Risiko-LV: Beiträge (und Versicherungssumme) erst gesenkt - jetzt wieder erhöhen?

Hallo Zusammen,

mein Mann und ich hatten 2007 eine Risiko-Lebensversicherung auf zwei verbundene Leben abgeschlossen (damals mit zusätzlicher BU).

2008 haben wir die zusätzliche BU gekündigt. Die Beiträge für die Risiko-LV beliefen sich dann noch auf ca. 50 EUR (bei einer Versicherungssumme X). Da wir aufgrund eines Hauskaufs derart in finanzielle Not kamen, dass wir private Insolvenz anmelden mussten, haben wir Ende 2009 um eine Senkung der Beiträge (und somit auch der Versicherungssumme, weniger als die Hälfte der bisherigen) gebeten. Das geschah auch und wir bekamen einen neuen Versicherungsschein.

Nun hat sich die finanzielle Lage zwar nicht gerade entspannt, aber mein Mann vor ca. 1,5 Jahren eine tödliche Krankheit diagnostiziert bekommen. Das war ein Schock und man ist gezwungen sich mit dem Tod und den Finanzen zu beschäftigen. Selbstverständlich fällt einem dann die Risiko-LV wieder ein und wir haben versucht, wieder auf den ursprünglichen Beitrag (und die ursprüngliche Versicherungssumme) zurück zu kehren.

Dies hat die Versicherung aber abgelehnt. Um die Versicherungssumme zu erhöhen, müsste ein neuer Antrag mit erneuter Gesundheitsprüfung eingereicht werden. Ist das tatsächlich so? Wir hatten diesen Vertrag doch schon Jahre bevor mein Mann krank wurde und als noch niemand auch nur im Ansatz daran dachte, dass es einmal so kommen könnte!

Ist mit dem neuen Versicherungsschein ein ganz neuer Vertrag entstanden? Hat das seine Berechtigung? Hätte uns darauf jemand hinweisen müssen? Gibt es eine Möglichkeit, die Rück-Erhöhung auf die ursprüngliche Versicherungssumme doch noch durchzusetzen (notfalls anwaltlich)?

Besten Dank und viele Grüße

Jangi

Beiträge, krankheit, Lebensversicherung, Risikolebensversicherung, Tod, Ehepartner
3 Antworten
Risikolebensversicherung > durch Wechsel des Versicherungsnehmers über Kreuz versichern

Liebe Community,

meine Partnerin (nicht verheiratet mit mir) hat eine RLV bei der Hannoverschen abgeschlossen. Sie ist in diesem Vertrag die Versicherungsnehmerin und die Versicherte.

Nun möchten wir uns gerne "über Kreuz" versichern. Also sie schließt eine RLV ab, bei der ich der Versicherte bin und ich schließe eine RLV ab, bei der sie die Versicherte ist. Wer das Modell nicht kennt: wenn sie stirbt, dann bekomme ich quasi mein eigenen Vertrag ausgezahlt, in dem ich eingezahlt habe. Dadurch fällt dann keine Erbschaftssteuer an. Andersherum natürlich genauso.

Bei der Hannoverschen ist es möglich, dass wir bei dem laufenden Vertrag eine "Übertragung der Versicherungsnehmer-Eigenschaft" durchführen. Dadurch bleiben also der Vertrag und die guten Konditionen (vor Unisex-Tarifen) erhalten, nur zahle ich dann die Gebühren statt vorher sie. Also genau das, was wir wollten.

Nun zu meiner Frage: sollte es zum Versicherungsfall kommen, wie behandelt das Finanzamt so einen "Fall". Die erste Zeit hat ja meine Freundin in den Vertrag eingezahlt und nicht ich. Wird dann die Erbschaftssteuern doch anteilig für diese Zeit erhoben? Oder gilt einfach der aktuelle Stand, d.h. da ich einzahle und die RLV ausgezahlt bekomme, fallen keine Steuern darauf an.

Ich hoffe das war einigermaßen verständlich? Wer kann mir helfen? Danke!

Grüße guibav

Risikolebensversicherung, Versicherungsnehmer
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Gutachtenkosten für Risikolebensversicherung

Ich möchte für mich und meine Lebensgefährtin eine Risikolebensversicherung zur Absicherung des Immobiliendarlehens abschließen. Hierzu habe ich einen Antrag bei Cosmosdirekt und auch bei der ERGO-direkt gestellt. Ergodirekt schließt die Verträge direkt am Telefon ab und man muß den fertig zugesandten Versicherungsantrag nur noch unterschreiben und zurücksenden, bekommt direkt auch den Jahresbeitrag mitgeteilt. Bei Cosmos ist das alles etwas komplizierter. Die verlangen noch Befundberichte/Gesundheitszeugnisse bei allen Ärzten ab. Die Arztabfrage von Cosmos läuft zur Zeit und dauert bis zu 2 Monaten oder mehr. Nun habe ich aber bei Ergo-Direkt den Vertrag schon fertig vorliegen? Ist Cosmos wirklich günstiger? Eine Mitteilung über die mögliche Beitragshöhe liegt mir nicht vor. Werden mir die Begutachtungskosten bei Cosmos in Rechnung gestellt,wenn ich den Vertrag dort letztendlich trotz Gutachtenanforderungen etc nicht abschließe?

Ist bekannt, ob ERGO-Direkt letztendlich im Versicherungsfall möglicherweise nicht bezahlt, wenn die so leicht per Telefon (Gesundheitsabfrage per Telefon) ihre Verträge abschließen, so daß es besser ist, Geduld für die Begutachtung für Cosmos aufzubringen und letztendlich bei Cosmos abzuschließen?

Wer hat damit Erfahrung gemacht und kann mir einen Tipp geben. Es geht um eine Risikolebensversicherung über EUR 130.000,-- , bei der ich und meine Lebensgefährtin uns gegenseitig für den Todesfall für die Kredittilgung absichern möchten. Viele Grüße

Restschuldversicherung, Risikolebensversicherung
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Risikolebensversicherung: Ehepartner als Versicherungsnehmer?

Hallo!

Ich (29) möchte eine RLV abschließen, um meine Frau und unser Kind (1) für den Fall meines vorzeitigen Ablebens abzusichern. Momentan haben wir noch kein Darlehen abzuzahlen. Das wird sich aber wahrscheinlich innerhalb der nächsten 5 Jahre zwecks Immobilienkauf ändern. Wenn es soweit ist, habe ich vor, dass die Versicherungssumme entsprechend angepasst wird (Nachversicherungsgarantie).

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich der Versicherungsnehmer sein werde, der die Beiträge zahlt und meine Frau die Begünstigte, wenn ich sterben sollte. Jetzt habe ich hier

www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/tid-11467/risikolebensversicherung-wann-der-fiskus-sich-beteiligt_aid_324637.html

gelesen, dass es evtl. andersherum besser ist: Meine Frau schließt die Versicherung ab, ist also Versicherungsnehmer/Beitragszahlerin und Begünstigte in meinem Todesfall.

Dadurch spart sie sich angeblich die Erbschaftssteuer.

Jetzt die Fragen: Stimmt das so? Ist es besser, wenn einer der Hinterbliebenen als Versicherungsnehmer/Beitragszahler und Begünstigter genannt wird? Oder reicht es, einen Hiterbliebenen als Begünstigten anzugeben? Wie verhält es sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nur rein interessehalber: Gibt es überhaupt einen Fall, in dem es günstiger ist, den Verstorbenen als Begünstigten anzugeben?

Lebensversicherung, Risikolebensversicherung, Versicherung
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