Kann ein nachträglich (in 2017) erhobener Verlustvortrag (für 2011) einen rechtskräftigen Steuerbescheid (2012) noch ändern --- ggf. als rückwirkendes Ereignis?

Grundkonstellation:

  • Studienkosten Auslandsstudium rd. 7.000€
  • Einkünfte Praktika rd. 1.200€
  • Einkünfte BaföG rd. 3.000€
  • für 2011 & 2013 wurden keine Steuererklärung abgegen, für 2012 allerdings schon

Disclaimer: Ich habe wirklich versucht meine Frage selbst zu beantworten und bin mir bewusst, dass zum Thema Verlustvorträge aufgrund von Studiengebühren schon zahlreiche Fragen und Antworten durch das Netz geistern. Meine Situation habe ich so aber leider noch nicht auftreten sehen und nachdem ich mich durch allerlei Ratgeber, Foren und bereits hier gestellte Fragen gewälzt habe, glaube ich daher zwar insoweit im Bilde zu sein, als dass ich

a) auch in 2017 noch einen Antrag auf Verlustfeststellung für das Jahr 2011 einreichen kann, da die 4-Jahresfrist auf Einkommenssteuererklärungen hier nicht zutrifft und ich für das Jahr bisher keine Steuererklärung abgegeben habe,

b) ich das BaföG zu 0% in die Berechnung eingehen lassen muss, da es sich nicht um einen "Meister-BaföG" handelt. Sprich ein Verlustvortrag i.H.v. 5.800€ stände für 2011 zu Buche,

c) dieser würde von den Einkünften des Folgejahres 2012 (€3.400) abgezogen werden und nur die Differenz (€2.400) könnte auf 2013 vorgetragen werden.

So und nun meine eigentliche Frage: Die Steuererklärung für 2012 wurde zeitnah eingereicht und rechtswirksam beschieden. Eine Änderung ist also nur bei Sondersachverhalten möglich.

Da der Verlustvortrag 2011 zum Zeitpunkt der Steuererklärung 2012 nicht beschieden war, wurde dieser in der Berechnungsgrundlage natürlich nicht berücksichtigt, auch ein Vortrag des Restbetrags in 2013 blieb daher aus.

Was geschieht jetzt mit dem Verlustvortrag aus 2011? Kann ich den irgendwie direkt in 2013 hinüber retten? Falls nein (wahrscheinlich), kann ich hier dann §175 Abs 1 Nr. 1 oder 2 AO ziehen, da sich die Grundlagen für die Steuerbemessung 2012 aufgrund der 2011er Verlustfeststellung geändert haben. Gilt die Ausstellung der Verlustfeststellung ggf. als rückwirkendes Ereignis?

Oder wird letztlich gesagt: Verspätete Verlustbescheinigung2011 ist deine Schuld, Bescheid 2012 bleibt wie er ist, Vortrag Rest in 2013 unmöglich? .... Pech gehabt? Falls ja, komme ich dann mit Verweis auf "unsichere Rechtslage zum Zeitpunkt der Steuererklärung 2012" irgendwie aus dieser Nummer raus?

Danke schon mal im Voraus für eure Zeit und Geduld

Beste Grüße

Abgabenordnung, Steuererklärung, Steuern, Verlustvortrag, Studiengebühren
2 Antworten
Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort. Ich habe ja nur noch eine Woche und hoffe, dass ich das alles hinbekomme!

Herzliche Grüße Constanze

Steuererklärung, Verlustvortrag, Studiengebühren
3 Antworten
Kann ich Studiengebühren rückwirkend in der Steuer geltend machen?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Steuerforum und hoffe eine Hilfe zu meiner unten beschriebenen Frage zu erhalten.

Im folgenden ist mein beruflicher Wertegang als Basis aufgelistet: - Schulabschluss Realschule - Berufsausbildung Mechatroniker (2002-2006) - Schulabschluss Fachabitur (2006-2007) - Studium Maschinenbau mit Abschluss Diplom (Fachhochschule) (2007-2012) - Berufstätig als Ingenieur seit Anfang 2013

Nun wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass man Studienkosten rückwirkend geltend machen kann, sofern es sich um einen zweiten Bildungsweg handelt.

Meine Frage ist nun, ob ich die Studiungebühren und Kosten im Studium Rückwirkend noch in der Steuererklärung angeben kann. Die Steuererklärung der Jahre 2013 und 2014 ist bereits gemacht, wobei gegen den Bescheid 2014 aktuell noch Widerspruch eingelegt ist. Die Steuererklärung für 2015 ist noch nicht abgegeben.

