Arbeitsamt-Sperre, Kindergeld Anspruch und Krankenversicherung?

Hallo,

Ich bin Momentan 19 Jahre alt, Privat Familienversichert, und habe letztes Jahr im Juli meine 1. Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Da ich in meinem erlernten Beruf keine Aussichten auf eine Arbeitsstelle habe, werde ich zum September hin eine neue Ausbildung beginnen.

Ich bin seit meinem Abschluss (bis auf 1,5 Monate bei Amazon) beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend gemeldet, beziehe aber darüber keine Leistungen, da ich noch nicht lange genug gearbeitet habe. (Meine Ausbildung war Schulisch)

Jetzt stehe ich vor folgendem Problem: Um bei meiner Privaten Familienversicherung versichert zu sein setzt diese einen Kindergeld-Bescheid voraus, während das Amt von dem Ich Kindergeld beziehe eine Arbeitssuchend-Meldung vom Arbeitsamt voraussetzt. Da ich mich zu beginn des Jahres verstärkt darum bemüht habe eine neue Ausbildungsstelle zu finden habe ich meine vom Arbeitsamt auferlegten Bemühungen eine Aushilfsstelle zu finden etwas zurückgestellt. Nun wird mir seitens des Arbeitsamtes gedroht, eine Zwölf-wöchige Sperre (also kein Arbeitslosengeld, welches ich sowieso nicht bekomme, sowie keine Arbeitssuchend-Meldung für Kindergeld, ergo keine Krankenversicherung) über mich zu verhängen, sollte ich nicht den 1. Arbeitsvertrag für eine Aushilfsstelle (egal welche Konditionen) unterschreiben.

Mir ist bewusst das das Arbeitsamt eine solche Sperre verhängen kann und zeit weilen damit auch ziemlich voreilig ist, aber können sie mir damit auch die Krankenversicherung streichen?

Hoffe jemand kann mir helfen, da ich momentan von allen Seiten unterschiedliche Meinungen zu dem Thema bekomme.

Mit freundlichen Grüßen Ben K.

Arbeitsagentur, Kindergeld, Krankenversicherung, PKV, private krankenversicherung
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ALG 2 rückwirkend?

Ich hab mich amt 10.09.15 bei der Arbeitsagentur arbeits suchend gemelde und Antrag auf Arbeitslosengeld 1 gestellt. Vom 28-30.9.15 war ich stationär in Behandlung gewesen. Hin und Her, diese Unterlagen fehlen, kein Bescheid u.s.w. Am 1.12.15 habe ich dann zum ersten mal eine Nachzahlung erhalten. Anfang Januar kein weiteres Geld ist gekommen. Sofort zur Arbeitsagentur und Dampft gemacht. Rausgekommen ist das die einen Fehler gemacht hatte. Und zwar haben die mich einfach abgemeldet, da die angenommen haben ich wäre immer noch stationär in Behandlung und nach 6 Wochen zahlt dann nicht mehr die Arbeitsargentur sondern die Krankenkasse. Bescheingung das ich nur 2 Tage da war wurde meinerseits erbracht. Hab dann paar Tage später dann nochmal eine Nachzahlung erhalten und ende Januar mein offizielles Arbeitslosengeld 1. Da mein Arbeitslosengeld 1 unter dem Existenzminumum liegt hab ich beim Jobcenter zeitgleich einen Zuschuss von Arbeitslosengeld 2 beantragt. Heute hab ich endlich den Bewilligungsbescheid bekommen das ab Januar aufstockendes ALG 2 bekomme.

Da nachweislich die Arbeitsagentur in meinen Fall scheisse gebaut hat und ich somit die ganze zeit keinen Bewilligungsbescheid von ALG 1 hatte konnte ich natürlich auch nicht vorher einen Zuschuss von ALG 2 beantragen. Theretisch stand mir aber dieses Geld eigentlich zu. Hab ich eine Chance das Geld rückwirgend für disesen Zeitraum zu erhalten?

