Was gebe ich bei der Steuererklärung an bei einem Wohnsitzwechsel mitten im Jahr?

Ich habe von Januar bis April am Arbeitsplatz A gearbeitet und an Ort A gewohnt (als Hauptwohnsitz gemeldet). Dann habe ich am 1. Mai zu Arbeitsplatz B gewechselt (wird vom selben Arbeitgeber bezahlt, daher hab ich auch nur eine Lohnsteuerbescheinigung), dort von Mai bis Dezember gearbeitet und während dieser Zeit an Ort B gewohnt (ebenfalls als Hauptwohnsitz gemeldet).

Seit dem 1.1. arbeite ich gelegentlich im Ausland und gelegentlich in Deutschland, wo ich dann aber in Hotels o.Ä. übernachten muss. Als Hauptwohnsitz bin ich nun der Einfachheit halber wieder an Ort A angemeldet (das ist meine alte WG, die verwalten meine Post für mich und ich hab auch noch eine kleine Kammer als Zimmer dort, ist also alles astrein).

Soweit, so kompliziert. Jetzt mache ich grade meine Steuererklärung und frage mich: Wie zum Geier erkläre ich das dem Finanzamt? Muss ich das überhaupt? Wenn ich Anfang des Jahres am Ort A gemeldet war und jetzt auch wieder an Ort A gemeldet bin, muss ich dann B überhaupt erwähnen?
Ich will auch nirgendwo tricksen oder so, ich hab die Entfernung für die Kilometerpauschalen auch getrennt angegeben und für den zweiten Fall nur die Entfernung von Ort B zu Arbeitsplatz B angegeben, also da ist nichts, wo man mir groß ans Bein pinkeln könnte - oder doch? Ich bin etwas überfordert, weil ich für so einen komischen Fall keine Antwort im Internet finden konnte.
Danke euch schon mal für eure Hilfe.

Finanzamt, Steuern, umzug
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Abbuchung vom FA bei versäumter Umsatzsteuer-VA ohne Ankündigung?

Hallo zusammen! Ich habe folgendes Problem. Ich mache für meine Einzelunternehmung im Nebenerwerb eine mtl. Ust.-VA. Dies habe ich auch ein Jahr lang immer pünktlich erledigt. Jetzt musste ich im letzten halben Jahr aus beruflichen und privaten Gründen 3x umziehen. Dadurch kam auch mein Nebengewerbe total zum Erliegen. Wie dem so ist, habe ich in dem ganzen Trubel um die Umzüge und den neuen Job die letzten 3 Monat vergessen die VAs zu machen, hatte aber ja auch keine Umsätze und nicht permanent Internet zur Verfügung. Jetzt sehe ich auf einmal auf meinem Kontoauszug, dass mir das FA einfach einen illusorisch hohen Betrag als mtl. Vorauszahlung abgebucht hat.

Klar ist es meine Schuld, da ich die VAs trotz mangelnder Umsätze versäumt habe.

Aber darf das FA sich dann einfach ohne Mahnung, Rückfrage oder Ankündigung, mit einer beliebigen Summe X an meinem Konto bedienen?

Da die Summe für mich nicht einfach zu verkraften ist, würde ich diese Abbuchung gerne rückgängig machen.

Wie soll ich mich verhalten? 

Einfach die Lastschrift zurück gehen lassen und das SEPA-Mandat entziehen?

Klar werde ich die versäumten Meldungen für die Monate ohne Umsatz schnellstmöglich nachholen.

Würde ich diese viel zu hoch geschätzen VAs im Rahmen der jährlichen zusammenfassenden Meldung nochmal erstattet bekommen oder kann ich mir abschminken von dem abgebuchten Betrag nochmal etwas zu sehen?

Vielen Dank vorab für Eure Einschätzung!

Umsatzsteuer, umzug
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U25 Umzug in ein anderes Bundesland mit Hartz 4. Ist das möglich ohne Zustimmung?

Ich bin 23, seit Kurzem mit dem Studium fertig und beziehe seit einem Monat ALG II. Nun möchte ich gern in ein anderes Bundesland umziehen, in erster Linie aus persönlichen Gründen, aber auch weil ich mir bessere Jobchancen erhoffe. Ich habe bereits ein Zimmer in Aussicht, das nicht teurer als meine aktuelle Miete ist. Dass Umzugskosten und Kaution keinesfalls übernommen werden ist mir bewusst.