In den Jahren während des Studiums wurde von mir keine Steuererklärung gemacht. Während des Studiums hatte ich auch keinen Nebenjob ausgeübt.

Falls die Gebühren/Kosten noch rückwirkend geltend gemacht werden können, wie ist dazu die richtige Vorgehensweise. Welche Schritte muss ich einleiten? Wie weit zurück kann ich dies noch ansetzen?

Da ich mir über den Sachverhalt bis vor kurzem nicht Bescheid gewusst habe, sind leider keine Belege für das Studienmaterial vorhanden. Eventuell kann ich über alte Kontoauszüge meine Studiengebühren nachweisen. Eine eigene Wohnung auf Grund des Studiums gab es nicht. Ich habe 5 km von der Hochschule entfernt gewohnt, deshalb sind auch keine großen Wegekosten entstanden.

Es wäre schön, wenn ihr mir bitte Tips gebenkönntet, wie ich nun weiter vorgehen soll?

Vielen Dank

Viele Grüße

Steve

Steuererklärung, Studiengebühren
1 Antwort
Steuererklärung: Verlustvortrag von zwei hintereinander folgenden Jahren.

Also Ihr Lieben, ich heiße "Tom" und ich habe letztes Jahr zum ersten Mal eine Steuererklärung abgegeben. Zu Tom müsst Ihr wissen, dass er in den Jahren 2008 - 2012 BWL studierte. Er machte vorher eine Ausbildung und besuchte eine Fachhochschule. Soweit so gut. Als Tom gegen Ende 2014 seine Steuererklärung für das Jahr 2010 vorbereitete, hörte er, dass die Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag beim Finanzamt angegeben werden kann. So, Tom bereitete zunächst alles für das Jahr 2010 vor, dann nahm er sich das Jahr 2011 vor. Bevor er allerdings beide Steuererklärungen abschickte, blieb er wegen einer Sache stutzig. Tom fand bei seinen vielen Recherchen heraus, dass nach einer Steuererklärung zur "Feststellung des Verlustvortrags" eine "Einkommensteuererklärung" für das Folgejahr folgen muss. Im Punkt "Zus. Ausgaben" müsse dann der Verlust vom Vorjahr angegeben werden. Da Tom im Folgejahr immer noch studiert und er noch keine Einkommensteuer gezahlt hatte, fragte er sich "was nun?!". Auf den Rat eines Freundes hin machte er bei beiden Steuererklärungen ein Kreuzchen an der Stelle „Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags“. Dann hatte er die Formulare mit den Belegen abgeschickt. Muss sich Tom da irgendwie Sorgen machen, dass er die Kreuzchen an die richtige Stelle gemacht hat und vor allem, weil er bei der Steuererklärung 2011 keine Angabe gemacht hat (machen konnte) über den Verlust von 2010… oder muss Tom nach dem Erhalt des Bescheids für die Steuererklärung 2011 eine Änderung vornehmen...?

Wenn Ihr dazu mehr Erfahrung habt, dann wäre ich euch dankbar über jeden Kommentar.

Mit besten Grüßen

Tom

Steuererklärung, Studiengebühren
1 Antwort
Einkommensteuererklärung / Student

Hallo zusammen!

Ich habe einen Brief vom Finanzamt bekommen, dass dort meine Steuerklärung für 2010 vermisst wird. Damals habe ich noch studiert und hatte ich eine Stelle an der Universität mit Steuerklasse I. Auf der Jahresbescheinigung sind RV AG und RV AN aufgeführt. Die Krankenversicherungsbeiträge fehlen, da ich diese als Studentin in der gesetzlichen Krankenkasse sowieso zahlen musste. Außerdem wurde mein Einkommen nicht versteuert, weil (wie ich vermute) es am Anfang des Jahres davon ausgegangen wurde, dass mein Einkommen in der Gleitzone bleibt. Das war aber, durch eine Erhöhung des Stundensatzes und zwei Sonderzahlungen, nicht der Fall. Müsste die Steuer dann nicht automatisch abgezogen werden, sobald mein monatliches Einkommen gestiegen ist?

Im Laufe des Jahres hatte ich außerdem eine weitere geringfügige/kurzfristige Stelle (3 Monate) auch an der Uni mit Steuerklasse VI. Diese wurde pauschal versteuert und auf der Bescheinigung stehen die abgezogene Steuer, RV AG und KV AG. Also durch die Beschäftigung mit Steuerklasse VI ist die Anfrage der Steuerklärung für 2010 ganz berechtigt, denke ich. Daran habe ich aber leider damals nicht gedacht. Meine Frage ist jetzt, wenn ich die Steuererklärung ausfülle, ob und wenn ja wo ich die Krankenversicherungsbeiträge eintragen soll/muss? Muss ich vielleicht noch etwas bei der kurzfristigen Beschäftigung beachten?

