Kurzarbeit: Darf mein Arbeitgeber die Provision vom Monat vor der Kurzarbeit einbehalten und erst später auszahlen?

Hallöchen,

Ich brauche mal ein wenig Schwarmwissen

Folgendes Problem: Ich gehe derzeit einer provisionsbasierten Tätigkeit nach.

Bei der Provision die ich erarbeite handelt es sich um eine nachträglich bezahlte Provision. Das heißt bspw. : Wenn ich im Monat Januar die Summe X erwirtschafte, erhalte ich die Auszahlung im Februar.

Auf Grund der derzeitigen Situation, hat mein Arbeitgeber ab April Kurzarbeit für uns beantragt. Heute kam dazu die Information, dass die Provisionen, die wir im März erwirtschaftet haben und die uns eigentlich im April ausgezahlt worden wären, uns erst nach der Kurzarbeit ausbezahlt werden sollen.

Die Begründung dazu war: " ... dass für Sie nach der Kurzarbeit kein Einkommensloch entsteht..." Wir würden ja sonst nach der Kurzarbeit nur unser Fixum ausbezahlt bekommen. Dieses liegt weit unter Mindestlohnniveau.

Ich habe heute bereits mit dem Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit telefoniert und die sagten mir, wenn im Vertrag drin steht, dass die Provision im Folgemonat fällig ist, muss diese trotz Kurzarbeit ausgezahlt im Folgemonat ausgezahlt werden und das Mindestlohnniveau im Monat nach der Kurzarbeit erreicht werden.

Wir erzielen derzeit immernoch Umsatz. Wie verhält es sich mit der rechtlichen Regelung.

Ist die Auszahlung der Provision nach Beendigung der Kurzarbeit rechtens? Wenn ja, was ist zu beachten? Wenn nein, wie kann ich gegen den Beschluss des Arbeitgebers vorgehen?

Muss das Fixum nach der Kurzarbeit nicht auf Mindestlohnniveau gesetzt werden? Oder muss sogar die erwirtschaftete Provision aus dem letzten Kurzarbeitsmonat einberechnet werden?

Man findet bezüglich Provisionen sehr wenig im Netz, dass jetzt Anwendung finden könnte.

Geld, arbeitsrecht, Kurzarbeit, Auszahlung, Kurzarbeitergeld, provision
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Steuern steuern? Wie?

Liebe Community, ich bräuchte mal euren Rat.

Meine Großmutter ist im Besitz einer kleinen Wohnung (Garconniere) in einem schönen Tourismusgebiet in Österreich (Vorarlberg). Mittlerweile übernehme ich die Verwaltung dieser Liegenschaft zur Gänze und bin dafür natürlich auch bevollmächtigt.

Laut Vereinbarung meiner Großmutter mit deren Sohn sollte dieser die Wohnung in naher Zukunft übernehmen und mir sollte ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden. 

Dieser Sohn (mein Onkel) hat aber kein Interesse an dieser Wohnung und hat mir bereits vor dieser Übergabe angeboten die Wohnung zu „übergeben“ (dadurch konnte das Objekt von meiner Großmutter direkt auf mich übertragen werden).

Mein Onkel hat im vergangenen Jahr eine Renovierung dieser Wohnung für meine Großmutter übernommen.

Da diesem natürlich etwas für die Wohnung zusteht und er auch die vorausgegangene Renovierung vorfinanziert hat, möchte er für dieses Objekt 90.000€ haben.

Mein Onkel und ich haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und er hat mir angeboten, dass ich ihm das Geld wie es für mich (und natürlich auch für ihn und meine Großmutter) am günstigsten ist bezahlen sollte.

Derzeite denke ich an folgende Varianten:

1. Das Geld fremdfinanzieren, die Übernahme sofort vornehmen und die Vermietung in meinem Namen vornehmen (Problem: evtl. hohe Steuern)

2. Einen Teil meines Eigenkapitals meinem Onkel übergeben und den Rest in den nächsten Jahren zurückbezahlen bei sofortiger Übernahme.

3. Die Wohnung nach wie vor auf meine Großmutter laufen lassen, einen Schenkungsvertrag mit Ableben meiner Großmutter zu verfassen mit dem Zusatz, dass diese die Ausbezahlung meines Onkels übernimmt (dieser wird mit den jährlichen Mieteinnahmen ausbezahlt). Somit würden die Mieteinnahmen über meine Großmutter an meinen Onkel gehen, ich das Objekt verwalten und mit Ableben meiner Großmutter diese Wohnung erhalten und den offenen Restetrag an ihn zurückzahlen.

