Volle Erwerbsminderungsrente - freiwillige Rentenversicherungsbeiträge einzahlen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Neben dem Bezug einer Rente wegen voller Erwerbsminderung kann man freiwillige Beiträge zahlen.

Sinnvoll und lohnend ist es wohl kaum.

Es ist grundsätzlich nicht erforderlich, wenn bereits eine Rente wegen voller Erwerbsminderung gezahlt wird, da die Rente bereits hochgrechnet wurde.

Bei weiteren Rückfragen kann man einen Termin bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung vereinbaren. Dort kann man weiteres erläutern- wie z. Beispiel die Rendite bei der Zahlung von freiw. Beiträgen aussieht.

Hallo Eule2014,

Sie schreiben:

Volle Erwerbsminderungsrente - freiwillige Rentenversicherungsbeiträge einzahlen?<

Antwort:

Diese Rechnung dürfte wohl kaum aufgehen und Sie sollten überschüssige Guthaben ggf. anderweitig anlegen.

Lassen Sie sich hierzu ggf. durch den Verbraucherschutz entsprechend unabhängig beraten.

Vor 8 Wochen habe ich den Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt und diese Woche habe ich schon den Bescheid bekommen über die Bewilligung der vollen Erwerbsminderungsrente bekommen.<

Antwort:

Glückwunsch!

Beachten Sie aber bitte in Ihrem eigenen Interesse, daß Sie während der Rentenbezugsdauer regelmäßig Ihre Ärzte aufsuchen, damit Sie bei einem Antrag auf Weitergewährung den Fortbestand Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen schriftlich nachweisen können.

Es fehlen mir noch 10 Jahre bis zum Eintritt in die Altersrente. Gibt es die Möglichkeit, freiwillig weiter in die Rentenversicherung einzuzahlen, so dass die endgültige Altersrente dann etwas höher ausfällt?<

Antwort:

Ihre volle Erwerbsminderungsrente wurde bei Inanspruchnahme vor dem 63-igsten Lebensjahr um bis zu 10,8 % gekürzt!

Diese Kürzung betrifft natürlich auch Ihre Altersrente und gilt auf Lebenszeit!

Eine freiwillige, zusätzliche Einzahlung dürfte wenig luktariv sein, siehe bitte oben.

Wieso wurde meine Rente rückwirkend bewilligt und nicht ab Datum der Antragstellung? Ich war vorher im Krankengeld, was natürlich deutlich höher war und ich jetzt eine Rückzahlung zu leisten habe.<

Antwort:

Weil die Krankenkassen natürlich den Schwarzen Peter an die DRV weiterreichen wollen!

Dies ist eigentlich ein normaler Vorgang und zwei Leistungen zur selben Zeit geht ohnehin nicht!

Wer über einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig krank geschrieben ist, der ist in der Regel auch nicht erwerbsfähig, sondern erwerbsunfähig bzw. erwerbsgemindert.

Ab wann genau dieser Tatbestand anzusetzen ist, da handeln die gesetzlichen Krankenkassen leider nicht einheitlich.

Es gibt Kassen, die leisten Krankengeldzahlungen bis zu 78 Wochen ohne zu Murren, andere treten bereits nach wenigen Monaten an Ihre Versicherten heran und stellen ein zeitliches Ultimatum im Zusammenhang mit der Beantragung der Erwerbsminderungsrente.

Siehe hierzu auch unter folgendem Link:

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_166R4.6

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Hallo eule2014, ich nehme an, daß Du unter 60 Jahre alt bist, und bei der Bewilligung Deiner Erwerbsminderungsrente wurde Dir eine Zurechnungszeit bis zum 60. Geburtstag eingerechnet, also ist diese Zeit schon mit einer rentenrechtlichen Zeit belegt. Die Zahlung von freiwilligen Rentenbeiträgen würden daher keine weiteren Zeiten generieren. Außerdem rentieren sich freiwillige Beitragszeiten nicht sonderlich, da die Zeit schon belegt ist, würden sich die Beiträge nur auswirken, wenn Du sehr hohe Beiträge einzahlen würdest. Wegen dem Rentenbeginn: die Rente beginnt, wenn rechtzeitig Antrag gestellt wird, ab dem 7. Monat nach dem Eintritt der Erwerbsminderung, Du hast rechtzeitig beantragt, daher der rückwirkende Rentenbeginn. Und keine Sorge, Du mußt nur bis zur Rentenhöhe das Krankengeld zurückzahlen.

Detailiert kannst du das auch auf http://www.freiwillige-rentenversicherung.biz/freiwillige-beitraege-rentenversicherung.html nachschlagen. Da gibt es unterschiedliche Alternativen für dich.

Was möchtest Du wissen?