Wir 3 Geschwister haben ein 2 Familiehaus auf einem Erbpachtgrundstück geerbt.

5 Antworten

Hallo, als jüngerer Bruder, der auch unter seinem älteren Bruder zu leiden hat, möchte ich mich hier zu Wort melden. Da unser älterer Bruder nie länger als ein Jahr von zu Hause weg war besitzt er lebenslanges Wohnrecht. Dieses bliebe selbst nach einer Zwangsversteigerung bestehen. Das Haus ist also wertlos, solange er nicht ausziehen möchte. Seit dem Tod unserer Mutter vor 3 Jahren lässt er Haus und Grundstück verwahrlosen. Im Winter heizt er nur die Räume die nutzt mit einem Heizlüfter. Meine Frage in die Runde wäre, ob es nicht eine Sorgsamspflicht o.ä. bei gemeinsamen Besitz gibt, auf die wir uns berufen könnten. Antworten gerne mit rechtlichen Hinweisen und aktuellen Urteilen. Danke im voraus !

nein, natürlich nciht.

Wenn alle gemeinsam zu je einem ideellen Drittel beteiligt sind, muss er eine angemessene Nutzungsentschädigung in die Gemeinschaftskasse zahlen.

Soweit nichts dagegen spricht in Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Ist dies Rechtens?

Miete muß zahlen wer einen Mietvertrag abgeschlossen har und das ist nicht der Fall. Also ist es rechtnes, dass er keine Miete zahlt.

Nicht in Ordnung aber ist, dass er den Nutzungsvorteil nicht abgelten will. Das müßte er und wenn er sich bockig zeigt, könnte man ihn gerichtlich in Anspruch nehmen.

Vielleicht wäre es besser, wenn man die Gemeinschaft durch den Verkauf, ersatzweise durch die Teilungsversteigerung, des Hauses auflöst. Allerdings ist das natürlich die Frage der individuellen Gegebenheiten. Häuser auf Erbpachtgrumdstücken sind nicht gerade der Verkaufsrenner, in manchen Gegenden sogar faktisch unverkäuflich.

Wohnrechtsinhaber will Haus energetisch sanieren

Hallo,

habe zusammen mit meinem Bruder ein Haus geerbt (je hälftiger EIgentümer), in dem ich von meiner Mutter ein (im Grundbuch eingetragenes) lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht eingeräumt bekommen habe, als Gegenleistung für Wart- und Pflege. Das Haus ist sehr marode und sanierungsbedürftig - das Verhältnis zu meinem Bruder sehr problematisch.

Ich möchte einen Kachelofen einbauen, dazu muß ein neuer Kamin eingesetzt werden und die Speisekammer sollte in einem zu erstellenden kleinen Anbau Platz finden (wird sonst wärmster Raum des Hauses). Eigentlich wäre mein Bruder verpflichtet, die Hälfte der Heizkosten mitzutragen - tut er aber nicht. Ich würde sogar auf eigene Kosten den gesamten Umbau tragen, aber beim letzten Kontakt gab er mir "Veränderungssperre" am Haus - er möchte mich dazu bringen, das Wohnrecht aufzugeben, um das Haus verkaufen zu können, er möchte mich quasi über die Heizkosten "aushungern".

Frage - wie erwirke ich möglichst rasch und ohne große Gerichts-/Anwaltkosten das Recht die vorgesehenen Maßnahmen vorzunehmen? Reicht es, die fehlende Bereitschaft meines Bruders, die Heizkosten mitzutragen, zu dokumentieren? Was passiert, wenn ich den Kachelofen/Kamin/Speisekammeranbau einfach machen lasse? Kann er Rückbau verlangen? Wird er Recht bekommen? Wie teuer wird der Streit? Hilft mir eventuell das erneuerbare Energien Gesetz (EEG), um die vorgesehenen Maßnahmen durchführen zu können?

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3 Geschwister, Haus und Wohnung geerbt, problem unter Geschwistern?

