Minijob und Kleingewerbe - Familienversichert?

6 Antworten

Kevin hat mit den 450,- als absolute Grenze Recht. aus den Veröffentlichungen der AOK:

Familienversicherung und Minijob: Wenn das Familienmitglied einen Minijob ausübt gilt eine Einkommensgrenze von 450 Euro pro Monat. Für alle anderen ist die Familienversicherung nur dann möglich, wenn die monatliche Einkommensgrenze von 405 Euro (2015) nicht überschritten wird. Wichtig: Ein Überwiegen des Arbeitsentgelts aus der geringfügigen Beschäftigung wird für die Anwendung der Einkommensgrenze von 450 Euro nicht verlangt. Damit ist die Familienversicherung selbst dann noch möglich, wenn das sonstige anrechenbare Gesamteinkommen bereits über dem Betrag von 405 Euro liegt, zusammen mit dem Entgelt aus dem Minijob jedoch die Grenze von 450 Euro nicht übersteigt.

Hallo, bei einer Kombination gilt inzwischen die Grenze von 450 EUR wie beim Minijob. Das war nicht immer so.

Viel Glück

Barmer

Hallo,

für die Familienversicherung gilt nach § 10 SGB V eine Grenze für die Einkünfte von 405 Euro monatlich. Es gilt aber eine Ausnahme, wenn man als Arbeitnehmer eine geringfügige Beschäftigung hat: dann gilt 450 Euro als Grenze. Dabei ist es ohne Bedeutung, ob man neben dem Minijob noch selbständig tätig ist, Miet- oder Zinseinnahmen hat. Wichtig ist nur, dass alle Einkünfte zusammen 450 Euro nicht übersteigen.

Wenn jemand z.B. 420 Euro aus selbständiger Tätigkeit hat und daneben als Arbeitnehmer 20 Euro verdient, ist weiterhin die kostenlose Familenversicherung möglich. 

Einzelheiten ergeben sich aus dem Rundschreiben der Krankenkassen vom 9.12.1988 (weiterhin gültig).

Die Familienversicherung ist unabhängig von der Einkunftshöhe ausgeschlossen, wenn die Selbständigkeit hauptberuflich ist. Die Krankenksse prüft, ob die Selbständigkeit haupt- oder nebenberuflich ist.

Gruß

RHW

Welche Abgaben habe ich bei diesem Job?

Hallo,

ich bin Student, 24 Jahre alt und zurzeit familienversichert.

Mir wurde ein Job angeboten und mir stellt sich die Frage wie die einzelnen Monate versteuert werden und welche Beiträge bezahlt werden müssen, da sich die "Jobmodelle" durch die unterschiedlichen Löhne und durch unterschiedliche Arbeitszeiten unterscheiden. Der Job ist befristet und geht vorerst nur von November bis einschließlich Januar.

Ein paar Sachen sind mir klar (bitte korrigieren, falls nicht!), jedoch sind manche Sachen absolut unklar und deshalb bitte ich um Hilfe:

  • Im November würde ich 405,00 EUR verdienen und bleibe auch unter den von der Krankenkasse gesetzten 20 h/Woche um weiterhin als Student eingestuft zu werden.

--> Mini-Job, Familienversicherung bleibt bestehen

  • Im Dezember verdiene ich 1755,00 EUR bei deutlich mehr als 20 h/Woche. Durch diesen Betrag setzt die Familienkrankenversicherung aus und ich kann ich auch nicht studentisch versichern, da die 20 h/Woche überschritten werden.

--> Weder Mini- noch Midi-Job. Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich. Ist die Regelung der kurzfristigen Beschäftigung bis 70 Tage im Jahr anwendbar?

  • Im Januar verdiene ich 810,- EUR und arbeite höchstwahrscheinlich über 20 h/Woche.

--> Midi-Job mit Gleitzonenregelung, Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich.

Insgesamt arbeite ich ca. 25 Tage von November bis Dezember und hatte bisher in diesem Jahr keine weiteren Arbeitstage.

Ist es überhaupt möglich jeden Monat in den verschiedenen Jobmodellen zu wechseln? Kann ich bei meiner Krankenversicherung jeden Monat anders eingestuft werden? Und ist es möglich nach dem Job (endet Mitte Januar!) wieder in die Familienversicherung zu wechseln?

Ich bin recht ratlos und möchte nicht einfach "drauf los arbeiten".

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Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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Ich arbeite seit einigen Jahren in einem Minijob, monatlich zwischen 320-450 Euro. Man kann sich ja seit diesem Jahr von der Rentenversicherung ab 450 Euro Verdienst befreien lassen. Ich bin mir jetzt ganz unsicher, ob es Sinn macht, bei einem Minijob in die Rentenversicherung einzuzahlen. Welche Vor- bzw Nachteile hat dies für mich? Ich zahle jetzt etwas ein und was in 30 Jahren ist, weis ja keiner! Macht das dann Sinn? So habe ich ein Paar Euro mehr auf der Hand! Wie setzt sich der Betrag der Rentenversicherung eigentlich zusammen? Wie kann ich die Höhe berechnen? Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben, damit ich da besser durchblicke. Danke vorab!

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