Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung als Vorauszahlung für Folgejahr?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Guthaben aus Nebenkostenabrechnung ist Geld, welches Dir gehört und somit auch auszuzahlen ist!

Wenn es anders herum zu wenig war, was Du eingezahlt hast, kannst Du genauso wenig sagen, das zahle ich mal im Laufe des nächsten Jahres nach.

Wenn er darauf besteht, fordere ihn doch auf, eine Zinsaberchnung über die Erträge, die er mit Deinem Geld erwirtschaftet, zu erstellen und Dir diese Erträge auszuzahlen.

Posten in der Nebenkostenabrechnung

Hallo,

ich habe von meinem Vermieter einen Mietvertrag von Immobilienscout24 bekommen und unterschrieben. In dem ist folgendes bei den Nebenkosten erfasst:

Zusätzlich zur Miete bezahlt der der Mieter

a) für Heizung und Warmwasser eine vorauszahlung in Höhe von 130,00 € monatlich. b) für Wasserversorgung, Entwässerung, Müllabfuhr ( weitere Betriebskosten hier eintragen:) ________________________________

Mein Vermieter hat dort nichts weiteres eingetragen. Nun kommt die Betriebskostenabrechnung und er rechnet auch ; Grundsteuer, Hausmeister, versicherung, Allgemeinstrom, Straßenreinigung, Kabelgebühren.

All diese Sachen sind im Mietvertrag nicht erwähnt. Darf er diese Posten dann in der Abrechnung gegen uns gelten machen??? Es steht ja nicht im Mietvertrag...

Vielen Dank und Gruß

Simon

...zur Frage

2 Nebenkostenabrechnung innerhalb von 4 Monaten

Mieter bekommt im November 2011 Nebenkostenabrechnung über ca 2500 € Nachzahlung für das Jahr 2010.Im Februar 2012 bekommt er noch mal eine Nebenkostenabrechnung über 2400 € NZ für das Jahr 2011.Er konnte alles nicht auf einmal zahlen und der Vermieter übergab es einem Inkassobüro.Der Mieter fragte nach einen Ratenplan über 150,00 €.Inkassobüro schrieb zurück man sei einverstanden mit 150 € aber nur wenn Mieter bis zum 30.04 die Wohnung räumt,Warum Nebenkosten so hoch sind muß Mieter selber klären.Die Frage ist darf Vermieter und Inkassobüro solche Bedingungen stellen??

...zur Frage

Nebenkostenabrechnung nach Tod des Mieters

Ein Vermieter kaufte 1997 eine Wohnung (samt Mieter, der bis vor kurzem auch noch darin wohnte). Im Mietvertrag war ein Betrag x für Miete und ein Betrag y für Nebenkosten veranschlagt. Der Vermieter hat bis heute nie eine Nebenkostenabrechnung gemacht, der Mieter hat das nie beanstandet (wobei die wirklichen Nebenkosten immer höher waren als Betrag y im Mietvertrag, so dass der Vermieter die höheren Nebenkosten selbst getragen hat).

Nun ist der Mieter gestorben und die Erben haben das Mietverhältnis gekündigt. Der Vermieter möchte die Nebenkosten für 2010 und 2011 abrechnen und mit der Mietkaution verrechnen. Der Mieter meint, nach so vielen Jahren ohne Nebenkostenabrechnung dürfe der Vermieter nun auch für die aktutellen Jahre keine Nebenkosten mehr abrechnen.

Wie sieht da die Rechtslage aus? Vielen Dank.

...zur Frage

Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?