Hallo, ich habe überhaupt keine Erfahrung in dieser Angelegenheit und fange mit meinem(unseren) Anliegen wie folgt an. Hoffe das sie mir hierbei paar nützliche Informationen bzw. Ratschläge geben können. Vielen Dank im voraus. 

Vor ca. 4 Monaten ist nachdem unser Vater bereits vor ca. 3 Jahren verstorben ist auch unsere Mutter die Alzheimer hatte mit 88 gestorben. 

Nun wir die Erben, wir sind drei Geschwister im Alter von 58, 60 u. 64. 

Wir die Beiden jüngsten 58 und 60 kommen miteinander sehr gut klar. Aber mit unserer ältesten Schwester kommen wir seit Jahrzenten überhaupt nicht klar. 

Wir die zwei jüngsten haben in den vergangenen Jahrzenten wenig bis kaum Kontakt zur ältesten Schwester. Wenn dann auch NUR zu besonderen Anlässen (wie hier z.B. zur Beerdigung unserer Mutter). 

Kaum ist man zusammen und schon knistert es zwischen der ältesten und uns zwei jüngeren.

Wir wussten schon das unsere Eltern uns irgendwann mal ihr Haus und ihre Wohnung uns vererben werden. Keinerlei Testament liegt vor.

Nun haben wir diese beiden Objekte  :( :(

Beide Objekte müssten auf jeden Fall von Grund auf saniert und renoviert werden um es auf einen gut wohnbaren Zustand zu bringen.

Zudem habe ich erfahren das Strafzahlungen offen sind, weil unsere Eltern mehr bebaut haben als erlaubt. Wer weiß was sonst noch an Zahlungen offen sind.

Unser mit grossen Problem ist auch, unsere älteste Schwester macht uns ziemlich rund und sagt schon was Sie alles aus der Wohnung und dem Haus schon mal haben möchte. Sie hat wie ich erfahren habe sogar bereits alle Kleidungen von unserer Mutter aus der Wohnung mitgenommen. Dann hätte sie schon gesagt was sie sonst noch alles (schon ältere Sachen) haben möchte, da sie zum einen die älteste ist und es ihr am ehesten zusteht. Möchte nicht wissen was sie ohne unser Wissen bereits alles mitgenommen hat. Zudem erfolgt bisher keinerlei finanzielle Unterstützung wie z.B. für Beerdigung, Gutachter etc.

  • - WELCHEN RECHT HAT SIE HIERZU?
  • - UND WIE SOLLEN WIR SIE DARAUF ANSPRECHEN?
  • - WIE KANN MAN HIER VERNÜNFTIG VORGEHEN?

Meine jüngere Schwestern und ich sind seit nunmehr über 30 Jahren krank (ich Rheuma und sie MS) und sind daher körperlich und psychisch kaum in der Lage all diese Probleme zu bewältigen. Wir sind komplett überfordert und das macht sich seit geraumer Zeit auch bei uns beiden gesundheitlich sehr sehr bemerkbar. Rheumaschub, Psyche etc.

Am liebsten würden wir die die zwei jüngsten es sehen, wenn alles verkauft wird und jeder schlussendlich seinen Anteil bekommt. NUR unsere älteste Schwester ist schon ganz scharf auf ALLES. Nur wissen wir das sie nicht das Geld dazu hat uns auszubezahlen. 

  • - Was können wir tun?  

Ich bedanke mich schon mal vorab für eure Ratschläge.

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Wohnrechtverzicht von "Pflegefällen" rechtens?