Ich denke die 3. Variante wäre aus steuerlicher Sicht für alle Beteiligten die günstigste Möglichkeit, vorausgesetzt meine liebe Großmutter lebt noch viele Jahre!

Oder würdet ihr eine weitere Möglichkeit vorschlagen? 

Danke für eure Hilfe!!!

Zusatz:

Ort: Österreich

Jährliche Mieteinnahmen derzeit 5500€ (BK, etc. bereits abgezogen)

Möglichkeit als Ferienwohnung zu vermieten (evtl. doppelte Mieteinnahmen)

Meine Steuerklasse: 35% (evtl. 42%)

Steuerklasse meiner Großmutter: 0%

Erbe, Steuerrecht, Wohnungskauf, Auszahlung
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Versicherungsleistung nach Scheidung

Also ich und mein Ex-Mann hatten eine Unfallversicherung. Er war versicherte Person und ich auch.

In der Trennungsphase stürzte ich schwer, so dass mein linker Arm stark eingesschränkt ist. Nun ist es zur Auszahlung der Invaliditätsleistung gekommen (auf sein Konto) (inzwischen sind wir aber schon geschieden).

Kann er Ansprüche an dem Geld stellen?? Er meinte lt. seinem Anwalt, würde ihm im Falle eines Prozesses, den er gewinnen wird, die Hälfte zustehen??

Jetzt habe ich hier aber einen Artikel gefunden, wo dies bzgl. der Unfallversicherung aber wiederlegt wird: "Ist auch der andere Ehegatte namentlich mitversichert, endet sein Versicherungsschutz, wenn der Versicherungsnehmer ihn wieder aus dem Vertrag herausnehmen lässt. Für den Regelfall besteht zwischen dem Versicherungsnehmer und dem anderen Mitversicherten („der Versicherte“) ein Treueverhältnis, aufgrund dessen der Versicherungsnehmer die Leistungen der Versicherung an den mitversicherten weiterzuleiten hat. (Es sind aber Ausnahmekonstellationen denkbar). Auch hier gilt: im konkreten Fall muss anwaltlicher Rat eingeholt werden."

Wie sieht das jetzt rechtlich so aus?? Steht Ihm was zu?? Wenn ja wieviel?? Würde er einen Prozess zu seinen Gunsten gewinnen??

Bin auf Arbeitssuche, aber werde leider immer abgelehnt, sogar das Arbeitsamt weigert sich mich mit diesem Arm zu vermitteln :-( (Erhalte aber auch keine Leistung vom Arbeitsamt).

Könnt Ihr mir da Auskinft geben??

anspruch, scheidung, unfall, Unfallversicherung, Auszahlung
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Wenn im Arbeitsvertrag keine Regelung zur Gehaltsauszahlung steht....

.....bis wann muss das Gehalt drauf sein?

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem.

Ich wurde letzte Woche aus heiterem Himmel gekündigt.

Bisher habe ich das Geld für den letzten Monat (Oktober) nicht erhalten.

Kurz zum Verständnis:

Ich habe zum 03.09.2012 eine neue Stelle bekommen. Am 13.09.2012 hat mit mein Arbeitgeber mein Gehalt für September übersandt. Jetzt habe ich seitdem auch kein Geld mehr erhalten, habe aber die ganze Zeit durchgearbeitet.

Ende September habe ich dann meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Jetzt sehe ich natürlich, dass dort nicht stand, wann das Gehalt überwiesen sein sollte.

Normalerweise ist gesetzlich doch etwas vom letzten oder ersten des Monats die Rede.Liege ich da richtig?

Jetzt beruft sich die Frau von meinem alten Chef, dass abgemacht wurde, dass ich immer zur Mitte des Monats mein Geld erhalte, dies auch mit mir abgesprochen war. Davon weiß ich aber leider nichts. Das war mir völlig neu. Ich muss meine Miete bezahlen.

Genau so hat sie sich aus den Fingern gezogen, dass ich nach Stundenlohn vergütet werde. Im Arbeitsvertrag steht aber was von ........€ monatlich brutto Kein Stundenlohn oder ähnliches.

Sie will mir z.B. den 3. Oktober (Feiertag) nicht auszahlen, weil ich da ja nicht gearbeitet habe. Mal kurz angemerkt, ich habe nicht in der Gastronomie, sondern im kaufmännischen Bereich gearbeitet.

Bitte Hilft mir mal! Ich brauche ein paar Ratschläge

Danke im Vorraus

gehalt, Arbeitsvertrag, Auszahlung
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Betriebliche Altersvorsorge: Auszahlung "unterschlagen"?