Meine Frage ist im Wesentlichen, ob Probleme auf mich zukommen könnten weil ich noch unter 25 bin und in der neuen Stadt erneut einen Antrag stellen muss (auch wenn mir dieser an meinem aktuellen Wohnort schon bewilligt wurde)? Kann ich ohne Genehmigung umziehen? Mich also einfach ummelden und bei dem neuen Amt melden, so wie das bei über 25-jährigen möglich ist?

Ich habe folgenden Abschnitt in § 22 SGB II gefunden:

(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat.

Gilt dies auch, wenn mir die Leistungen bereits für eine andere Wohnung genehmigt wurden?

Ich konnte für meinen Fall einfach noch keine eindeutigen Informationen finden und bin Ihnen sehr für jede Antwort dankbar!

Behörden, Hartz 4, Hartz IV, Miete, umzug, Neuantrag
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Umzug aus beruflichen Gründen nur zur Hälfte von der Steuer absetzbar, weil Partner mit umgezogen ist - anfechtbar?

Hallo zusammen, ich bin letztes Jahr aus beruflichen Gründen (Arbeitswegverkürzung um 2 Stunden pro Tag) in eine andere Stadt umgezogen. Mein Partner ist natürlich mit mir umgezogen, ist dann zunächst zu seiner Arbeitsstelle in unseren ehemaligen Wohnort gependelt und hat schließlich nach 2 Monaten auch eine neue Arbeitsstelle in der Nähe unseres jetzigen Wohnorts gefunden. Das Finanzamt hat mir jetzt nur die Hälfte der Umzugskosten angerechnet, da anzunehmen sei, dass ich die Kosten mit meinem Partner hälftig geteilt hätte. Außerdem wurde mir auch die Kosten-Pauschale für meinen mitumgezogenen Freund gestrichen (bei Ehepartner ist sie ja einfach direkt doppelt so hoch wie für Ledige). Dazu folgende Fragen: Ist es richtig, dass mein Partner für eine Umzugskostenteilung zwar relevant ist für die Kosten-Pauschale aber nicht gewertet wird? Kann ich diesen Bescheid anfechten, da mein Partner ja keinen beruflichen Vorteil/Grund für diesen Umzug hatte, ihn somit nicht absetzen kann und eine hälftige Kostenbeteilung damit in 2-facher Hinsicht unangebracht wäre? Gibt es eine Möglichkeit, dass er in seiner Steuererklärung die andere Hälfte der Kosten oder zumindest die Pauschale absetzen kann? Die Speditionskosten kann er auch nicht angeben, da es keine explizite Angabe zu den Lohnkosten auf der Rechnung gibt und wir außerdem in bar bezahlt haben. Ich bin echt enttäuscht, da wir nun nur ca. 1/3 der erwarteten Erstattung für den Umzug bekommen... Danke schonmal für eure Antworten!!

Beruf, Freunde, Steuererklärung, Steuern, umzug, Umzugskosten, Partner
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Wie ist ein sinnvolles Vorgehen zur Einkommenssteuererklärung bei Umzug im Juli 2015 von Deutschland nach Österreich? Zuerst Deutschland, dann Österreich?

Hallo zusammen!

Das Wetter draußen ist wunderschön und trotzdem sitze ich in der Wohnung, weil mir meine Steuererklärung keine Ruhe lässt:

Ich bin berufsbedingt zum 1.8.2015 nach Österreich gezogen (Dienstbeginn in Ö 1.8., Hotel in Ö 1.8. bis 15.8., Ferienwohnung in Ö 16.8. bis 30.09., finale Wohnung on Ö ab 1.9., Wohnsitz in D beibehalten, aber eben seit 1.8. berufsbedingt nicht mehr Lebensmittelpunkt)

Mein Arbeitsverhältnis ist ein reguläres Agestelltenverhältnis, Lohnsteuer zahle ich monatlich seit Beginn in Österreich.

Jetzt habe ich mich bereits überal durch das Netz gelesen und bin noch Recht verwirrt. Klar ist, ich muss in beiden Ländern eine Steuererklärung machen -oder liege ich hier falsch?