Meine Mutter hat seit 2015 Pflegegrad 4 (damals Stufe 2 + Altersdemenz) und wurde von mir bis 2016 in ihrem "eigenen" Haus (Hof) gepflegt. Die Hofübergabe an meinen Bruder (wohnt nicht im selben Gebäude) war bereits ca. 1990 mit Eintragung eines Wohnrechts für meine Eltern. Das Haus war mit den Jahren in einem erbärmlichen Zustand (Heizung funktionierte nicht, alles war heruntergewirtschaftet und nichts renoviert...würde sich nicht mehr lohnen). Ich habe meine Eltern dann im Februar 2016 zu mir ins Haus geholt, weil ich die Pflege, meine Berufstätigkeit und Zeit für meine eigene Familie so nicht mehr bewältigen konnte; ich wollte ihnen das Pflegeheim ersparen. Ich dachte, wenn sie in meinem Haus wohnen wird es einfacher...mein Bruder (auch meine anderen 3 Geschwister) hat sich all die Jahre zuvor nicht um die Belange oder Pflege meiner Eltern gekümmert, zum "Stall machen" und auf dem Hof arbeiten waren meine Eltern recht. Im August 2016 wurden dann meine Eltern von meinem Bruder zum "Kaffee" abgeholt. Am Tisch saß der Notar und ließ meine Eltern zur Austragung des Wohnrechts unterschreiben. Davon erfahren habe ich nur durch die Eintragungsbekanntmachung vom Notar. Das Elternhaus hat mein Bruder dann innerhalb 4 Wochen abgerissen und ein Mietshaus mit 6 Wohnungen erstellt. Meinem Vater wurde im Januar 2017 sofort der Pflegegrad 3 (Demenz) zugeteilt. Darauf hin habe ich auch meinen Beruf aufgegeben. Nach massiver Aggression und Attacken meines Vaters konnte und wollte ich nicht mehr. Seit Februar 2018 wohnen sie mit einer polnischen Pflegekraft (2,5 Zimmer-Wohnung) im neuen Haus meines Bruders - zur Miete! Er hat ein riesen Vermögen bekommen und kassiert nun wieder ab.

Meine Eltern, Mutter 80 Jahre (Pflegegrad 4) und Vater 87 Jahre (Pflegegrad 3) waren doch zum Zeitpunkt nicht mehr zurechnungsfähig. Ist die geleistete Unterschrift meiner Eltern anfechtbar und wer zahlt (noch ist Barvermögen meiner Eltern da) in Zukunft, auch bei einer eventuellen Einweisung in ein Pflegeheim? Vollmacht wurde mir und meinem Bruder erteilt.

Ich weiß, ich hätte sofort dagegen vorgehen müssen. Leider hatte ich in den letzten Jahren nicht mehr die Kraft dazu...


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Mietzahlungen nach tod der mutter an erbengeneinschaft?

HALLO , ALSO ES IST ALLES ETWAS KOMPLIZIERTER.MEIN VATER STARB 1993 UND MEINE MUTTER LIESS MEINE 3 SCHWESTERN UND MICH MIT INS GRUNDBUCH DES HAUSES EINTRAGEN SOMIT WURDEN WIR ZUR ERBENGEMEISCHAFT SEITDEM HABE ICH MIT DER MUTTER ZUSAMMEN MEINE OMA GEPFLEGT. NACHDEM SIE STARB MUSSTE ICH MEINE MUTTER PFLEGEN BIS SIE JETZT LEIDER VERSTORBEN IST JETZT WOLLEN MICH MEINE GESCHWISTER AUF MIETZAHLUNGEN VERKLAGEN FÜR ALL DIE JAHRE DIE ICH MIT DER MUTTER IM HAUS GELEBT HABE EIN MIETVERTRAG WURDE JEDOCH NIE GESCHLOSSEN BZW WURDE DAVON NIE EIN WORT ERWÄHNT DAS WIR MIETZAHLUNGEN LEISTEN SOLLEN IST DIES RECHTENS ZUMAL MAN SAGEN MUSS DAS 1993 AUF DEM HAUS ZIGTAUSENDE EURO SCHULDEN WAREN UND MEINE MUTTER DIE SCHULDEN ALLEIN ABGETRAGEN HAT. DIE ÄLTESTE TOCHTER HAT ZUDEM 2013 IHRE ERBAUSZAHLUNG VERLANGT WAS WIR DUMMERWEISE NICHT NOTARIELL MACHEN LIESSEN WEIL WIR IHR VERTRAUTEN DAS SIE SICH DANN WIE VERSPROCHEN AUS DEM GRUNDBUCH AUSTRAGEN LÄSST.

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