Lebensversicherung Laufzeit 1988-2023 (wird mit VL bespart) kündigen und eine Sondertilgung leisten?

2 Antworten

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Moin Heinz,

da gibt es verschiedene Aspekte, die zu beachten sind. Du kannst natürlich den Rückkaufswert als Sondertilgung einbringen und die Tilgung evtl. um die 40Euro erhöhen. Um da eine Aussage zu treffen, braucht man aber die genauen Daten der LV. Der Garantiezins müsste bei 3,5% liegen. Wenn da noch ein Überschuss dazu kommt, hast Du eine gute Verzinsung auf den Sparanteil. Die Auszahlung wird steuerfrei sein.

Die Frage wird auch sein, wie wichtig der Todesfallschutz deines Vertrages für Dich ist. Wenn Du als Alternative zum Vertrag eine Risiko- LV brauchst, wird der Vertrag sicherlich teurer sein als der Risikoanteil deines Altvertrages. Zudem würden noch mal Gesundheitsfragen fällig.

Du hast irgendwann mal Vertriebs- und Abschlusskosten für den Vertrag gezahlt. Heute hast Du eine garantierte Verzinsung, die Summe wird am Ende steuerfrei ausgezahlt. Du schreibst, die 40euro in VL stören Dich nicht. Ich würde nicht alles auf ein Pferd setzen und die Besparung fortsetzen. Wenn Du mal kurzfristig Geld brauchst, kannst Du den Vertrag anzapfen.

Um einen endgültigen Ratschlag dazu geben zu können, brauchte man allerdings ne Menge mehr Daten – vom Vertrag, von deinen sonstigen Verträgen, von deinen Plänen für die Zukunft, Stand der Altersvorsorge (auch da kann man steuersparend VL sinnvoll anlegen) Dein Absicherungsbedarf (Familie oder alleinstehend, Restschuld der Finanzierung) Anlage der VL in einen Bausparvertrag mit staatl. Förderung … usw... Du siehst – aus einer einfachen Frage kann ein sehr komplexes Thema werden.

Viel Erfolg!

bei den geringen Beiträgen, kommt da bei der Auszahlung nichts raus (unter 10.000 euro vermutlich).

Also besser beitragsrei stellen lassen und nun in etwas anderes sparen.

Alternativ mal den Rückkaufwert anfordern, de Konditionen für ein Police darelhn udn 1-3 angebote eines LV-Vertrags aufkäufers. dann kann man die Entscheidung machen.

Altersvorsorge als Arbeitnehmer - VL, Direktversicherung, was ist sinnvoll?

Hallo, ich lese immer von Direktversicherungen, Betriebsrenten und sonstigen Sachen wie vermögenswirksamen Leistungen.

Der Arbeitgeber eines 24-jährigen hat bisher nichts davon angeboten. Es steht aber in einigen Monaten ein Gespräch über eine Gehaltserhöhung an.

Frage: Wäre es sinnvoll, die Gehaltserhöhung in Form einer Rentenvorsorge zu verhandeln?

Es ist eine Firma mit ca. 80 Mitarbeitern, ohne Arbeitnehmervertretung und ohne Tarifvertrag. Der Firma geht es gut.

Für die vermögenswirksamen Leistungen stünde der staatliche Zuschuss derzeit wohl zu, bei Gehaltserhöhung wohl nicht mehr. Wäre VL trotzdem sinnvoll? Das geht ja auch als Fondsparen. Also wäre es kein Unterschied, ob man das per VL macht und evtl. ein paar Jahre den staatlichen Zuschuss mitnimmt, oder sich privat einen ETF zulegt?

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