2. Gespräch nach Bewerbung - Gehalt verhandeln oder warten?

Hallo alle zusammen,

ich habe bald ein zweites Gespräch mit dem Arbeitgeber, da ich beim Bewerbungsgespräch überzeugen konnte. Die Wahl ist bereits auf mich gefallen, das wurde mir per Mail bestätigt. Aus diesem Grund wird es beim nächsten Zusammentreffen wohl sehr konkret, was die vertraglichen Details und die bevorstehende Probezeit angeht.

Jetzt der springende Punkt: Die Stellenausschreibung verlangte die Angabe einer Jahresgehaltsvorstellung, welche ich auch bei meiner Bewerbung angegeben habe. Beim Bewerbungsgespräch hieß es, dass diese aus Sicht des Arbeitgebers ohne Weiteres realisierbar sei. Mehr nicht, keine mündliche Vereinbarung.

Jedoch habe ich mich noch mal genauer zum branchenüblichen Durchschnittslohn informiert, weshalb ich das Thema gerne ansprechen will. Ich bin unsicher, ob das nächste Gespräch einen guten Zeitpunkt darstellt oder ob ich lieber bei einem eventuell dritten Gespräch, nach der Probezeit oder in einem Jahr noch mal nachfragen soll.

Meine Überlegung ist, dass ich das anfangs von mir vorgeschlagene Gehalt zunächst akzeptiere und zusätzlich nach einer automatischen Gehaltserhöhung von 7-10 % nach der Probezeit oder alternativ nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit frage, welche (nicht zwingend) vertraglich festgehalten wird.

Ist das eine gute Idee oder doch zu riskant? Direkt am Anfang Kredit verspielen will ich natürlich auch nicht. Vielleicht habt Ihr eine bessere Idee, wie ich das formulieren kann, ohne dem Arbeitgeber vor den Kopf zu stoßen.

Ich gehe davon aus, dass man entweder gemeinsam den Vertrag aushandeln oder ein bereits fertiger Vertrag auf den Tisch gelegt wird. Sollte sich Letzteres bewahrheiten, hätte ich natürlich wenig Spielraum.

Sorry für den langen Text, aber lieber so, um Missverständnisse zu vermeiden.

Vielen Dank.

Geld, Arbeit, Beruf, Bewerbung, Finanzen, Recht, Gehaltserhöhung, Jobsuche, Probezeit
Muss ich mit 28 noch mal neu anfangen?

Hey ihr!

Ich habe das Problem, dass ich mit meiner jetzigen Arbeitssituation sehr unzufrieden bin.

Kurz zu mir: Ich bin derzeit 28 und habe nach meiner Fachhochschulreife eine Ausbildung zum Bürokaufmann absolviert. Seitdem auch in diesem Beruf gearbeitet.

Nachdem ich bei meiner letzten Stelle aufgehört habe, musste ich feststellen, dass dieser Beruf auf dem Arbeitsmarkt zwar gefragt ist, man jedoch mit dem Beruf das Salz nicht in der Suppe verdient.. Es ist einfach so.. Die Firmen möchten natürlich extremst günstige Bürokaufleute einstellen, und da es diese wie Sand am Meer gibt, können sie das auch. Mit einem "normalen" Bürokaufmann-Gehalt kommt man abzgl. der Miete, Lebensmittel etc. gerade so über die Runden.

Das möchte ich einfach nicht, und ehrlich gesagt traue ich mir auch einfach mehr zu. Ich weiß, dass ich bspw. die Möglichkeit hätte, mich zum Betriebswirt oder Bilanzbuchhalter weiterzubilden, glaube allerdings, dass mir das Ganze zu trocken wäre.

Was ich mir jedoch sehr gut vorstellen könnte, wäre eine Tätigkeit im Außendienst bei einer Versicherung (Kaufmann für Versicherungen und Finanzen) oder eine Anstellung als Verwaltungsfachangestellter (öffentlicher Dienst).

Wisst ihr, ob es hier entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten gibt? Oder muss ich tatsächlich noch mal eine Ausbildung machen? Macht das überhaupt noch Sinn? Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste..

Hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Liebe Grüße

Ausbildung, Beruf, Umschulung, weiterbildung, Wechsel
Bundespolizei Mittlerer oder Gehobener Dienst?

Hallo, ich bin M/17 habe meinen theoretischen Teil der Fachhochschulreife absolviert und bin gerade dabei den Praktischen Teil zu absolvieren.