ALG, Alg 1, ALG 2, ALG II, Arbeitsagentur, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, jobcenter
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Ich bekam eine Mahnung von der Arge, ich soll das Darlehen für die erhaltene Mietkaution nach 10 Jahren zurückzahlen, soll ich Widerspruch einlegen?

Ich bezog 2005 Leistungen der ARGE. Diese über nahmen auch die Mietkaution als ich mit meiner damaligen Partnerin umzog.

Nun bekam ich eine Mahnung des Inkassoservice der ARGE. In dem steht sie fordern die Mietkaution bis Ende des Monats zurück, desweiteren steht dort geschrieben, dass ich angeblich vor 2 Monaten einen Bescheid bekommen habe in dem ich schon mal zur Zahlung aufgefordert wurde - habe ich nie erhalten.

Oder läuft es bei denen nun auch schon so, dass gleich die Mahnung raus geht.

Nun hab ich also hier und da bei der Arge angerufen und gefragt, wie die nach 10 Jahren darauf kommen die Mietkaution zurück zu verlangen. Innerhalb dieser 10 Jahre habe ich keinen einzigen Brief von denen erhalten.

Die Dame am Telefon konnte keinerlei Daten über mich finden, auch nicht den Bescheid oder die Mahnung, die sie mir geschickt haben. Bei dem Inkasse Service nannte man mir nur den offenen Betrag wüsste aber nicht um Welche Wohnung es sich damals handelte.Man wolle sich telefonisch nochmal mit mir in Verbindung setzen und den Bescheid würde ich nochmals zugeschickt bekommen.

Nun ging die Miete damals direkt an den Vermieter. Ich bin auch vor meiner Partnerin aus der Wohnung ausgezogen. Wo die Kaution geblieben ist? Keine Ahnung

Können die nun nach 10 Jahren immer noch von mir die Kaution zurückfordern? Warum kommen die erst jetzt damit? Verjährungsfrist? Habe teils von 3 / 5 /10/ und auch schon von 30 Jahren gelesen Sollte ich Widerspruch einlegen? Wie begründe ich diese am besten

Agentur für Arbeit, Arbeitsagentur, Mietkaution
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ALG I + Arbeitsagentur + Aufhebungsbescheid vom Arbeitsamt

Hallo, ich bin ratlos und sehr verzweifelt + hilflos - Seid 5.13 bin ich krank, erst OP beider Hände Karpal und ab 9.13 psychisch - mittelschwere Depression. Besuchte ende 13 für 3 Wochen stationär eine Therapie - AU entlassen, weiter in Behandlung bei zwei anerkannte Psychiater. 7.14 - 8.14 Reha vom Rententräger, auch AU entlassen, mit hinweiß, dass ich weiter therapiert werden sollte. 9.14-11.14 Tagesklinik, AU entlassen, Verschlechterung - schwere Depr. - höhere Medikamenten Einnahme, mit vermerk eine Zeitrente zu beantragen. Mein Arbeitsplatz besteht noch, habe erst die 6 Wochen vom Arbeitgeber bezahlt bekommen,dann von Krankenkasse., ausgesteuert und ALG I bewilligt und bezogen. Habe auch von Versorgungsamt im 8.14 - der mittelschweren Depression ein Grad von 40% zugesprochen bekommen. Im 11.14 wurde ich von dem Arbeitsamt gedrängt, ein Antrag auf Reha oder Erwerbs-rente zu unterschreiben - Einwilligung - sonst Sperre. Das tat ich auch. Die Nahtlose AU ist weiter erfolg - bis heute und auch bekannt beim Amt gegeben. Vom Amt wurde ich zum Gutachter geschickt - sein Gutachten ist mir nicht bekannt, aber als ich eine Gleichstellung erwirken wollte, wurde dieser abgelehnt. Begründung, ich stehe den Arbeitsmarkt nicht in absehbarer Zeit wegen AU zur Verfügung - Befund von diesem Gutachter . Ich arbeite weiter an meiner Gesungen mit meine Ärzte und Therapeuten, es gibt Höhen und wieder Tiefen. Ende 1.15 erhielt ich auch den Bescheid von DRV, des der Antrag auf Leistung zur medizinischer Rehabilitation nicht entsprechen können. Begründung -es liegen noch keine 4 Jahre zurück - und auf das Leistungsvermögen sind aber nicht so schwer wiegend, dass vorzeitige zur medz. Reha aus gesundh. Gründen erforderlich sei. Legte kein Widerspruch ein - es waren nun mal keine 6 Monate her.