Da ich in Deutschland länger gearbeitet habe, bin ich hier uneingeschränkt steuerfähig und muss hier meine Erklärung machen und mein Ö Einkommen angeben. Soll ich hier nur meine Ö Gehaltsabrechnungen mit in D einreichen und es reicht oder ist das steuerlich nachteilig (mein Gehalt ist von D nach Ö 20% angestiegen)? Hilft es, wenn ich erst in Ö meine Steurerklärung mache und dann den Bescheid für die Deutsche Erklärung angebe oder umgekehrt? Und da kommt gleich meine nächste Umgewissheit: Mache ich zuerst die EInkommenssteurerklärung in Deutschland und gebe den Bescheid danach mit bei der späteren Österreichischen Steuererklärung mit an oder muss ich erst die Örsterreichische Erklärung machen und gebe deren Bescheid dann bei der DEutschen späteren Erklärung mit an. Welches Vorgehen/welche Reihenvolge ist steuerlich für mich am sinnvollsten? Ich habe einfach bedenken, dass ich hohe NAchzahlungen haben könnte durch unkluge Abrechnungen, obwohl ich ja komplett Steuer in D und auch in Ö schon gezahlt habe.

Ich hoffe, dass es auch nicht nachteilig ist, dass ich meine Wohnung in Deutschland noch habe. Hier wohne ich mit meiner Freunding, die erst noch nachkommt und habe viele HEimfahrten. EIgentlich wollte ich diese anrechnen (Österreich - Norddeutschland), aber auch hier bin ich mir nicht sicher welches der richtige Weg ist. Habt ihr hier Tipps?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

LG Lichtblick

Doppelbesteuerung, umzug, doppelte Haushaltsführung
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Wie läuft es bei einem beruflich bedingten Umzug mit den Umzugskosten, gibt es hier eine Umzugskostenpauschale?

Hallo,

nachdem ich berufsbedingt eine Zweitwohnung eingerichtet und zum Ende Oktober hin aufgeloest habe, werde ich nun meinen Lebensmittelpunkt in die Stadt der bisherigen Zweitwohnung verlagern (allerdings neue Wohung) und meinen bisherigen Hauptwohnsitz aufloesen.

Dazu ergibt sich fuer mich nun folgende Frage.

Ich verstehe das nicht ganz mit der sonstigen Umzugskostenpauschale, die ja wohl fuer eine geschiedene person 750 euro betragen wuerde.

Als Einzelkosten kommen bei mir nun zur Anwendung

  • Kosten der Wohnungsbesichtigungen
  • Kosten der doppelten Mietzahlung fuer nach den Ablauf der doppelten haushaltsfuehrung (Mietvertrag der Hauptwohnung laeuft auf Grund der Kuendigungfrist noch einen Monat lang nach Bezug der neuen Hauptwohnung)
  • Kosten des Transport des Hausrats mit einem gemieteten LKW zuzueglich der Nebenkosten

Damit werde ich ueber die 750 Euro bekommen und werde dieses durch Einzelbelege nachweisen koennen (zumindest fuer den Miet-LKW sowie die Mietzahlung).

Wie gehe ich denn des Weiteren mit den sonstigen Umzugskosten um? so werden wohl auch Umzugshelfer und andere Dinge dazu kommen, zu denen ich normalerweise keine Quittung erhalten wuerde. Die Kosten gebe ich in Form der Pauschale an, also meine oben genannten Kosten und dazu einfach die Umzugskostenpauschale ohne Nachweis hinzu oder entfaellt die Pauschale dann einfach durch Ueberschreitung (aehnlich der Werbekostenpauschale??) Und ich muss dann alles einzeln nachweisen?

Noch eine Frage zum Miet-LKW. Die Benzinkosten werden ja nicht durch die Mietwagenfirma mit abgerechnet. Sind diese durch Tankquittung zu belegen und abzurechnen oder die gefahrenen Kilometer mit dem Kilometersatz von 0,30 € in Ansatz zu bringen?

Vielen Dank fuer eure Unterstuetzung.

Steuererklärung, umzug
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ALG 2 und meine komplizierte Situation

Hallo,

Eckdaten: Ich (25) und mein Mann (26) wohnen bei meinem Vater. Mein Mann kam zwecks Familienzusammenführung vor 4 monaten nach Deutschland und ein bekannter hat für seine Einreise (da zuwenig einkommen meinerseits) eine Verpflichtungserklärung unterschrieben. Er darf somit keine Leistungen vom Jobcenter beziehen. Soweit so gut.