Ich habe vor mich bei der Bundespolizei zu Bewerben, stelle mir aber die grundlegende Frage ob ich den Mittleren oder den Gehobenen Dienst einschlagen soll.

Zu beginn der Dienstzeit(nach bestandener Ausbildung) sind Gehälter und Aufgabenbereiche noch sehr ähnlich und ändern sich erst im laufe der Zeit. Der Mittlerer Dienst bleibt wahrscheinlich seinem Tätigkeitsbereich treu und dem gehobenen wird immer mehr Verantwortung zugeteilt. Soweit Richtig?

Wie sieht später im Dienst der Anteil vom Schriftlichen zum Praktischen aus, also wer muss öfters hinter dem PC hocken und Anträge ect. schreiben? Denn ich bin lieber die meiste Zeit aktiv. Mir ist bewusst, dass man als Polizist ums schrieben nicht drum rum kommt.

Ist es zwingend, dass man im g.D Führungsaufgaben übernimmt oder kann man auch "für immer" die gleichen Tätigkeiten übernehmen welche im m.D ausgeübt werden?

Die Komplikationen für mich sind hier, dass ich noch nicht weiß ob ich mich wirklich als Führungsperson sehe, da ich eine recht schüchterne und introvertierte Person bin. Wie ich mich in Zukunft noch Persönlich entwickle kann ich da natürlich nicht vorhersehen. Und ich habe kein starken Wissensstand im Bereich Allgemeinbildung, Politik und Wirtschaft. Zudem auch ein fehlendes Interesse in den Bereichen. Heißt also ich müsste mir für den Einstellungstest und für das spätere Studium noch einiges "unfreiwillig" aneignen.

Natürlich würde in der Ausbildung im m.D diese Themen auch kommen, jedoch nicht so intensiv.

Und stimmt es dass die Ausbildung im m.D mehr Praxis enthält als die im g.D oder ist der Anteil bei beiden gleich auf?

Was meint ihr? Könnt ihr mir allgemeine Ratschläge mitgeben? Wie wahrscheinlich ist es vom m.D in den g.D aufsteigen zu können?

Studium, Arbeit, Ausbildung, Beruf, öffentlicher Dienst, Polizei, Recht, Steuern
Eltern unterstützen mich nicht?

Hallo,

Ich bin 18 Jahre alt und besuche die 13. Klasse eines Gymnasiums, heißt meine Abiturprüfungen stehen an.

Ich wollte bereits seit der 10. Die Schule abbrechen, um eine Ausbildung zu machen, da es mir mental zu dieser Zeit echt miserabel ging/geht. Meine Eltern wollten dies jedoch nicht und haben mich dazu gedrängt, die Schule weiter zu machen. Meine Depression wurde definitiv schlimmer, was bestimmt nicht nur mit der überforderung der Schule zusammenhängt... Ganz ehrlich, ich konnte den Druck meiner Eltern und der Schule nicht mehr stand halten. Seit zwei Jahren besuche ich jetzt auch einmal die Woche eine Psychologin, diese hat mir geraten, immer das zu machen, was mir gut tut.

Also habe ich beschlossen, mein Abitur noch zu beenden und danach dann eine Ausbildung zu machen. Ich liebe Kunst und wollte das gerne weiterführen, wozu mir auch geraten wurde.

Meine Eltern wollen unbedingt, dass ich ein Lehramt Studium mache, und wenn ich eine Ausbildung machen möchte, dann nur in der Giga Factory von Tesla. Alles andere ist in ihren Augen schlecht und nicht angemessen. Ich habe als Traumberuf schon seit langem Tätowiererin, jedoch geht das ja gar nicht. Spreche ich dieses Thema an, werde ich nur angeschrien und mein Vater redet einfach nicht mehr mit mir, bis ich klein bei gebe. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Am liebsten würde ich einfach abhauen und meine Träume leben und endlich wieder Glück im Leben finden, ich habe Angst davor, dass ich in den Berufen, die meine Eltern gut heißen unglücklich werde und das dann bis an mein Lebensende. Beide verstehen das jedoch nicht, obwohl beide in ihren Berufen unzufrieden sind und beide schon in Psychologischer Behandlung wegen Burnout/Depressionen waren.

Ich weiß wirklich nicht weiter, ich möchte die beiden nicht enttäuschen, dennoch glaube ich, dass ich meinen eigenen Weg gehen sollte. Das würde jedoch bedeuten, dass ich alleine darstehe. Ist das egoistisch? Hat vielleicht jemand ein ähnliches Problem (gehabt) und kann mir vielleicht Tipps geben?

