Gesetzl. Krankenkasse - Einkommensabfrage - was ist genau gemeint?

2 Antworten

Mit einkommen ist natürlich das Einkommen und nciht die Einnahmen (der Umsatz) gemeint.

Die Krankenkassen haben im Allgemeinen einen Mindestbeitrag, der für Personen, ohne, oder mit nur sehr geringen Einkünften ist.

Wenn man aber bei Dir eine Einkommensanfrage macht, wird man Dir den geringsten Beitrag für Deine Situation gewähren .

Bei der GKV wird das gesamte Einkommen Beitragsflichtig als Brutto. Als bei kap-Einkünften vor Steuern und Abgaben und Werbungskosten. Bei Einkünften aus Selbständigkeit nur der Gewinn vor Steuern. Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, Stromerzeugung (sind Einkünfte die Immobilien zuzuordnen sind) die Einkünfte als netto Einkommen abzüglich Abschreibungen und sonstiger Kosten (ähnlich Selbstständigkeit)

Festanstellung, Nebenjob und Krankenversicherung

mein Arbeitgeber wird meine Stelle um mind. 50% kürzen, d.h. ich werde nur noch eine halbe Stelle haben.

Ich muss den Verlust an Verdienst ausgleichen und mglw. habe ich die Möglichkeit, eine freiberufl. Tätigkeit zu finden.

Nun kann es sein, dass ich nur noch 15h fest, und mind. 25h freiberufl. arbeite.

Im Moment bin ich in der GKV. Was passiert mit der? Muss ich dann in die PKV wechseln?

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Halbe Pflegeleistung für gesetzlich versicherte Beamtenwitwe: Wer ist ein Opfer der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Als Beamtenwitwe mit eigenem prioritätsälterem Anspruch auf Sozialversicherungspflicht (SGB XI §20 Abs 1 Nr 1 / Nr 11) hat mich die gesetzl Pflegekasse der AOK mit Eintritt der Pflegestufe-3 zur Hälfte von meinem gesetzlichen Sachleistungsanspruch gesperrt, weil ich angeblich aus beamtenrechtlichen Bestimmungen gezwungen sei zur Mitgliedschaft in der Beihilfe (Zwang zur Beihilfeberechtigung, NBG §80, SGB XI §28 Abs 2). Damit muß ich die halben Pflegekosten selbst tragen, ca 1.200 EURO / Monat, obwohl ich als gesetzlich Versicherte Anspruch auf ganze Pflegesachleistungen habe, und die Pflegekasse mir als Beamtenwitwe immer ganze Beiträge abgeknöpft hat. Ich soll auf Grund meines Witwenstatus angeblich den „Anspruch auf Beihilfe“ haben (SGB XI §28 Abs 2), mit der Rechtsfolge, dass ich nur halbe Pflegesachleistungen erhalte. Den anderen Teil soll ich privat finanzieren, oder bei der Beihilfestelle einklagen, da die Beihilfe zum Tragen des anderen Teil der Pflegekosten verpflichtet sei. Die Beihilfestelle bestätigte meine Pflicht zur Beihilfeberechtigung, hat aber den Anspruch auf Beihilfe verneint, da ich als Beamtenwitwe gesetzlich versichertes Pflichtmitglied der GKV und damit auch der GPV sei und damit einen vorrangigen Leistungsanspruch gegen die GPV habe. Etwas anderes wäre, wenn ich gar nicht, privat oder freiwillig versichert wäre. Darüber hinaus erhalte ich als Pflichtmitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht die gleichen Leistungen aus der Beihilfe, wie privat versicherte Beamte und Richter, sondern weniger. Die Beihilfe sei für mich als Beamtenwitwe vorrangig zuständig wenn ich privat versichert wäre, und würde zwischen 30% bis 70 % der Kosten tragen. Die einschlägigen Kommentare zu SGB XI §28 Abs 2 widersprechen meiner Sperre in der GPV. Von der Pflegesperre der gesetzl. Pflegeversicherung sind ca 50.000 bis 70.000 Personen betroffen. Die Pflege-Opfer in den Klauen der Beihilfe sollten sich gemeinsam zur Wehr setzen.

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Versicherbarkeit Kind bei Vater GKV und Mutter PKV

Hallo, im SGB ist ja recht eindeutig geregelt, wann ein Kind familienversichert ist und wann nicht. Also welcher Elternteil PKV/GKV ist, welcher mehr verdient und über der BBG Kranken. Nun ist es bei einer Beamtin so, dass sie in der PKV ist und weniger verdient als der Ehemann als Angestellter in der GKV. Er selbst liegt über der BBG Kranken, sie liegt darunter. Wird das demnächst geborene Kind jetzt bei Mama beihilfeberechtigt PKV-versichert oder bei Papa GKV-versichert bzw. gibts dort überhaupt eine Wahl oder wird das Kind aufgrund SGB in eine bestimmte Schiene gepresst ? Ich finde dazu nichts im SGB selbst.