Anfang 3.15 erhielt ich ein Anruf, von der A.Vermittlerin - sie fragte nach mein Befinden, faselte was von den Beruflichen Perspektiven - ein Tag später erhielt ich eine Einladung. 4Tage später das Schreiben- Prüfung Fortsetzung des Arbv.; Bgr. der DRV hat mit Ablehnung der medz. Reha bekannt geg. dass ich nicht leistungsgemindert bin und vollschichtig arb. kann. Zum Termin 2 Ar-teste und aktuelle AU vorgelegt. Auf mich einreden, erlitt ein Zusammenbruch. Sollte ein blanko Formular Unterschreiben, Erklr. zum Restleistugsvermögen - habe ich nicht. Soll ihn jetzt zum 20.03. abgeben. Drohten mir mit der Einstellung der Leistung - die noch bis 2.16 währe. Gestern kam der Aufhebungsbescheid, ab 11.03 aufgehoben. Noch an diesen Tag, wo ich da war, bekomme ich keine Leistung. Nun muss ich ALGII beantragen - können die das machen, auch wenn ich Widerspruch einlege., bekomme ich doch nicht gleich wieder Geld und ALGII reicht nicht für unsere Kosten - Hypothek - Verwalter-kosten - und mein ist sehr schwer krank , er bekommt auch nur ALGI - ich weiß einfach nicht weiter. Könnt ihr mir noch etwas raten, was ich gegen diesem machen kann. Danke Euch

ALG 2, ALG II, Arbeitsagentur, Arbeitsunfähigkeit, Aufhebungsbescheid
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Nach 78 Wochen Krankheit (Burnout) ausgesteuert, weiterhin krank

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau ist seit Ende Mai 2013 an Burnout erkrankt. Sie ist seit 27 Jahren( Bj.67) im öffentlichen Dienst beim gleichen Arbeitgeber(Stadt) als Erzieherin tätig(25 Stundenwoche, nicht gekündigt). Sie hat diese Kita als Musikkita aufgebaut(einige Jahre als Stellvertreterin), hat dort die musikalische Früherziehung(extra Studium) für die ganze Kita selbst durchgeführt und versucht, alle Kollegen nach dem Konzept der Musikkita mit einzubinden. Zusätzlich hat sie einige Jahre in Teilzeit für das Jugendamt der Stadt als Fachberater gearbeitet. Freiberuflich hat sie Fortbildungen(4-6 mal im Jahr) in anderen Städten in MV für Erzieher gegeben. Bevor sie sich diese Fortbildungen aufgebaut hat, gab sie einige Jahre freiberuflich Gitarrenunterricht für Erzieher der Stadt. Seit ihrer Erkrankung wird sie von einer Psychologin betreut. Die Wiedereingliederung in die Kita hat sie Anfang September begonnen, aber nach 2 Wochen und einem Tag (je 2 h) abgebrochen. Sie wollte gerne, kann aber nicht mehr als Erzieherin arbeiten. Der Lärm (und das alte Kollektiv) hindern sie daran. Nun ist ihr Gesundheitszustand leider wieder schlechter geworden. Am 21.11.2014 ist sie von der KK ausgesteuert. Das Schreiben dazu haben wir erhalten. Nun müssen wir zum AfA und übergangsweise ALG I (wir waren noch nie dort) für sie beantragen. Nach umfangreichen Recherchen im Netz ergibt sich für uns folgendes: § 125 SGB III - Bei Minderung der Leistungsfähigkeit - Nahtlosigkeit 1. Termin in der nächsten Woche beim BR des Arbeitgebers haben wir. 2. Danach beim Arbeitgeber mit BR nachfragen, ob er eine andere Tätigkeit(mit geringerem Lärmpegel) hat. Meine Frau hat 25 h die Woche in der Kita gearbeitet. 3. Sie kann aber noch nicht wirklich, will aber wieder arbeiten. Am 21.11.2014 ist sie von BKK ausgesteuert. 4. Zum AfA mit dem Schreiben der BKK und dem Wissen, ob die Stadt etwas für sie hätte, übergangsweise ALG I beantragen. 5. Wir wissen nicht, wann sie wieder "fit" also arbeitsfähig sein wird. 6. Jetzt kommt es: brauchen wir eine Bescheinigung, dass sie innerhalb der nächsten 6 Monate (ab dem 24.11.2014) wieder arbeitsfähig sein wird oder nicht? Sie will nicht in die Rente, sie möchte wieder arbeiten! Aber was ist, wenn sie einen Rentenantrag ausfüllen soll?

