Pflegeheimkosten der Stiefschwester übernehmen?

3 Antworten

Hallo,

wer die Verstorbenen beerbt, muss auch deren Begräbniskosten tragen.

Du kannst e' nicht wissen, ob das hinterlassene Grundstück nicht ohnehin schon zur Deckung der Pflege dem Sozialamt gehört.

Auch Halbgeschwister zählen zu den Geschwistern. Dies bedeutet, dass man einen der Geschwister in Anspruch nehmen kann, dieser dann von weiteren Geschwistern einen Ausgleich verlangen kann.

Bei den evtl. Pflegeheimkosten sieht es etwas anders aus.

Laut Gesetz muss nur Unterhalt für Verwandte in gerader Linie bezahlt werden. D.h. für Personen, von denen du abstammst, oder die von dir abstammen. 

Vom Erbe werden erst die Schulden bezahlt, vermutlich das Haus bereits verwertet. Denn man bekommt nur Sozialhilfe wenn man nix hat

"dass wir ja demzufolge erben würden" - sagt wer oder was?

Haus zu Lebzeiten verkaufen, um Pflichteil zu umgehen?

Meine Eltern, beide Jahrgang 1936, möchten mir ihr Haus für den Einheitswert von 50.000€. verkaufen, mit der Auflage, das ich sie pflege und Sie Wohnrecht auf Lebenszeit haben.Das Haus ist auf 200.000€ geschätzt worden.

Da wir noch 2 Geschwister haben, zu denen kein Kontakt besteht, soll so das Erbe, bzw. der Pflichteil, klein gehalten werden. Im Todesfall wären im günstigsten Fall nur 50.000€ aufzuteilen, d.h. für die beiden anderen jeweils 6250€ abzüglich der anteiligen Kosten für Beerdigung ect. (In den Augen meiner Eltern immer noch viel zu viel, und sowieso sollen wir die beiden nicht über den Tod unserer Eltern unterrichten)

Vom Bargeld bekämen mein Bruder und ich dann jeweils 18.750€, abzüglich der anteiligen Kosten. Wie kann mein Bruder in den Genuß seiner eigentlichen Erbschaft kommen. (Haus plus evtl. noch vorhandenes Vermögen, geteilt durch 2 Erben, ca 100.000€)

  1. Sollen die Eltern das Haus in gleichen Teilen, also 2 x 25.000€ an uns verkaufen, und mein Bruder verkauft mir seine Hälfte nach 10 Jahren, jedoch für 75.000€

  2. soll ich meinem Bruder gleich 100.000€ auszuzahlen, und ist das dann eine Schenkung für die er Steuern zahlen muß?

  3. Ist es möglich, das die anderen Geschwister nicht vom Tod unserer Eltern unterrichtet werden, wenn diese nicht im Testament erwähnt werden?

Kompliziert, ich weiß, aber vielleicht kann jemand eine Auskunft geben?

Vielen Dank schon mal im Vorraus, schönen Abend an alle

curiosio

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Muss ich für meinem Vater in der Pflege aufkommen , wenn er ein Vermögen von über 100000 Euro hatte

Mein Vater ist Alkoholiker. Vor sechs Jahren kaufte ich das Haus meiner Eltern, damit meine Mutter den unzumutbaren Zustand dieser Ehe durch Scheidung beenden konnte. Sie war am Boden zerstört und gesundheitlich schon stark angegriffen. Mein Vater behielt sich das Wohnrecht vor.Beide erhielten zu gleichen teilen 65000 Euro von mir. Mein Vater erhielt zusätzlich noch aus Lebensversicherungen 40000 Euro,von den er meiner Mutter nichts abgab. Meine Mutter legte das Geld für ihre spätere Pflege an mein Vater verprasste das ganze Geld innerhalb von 4 Jahren in Thailland.Nun da er sich seinen Verstand versoffen hatte und die Thalländer nichts mehr von ihm holen konnten. Musste mein Bruder ihn aus Thailland holen, da er völlig verwahrlost war. vor zwei Jahren erhielt er noch weitere 8000 Euro von mir , da er ja in Thailland leben wollte und auf sein Wohnrecht verzichtete. Zu diesem Zeitpunkt waren die 100000 Euro schon nicht mehr vorhanden.Jetzt lebt er bei meinen Bruder der jetzt am verzweifeln ist mit ihn..es sieht danach aus das er in nächster Zeit in ein Pflegeheim muss. Meine Frage, müssen wir nun als Kinder für ihn die pflegeheimkosten übernehmen, wenn er doch die möglichkeit gehabt hatte selbst für sich vorzusorgen? Jetzt hat er nur noch eine Rente von 700 Euro.

