Elternhaus erbschaftssteuerfrei bei Auszahlung?

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Bei einer so hohen Erbschaft ( über 400.000,-€ pro Kind) sollte man sich evtl. einen Steuerberater leisten können.

Hier antwortet ja offenbar keiner der beteiligten Steuerberater kostenlos auf die schwer verständliche Frage.

Aus meinem Halbwissen ergibt sich auch kein erhöhter Freibetrag (über 400.000,-€) daraus, dass man über 6 Monate eine Immobilie selbst bewohnt hat. Aber möglicherweise ist das ja so.

   Hier antwortet ja offenbar keiner der beteiligten Steuerberater kostenlos auf die schwer verständliche Frage.

Stimmt, wobei es nicht um kostenlos geht, sondern mehr um den Punkt, dass sich hier eine HAftungsfrage ergeben könnte.

Es gibt Umstände, die dazu führen, das für ein vererbtes Familieneigenheim keine Erbschaftsteuer gezahlt werden muss (ohne den Freibetrag zu vermindern).

Aber die Behandlung von Ausgleichszahlungen in dem Zusammenhang und ohne die Zahlen zu kennen und ohne ggf. auf die Verträge Einfluss nehmen zu können, ist einfach zu heiss.

Ich habe vor 2 Wochen ein Problem (in einer anderen Steuerart) gelöst, was von einem der Frager hier in der Kanzlei nochmals vorgetragen wurde und woran ein namhafter Notar gescheitert war, bzw. sich nicht in der Lage fühlte. Aber so geht das, da ist dann auch ggf. die Vermögenschadenhaftpflicht mit im Boot.

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Hauskauf von meinem Vater. Muß er Steuer für das Geld das ich ihm gebe bezahlen?

Ich hatte diese Situation schon beschrieben, da das aber irgendwie für mich nicht klar beantwortet wurde hier die Frage noch mal anders.
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Damit mein Vater bei Erbauseinandersetzung seine Geschwister auszahlen konnte, hat der er das Haus gleich weiter an mich überschrieben (Nießrecht für ihn) und ich habe ihm direkt 100000,- Euro überwiesen. 50000,- aus meinem Barvermögen und 50000,- aus einem Kredit in Höhe von 100000,- Euro, den ich halbe halbe mit ihm zusammen abgeschlossen habe.

Muß er jetzt für die 100000,- Euro, die er von mir erhalten hat, die aber im Rahmen der Erbauseinandersetzung direkt weiter an seine Geschwister gegangen sind, muß er dafür Steuer bezahlen. Es geht nicht um Grunderwerbsteuer, die nicht anfällt, aber um Einkommenssteuer.

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Geerbte Immobilie an Onkel verschenken oder verkaufen?

Von einer Bekannten ist die Mutter ist verstorben und hat ihr als Alleinerbin ca. 350.000 EUR Bargeld (Bankkonto) und eine von ihr bewohnte Immobilie (Verkehrswert ca. 380.000 EUR) hinterlassen.


Meine Bekannte möchte das Haus nicht behalten sondern ihrer Tante und ihrem Onkel (dem Bruder der Mutter) gemeinschaftlich unentgeltlich überlassen, weil es auch sein Elternhaus war.


Meine Fragen sind,

- wie viel Erbschaftssteuer fält voraussichtlich für meine Bekannte an

- in welcher Form die Überlassung an die/den Tante/Onkel unter steuerlichen Gesichtspunkten am günstigsten erfolgen

kann (Schenkung, Kaufvertrag mit Preisnennung 380.000 EUR oder …)?

- werden bei Schenkung für Onkel/Tante 2 Freibeträge angerechnet? von welchen Beträgen erfolgt die Steuerberechnung?

- sehe ich es richtig, dass der Staat die Immobilie betreffend gleich doppelt und dreifach abkassiert, weil meine Bekannte sie nicht

behalten möchte.


Wie ist die Rechtslage?


Vielen Dank

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Sanierungskredit ausgeschöpft und nun?

Mein Elternhaus habe ich geerbt (Wert ca. 400.000 €), ich habe KfW und Bankkredit samt Anschlusskredit laufen über insgesamt 150.000 €. Da ich noch eine Eigentumswohnung vermiete (Wert 80.000 €) und auch im Haus selbst auch eine Wohnung vermiete, kann ich monatlich 1200 € abtragen an Zins und Tilgung für beide Kredite. Jetzt wird es noch teuer als gedacht, trotz vorsichtiger Planung sind ungeahnte Schäden an Leitungen im Haus zutage getreten, die das ganze nochmal um 10.000 € teurer machen. Kann ich auf die unbelastete Eigentumswohnung eine Hypothek aufnehmen, ohne noch einen Eintrag ins Grundbuch für die Bank akzeptieren zu müssen?

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Wie können wir eine für alle Geschwisterteile gerechte Lösung des Wertausgleichs im Erbfall finden?

Folgende Situation stellt sich zur Zeit bei uns dar: Meine Frau und ich möchten das Haus der Schwiegereltern umbauen (Umbaukosten ca. 230tEuro) und dann dort einziehen. Meine Schwiegereltern bleiben im Haus auf den unteren beiden Etagen wohnen. Da mein Schwiegervater nicht möchte, dass wir Eigentümer werden und er auch gegen eine Eigentümergemeinschaft ist, hat er vorgeschlagen, dass er den Kredit bei der Bank aufnimmt und wir zur Miete dort wohnen. Leider denke ich, dass diese Lösung zu unseren Ungunsten im Erbfall ist. Meine Frau hat noch zwei Geschwister und es sind noch zwei weitere Immobilien neben dem Elternhaus, die in die Erbmasse eingehen. Im Erbfall haben wir ja bereits die Miete bezahlt, müssen dann noch die evtl. Restschuld tilgen und zahlen dann noch den durch die Umbaumaßnahme erhöhten Wert des Hauses zum Wertausgleich. Testamentarisch ist festgelegt, dass meine Frau die Immobilie erbt. Zusätzlich möchten wir aber auch verankern, dass die getätigten Umbaumaßnahmen aus der Erbmasse rausgehalten werden. Mit diesem Punkt sind aber nicht alle Geschwister einverstanden, da sie der Ansicht sind (und die Argumente kann ich nachvollziehen), dass wir ja quasi keine richtige Miete an meinen Schwiegervater zahlen (diese soll 1:1 für die Tilgung des Kredits verwendet werden), wenn dann im Erbfall die Umbaukosten wieder vom Wert des Hauses abgezogen werden. Der springende Punkt ist eigentlich, dass meine Frau und ich keine Miete zahlen wollen, wenn wir im Erbfall dann auch noch die Geschwister um den höheren Betrag durch die Wertsteigerung der Immobilie auszahlen müssen. Gibt es dazu einen Lösungsweg, wie man die Umbaukosten, die wir gerne tätigen möchten, aus der Erbmasse raushält und sich trotzdem kein Geschwisterteil benachteiligt fühlt? Dadurch, dass die Miete, die wir zahlen zu 100% in die Kredittilgung einfließt, wohnen wir praktisch mietfrei und für diese Mietfreiheit sollen die Geschwister ja im Erbfall "entschädigt" werden.

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