Ich bin seit Mitte 2011 berufstätig und ich habe gelesen, dass ich meine Studiengebühren von früheren Jahren von den Steuern im "Berufsleben" absetzen kann. Würde sich jetzt anbieten, dass ich in der Steuererklärung für 2010 auch die Studiengebühren für das Jahr angebe und diese eventuell mit der Steuererklärung für 2012 abrechne? Ich weiß, dass mit hier ein Steuerberater gut behilflich sein könnte, aber ich möchte mich erstmal erkundigen, ob sich der Besuch bei diesem überhaupt (finanziell) lohnen würde.

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!

Student, Einkommensteuererklärung, Steuererklärung, Studiengebühren, Steuerklasse VI
1 Antwort
Studiengebühren bei Doppelbachelor absetzbar?

Hallo liebe Forenmitglieder,

da ich leider sonst keinerlei Informationen finden konnte wende ich mich an euch. Mich interessiert der spezielle Sachverhalt. ->Ich habe 2007 mit meinem BWL Studium in Deutschland begonnen (4 Semester). ->Dann bin ich im Jahre 2009 bis 2010 für ein Jahr (2 Semester) nach England im Rahmen eines Doppelbachlor Programms. Dort Habe ich einen ersten englischen Abschluss gemacht. ->Nach meiner Rückkehr habe ich noch ein Semester in Deutschland gehabt an dessen Ende ich dann meinen zweiten deutschen Abschluss in den Händen hielt. ->Momentan befinde ich mich im Masterstudium.

Nun meine Frage zur Absetzung der Studiengebühren: Zweitstudium ist absetztbar, hingegen Erststudium nicht so leicht (unter den gewissen Annahmen...) Wie wird mein obig geschildeter Bildungsweg eingestuft? Was von den Bachelorstudien könnte vielleicht abgesetzt werden?

Meine Ideen: (1) Komplette Jahr in England absetzbar, da mein begonnener Bachelor in Deutschland als Erststudium zählt? Muss dieses unbedint abgeschlossen sein, damit der zweite Bachelor als Zweitstudiem gilt?

(2) Komplette Jahr in England absetzbar, da 2te Bachelor in England als Fortbildung gesehen werden kann?

(3) Und letzte Hoffnung: Letzte Semester in Deutschland (nach Rückkehr aus England) absetzbar, da ich zu diesem Zeitpunkt bereits den Abschluss aus England in der Hand hielt, also ein Studiem komplett abgeschossen hatte. In dem Fall könnte ich zumindest ein Semester absetzten...

Falls das Studium in England absetztbar wäre, hätte ich noch folgende Frage hierzu:

(4) Kann ich dann auch die Flugkosten, Mietkosten, Bücher usw. absetzen? Falls als Zweitstudium angesehen eigentlich schon oder?

Würde mich über jeglich Feedback zu meinen Ideen freuen, genauso wie über weitere Vorschläge. Finde leider keinerlei ähnliche Beispiele :(

Vielen lieben Dank!

Steuern, Studiengebühren
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Erste Steuererklärung zu Berufsbegin

Hallo,

ich traue mich nun bald an meine erste Steuererklärung, daher habe ich noch ein paar Fragen.

Ich arbeite seit dem 12.9.2011. Bis zum 18.11 wurde ich in Ingolstadt eingearbeitet und habe dort im Hotel gelebt (auf Firmenkosten), mein Erstwohnsitz blieb weiterhin Bonn. Am 8.10 haben meine Frau und ich geheiratet. Seit dem 21.11 arbeite ich nun in Wolfsburg und habe dort auch meinen Erstwohnsitz.

  • Kann ich für den Zeitraum 12.9 - 18.11, in dem ich in Ingolstadt gelebt habe, Doppelte Haushaltsführung "beantragen"? Ist das dann eine Heimfahrt pro Woche?

Dann hätte ich noch Fragen zu der Rückerstattung der Studiengebühren. Ich habe von 2005 bis 2012 mein Erststudium gemacht. Wir hatten in Rheinlandpfalz nur einen Semesterbeitrag von 150-180 Euro, in dem das Bahnticket und sowas enthalten waren.

  • Bekomme ich diese Gebühren zurückerstattet? Wären das dann Sonderausgaben oder Werbungskosten?