Studium, Beruf, eltern, unterstützung
2 Millionen Kredit für Unternehmensgründung?

Guten Abend,

Meine Frage ist, ob es möglich ist (unter unten beschriebenen Umständen) einen Bankkredit über 1.5€ milionen - 2€ milionen zu bekommen?

Situation:

Ich brauche das Kapital um damit ein Campingplatz zu gründen resp. aufzubauen. Mit den Kosten (1.5 bis 2 milionen €) würde sowohl der Grundstückpreis als auch die gesamten Baukosten gedeckt. Das Camping hätte einen fokus auf Wohnmobil/Wohnwagenstellplätze und keine Saison/Langzeitstellplätze. Angepeilter Jahresumsatz beläuft sich auf 15'230'000€ Brutto. Der Umsatz generiert sich aus der Vermietung der Stellplätze sowie üblichen Campinginternen Wirtschaftsstätten wie Campingshop, Schwimmbad, Fahrradverleih, etc.

Zu mir: Eigenkapital ist in höhe von 250'000€ vorhanden. Einkommen wäre zur Zeit des Projekts natürlich 0€ fix resp. nach dem Bau des Camping abhängig vom Umsatz.

Der Kredit wäre Idealerweise über eine Laufzeit von 20 Jahren, könnte nach Plan aber auch über 10 Jahre getilgt werden.

Businessplan, Bauplan ist alles bereits vorhanden.

Ist es möglich/üblich dass einem eine Bank unter solchen Voraussetzungen einen Kredit in dieser Höhe (~1.5 - 2 Mio €) ausstellt? Falls nicht, welche anderen Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Aktien, Geld, Kapital, Bank, Beruf, Bilanz, Buchhaltung, Darlehen, Eigenkapital, Finanzen, Finanzierung, firma, Fonds, Gründung, Hotel, job, Kredit, Recht, selbstständig, Steuern, Unternehmen, Urlaub, Gewinn, Restaurant
ungewissenheit über eine Ausbildung?

Guten Tag,

ich bin 20 und habe letzes Jahr im Juni mein Fachabi im Bereich gesundheit und Soziales abgeschlossen. Seit dem versuche ich erfolglos, eine Ausbildung zu finden. Es ist so schon schwer eine Ausbildung zu bekommen, durch der aktuellen Lage, wegen dem Covid 19, ist es noch schwieriger.

Jeder mit dem ich Gesprochen habe oder in einem Vorstellungsgespräch war, normaliesiert mein Problem, durch den Covid 19. Nach etlichen Bewerbungen, die ich über 12 Monate gesendet habe, hat sich in mir eine Frage gebildet.

Eigentlich bin ich zum entschluss gekommen, das ich eine Kauffrau für Büromanagement werden, da habe ich gemerkt durch mein Fachabi, das der Bereich Gesundheit nicht wirklich was für mich ist. mir wäre es Lieber in einem Büro zu arbeiten. ( Ich hatte und habe nie einen Traumberuf gehabt). Nach einem Gespräch mit meinem Vater, der meinte das ich es im Bereich Gesundheit versuchen soll, weil ich dort mein fachabi gemacht habe und ich dort eine größere Chance habe, angenommen zu werden.

Meine Fragen sind, ob es stimmt was mein Vater sagt und ob es einen Beruf gibt im Bereich Gesundheit wo man trotzdem im Büro arbeiten kann.

Ich habe durch die Pandemie schon ein Jahr nutzlos verloren, da ich nichtmal einen Nebenjob gefunden habe. ich habe mich sofort bei der Bundesagentur für Arbeit angemeldet, bei der Berufsberaterin und bei der Ihk, auf der Hoffnung schneller eine Ausbildung zu bekommen, duch die ganzen Stellenanzeigen was sie mir zusenden. Das war auch Erfolglos. Falls ich in zukunft weitere Vorstellungsgespräche habe, ich dann gefragt werde was ich nach dem Berufskolleg geamcht habe, was kann ich darauf Antworten? Kann ich wirklich wie mir empholen wurde, den grund auf den Covid 19 schieben? Habe natürlich dann Beweise, das ich mich wirklich bemüht habe eine Ausbildung zu finden. Vielen Dank

Arbeit, Arbeitsagentur, Ausbildung, Beruf
Kleingewerbe neben dem Hauptberuf?

Freunde, ich bin verheiratet und vom Beruf her Hausmeister und verdiene 2300 Euro Brutto monatlich.