Kristian

ALG II, Arbeitsagentur, Aussteuerung, erwerbsminderungsrente, krankheit
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Anspruch auf Arbeitslosengeld nach Selbstständigkeit?

Guten Tag, ich habe von Oktober 2011 bis November 2013 als freiberufliche, selbstständige Hebamme in Koblenz gearbeitet. In der ersten Zeit habe ich von der Arbeitsagentur Gründungszuschuss erhalten. Ich habe in den zwei Jahren der Selbstständigkeit nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Seit Dezember 2013 arbeite ich als freiwillige Hebamme in Uganda (unbezahlt) und werde am 08.06.2014 wieder nach Deutschland zurückkehren. Dann möchte ich mir langsam wieder meine Freiberuflichkeit aufbauen, werde aber natürlich in den ersten Monaten noch keine Einnahmen haben. Nun meine Fragen.

Habe ich überhaupt Anspruch auf Unterstützung durch die Arbeitsagentur, wenn ich ich nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt habe? Werden die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung trotzdem für mich übernommen? Ebenso die Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung? Ist die Meldung bei der Agentur verpflichtend? Ich bin ja faktisch den ersten Monat nicht erwerbstätig (fange voraussichtlich erst ab Juli wieder mit der Tätigkeit an). Ist die Meldung bei der Arbeitsagentur für die Berechnung meiner Rente von Bedeutung?

Das Arbeitsamt hat mir dazuper Mail nur geantwortet:

Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Arbeitnehmer, die

  1. arbeitslos sind,
  2. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und
  3. die Anwartschaftszeit erfüllt haben. Grundsätzlich hat die Anwartschaftszeit erfüllt, wer in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Punkt 3 trifft nicht auf mich zu, da ich selbstständig war und kein Versicherungspflichtverhältnis bestand - und wie gesagt auch nicht die freiwillige Arbeitslosenversicherung bezahlt habe. Habe ich denn trotzdem Anspruch auf die Grundsicherung, zB die Übernahme des Krankenkassenbeitrags?

Ich bin mir derzeit unsicher, ob ich mich überhaupt bei der Agentur für Arbeit melden muss und ob ich Leistungsansprüche habe. Ich hoffe, dass Sie mir in dieser etwas komplizierten Situation einen Rat geben können.

Vielen Dank und liebe Grüße aus Uganda!

anspruch, Arbeitsagentur, Arbeitslosengeld, Selbstständigkeit
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Erstattungsanspruch bei einem ALG 1 Antrag

Hallo :)

Ich habe heute Post von der Agentur bekommen in dem folgendes stand:

Sie haben der Person X Arbeitslosengeld 2 bewilligt. Sie hat am 27.12.13 Arbeitslosengeld beantragt. Sie hat folgenden Anspruch:

Leistungshöhe täglich : 20,14€ vom 19.12.13-30.09.14 Anspruchsdauer (ab Beginn) 240 Kalendertage Bemessungsentgelt täglich: 45,34€

Bitte teilen Sie mir auf dem beigefügten Formular mit ob und wenn ja,in welcher Höhe Sie einen Erstattungsanspruch geltend machen Die Leistung für die Zeit vom 30.07.13-16.10.13 und vom 19.12.13-28.02.14 behalte ich ein, um Ihren Erstattungsanspruch zu erfüllen. Ab dem 30.07.13-17.10.13 und ab dem 1.3.14 werde ich das Arbeitslosengeld in voller Höhe auszahlen.