Ich meine gelesen zu haben, dass man dies für 4 Jahre beantragen kann. Die Rückerstattung fürs letzte Jahr (2011) würde ja auch in meine Steuererklärung für mein erstes Arbeitsjahr (bzw. 3 Monate) reinfallen. Bleiben es dann Sonderausgaben oder Werbungskosten?

Ich habe während meiner Dipl.arbeit als HiWi gearbeitet und ca. 300 Euro verdient pro Monate und hatte meine ich auch, irgendwelche Abgaben.

  • Wie trage ich diesen Verdienst ein?

Ich habe während dieser Zeit in Bonn meinen Erstwohnsitz gehabt, bin aber 3x die Woche für die Arbeit nach Aachen gefahren (90km eine Strecke)

  • Kann ich dort auch die Pendlerpauschale beantragen?

Ich danke für jede brauchbare Antwort!!!

Steuererklärung, Studiengebühren
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Einkommensteuer / Anlage Kind: Stipendium, Studiengebühren und Ausbildungsfreibetrag?

Hallo, es geht um folgenden Sachverhalt: Elster Formular, Est-Erklärung für 2010. Eine Mutter hat ein Kind, geboren im November 1985. Der Sohn hat in 2010 studiert und ein Stipendium (SDW) erhalten. Dieses betrug 12 Monate a 520 Euro plus 3 Monate a´ 350 Euro zusätzlich für ein Auslandssemester Anfang des Jahres.´Insgesamt also 7290 Euro Stipendium im Jahr 2010.

Frage a): MUSS das Stipendium in der Est-Erklärung der Mutter eingetragen werden?

b): falls ja, dann in In Anlage Kind, Seite 1, Zeile 26, "Öffentliche Ausbildungshilfen" (obwohl die SDW-Stifung ja eigentlich privat und nicht öffentlich ist)? Oder in den Zeilen 24 oder 25 (Übrige Einkünfte und Übrige Bezüge)?

c): von April bis September war ein Semester am Wohnort der Mutter (wo der Sohn dann auch gewohnt hat). Für dieses Semester mussten Studiengebühren von insgesamt ca 700 Euro bezahlt werden. Müssen/können dieses in Anlage Kind, Seite 1, Zeile 26, "Besondere Ausbildungskosten" eingetragen werden? Und können unter diesen Ausbildungskosten noch weitere Beträge (welche?) abgesetzt werden?

d) In Anbetracht der 7290 Euro Stipendium und 830 Euro Verdienst des Kindes: gibt es sowieso keinen Ausbildungsfreibetrag oder andere Freibeträge bei der Steuer für die Mutter?

Für Antworten (zu einzelnen oder allen Fragen): danke im Voraus!

einkommensteuer, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, stipendium, Ausbildungsfreibetrag, Studiengebühren
2 Antworten
frage zu selbstständiger und nicht selbstständiger arbeit und steuerlichen absetzungen

hallo, ich habe eine frage bezüglich meiner einkommensteuererklärung 2010.

ich habe einkünfte aus selbstständiger und nicht selbstständiger arbeit. zusätzlich möchte ich als sonderausgaben meine studiengebühren absetzen. (hatte ich bisher schon immer so gemacht).

ich stelle mir die frage, ob ich noch unter den 8004 € Einkünfte liege. deswegen möchte ich fragen, ob diese "absetzungsmöglichkeiten" in dieser kombination möglich sind.

nicht-selbsständig: einkünfte ca. 3.000 Euro. davon ca. 300 Euro lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Entfernung zum Arbeitsort ergibt laut rechner: 928 € + kosten für bewerbungsbilder 47;-, ein Seminar 80;- = 1.055 €: (also mein "gewinn" = 1.654?!)

selbstständig: einkünfte: 7140 €. hier möchte ich eine betriebskostenpauschale von 614€ anrechnen lassen. also gewinn: 6526 €

wären ja nun ein "gewinn" von 8171 € - 1.200 € sonderausgaben studiengebühren = 6.971 €

dann habe ich noch eine private altersvorsorge mit 1.200 € pro jahr und die normalen krankenkassenbeiträge, die sich dieses jahr auf ca. 130 € beliefen. wo kann ich die hinschreiben?

Frage: kann ich davon (für meine eigenen berechnungen) jetzt sowas wie eine "einnahmen-überschussrechnung" durchführen und wenn der betrag unter den 8004 € liegt ist alles in ordnung? bitte entschuldigt, bin momentan verwirrt. Vielen Dank für eure Hilfe!

Einkommensteuererklärung, Steuererklärung, Steuern, Sonderausgaben, Studiengebühren, Selbständige Arbeit
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