Ich möchte mich neben dem Hauptberuf mit einem Kleingewerbe selbstständig machen, für den Arbeitgeber ist es keine Konkurenz, da das Kleingewerbe ein Drop-Shipping Unternehmen werden soll. (Ankauf/Verkauf bzw.Vermittlung via Internet und Telefon mit bis zu 5 Aufträgen/Bestellungen täglich.

Ich weiss das ich mit dem Kleingewerbe wesentlich mehr verdiene als mit meinem Hauptberuf als Hausmeister. Ich werde min. 200 000 € Euro im Jahr Umsatz machen, wobei die Kosten/Ausgaben bei ca. 35-40 % des Umsatzes liegen.

Ich möchte auch weiterhin als Hausmeister arbeiten, auch wenn das Kleingewerbe von Jahr zu Jahr wachsen wird.

Jetzt meine Fragen:

Was ändert sich für mich beim Gehalt aus dem Arbeitgeberverhältnis?

Werde ich weniger Lohn bekommen?

Wie verhält es sich mit den Krankenkassenbeiträgen? 

Wie siehts mit der Rente aus in die mein Arbeitgeber ja einzahlt? 

Kann man meinen Hausmeisterberuf und mein Kleingewerbe mit garantiertem Wachstum steuerlich von einander trennen? 

Mein Sohn und seine Frau werden in meinem Kleingewerbe angestellt sein und das Geschäft von A - Z leiten, deshalb möchte ich gerne wissen was sich für mich, in meinem Hauptberuf ändert.

Ich danke euch im Vorfeld für jeden Hilfe und freue mich über Tipps

Mit freundlichste Grüßen...

Rente, Arbeit, Beruf, Gewerbe, job, Kleingewerbe, Steuern
Umzug aus beruflichen Gründen nur zur Hälfte von der Steuer absetzbar, weil Partner mit umgezogen ist - anfechtbar?

Hallo zusammen, ich bin letztes Jahr aus beruflichen Gründen (Arbeitswegverkürzung um 2 Stunden pro Tag) in eine andere Stadt umgezogen. Mein Partner ist natürlich mit mir umgezogen, ist dann zunächst zu seiner Arbeitsstelle in unseren ehemaligen Wohnort gependelt und hat schließlich nach 2 Monaten auch eine neue Arbeitsstelle in der Nähe unseres jetzigen Wohnorts gefunden. Das Finanzamt hat mir jetzt nur die Hälfte der Umzugskosten angerechnet, da anzunehmen sei, dass ich die Kosten mit meinem Partner hälftig geteilt hätte. Außerdem wurde mir auch die Kosten-Pauschale für meinen mitumgezogenen Freund gestrichen (bei Ehepartner ist sie ja einfach direkt doppelt so hoch wie für Ledige). Dazu folgende Fragen: Ist es richtig, dass mein Partner für eine Umzugskostenteilung zwar relevant ist für die Kosten-Pauschale aber nicht gewertet wird? Kann ich diesen Bescheid anfechten, da mein Partner ja keinen beruflichen Vorteil/Grund für diesen Umzug hatte, ihn somit nicht absetzen kann und eine hälftige Kostenbeteilung damit in 2-facher Hinsicht unangebracht wäre? Gibt es eine Möglichkeit, dass er in seiner Steuererklärung die andere Hälfte der Kosten oder zumindest die Pauschale absetzen kann? Die Speditionskosten kann er auch nicht angeben, da es keine explizite Angabe zu den Lohnkosten auf der Rechnung gibt und wir außerdem in bar bezahlt haben. Ich bin echt enttäuscht, da wir nun nur ca. 1/3 der erwarteten Erstattung für den Umzug bekommen... Danke schonmal für eure Antworten!!

Beruf, Freunde, Steuererklärung, Steuern, umzug, Umzugskosten, Partner
Lukrativer Nebenjob oder Betrug? ( Ergo Pro)

Hallo Community!

Zu meiner Ausgangslage: Ich bin 19 Jahre alt, studiere Physik und war seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Nebenjob, weil ich weniger stark von meiner Familie abhängig sein wollte. Um es gerade vorweg zu sagen, habe ich von Wirtschaft, Versicherungsgesellschaften etc. wenig bis gar keine Ahnung, weswegen ich auch unbedingt Rat benötige.

Ein Bekannter, der zufällig mitbekam, dass ich einen Nebenjob suche, meldete sich bei mir und bot mir eine "lukrative Nebentätigkeit" an. Auf die Frage, worin die bestehen würde, sagte er mir: "Ich zeigs dir, wenn du da bist, aber ich verspreche dir, es ist genial."