Was bedeutet das ganze nun für mich ??

Ich habe Ende Juli letzten Jahres Alg1 beantragen wollen, der Herr von der Agentur schickte mich wieder nach Hause um ein Schriftstück unseres Pflegeteams zu besorgen wo drin steht das sie die volle Pflege meiner Großmutter ab jetzt übernehmen damit ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe. Am nächsten Tag brachte ich ihm dieses Schreiben und er sagte mir das doch kein Anspruch bestehen würde. Danach habe ich mich sofort beim Jobcenter gemeldet und einen Antrag auf Alg2 beantragt, die Dame dort sagte zu mir das ich doch einen Anspruch auf Alg1 habe und rufe den Herrn von der Agentur an, wies ihn darauf hin und bat ihn darum mir einen Antrag nach Hause zu schicken, nach 7 langen Monaten hat er es nicht geschafft. Das Jobcenter genehmigte mir den Antrag und überwies mir 1200€,meine Miete haben sie bis heute noch nicht bezahlt. Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember hatte ich einen befristeten Arbeitsvertrag, von Beginn an wurde der Agentur mitgeteilt wann der Vertrag beginnt und wann er endet. Nach Beendigung meines Vertrages bekam ich gleich einen neuen Termin beim Jobcenter, ich bat die Frau selbst noch einmal im Computer nachzusehen ob mir denn wirklich kein Alg1 zu steht, sie holte noch einen Kollegen dazu und beide haben mir versichert das Anspruch besteht. Ich also wieder zur Agentur und nochmal einen Antrag versucht zu stellen, die Dame dort war sehr kooperative und ermöglichte es mir zwei Anträge abzugeben und das tat ich nun am Montag. Bei meinem Termin konnte mir die Dame nicht mal sagen ob und in welcher Höhe mein Antrag nun genehmigt ist. Und heute nun das, klar ist mit schon das sie sich das zurück holen was schon gezahlt wurde, aber die Leute Schulden mir trotzdem 5 Monate Geld und kommen mir jetzt mit einbehaltung ??

Ich hoffe mir kann jemand helfen, mein Fall ist vielleicht auch nicht gerade ganz leicht zu verstehen.

alg1, Arbeitsagentur, Arbeitslosengeld 1, Erstattungsanspruch
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Sperrzeit vom der Agentur für Arbeit

Hallo zusammen!

Also, wie in der Überschrift schon zu erkennen ist, habe ich grade eine eher unangenehme Erfahrung zu meistern. Ich schildere euch erstmal die Situation und komme dann zu meiner Frage.

Am 21.Jan. habe ich einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin verpasst. Kurz darauf kam dann eine Einladung für den 30.Jan., bei dem ich mich über mein Meldeversäumnis äußern musste. Die Dame mit der ich die Unterhaltung führte, erklärte mir dann, das sie meine schriftliche Äußerung an meine Sachbearbeiterin weiterleiten wird, diese mir einen neuen Termin zusendet und dann enscheidet ob ich eine Sperrzeit verhängt bekomme. Ein paar Tage später, am 4.Feb.(bis hierher noch keine Leistungen für Jan. erhalten) erhielt ich dann eine erneute Einladung von meiner Sachbearbeiterin zum 18.Feb.! Erschrocken über den späten Termin rief ich bei der Hotline der Agentur für Arbeit an (0,42ct/min aus dem Mobilnetz). Der "nette" Herr am anderen Ende erklärte mir dann, dass ich die Sperrzeit von 7 Tagen bereits bekommen habe und mir die entsprechende Summe am Ende des Monats von den Leistungen abgezogen wird. Als ich ihm erklärte das ich aber meine Leistungen für Jan. noch gar nicht erhalten habe und selbstverständlich Rechnungen zu zahlen habe, stellte er fest, das der Zahlungsausgang an mich in der Leistungsabteilung auch noch gar nicht bearbeitet wurde. Er machte einen Dringlichkeitsvermerk und mehr konnte er nicht für mich tun.Bis hierher auch noch keinen schriftlichen Bescheid über iwelche Sanktionen. Am 9.Feb erhielt ich dann endlich ein Schreiben von der Leistungsabteilung datiert mit dem 07.02. In diesem steht, das die Sperrzeit vom 22.01.-28.01.!!! aufgrund von Meldeversäumnis verhängt wurde und ich "in Kürze" meine restliche Leistung nachgezahlt bekomme. Heute haben wir den 12.02. und ich habe immer noch ein unbrauchbares Konto.