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Verständnisfragen: Wechsel / Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse (§ 175 (4) SGB V)

Hallo zusammen,

ich habe einige Verständnisfragen für den korrekten Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse (KK).

Ich bin aktuell bei der IKK Südwest krankenversichert und möchte aufgrund des überdurchschnittlich hohen Zusatzbeitrags i.H.v. 1,2 %, welcher seit dem 01. Januar 2015 in Kraft getreten ist, die gesetzl. KK wechseln.

(1) Das offizielle Informationsschreiben ist zum 17.12.2014 datiert, erhalten habe ich das Schreiben jedoch erst am 23.12.2014. Ist das überhaupt so korrekt, was Vorlauffristen angeht? Meiner Einsicht nach war insb. aufgrund der Feiertage und des Winterurlaubs zu wenig Zeit, um zu handeln.

(2) Ich habe bis Ende Januar 2015 die Möglichkeit vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Da ich kündigen möchte, ist meine Frage, ab welchem Zeitpunkt meine Mitgliedschaft bei der aktuellen KK beendet ist bzw. wann diese bei der neuen KK beginnt?

Info zum § 175 SGB: https://dejure.org/gesetze/SGB_V/175.html

Besten Dank an Euch AchillesMD

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sind ererbte Bezüge (Altersteilzeit und Mehrarbeitsvergütung) krankenkassenbeitragspflichtig ?

Als Witwe habe ich vom LBV eine Nachzahlung von Bezügen erhalten. Mein Mann ist während der Altersteilzeit gestorben. Dieser Anspruch ergibt sich, weil die Altersteilzeitbezüge, die meinem Mann bis zu seinem Tod gezahlt wurden, geringer waren als die Bezüge, die ihm nach dem tatsächlichen Umfang seiner Beschäftigung ohne Altersteilzeit zugestanden hätten. Ferner besteht ein Anspruch auf Nachzahlung von Mehrarbeitsvergütung für nicht in Anspruch genommene Altersermäßigungsstunden meines Mannes. Diese Beträge wurden an mich ausgezahlt und erscheinen im Steuerbescheid bei mir als Einkünfte. Und jetzt meint die Krankenkasse, ich müßte als freiwillig Versicherte von diesen eigentlich ererbten Bezügen KK-Beiträge zahlen. Wer weiß dazu eine Antwort und wie muß ich handeln? Vielen Dank im vorraus.

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Krankenkassenbeiträge als nebenberuflich Selbstständiger?

Ich erziele meine Einkünfte als Kameramann in den lezten Jahren hauptberuflich als Angestellter in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Diese sind projektabhängig befristet. In den Zeiten zwischen zwei Arbeitsverhältnissen bin ich arbeitssuchend und lebe entweder von Leistungen der Agentur für Arbeit oder – falls ich keinen Leistungsanspruch habe - von den Ersparnissen der zurückliegenden Einkünfte! Vereinzelt kann es in Ausnahmefällen zu tageweisen Einkünften kommen, für die ich nebenberuflich Rechnungen stelle um die Zeiten zwischen den Angestelltenverhältnissen zu überbrücken. Diese Einkünfte liegen aber nachweislich deutlich unter meinen Einkünften als Angestellter. In den Zeiten der Nichtbeschäftigung versichere ich mich freiwillig in der Krankenkasse. Nun fordert die Krankenkasse eine sehr hohe Beitragszahlung für die vergangenen Monate. Offenbar hat sie mich als hauptberuflich Selbständig eingestuft. Zudem hat sie die Einkünfte aus meiner selbstständigen Tätigkeit und den sozialversicherungspflichtigen Beschäftighungsverhältnissen addiert und auf 12 Monate umgerechnet. So liege ich monatlich immer über der Beitragsbemessungsgrenze. Ist das korrekt? Muss nicht von einer nebenberuflichen Tätigkeit ausgegangen werden (weniger Einkommen als bei meinen Angestelltenverhältnissen, wenige Stunden in der Woche, keine Angestellten) und müssen dann nicht die Einkommen die ich als Angestellter ( für die ich dann auch direkt Krankenkassenbeiträge zahle) und nebenberuflich Selbständiger getrennt voneinander betrachtet werden? Danke für ihre Antwort!

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