Hallo liebe Mitglieder,

ich hoffe man kann mir hier helfen. Da ich mich was das Thema Betriebliche Altersvorsorge angeht wirklich überhaupt nicht auskenne und mich erst seit einigen Tagen damit beschäftigen muss hoffe ich auf Verständnis falls sich meine Fragen "seltsam" anhören sollten.

Ich habe von 2006 bis 2010 in einem großen Betrieb (öffentlicher Dienst) gearbeitet und BAV Beiträge bei einem Direktversicherer eingezahlt. Im Gegensatz zu meiner Arbeitskollegin habe ich nie irgendwelche Auflistungen o.Ä. der gezahlten Beiträge erhalten. Ich habe bei Austritt aus der Firma keine Auszahlung erhalten. (wohl da ich keine 5 Jahre eingezahlt habe wie ich mich nun erkundigt habe)

Da ich nun in einem anderen Betrieb eingestellt werde, ebenfalls öffentlicher Dienst, kam die Frage auf, ob ich schon einmal Beiträge gezahlt habe und wenn ja wo. Ich habe, um meine Versichertennummer rauszubekommen (ich habe ja nie Unterlagen erhalten) bei der DV angerufen um mich zu erkundigen.

Ich habe dann plötzlich erfahren, dass ein Betrag von fast 1000,-€ an meinen ehemaligen Arbeitgeber ausgezahlt wurde und somit mein "Konto" gekündigt und aufgelöst wurde.

Meine Frage sind nun:

  • ob die Auflösung und Auszahlung seitens des Arbeitsgebers rechtens ist?!?
  • Wie kommt dieser (für 4 Jahre recht kleine) Betrag zustande?
  • Was ist mit meinengezahlten Beiträgen passiert und habe ich da nicht Anspruch drauf, dies mit der neuen BAV weiterzuführen?
  • ist es folglich nun noch möglich auf meine bereits gezahlten Beitrage aufzubauen oder ist alles umsonst eingezahlt worden meinerseits?
  • wie soll ich nun vorgehen?

Ich freue mich sehr über Hilfe!!!

Vielen Dank

Smauk

bAV, Auszahlung
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Wie kann man ein Haus innerhalb der Familie fair überschreiben?

Hallo ich suche hier allgemein nach einer Fairen Lösung für alle Parteien,

Zu dem Fall:

Vater besitzt 50% eines Eigenheims (Wert ca. 400k ist aber noch mit 50k belastet) er hat zwei Kinder die zu jeweils 25 % im Grundbuch eingetragen sind.

Vater will jetzt in eine kleine Mietwohnung ziehen und die 50 % an beide Kinder übergeben als Gegenleistung wünscht er sich eine Rente von beiden Kindern (oder auch nur von einem). Vater wäre aber auch mit einer anderen Einigung einverstanden (z.B. Sofortauszahlung der 50%...)

Kind 1 + Lebenspartner möchte gerne das komplett Haus kaufen also incl. der 25 % des Kindes 2.

Kind 2 ist damit einverstanden, ist aber noch Student und möchte deshalb erst in ein paar Jahren eine eigene Wohnung kaufen, schon alleine deshalb weil man zurzeit in der Großstadt keine guten Wohnungen findet und einen viel zu hohen Preis dafür bezahlt. Wegen der aktuellen Kauflagen in einer Großstadt würde Kind 2 zum jetzigen Zeitpunkt aber bei einem Verkauf vermutlich einen höheren Preis erzielen als wenn er es an Kind 1 verkauft. Zudem möchte Kind 2 eigentlich bei der aktuellen Zinssituation keine große Summe auf dem Konto haben.

Kind 2 wird keine Wohnung für sich kaufen können, da nicht klar ist an welchem Ort es bleibt. Kauft Kind 2 eine Mietwohnung muss es die Mieteinahmen versteuern und die Mietwohnung evt. auch wieder in ein paar Jahren verkaufen um dann das Kapital für ein Eigenheim zu verwenden, dann fallen also zweimal Kosten für Grunderwerbsteuer etc. an.

Nun zu den Fragen:

Welche Summe setzt man an auf die man sich einigt die Kind 1 an Kind 2 ausbezahlen sollte (inc. oder exklusive der Rente)? Gibt es eine Möglichkeit dass also z.B. 200k für Kind 2 irgendwo so geparkt werden, dass dieses es erst in ein paar Jahren verwenden kann ohne dadurch einen Verlust zu haben?

Was gibt es allgemein für faire Lösungen für Kind 1 und Kind 2?

