Krank während der Freistellung – Anspruch auf Lohnfortzahlung bis zum Ende der Kündigungsfrist?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

schön dumm sich überhaupt krankschreiben zu lassen. wenn ich nicht arbeiten muss und trotzdem meinen lohn kriege, warum sollte ich mich dann krank schreiben lassen? da muss einem ja der verdienst des arztes ja wichtig gewesen sein

Nein, der Chef muss die Differenz nicht nachzahlen Vereinbaren Parteien, dass ein Arbeitnehmer unter Fortzahlung der Bezüge unwiderruflich von der Arbeit freigestellt wird, so entfällt nur die Arbeitspflicht; ein Anspruch auf Arbeitsvergütung über die gesetzlichen Grundlagen hinaus wird dadurch nicht begründet. Wäre sie nicht freigestellt gewesen und erkrankt, hätte sie auch ab dem 43. Tag lediglich Anspruch auf Krankengeld.

Hier verstehe ich nicht warum sie sich krankschreiben ließ? Es bestand doch bei Freistellung von der Arbeit keine Notwendigkeit eine Krankmeldung abzugeben. Das ist mir zu hoch.

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