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Erbschaft ! Niesbrauchrecht ! Unterschlagung oder rechtens ?

Folgener Fall: Meine Großtante ist im Juni nach langer und schwerer Demez verstorben.Sie hat keine nahen Verwandten. Wir als Nichte und 2 Grossnichten haben jetzt per Testament erfahren das wir je zu 1/2 und 1/4 und 1/4 Anteile geerbt haben! Älteres Haus und Sachwerte usw. Ihren Lebensgefährten hat sie den lebenslangen Nießbrauch an ihrem gesamten Nachlaß vermacht.Zu ihren zeitpunkt des Todes also am Todestag waren noch ca.3500 € auf ihrem Konto sowie ein Aktienpaket in Höhe von 38 000 €. Da der Lebensgfährte eine Bankvollmacht hat ( auch nach dem Tode ) wurden 2 Tage später alle Konten geplündert und die Aktien wurden zu gunsten des Lebensgefährten verkauft. Gehört nicht der gesamte Nachlass erstmal den Erben? Der Lebensgfährte hat ja " nur " Nießbrauchrecht! Er kann doch nicht 2 Tage nach dem Tode meiner Tante die Aktienpakete verkaufen? Hat er sich strafbar gemacht? Ist Niesbrauchrecht nicht das Recht auf die Dividende oder Zinsen ?

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Erbin will Pflichteil aus "Erbschaft" meines verstorbenen Vaters

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Mein Vati ist im April verstorben, er hatte von seinen Eltern ein Haus geschenkt bekommen ( verkaufswert 80.000 Euro) ich wurde zwar als Erbe eingesetzt von meiner Oma, aber durch Pflegeheimkosten waren nur noch ca. 900 Euro mein Erbe, ist ja auch nicht weiter schlimm. Also Papa hat die 80.000 Euro bekommen ,ich nichts weiter. Nun kommt es aber, mein Vater wiederum hat die Tochter seiner Lebensgefährtin ( Dame ist 43 Jahre alt und lebt noch im Haushalt der Mutter) als Erbe eingesetzt. Beide Damen Mutter und Tochter haben schön von Papa`s Geld gelebt ( Tochter der LG hat seit 10 Jahren nicht mehr gearbeitet). Jetzt ist Vati verstorben und die Tochter der Lebensgefährtin will nun den Pflichteil von meinem " Erbe" von Oma. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Kann ich , weil mein Erbe so gering war, jetzt nicht auch auf einen Ausgleich bestehen. Ich weiß gar nicht ob das hier jemand versteht, Wie steht es mit der Pflichteilslast dem Erben gegenüber. Ich möchte ( muss ) jetzt den Spieß umdrehen. Da sie mit nichts zufrieden ist und alles rafft, gibt mir keine Auskünfte über Papa´s Vermögen, die 80.000 Euro sind angeblich weg- wohin weiß Madam natürlich auch nicht. Ich habe jetzt die Idee, dass ich den Anspruch auf mein Pflichtteil nach dem Tod meiner Oma erhebe, müsste dann die liebe Dame als Erbe nicht an mich Geld zahlen? Mein Vati würde sich im Grab umdrehen

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Kann ein Miterbe ohne Absprache der anderen Erben in die geerbte immobilie einziehen?

Hallo....ich hoffe es ist jemand hier, der bei solchen Sachen mehr Sachverstand hat als ich!

Es geht um eine Erbengemeinschaft ( 2 Brüder, 1 Onkel ), der eine Bruder A wohnt schon immer in der oberen Wohnung des Hauses, in der unteren wohnt die Mutter, welche aber in absehbarer Zeit auszieht. Nun möchte der andere Bruder B nach dem Auszug der Mutter in die untere Wohnung einziehen. Eigentlich sollte die Immobilie veräußert werden, damit der Streit nicht weiter eskaliert. Bruder A trägt ALLE laufenden Kosten des Hauses und ebenfalls eine Kaltmiete auf ein Entschädigungskonto, Bruder B und Onkel beteiligen sich garnicht. Bruder B will auch bei einem eventuellen Einzug keine Kosten übernehmen, er wäre die meiste Zeit eh auf dem Bau und nicht im Haus, sagt er! Nun zur Frage.... Kann er einfach für sich entscheiden hier einzuziehen ohne Bruder A und Onkel zu fragen? Wer trägt eigentlich welche Kosten?