Nochmal die Zusammenfassung der Daten

21.01. versäumter Termin

30.01. Termin zur Erklärung des Meldeversämnis

04.02. Einladung von SB zum 18.02.

05.02. Gespräch Hotline

09.02. Schreiben der Leistungsabteilung datiert 07.02. Sperrzeit vom 22.01.-28.01.

12.02. Immernoch Mittellos

Meine Frage: 1. Ist das alles so rechtens? 2. kann ich der ARGE entstandene Mahnkosten in rechnung stellen?

Ich habe den Termin versäumt, ja mein Fehler, aber ich kann mir nicht vorstellen das die "Strafe" so rechtlich ok ist...Ich bin ALG 1 Empfängerin, habe bis märz 2012 5 Jahre lang bei der Firma Schlecker gearbeitet, dann 6 Monate einen Vorbereitungskurs für die Externenprüfung zur Kauffrau im EH besucht, dies mit einer herausragenden Note bestanden und unterschreibe bereits am 20.02. einen neuen Arbeitsvertrag. Ich bin nicht faul und ruhe mich nicht auf dem Rücken anderer Leute aus und werde behandelt als hätte ich ncihts anderes im Sinn als auf der Couch zu liegen und ´mich aushalten zu lassen.

Entschuldigt diesen langen Beitrag, meine Zeichen sind fast aufgebraucht, aber ich bin verzweifelt und hoffe irgendjemand hier kann mir helfen!

Vielen Dank Jess

Arbeitsagentur, Sperre
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Mein Arbeitgeber beutet mich aus. Muss 300 -350 Stunden monatlich arbeiten. Was soll ich tun?

Ich arbeite über 300 Stunden im Monat und habe einen Stundenlohn von 7,50 Euro brutto. Bin im Objektschutz tätig und muss Baustellen bewachen. Heute habe ich die 19. Nachtschicht am Stück. Mal einen Tag frei? Dann ruft die Firma sofort an, dass ich doch arbeiten muss.

Einfach kündigen geht auch nicht, dann gibt es 3 Monate kein Geld vom Arbeitsamt und ich muss dem Amt 1000 Euro zurückzahlen, die sie mir für das Auto gegeben haben, den ich für diesen Job brauche.

Das Geld für den Monat August war erst am 27. September auf dem Konto, obwohl im Vertrag steht, dass das Geld bis spätestens am 25. auf dem Konto sein muss.

Sonntags- Nacht- oder Feiertagszuschläge zahlt die Firma auch nicht, obwohl sie einem doch gesetzlich zustehen. Es kommt auch häufiger vor, dass man nachts ohne Strom und daher auch ohne Heizung auf der Baustelle sitzt, jetzt, wo es langsam kälter wird, wird es nachts dann richtig unangenehm.

Circa 3000 Kilometer fahre ich mit dem Auto monatlich. Fahrtkosten zahlt mein Arbeitgeber übrigens auch nicht

In diesem Job hat mich übrigens auch das Arbeitsamt reingedrängt. Im Augenblick muss ich übrigens von 17 Uhr bis 7 Uhr morgens ran. Dazu kommen insgesamt noch 2,5 Stunden Fahrzeit. So läuft das hier regelmäßig ab.

Muss ich das wirklich alles hinnehmen, kann das Arbeitsamt mir wirklich 3 Monate mein Arbeitslosengeld streichen, wenn ich diesen Job kündige?