Mein Problem: Ich und mein Mann möchten in eine eigene gemeinsame Wohnung umziehen. Jetzt habe ich vor 3 Wochen als Verkäuferin angefangen zu arbeiten und bekomme rund 1000 euro brutto. Dies reicht jedoch nicht für die Miete, Umzug, Kaution und Lebensunterhalt. Mein Mann wird meiner Meinung nach nicht mit eingerechnet oder? Er hat nähmlich kein eigenes Einkommen. Lediglich tut der Verpflichtungserklärer laut Verpflichtungserklärung meinem Mann die Kosten für seine Unterkunft Essen Trinken ect. übernehmen. Ich habe aber laut Jobcenter Anspruch auf ALG 2. Ich weiss nicht wie es jetzt abläuft, denn ich suche eibe Whg und muss einen ALG 8Antrag diese Woche stellen. ich bin unter der Einkommensgrenze und habe mich beim Wohnungsamt zur Wohnungssuche für öffentlich geförderte Wochnungen gemeldet. Falls es zu einem Umzug kommen sollte und die Bearbeitungsdauer der ALG 2 länger dauert als der Umzug, was kann ich demnach tun? Kann ich frühzeitig Hilfe verlangen? ich brauche ja denke ich mal eine Wohnungszusicherung. Wann bekomme ich diese denn und wer hat da Anspruch drauf?

Sorry für den sehr langen Text ich wollte es detailiert schildern um missverstände zu vermeiden.

Ich bitte um Antworten und danke an alle herzlich! MfG!

ALG 2, jobcenter, umzug
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Meine Mutter möchte nicht das ich bei meinem Freund einziehe

Hallo, Ich (17) werde in 2 Monaten 18. Ich habe bereits eine Abgeschlossene Berufsausbildung, und möchte im März eine weitere Beginnen, das steht schon seit mehr als einem halben Jahr sicher fest. Da ich deswegen umziehen muss (ca. 250km) von meinem Elternhaus weg in ein anderes Bundesland ist alles soweit klar.

So jetzt zu meinem eigentlichem Problem, Ich führe seit 2 Jahren eine glückliche Fernbeziehung, dem ich aber jetzt gerne ein Ende setzen möchte. Mein Freund wohnt ca 20 min mit der Bahn von meinem neuen Arbeitsplatz enfernt. Wir sehen uns auch wirklich regelmäßig, ich kenne seine Eltern und er kennt meine. Ich war auch schon mehrere Wochen und sogar, über Monate bei ihm und das zusammen leben ist einfach wunderbar ich kann mir nichts schöneres vorstellen als mit ihm zusammen zu leben. Da er ja nicht weit von meinem neuen Arbeitsplatz entfernt wohnt, haben er und seine Eltern mir angeboten bei ihm einzuziehen. Wir hätten eine eigene Etage für uns, nur ohne Küche und Dusche (Toilette ist vorhanden) was mir persönlich gar keine Sorgen macht. Ich habe dort viele neue Freunde gefunden, und fühle mich richtig wohl. Nur meine Eltern verstehen das einfach überhaupt nicht, ich möchte hier nicht als undankbar rüber kommen den ohne meine Eltern wäre das ganze überhaupt nicht möglich, ich verstehe ihre bedenken das Sie angst haben das wenn unsere Beziehung vorbei ist ich ganz alleine da stehe, was ja auch so gesehen richtig ist, meinem Freund ihre Eltern haben mir Angeboten das wir einen Vertrag machen das wenn es soweit kommt, ich solange bei Ihnen Wohnen darf bis ich etwas eigenes gefunden habe. Aber meine Eltern bzw. meine Mutter ist permanent dagegen das ich bei meinem Freund einziehe, obwohl es das ist was mich am glücklichsten machen würde.

Natürlich kann es sein, das mir meine Entscheidung die Beine bricht, und meine Eltern recht haben das will ich ja auch gar nicht bestreiten aber wieso sollte es nicht funktionieren? Ich finde einfach ich sollte es wenigstens versuchen..

Nur meine Eltern lassen nicht mit sich reden, wenn ich Sie darauf anspreche bekomme ich keine Antwort, oder wenn doch ist nur ihre Meinung und Entscheidung die einzig richtige..

ausziehen, eltern, umzug, Fernbeziehung
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