Diese Geheimniskrämerei war schon ein wenig suspekt, doch weil ich mit ihm mehr oder weniger seit Jahren sporadisch zu tun hatte, ging ich letzte Woche dorthin.

Das Unternehmen war die Ergo- Versicherungsgesellschaft, genauer gesagt die "Ergo Pro". Einige Minuten später hatte ich schon ein Vorstellungsgespräch bei der Chefin meines Bekannten, die mir das Prinzip erklären wollte:

Als eig. ungelernte Kraft viel Geld verdienen. Der Verdienst ist bestimmt durch Stufen; je höher die Stufe, desto mehr Geld. ( Bis zu 12.000 € innerhalb 3-9 Monaten wären möglich). Meine Aufgabe bestehe darin, Gespräche mit Kunden zu führen, sowie Vorstellungsgespräche mit Leuten, die bei Ergo Pro einsteigen wollten. Zunächst aber würde ich nur passiv dabei sein, heißt in Gesprächen mit dem Kunden/ Neuanwerber daneben sitzen und nur zuhören. Schon da würde ich nach Aussage der Chefin Geld verdienen, an die 100- 200 € für ein einstündiges Gespräch. Sollte ich irgendwann auch Leute für die Ergo Pro anwerben, bekäme ich einen kleinen Teil ihrer Einkünfte noch zu der üblichen Provision. In meiner Zeit als "Azubi" hätte ich keine Kosten für mehrere Schulungen und Seminare zu tragen, dies würde von Ergo übernommen werden. Es werden Leute mit Ausstrahlung und festen Zielen im Leben gesucht.

Für mich klingt dieses Angebot völlig utopisch und ich weiß nicht so recht, inwieweit ich darauf vertrauen kann. Auf der einen Seite wirkt Ergo relativ seriös ( Sexpartys in Osteuropa auf Kosten des Beitragzahlers mal ausgenommen ;-) ), auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass man als junger Erwachsener so viel Geld verdienen kann durch eher anspruchslose Tätigkeiten. Wie kann sich die Ergo das leisten, jemand so gut zu entlohnen? Im Internet finde ich eher wenig zu meinem Problem und ich weiß nicht, ob ich dem Ganzen überhaupt eine Chance geben sollte. Würde mich sehr freuen über Rat; was würdet ihr in meiner Situation machen?

LG Novalis

( Entschuldigung für den langen Text!)

Student, Beruf, nebenjob
Privatleasing als Geschäftswagen

Hallo :)

kleine Frage zum Leasing. Ich komme an der Stelle mit meinem Steuerberater nicht weiter bzw. Verständigkeitsproblem.

Ich bin Geschäftsführer eines Unternehmens (Wechsel der Rechtsform 01.01.2013). daher gilt ja das Unternehmen als frisch.

Bisher hatte ich ein Privatfahrzeug in die Firma eingebracht und 0.30 km Pauschale genutzt.

Nun hatte ich mich für ein Leasing entschieden.

und genau hier hängt das Problem ^^ da das Unternehmen "neu" gegründet wurde, wird das Geschäftsfahrzeugleasing abgelehnt -- > Firmengründung < 12

Nun wäre die Möglichkeit doch das Fahrzeug Privat zu leasen und in die Firma einzubringen.

In Grunde genommen ist Privat / Geschäftsfahrzeug doch nur eine "Konditionssache" für Finanzamt sollte doch - sofern nachgewiesen werden kann Geschäftliche Nutzung - egal sein.

Optionen bestehen ja glaub ich wie folgt:

1) Netto von Privat an Unternehmen "vermieten"- Nachteil Ust. können natürlich nicht geltend gemacht werden

2) 0.30 km Pauschale -> ist mir persönlich zu Aufwendig und nervig. hatte ich ja vorher schon

3) Wunsch ist es: Fahrzeug ganz normal als Geschäftsfahrzeug nutzen zu können inkl. Ust ausweisen etc.

KM-Leasing -> eigentlich sollte sich die Restwertanalyse nach Abgabe des Fahrzeuges egal sein für das Finanzamt, oder?

Mein Steuerberater ist fest der Meinung, dass nach Leasingrückgabe das FA Ust. zurück verlangt. ergibt aus meinen Augen absolut keinen Sinn ... sonst lohnt sich ja sowas nie für ein Unternehmen.

Evtl kann mir jmd. hier helfen zum Verständnis :D Im Zweifel nutzt ich es als Privatfahrzeug wieder und km-pauschale.

danke!

Auto, Beruf, Leasing

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