Haftpflichtversicherung: Frage zum Abzug "neu für alt"

Mein Waschbecken musste wegen eines Sprungs ausgetauscht werden. Dieser ist durch meine Schuld entstanden (Gegenstand ins Waschbecken gefallen), so dass ich meinem Vermieter den Schaden gemeldet habe und gemeinsam mit dem Hausmeister das Formular für die Haftpflichtversicherung ausgefüllt habe.

Ich bin davon ausgegangen, dass es folgendermaßen ablaufen würde: Die Versicherung zahlt ca. 100 Euro, ich zahle meine 150 Euro Selbstbehalt und so wären die ca. 250 Euro Schaden bezahlt. Jetzt ging ein Schreiben an meinen Vermieter (an mich in Kopie), dass der Abzug wegen des Zeitwerts 30% beträgt und so für die Versicherung nur 24,10 Euro zu zahlen sind. 74,61 Euro würden so offen bleiben. Die Versicherung beruft sich hierbei auf den Paragraf 249 BGB.

Meine Fragen:

  • Hätte die Versicherung nicht eigentlich nur die 30% vom Materialpreis abziehen dürfen? Mir liegt die Rechnung nicht vor, aber der Materialpreis dürfte nur bei 60 - 70 Euro liegen, der Abzug dann entsprechend ja auch nur bei ca. 20 Euro? Die Handwerker kosten doch dasselbe, egal ob gebrauchtes oder neues Waschbecken?

  • Ist ein Abzug in Höhe von 30% gerechtfertigt, wenn das Waschbecken doch erst 3 Jahre alt war und Waschbecken doch eigentlich in der Zeit nicht viel an Wert verlieren (ist ja kein Auto oder so)?

  • Gilt das Gesetz auch für mich oder kann die Genossenschaft diese 74,61 Euro von mir nachfordern?

Haftpflichtversicherung, Versicherung, Schaden
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Zahnzusatzversicherung ja/nein? Wenn ja, Ergo Direkt?

Hallo, ich hatte einen Zahnarzttermin bei dem festgestellt wurde, dass der Nerv einer meiner oberen Schneidezähne verkalkt ist. Ich hab keine Schmerzen und es ist nichts entzündet, aber es kann sein, dass ich in ein paar Jahren eine Wurzelbehandlung brauche. Nachdem der Zahn ja im Sichtbereich ist überlege ich jetzt, ob ich eine Zahnzusatzversicherung abschließen sollte für den Fall, dass ich mal ein Implantat brauche. Andererseits ist es ja nicht sicher, dass an dem Zahn etwas gemacht werden muss. Wäre es vielleicht besser, mir einfach etwas Geld anzusparen und auf die Versicherung zu verzichten? Kann der Zahn überhaupt noch versichert werden? (Es liegt ein Heil- und Kostenplan für externes Bleaching vor, weil er etwas dunkler ist als die anderen Zähne. Das muss ich natürlich selbst zahlen) Ein Angebot dass sich nicht schlecht anhört wäre die Ergo Direkt Versicherung. Es heißt, dass 90% bei Zahnersatz oder Implantaten erstattet werden. Allerdings bin ich etwas skeptisch. Gelten die 90% wirklich für den kompletten Rechnungsbetrag? Auch wenn die Krankenkasse z.B. nichts zahlen würde? Habe jetzt schon öfter gelesen, dass die Leistungen und Bedingungen da nicht so gut sein sollen, aber 90% hören sich ja nicht schlecht an und PZR z.B. wird Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben, danke schon mal im Voraus!

PKV, Versicherung, Zahnzusatzversicherung, Zusatzversicherung
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Risikolebensversicherung: Ehepartner als Versicherungsnehmer?

Hallo!

Ich (29) möchte eine RLV abschließen, um meine Frau und unser Kind (1) für den Fall meines vorzeitigen Ablebens abzusichern. Momentan haben wir noch kein Darlehen abzuzahlen. Das wird sich aber wahrscheinlich innerhalb der nächsten 5 Jahre zwecks Immobilienkauf ändern. Wenn es soweit ist, habe ich vor, dass die Versicherungssumme entsprechend angepasst wird (Nachversicherungsgarantie).

Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich der Versicherungsnehmer sein werde, der die Beiträge zahlt und meine Frau die Begünstigte, wenn ich sterben sollte. Jetzt habe ich hier

www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/tid-11467/risikolebensversicherung-wann-der-fiskus-sich-beteiligt_aid_324637.html

gelesen, dass es evtl. andersherum besser ist: Meine Frau schließt die Versicherung ab, ist also Versicherungsnehmer/Beitragszahlerin und Begünstigte in meinem Todesfall.

Dadurch spart sie sich angeblich die Erbschaftssteuer.

Jetzt die Fragen: Stimmt das so? Ist es besser, wenn einer der Hinterbliebenen als Versicherungsnehmer/Beitragszahler und Begünstigter genannt wird? Oder reicht es, einen Hiterbliebenen als Begünstigten anzugeben? Wie verhält es sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nur rein interessehalber: Gibt es überhaupt einen Fall, in dem es günstiger ist, den Verstorbenen als Begünstigten anzugeben?

Lebensversicherung, Risikolebensversicherung, Versicherung
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