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Haus und Grundstück auf Leibrentenbasis übernehmen - Erste Antworten, Ergänzungen und neue Fragen

Hallo liebe Foraner, ich habe eine/mehrere Fragen an Euch mit der bitte um entspre-chende Antwort/Antworten: Die Situation: Ein 1-Familienhaus mit Grundstück, ca.450 m2, soll auf Leibrentenba-sis übernommen werden. Der Besitzer des Hauses ist der Sohn dessen Mutter ein Wohnrecht auf Lebenszeit hat. Die Mutter ist im Seniorenheim und erhält aufgrund des Wohnrechts die komplette Miete für das Haus. Der Sohn möchte das Haus auf Leibrentenbasis einem langjährigen Mieter übertragen. Zu Lebzeiten der Mutter soll zunächst nur die Miete an die Mutter weiter bezahlt werden, danach soll eine monat-liche Leibrente an den Sohn bezahlt werden. Frage 1: Kann der Sohn das Haus und das Grundstück auf den langjährigen Mieter auf Leibrentenbasis übertragen, obwohl die Mutter ein lebenlanges Wohnrecht hat ?. Frage 2: Wie geht man da am besten vor ?. Frage 3: Welche Unterlagen sind bei der Übertragung notwendig ? Frage 4: Welche Kosten entstehen dabei für wen ?. Frage 5: Kann der Wert des Hauses und des Grundstückes frei zwischen dem Eigen-tümer und dem Käufer vereinbart/festgelegt werden oder muss hier der Verkehrswert oder was auch immer herangezogen werden ?. Frage 6: Läßt sich die steuerliche Seite in diesem Fall beschreiben ?. Herzlichen Dank im voraus für Euere Antworten.

Franzl: Ich fasse zusammen: Sohn, Alter unbekannt, ist Grundstückseigentümer. Mutter, Alter unbekannt, hat lebenslängliches unentgeltliches Wohnrecht an einzel-nen Räumen (?) oder allen Räumen (?) des Einfamilienhauses. Sie lebt im Senioren-heim und erhält die Miete, Höhe unbekannt. Der Eigentümer möchte das Grundstück an den Mieter veräußern und zwar auf Leibrentenbasis, wahrscheinlich auf Lebens-zeit (?). Unbekannt ist weiter die Höhe der Leibrente. (Nur am Rande: Greift nach dem Ableben des Begünstigten eine Vorlöschklausel?) Aufgrund der spärlichen In-formationen mit den vielen Unbekannten können deine Fragen nicht beantwortet werden, ganz abgesehen davon, dass der Vorgang grundsätzlich in die Hände eines Notars gehört. → Kommentar von klPrinz vor 3 Stunden Guten Morgen Franzl, herzlichen Dank zunächst einmal für Deine Antwort. Ich er-gänze gerne meine Anfragen bzw. Deine Zusatzfragen mit der Bitte um ergänzende Antworten darauf: · Also der Grundstück und Hauseigentümer ist 53 Jahre alt · Die Mutter mit dem lebenslangen Wohnrecht ist 90 Jahre alt · Ob die Mutter unentgeltliches Wohnrecht hat weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass die Miete auf Ihr Konto überwiesen wird und das Geld zu Deckung der Senio-renheimkosten hergenommen wird. · Die Mutter hat ein Wohnrecht auf einen Teil des Hauses. · Die Miete beträgt 1.000 Euro · Die Leibrente soll auf Lebenszeit laufen · Die höhe ist noch nicht ausgehandelt, soll, nach ersten Gesprächen, ungefähr die Höhe der jetzigen Miete betragen, also 1.000 Euro. Frage: Was ist mit Vorlöschklausel gemeint ? (Wann das Wohnrecht erlöscht ?). Zusatzinfo: Die Übertragung des Hause und des Grundstückes soll, nach Möglichkeit ohne der Bete

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