Wie handhabt man am besten Ratenzahlung ohne negative Konsequenzen für den Schufa Score?

Vermutlich ist die Frage hier für den ein oder anderen lachhaft, aber ich weiß es tatsächlich nicht besser. Ich monitore meinen Schufa Score seit Jahren recht genau, um im Blick zu behalten wie ich für Unternehmen als Kunde dastehe (ja, ja, ich weiß, Branchenscore ist nochmal was anderes und nicht so durchsichtig). Ich habe nun im Laufe der Zeit festgestellt, dass Ratenzahlungen sich immer negativ auf den Schufa Score ausgewirkt haben. Ob es nun 500€ oder 5.000€ waren. Nur mein Autokredit um 40.000€ mit relativ hoher Anzahlung hat sich komischerweise NICHT negativ ausgewirkt. Geht die Schufa etwa davon aus, dass man sich, wenn man etwas für 5.000€ in Raten zahlt, das Produkt nicht leisten kann und über die Verhältnisse lebt? Und bei 40.000€ ist ein Kredit gängiger? Wie auch immer...

Das Problem ist weder mein Score, noch fehlendes Geld. Mein Score sieht mit 98% recht sauber aus und ich habe das Geld für alle geplanten Anschaffungen auf dem Konto. Trotzdem ist so eine Ratenzahlung natürlich (gerade bei 0% Aktionen auf 6 oder 12 Monate) eine bequeme Sache.

Ich möchte mir jetzt ein E-Bike für 7.000€ anschaffen. Könnte ich direkt bezahlen. Mir wären 6 Raten lieber, weil flexibler planbar. Vermutlich kann ich nicht vermeiden dass die Ratenzahlung (die ja als eine Art Kredit an die Schufa gemeldet wird) meinen Score negativ beeinflusst. Wie macht das der Rest der Welt? Hat jemand einen Tipp? Wirklich komplett auf Ratenkäufe verzichten und alles direkt zahlen, um zu vermeiden dass der Score sinkt?

Kredit, Ratenzahlung, Bonität
Darf das Inkasso die Ratenzahlung neu verhandeln?

Hintergrund: Das Inkassobüro hat eine Schuld aus 2004 gekauft. Waren Mietschulden die sich auf ca. 10.000 Euro belaufen.

Nun zahle ich seit 2005 (davor waren die ganzen Verhandlungen und ich als junger Erwachsener völlig überfordert) monatlich 10 Euro. Dies war damals nicht anders möglich, da ich Hartz 4 bezog.

Den letzten Auszug bekam ich vor etwa 8 Jahren und damals war die Summe mit Zinsen, Gebühren etc. auf über 13.000 Euro angestiegen. Dieses Mal lag nichts entsprechendes bei und so gehe ich mal von mind. 16.000 aus.

Nun kam heute ein Brief in dem das Inkasso schreibt, dass "auf Grund der Forderungshöhe, sowie der weiteren Laufzeit" meine "derzeitige Ratenzahlung in keinem Verhältnis" steht.

Nun wollen Sie eine NEUE Ratenzahlungsvereinbarung mit mir treffen.

Dafür wollen Sie nun meinen Einkommensnachweis/Renten oder Arbeitslosengeldbescheid. Mittlerweile arbeite ich schon seit längerem wieder, möchte aber eigentlich die Ratenzahlung nicht erhöhen.

Sie drohen jetzt auch damit, dass sie die jetzige Ratenzahlung als hinfällig erklären wenn ich mich nicht bei Ihnen melde und Auskunft über den Lohn abgebe innerhalb von 14 Tagen.

"So ist die bisherige Vereinbarung hinfällig und die Gesamtforderung zur sofortigen Zahlung fällig bzw. werden wir weitere Maßnahmen, verbunden mit erneuten Kosten, zur (der Rechtschreibfehler ist wirklich drin) Ihren Lasten einleiten.

Nun meine Fragen:

Dürfen sie nachverhandeln?

Dürfen sie die bisherige Ratenzahlungsvereinbarung die nun ca .15 Jahre läuft einfach für hinfällig erklären?

Dürfen sie meinen Einkommensnachweis einfordern?

Plan ist übrigens einen Vergleich anzubieten. Habe nun schon 3.000 angespart. Ist dies genug? Wenn ich diesen jetzt anbiete könnten sie ja NEIN sagen und dennoch die 3.000 zur Tilgung verlangen. Wie gehe ich hier taktisch klug vor?

Über Antworten wäre ich sehr dankbar!

Inkasso, Ratenzahlung, Schulden, vergleich
Laptop Raten Zahlung?