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Thema Vermittlungsvorschläge Jobcenter Wer von Euch hat Erfahrungen mit den Vermittlungsvorschlägen?

Kennt sich jemand von Euch gut mit den Vermittlungsvorschlägen vom Jobcenter aus?

Ich habe zum ersten mal Kontakt mit den Vermittlungsvorschlägen.
Habe am 21.11.2011 5 Vermittlungsvorschläge bekommen, darauf hin habe ich mich am selben Tag bei allen Firmen online beworben, dann bin ich krank geworden ( vom 28.11.2011 bis 18.12.2011. Bei den Vermittlungsvorschlägen stand dass ich bis zum 09.12.2011 Bescheid sagen soll wie es ausgegangen ist.

Da ich krank war und die AU natürlich dort abgegeben habe konnte ich in dieser Zeit keine Vorstellungsgespräche annehmen. Diese Woche am Montag ( 19.12.2011 ) hab ich mich bei der Arge wieder gesund gemeldet und alle Betriebe erneut angeschrieben und die Bewerbungsunterlagen per E-Mail erneut hin geschickt und dies dem Jobcenter auch mit geteilt dass ich mich erneut bewerbe, habe auch meine Eigenbemühungen vom letzten Monat gemailt.

Auf den Vermittlungsvorschlägen steht: Bitte schriftlich oder per E-Mail bewerben, das hab ich dann auch so gemacht. Was muss ich jetzt machen? Denn ich sollte eigentlich bis zum 09.12.2011 Bescheid sagen. Verlängert sich jetzt die Frist oder soll ich nach einer Woche erneut die Ergebnisse per E-Mail senden ?

Da Weihnachten vor der Tür steht erreiche ich telefonisch die Ansprechpartner nicht oder die Firmen haben Betriebsurlaub oder es wurde mir gesagt dass man sich nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen bei mir meldet.

Ich finde das alles etwas unsicher zumal kann ich es auch nicht beweisen wie ich vorgehe, vllt erinnert sich in einem Monat der Mitarbeiter nicht mehr daran dass er mit mir gesprochen hat. Ich möchte keinen Fehler machen und keine Sperre riskieren.

Am 21.11.2011, an dem Tag als ich die Vermittlungsvorschläge bekommen habe, war ich bei einer Arbeitsvermittlerin, ich fragte sie wie ich vorgehen soll, ob ich die Firmen anschreiben soll oder auch anrufen. Sie hat mir keine 100%ige aussagekräftige Antwort gegeben, sie meinte gerne per E-Mail und wenn keine Reaktion kommt könnte ich auch anrufen. Ich hätte natürlich nachfragen sollen, das werde ich noch beim nächsten mal, ich möchte nur nicht dass mir das falsch ausgelegt wird oder falsch verstanden wird.
Es soll auch, wenn ich mich bewerbe nicht aufdringlich erscheinen.

Meine Frage:

Wer von Euch hat Erfahrungen mit Vermittlungsvorschlägen und kann mir sagen wie man sich richtig verhält? Also zuerst per E-Mail und dann anrufen oder 2 Wochen warten? Wie macht Ihr das?

Vielen Dank für Antworten.

Arbeitsagentur, Arbeitsamt, ARGE, Bewerbung, Hartz IV, jobcenter, sanktion, bewerben, Vermittlungsvorschläge
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BAB - Kindergeld - Ausbildung - Liege ich im Recht?

Hallo,

seit 2010 mache ich eine zweite Ausbildung zur Industriekauffrau. Nach langem Kampf mit dem Arbeitsamt wurde mir als Ausnahmefall BAB bewilligt. (Ich habe Schneiderin gelernt, der Beruf ist praktisch ausgestorben und bin gesundheitsbedingt eingeschränkt.)

Ich habe seitdem Kindergeld in Höhe von 184 € und BAB in Höhe von 376 € erhalten.

