Mit welchem Abfindungsfaktor kann ich in meinem Fall wirklich rechnen?

Folgender Fall liegt vor: Ich bin 57 Jahre alt, seit 17 Jahren in der Firma beschäftigt und nun findet ein grösserer Stellenabbau statt. Lt. Rahmensozialplan wurde uns arbeitergeberseitig eine Abfindung mit dem Faktor 0,8 angeboten. Also Bruttomonatgehalt X Beschäftigungsjahre X 0,8 Zusätzlich habe ich die Möglichkeit in eine Transfergesellschaft zu gehen, muss mich aber sehr schnell innerhalb einer Woche entscheiden. Dann würde meine Kündigungsfrist von jetzt 10 Monaten auf 12 Monate verlängert und ich würde in dieser Zeit ein Transferkurzarbeitergeld in Höhe von 80 % meines Nettogehalts bekommen, aufgestockt durch den Arbeitgeber. Da ich z. Zt. im Krankengeld bin, fängt meine Kündigungsfrist erst ab 01.10.2017 an. Ich wäre also insgesamt bis zum 30.09.2018 noch weiterhin in einem Arbeitsverhältnis. Mein Anwalt sagte mir allerdings, dass er bei meinen Voraussetzungen bei der Abfindung den Faktor 1,5 einklagen wolle. Dieses steht aber im Widerspruch zu Allem, was ich bisher hier im Internet gelesen habe. Es wäre dann zwar eine fast doppelt so hohe Abfindung, aber wenn er das nicht erreicht, geht mir nicht nur dass Geld verloren, sondern auch der Eintritt in die Transfergesellschaft, sowie die verlängerte Kündigungsfrist. Hat jemand in solch einer Situation Erfahrungswerte ?

Abfindung, Kündigungsrecht, Sozialplan
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Immobilienfinanzierung über Wohnriester Falschberatung -anfechtbar?-

Hallo zusammen,

ich weiß sehr wohl, dass das ganze Netz von Fragen zum Thema WohnRiester gefüllt ist. Dennoch beschäftige ich mich seit kurzem mit folgendem Gedanken, für den ich bis dato noch keine Antwort finden konnte...

Zum Sachverhalt: Im Jahre 2011 habe ich mich zum Kauf einer ETW in Verbindung mit WohnRiester (Schwäbisch Hall) und einem vorfinanzierten BSV (bis 2021) entschieden. Meine Anforderung an die Finazierung (bzw. den Berater) auf Hinblick in Richtung Zukunft war langfristig zu bauen und die ETW nur als Einstieg in die Vermögensanlage zu sehen.

Nun seitdem ich mich damit etwas mehr befasst habe, habe ich ja echt ein Problem damit die ETW zu vermieten resp.zu verkaufen, da ich dann die Förderbeiträge zurückzahlen müsste oder diese innerhalb der nächsten 4 Jahre in die Finazierung des neuen Hauses miteinfließen lassen müsste. (was ich nicht möchte)

Da ich dem Berater damals genau das sagte, dass ich langfristig bauen möchte und die Wohnung dann verkaufen oder vermieten möchte stelle ich mir nun die Frage ob ich aus dem WohnRiester Vertrag irgendwie ohne Vorfälligkeitsenschädigung o.ä. rauskomme. Ich stufe dies als eine Art Falschberatung ein und dies lässt mir einfach keine Ruhe, da ich mir echt Gedanken mache wie die Finanzierung des geplanten Hauses dann aussehen wird.

Nach einem ersten "noch" netten Gespräches mit der Bank habe ich nur erfahren, dass es scheinbar absolut keine Möglichkeiten gibt da rauszukommen. Ich habe das Wort Falschberatung bis dato jedoch noch nicht in den Mund genommen.

Aktuell seiht die Plaung wiefolgt aus: Auf der Suche nach einem Bauplatz, Hausbau in 1-2 Jahren, Vermietung der ETW an meine Mutter.

Ich hoffe ihr könnt mir hierzu einige Tipps geben ob ich hier irgendwelche Möglichkeiten habe.

Ich bedanke mich schon vorab für viele Ratschläge!

Grüße Felix W.

Bausparvertrag, Falschberatung, Immobilienfinanzierung, Kündigungsrecht, Wohn-Riester, Anfechtung
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Muss chef bei Krankheit Persöhnlich kontaktiert werden ?

Hallo,

ich habe zu dem Thema eine menge Informationen gefunden, aber nichts zu diesem Thema was mir direkt weiterhilft. Erstmal etwas grundsätzliches zum Ablauf in der Firma wo ich arbeite : Bei mir im Betrieb ist es eigentlich gang und gebe das Leute die Urlaub haben oder Krankgeschrieben sind, angerufen werden und "ihnen nahegelegt wird" das sie unbedingt wieder auf Arbeit kommen müssen da zuviel Arbeit da ist und wen Auftrag XY nicht diese Woche abgearbeitet wird dan kann die Firma gleich zumachen... Wen der Meister in solchen Gesprächen keine chance hat weil man sagt es geht aber nicht, wird gesagt, ok dan muss ich mit dem Chef reden und aufgelegt, kurz danach bekommt man vom Chef einen anrufen und darf sich in etwa dasselbe nochmal anhören... Jedenfalls hatte ich mir vor einigen Wochen im Urlaubs Anfang den Arm angebrochen, das ganze ging bis zwei Woche über den Urlaub hinaus. Am Mittwoch wurde der Gibbs abgenommen und Ich sollte den Arm noch nicht zu stark belasten, mein Artzt sagte mir das falls ich mir noch unsicher bin er mich nächste woche auch noch krank schreiben wird. (verbunden ist der Arm noch) Jedenfalls merke ich das ich noch Probleme mit ihm habe und bin mir jetzt nicht sicher wie ich das Rechtlich handhaben "muss". Am liebsten würde ich am Montag, da habe ich wieder Termin, bis dahin bin ich Krankgeschrieben, wen er mich wieder krankschreibt den Krankenschein in die Firma Faxen,das Original abends in den Briefkasten legen lassen und die dauer der Krankschreibung mein Telefon komplett auslassen. Ist das Rechtlich bedenklich ? Muss der Arbeitgeber die chance haben mit mir über die Krankschreibung zu reden ? Ich habe bedenken das ich ansonsten eine Abmahnung (wäre dan die erste) bekomme... Wobeis mir grundsätzlich darum geht zu wissen wie das ganze Rechtlich aussieht...

Schonmal danke für eure hilfe. Gruß Klaus

arbeitsrecht, Kündigungsrecht, Krankschreibung
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