Was müssen Kind 1 und Kind 2 unbediengt beachten?

Ein Kauf des 50 % Anteils von Kind 2 in ein paar Jahren kommt für Kind 1, Lebenspartner und Vater nicht in Frage.

Also noch einmal kurz zusammengefasst.

Vater will jetzt das Haus übergeben und wünscht sich jetzt eine Rente, Kind 1 möchte jetzt auf Grund der Kreditlage das Haus komplett Kaufen (zu einen fairen Preis, wie setzt man den an?). Kind 2 kann erst in ein paar Jahren etwas mit dem Kapital anfangen.

Die Familienverhältnisse sind alle unter einander sehr gut, deshalb wird nach einer guten Lösung für alle gesucht.

Danke

Rente, Erbe, schenkung, Auszahlung
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Ergo Rentenversicherung bitte um hilfe

Hallo liebe Gemeinde,

ich hätte da mal eine Frage bezüglich einer Rentenversicherung die am 1.12.2004 abgeschlossen wurde. Und zwar habe ich eine finanzielle Notlage, wie so viele und habe keinerlei Rücklagen. Daher habe ich mich entschieden die Versicherung, trotz Steuerabgabgaben in Höhe von 25%+solizuschlag und kirchensteuer in kauf zu nehmen. Da ich fast überall gelesen habe, dass etwa 30% des Versicherungswertes verloren geht beim kündigen, kann ich mich damit eigentlich abfinden. Meine Versicherung hat einen Wert von 8045,37 EURO. Nun habe ich vor paar Tagen die Antwort von Ergo erhalten, dass meine steuerpflichtigen Erträge 1760 Euro Betragen. Wenn ich das richtig verstehe, bin ich zu 100% steuerpflichtig, da ich ja vor Ablauf der 12 Jahre kündige. Ist das wirklich deren Ernst, dass die mir nach 11 Jahren 1760-Steuern auszahlen wollen? Oder verstehe ich da was falsch? Ist das rechtens?

Rentenversicherung nach RPR(04) 1. Leistung bei Tod 2014 9000 Euro 2. Wert 8045 Euro

seit einem Jahr ist die Versicherung stillgelegt, daher aktuell beitragsfrei und daraus ergibt sich eine garantierte Kapitalabfindung 2025 von 9500 Euro bzw unverbindliche von knappen 12000.

Wie schon erwähnt waren mir Verluste bewusst und ich hätte sogar 50% in Kauf genommen, da mir 4000 Euro jetzt verdammt gut tun würden. Aber mit 1750 Euro hat mich die Ergo doch schockiert. Kann mir das einer erläutern?

Grüße

Rentenversicherung, Kündigung, Auszahlung, Verlust
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Personalausweis-Kopie/Fotographie legitim?

Hallo, ich habe mich white pins plus angemeldet und dort klickt man Bilder die einem gefallen und dafür bekommt man etwas Geld, anhand seines Klickverhaltens kann angeblich die Industrie besser ihre produkte anpassen für ihre kunden. Voraussetzung war, das man erst 90 Tage täglich ca. 3-6 bildvergleiche klicken musste bevor die erste Auszahlung dann fällig wird. Jetzt, kurz vor der ersten Auszahlung kam folgende Mail: (meinen Namen habe ich mal weggelassen)

Aus Gründen zur Geldwäscheprävention muss jedes Kundenkonto bei WhitePins+ verifiziert werden.

Hiermit bitten wir dich Dein Konto zu verifizieren. Schicke uns bitte per E-Mail oder per Post eine Kopie deines gültigen Personalausweises (Vorder- und Rückseite) oder eine Kopie deines gültigen Reisepasses zu. Solltest du keines der genannten Dokumente haben, benötigen wir zu der Kopie deines gültigen Lichtbildausweises, noch ein Rechnungskopie eines Versorgers (Strom, Wasser, Telefon, usw.) als Adressennachweis.

Während der Verifikation kannst du dein Konto ganz normal weiter benutzen, lediglich eine Auszahlung ist nicht möglich. Sobald wir die Unterlagen geprüft haben, bekommst eine E-Mail von uns zugeschickt.

Vielen Dank für dein Verständnis und für deine Mithilfe.

Beste Grüße,

Dein WhitePins+ Service Team

Nun meine Frage an die Fachleute: Ist das legitim, meine Daten vom Ausweis in kopie zu verlangen? oder laufe ich Gefahr, dass damit dann Unfug angestellt werden kann?? Danke im Voraus!!

Recht, Auszahlung, Personalausweis
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