Ich wohne in einer eigenen Wohnung, muss den Kredit für mein Auto abzahlen (habe das Auto lange vor der zweiten Ausb. gekauft als ich noch normale Arbeit hatte aber aufgrund von der Wirtschaftskrise gekündigt wurde) und habe einen einfachen Weg von 45 km in die Arbeit, was bedeutet das ich sehr hohe Benzinkosten habe (ca. 300 € im Monat)

Im ersten Lehrjahr verdiente ich brutto 550 €, jetzt 650 € und im 3. Lehrjahr 750 € brutto.

Mein leiblicher Vater ist weg und meine Mutter ist insolvent, sprich: von dieser Seite ist kein Geld zu erwarten.

Nun habe ich mein BAB beantragt und es wurde mir weiterhin bewilligt. Allerdings wurde es mir diesmal auf 248 € gekürzt. Knappe 130 € weniger wie vorher, obwohl ich nur 100 € brutto mehr verdiene (netto siehts gleich wieder anders aus).

Ich verdiene zwar im 3. Lehrjahr mehr, allerdings steigen da auch meine Fahrtkosten, da ein Schultag wegfällt (schule ist gleich bei mir in der Nähe).

Eine Azubi-kollegin bezieht auch BAB, aber bei ihr wurde es bei der Weiterbewilligung sogar auf den höchsten Satz erhöht, obwohl sie weniger Unterhalts- und Fahrtkosten hat - wie kann das sein??

Des weiteren habe ich Angst das mein Kindergeld nicht weiterbewilligt wird da ich mehr verdiene.

Ich lebte schon vorher wirklich am Minimum und das mir das BAB gekürzt wurde reist doch schon wieder gewaltig ein. Und da ich von 7 Uhr bis halb 8 arbeite und danach noch so einen weiten Weg nach Hause habe, kann ich mir auch keinen Nebenjob suchen.

Meine Fragen:

  • Ist die Kürzung des BAB berechtigt? Ich habe vorsorglich mal widerspruch eingelegt.
  • Muss ich mir auch Sorgen um mein Kindergeld machen?

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin froh überhaupt BAB zu bekommen, aber so eine Kürzung hätte ich nicht erwartet.

Arbeitsagentur, Arbeitsamt, Ausbildung, Kindergeld, Familienkasse, Berufsausbildungsbeihilfe
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Wo & wie werden Rentenversicherungsbeiträge des Arbeitsamtes/AfA in Lohnsteuererklärung eingetragen

Liebe Steuerexperten.

Ich war dieses Jahr für 4 Monate arbeitslos und habe ALG1 bezogen. Darüberhinaus hat die Agentur für Arbeit (Arbeitsamt) für mich Rentenversicherungsbeiträge abgeführt (5stelliger Betrag). Über diese Leistungen habe ich eine "Entgeltbescheinigung" bekommen mit dem Hinweis, dass die gezahlten RV-Beiträge zwar steuerfrei sind, aber gemäß § 32b EStG dem Progressionsvorbehalt unterliegen und deswegen auf der Einkommenssteuererklärung ausgewiesen werden müssen.

Nun stellt sich mir die Frage, wie ich das genau tue. Denn in Anlage N, Zeile 27 kann ich mit meinem Steuerprogramm (Steuersparerklärung) nur das ALG1 angeben (nicht aber RV-Beiträge). Außerdem scheinen RV-Beiträge laut http://www.steuerlinks.de/steuerlexikon/lexikon/progressionsvorbehalt.html gar nicht unter den Progressionsvorbehalt zu fallen. Liegt da ein Fehler der AfA / des Arbeitsamtes vor? Ich bin verwirrt. Was ist nun richtig und muss ich die Rentenbeiträge der AfA angeben oder nicht?

Für Aufklärung wäre ich dankbar.

Vielen Dank und Grüße

Johannes

Hinweis: sogar mein Steuerprogramm sagt mir "Die steuerfreien Zusatzbeiträge des Arbeitgebers zur gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt und sind nicht als Sonderausgaben absetzbar. Sie werden deshalb nicht auf der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen und spielen auch bei Ihrer Steuererklärung keine Rolle."

Arbeitsagentur, Arbeitsamt, lohnsteuererklärung, Steuererklärung, Progressionsvorbehalt, Rentenbeiträge
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