügbar ist. Ich bestätige. Interessent fragt, wann es geholt werden kann, ich nenne einen möglichen Tag. Das war es.

Zwischenzeitlich meldet sich jemand anders und holt den Artikel sofort mit Barzahlung ohne Diskussionen ab.

Es vergeht einige Zeit und der ursprüngliche Interessent meldet sich wieder. Ich teile mit, dass der Artikel zwischenzeitlich verkauft wurde und wünsche viel Erfolg bei der weiteren Suche und dann geht es los. Ob mir denn bewusst wäre, dass unsere bisherigen Nachrichten eine gegenseitige Willenserklärung seien und dadurch ein rechtlich wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen wäre, und ob ich denn jetzt zugeben würde, den Kaufvertrag nicht einzuhalten. Richtige Suggestivfragen. Ich habe anschließend dargelegt, dass ich weder ein Angebot erhalten noch zugesagt hätte, somit kein Kaufvertrag zustande gekommen ist und den Artikel auch nicht für ihn reserviert hatte. Das mach ich nur gegen Anzahlung, stand auch so in der Anzeige. Man weiß ja, wie Kleinanzeigen läuft - 9 von 10 "Ich nehm es definitiv"-Interessenten springen am nächsten Tag wieder ab oder melden sich gar nicht mehr. Sind das nach der Logik dann auch rechtlich wirksame Kaufverträge?‌ 

Ich habe den Interessenten anschließend gebeten, mich nicht weiter zu belästigen und blockiert sowie wegen Belästigung gemeldet.

M.E. nach wäre der Kaufvertrag erst dann zustande gekommen, wenn Interessent und Verkäufer sich auf einen Preis einigen und der Verkäufer sagt - ja, ich verkaufe dir den Artikel zu Preis X. Kann ja auch gut sein, Interessent taucht auf und will plötzlich nur 30€ zahlen. Mehr, als ein Vorhandensein und einen evtl. Abholtermin zu bestätigen, habe ich aber nicht getan. Sicher, nicht die feine englische Art, es an jemanden anderen zu verkaufen, aber es ist ebay Kleinanzeigen - wer zuerst kommt, mahlt zuerst, aus o.g. Gründen.

Kann der Interessent hier tatsächlich irgendwelchen Schadensersatz geltend machen? Auch wenn es noch so abwegig ist, wegen 50€ jetzt einen Anwalt zu beauftragen, der auch erstmal gerichtlich die Herausgabe meiner Daten bei Kleinanzeigen erwirken müsste. Danke.

Kaufvertrag, ebay Kleinanzeigen
Anzeige wegen Betrug trotz Rückzahlung?

Hallo, ich habe vor ungefähr einem Monat einen Pullover für 25€ auf Vinted/Kleiderkreisel gekauft. Habe nicht über das System sondern Paypal Freunde&Familie gezahlt (habe damit eigentlich kein Problem solange die Bewertung stimmt und ich mich sicher fühle. Gab auch über 30 positive Bewertungen von anderen Nutzern bei ihr also hatte ich keine Sorge)

Die Verkäuferin hat den Artikel trotz mehrfacher Aufforderung nicht verschickt. Nach zwei Wochen in denen ich konstant ignoriert wurde oder mir jeden Tag unglaubwürdige Ausreden erzählt wurden hat es mir dann gereicht und ich habe eine schlechte Bewertung hinterlassen in der in die ganze Situation erklärt habe (um möglicherweise andere Leute mit ähnlichen Erfahrungen zu finden)

Schon nach einem Tag haben sich dann fünf weitere Personen bei mir gemeldet die gerade das gleiche Problem haben (und unter anderem auch den selben Artikel wie ich gekauft haben) & auch seit mehreren Wochen auf den Versand warten.

Wir haben der Verkäuferin dann nach einer weiteren Woche warten mit einer Anzeige gedroht (Adresse, vollständiger Name usw durch vorherige Käuferin herausgefunden)

Erst nachdem wir mit der Anzeige gedroht haben gab es eine Rückzahlung

Jetzt zur eigentlichen Frage: Wäre es in dieser Situation noch möglich eine Anzeige aufzugeben? Da wir alle nun unser Geld zurück bekommen haben aber es ja dennoch Betrug war und wir uns einig sind, dass sowas nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden sollte. Ich bin mir nicht sicher ob es „fair“ wäre die Person jetzt wirklich anzuzeigen und würde mich über Antworten freuen

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