Hallo ich habe am 21.4 meinen Laptop verkauft an eine bekannte aus meiner Umgebung

Zu meiner absicherung habe ich eiben Vertrag schriftlich aufgesetzt mit ihr : ich verkaufe den Laptop für 800 in monatlichen raten zu 100€

Die erste Rate ist in den nächsten Tagen fällig und dann weiter monatlich zu zahlen

Ich habe ihr aber keinen zahlungsaufschub gewährt und klar geschrieben: monatliche raten und die erste ist sofort fällig

Jetzt hat die Dame die erste rate nicht bezahlt wie vereinbart sofort und mir mitgeteilt das sie kein Einkommen hat und Probleme mit der Bank hat

Ich habe ihr gedroht mit Anwalt und Gericht wenn sie den Laptop nicht zurück gibt bis Ende der Woche

Dann hat sie anscheinend eine expressüberweisung getätigt da das Geld dann 4h nach meiner Drohung am Konto war

Sie hat also die erste Zahlung aufgrund meiner Drohung bezahlt

Sie will den Laptop auch nicht mehr zurück geben Da ihr Kind so Freude daran hat ...

Meine Frage: was tue ich wenn sie weiter nicht zahlen sollte?

Ich habe mehrere Infos im Internet gelesen

Zb: bei Zahlungsverzug kann ich den gesamten Betrag einfordern ?

Tritt dann der Zahlungsverzug mit ende mai ein? Wenn der Vertrag am 21.4 abgeschlossen wurde und die Auflage war die erste Rate sofort zu zahlen Und die restlichen monatlich?

Was wenn sie wirklich kein Einkommen hat?

Kann der Laptop dann gepfändet werden wenn sie nicht zahlungsfähig ist ?

Wie kann ich rechtlich vorgehen wenn sie im Monat Mai wieder nicht bezahlt?

Kaufrecht, Ratenzahlung, Schulden, Vertragsrecht
Chancen auf Stundung /Ratenzahlung beim Finanzamt?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation: Ich war ab 2010 - 2012 selbständig als Texterin. Anfangs lief alles gut, dann blieben aber Aufträge aus, und die psychische Belastung hat mich obendrein für einige Wochen lahm gelegt, weshalb ich hohe Ausfälle hatte und daher nun hohe Schulden habe. Letztes Jahr lief es allerdings deutlich besser, und ich konnte recht hohe Einkünfte erzielen. Inzwischen habe ich eine ordentlich bezahlte Festanstellung.

Trotz der guten Einkünfte war es allerdings kaum möglich, Geld für die Einkommensteuer zur Seite zu legen, da sich sehr viele Schulden angesammelt hatten und ich vollauf damit beschäftigt war, die drängenden Rechnungen zurück zu zahlen (unter anderem konnte ich meine Krankenversicherung nicht mehr zahlen und hatte da hohe Raten, hinzu kamen ausstehende Kreditkartenraten etc. Leider habe ich den Fehler gemacht, zu versuchen, Engpässe mir Kreditkarten zu überbrücken. Dass das dumm war, braucht mir keiner sagen, ich weiß das, ich bin da sehr naiv ran gegangen, bereue das auch sehr und tue alles, um mich nach und nach aus der Misere zu befreien)

Ich wohne derzeit sehr billig in meinem Elternhaus, um die Möglichkeit zu haben, die Steuern anzusparen, aber es reicht nicht. Ich habe auch eine begründete Fristverlängerung für die Abgabe der Einkommensteuer beantragt und bewilligt bekommen, damit ich etwas mehr Zeit habe, das Geld zusammen zu bekommen. Allerdings fehlen von den zu erwartenden rund 3.000 Euro Einkommensteuer wie ich es drehe und wende bis zum Fälligkeitstermin (wenn ich davon ausgehe, dass die Bearbeitung einen Monat dauert + 1 Monat Zahlungsfrist) 500 Euro. Ich war diesbezüglich bei meiner Bank und habe um eine Dispoerhöhung um diesen Betrag gebeten, dies wurde aber abgelehnt, wohl weil es in der Vergangenheit mehrere Rücklastschriften gab. In den letzten Monaten war dies zwar nicht mehr der Fall, aber da ist nichts zu machen. Kredit bekomme ich dann natürlich erst recht keinen.

Natürlich ist man immer auf die Kulanz des Finanzamts angewiesen. Aber bestünden eventuell Chancen, wenn ich anbieten könnte, den größten Teil der Steuerschuld, 2.500 Euro sofort zu bezahlen und den Rest dann in zwei Raten zu 250 Euro abzuzahlen? Morgen telefoniere ich noch einmal mit der Bankberaterin und werde sie bitten, mir eine Bestätigung der Ablehnung zukommen zu lassen.

Und wenn sich das Finanzamt nicht darauf einlässt, was droht mir dann? Würde es wahrscheinlich recht schnell zu einer Vollstreckung kommen oder lassen die sich durch eine Zahlung einer größeren Summe erst einmal besänftigen?

Bin für jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus.

Beruf, einkommensteuer, Finanzamt, Freiberufler, Ratenzahlung, Steuern, Stundung

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