Ist ein Rücktritt von einem Kaufvertrag möglich, wenn der Rücktrittsgrund bereits im Vorhinein bekannt war?

Hallo zusammen,

an dieser Stelle würde ich gern eine Interessensfrage stellen.

Vor Kurzem verkaufte meine Mutter ein Auto. Bei dem Auto handelte es sich um einen Audi, Baujahr 2010, Erstzulassung 2011. Mehr ist an dieser Stelle nicht relevant denke ich. Für die Announcierung des Wagens war ein Zwischenhändler zuständig, der ebenfalls all diese Angaben hatte, inwieweit er diese umgesetzt hat weiß ich an dieser Stelle leider nicht.

Der Käufer unternahm eine Probefahrt in dem Wagen und bekam von meiner Mutter alle Papiere vorgelegt, darunter auch der Fahrzeugschein aus welchem klar hervorgeht wann das Auto gebaut wurde. Alles war in Ordnung und er unterschrieb den Kaufvertrag.

Meine Mutter nahm nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages nun also die Abmeldung des Wagens vor. Als er das nächste Mal erschien, eigentlich um den Wagen mitzunehmen, war er nun sehr wütend, das man ihn hätte betrügen wollen. Das sei kein Audi vom Baujahr 2011 sondern das vorherige Modell von 2010, das sei weniger wert und er wollte 1.000€ weniger bezahlen.

Meine Mutter lehnte dies ab, er habe vorher alle Papiere erhalten, er hatte alle Zeit der Welt diese zu lesen und hat immerhin einen gültigen Vertrag unterzeichnet!

Sie (und auch ich) ist der Meinung, dass es sich dabei keinesfalls um einen Fehler ihrerseits handelt.

Im Endeffekt hat sie den Wagen nun für die 1.000€ weniger verkauft, da er bereits abgemeldet war und sie ihn nicht nochmal anmelden, weiter unterhalten und noch länger nach einem Käufer suchen wollte.

Dennoch frage ich mich jetzt - hätte der Käufer das Recht gehabt von diesem Vertrag zurückzutreten? Es war für ihn doch klar im Fahrzeugschein ersichtlich, was genau das Baujahr des Wagens ist. Es ist doch sein eigenes Verschulden, wenn er dieses überliest, oder irre ich da?

Ich bedanke mich schon einmal für die Antworten!

LG

Utanyan

Autokauf, Vertrag, Vertragsrecht, Rücktritt
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Autokredit: JA oder NEIN?

Guten Tag!

Ich plane eine Autofinanzierung, hatte aber noch nie einen Kredit über 2000 Euro genommen, deswegen würde mich Eure Meinung zur folgenden Konstellation interessieren:

Ich und meine Ehefrau sind beide erwerbstätig und haben zusammen ein Nettoeinkommen von ca. 4200 Euro. In einem Jahr ändert sich unsere finanzielle Situation (ich beende meine Ausbildung und werde dadurch 1000 Netto weniger haben, dafür bekomme ich 3 freie Tage in der Woche, weswegen ich hoffe relativ unproblematisch eine zusätzliche Stelle für diese 3 Tage zu finden, was dann den Verlust von 1000 Euro evtl. sogar mit Überschuss kompensieren würde).

In der Familie haben wir 2 Kinder und hatten bis jetzt 2 Autos - ein kleines und ein großes. Nun hat das alte große Auto den Geist aufgegeben, was wir jedoch als Familie brauchen und weswegen wir nun über einen Neukauf nachdenken.

VW hat aktuell ein attraktives Angebot:

1) Beim Kauf eines Jahreswagens bekommt man für den alten Dieselfahrzeug für ausgewählte Modelle 6000 Euro Prämie. Da mein kaputter alter Wagen aktuell nur ca. 500 Euro wert ist, wären 6000 Euro eine super Entschädigung.

2) Für einige Modelle bekommt man eine Finanzierung bis zu 60 Monate bei 0,00% eff. Jahreszins.

3) Einige Wagen haben noch 4 Jahre Garantie.

Nun meine Rechnung zum Angebot:

Ein Jahreswagen für 26.000 Euro würde mir effektiv nur 20.000 kosten, da ich meinen alten kaputten Diesel gegen die Umweltprämie eintauschen würde. Diese 20.000 würde ich 60 Monate lang zu je 200 Euro/Monat finanzieren und dann nach 5 Jahren eine Schlussrate von 8000 Euro zahlen oder den Wagen zurückgeben (soweit er den Wert von 8000 noch aufweist, was theoretisch nach 5 Jahren mit Garantie und Vollkasko noch der Fall sein sollte).

Es wäre alles sehr schön gewesen, wenn nicht 2 Probleme:

1) Ich habe aktuell keine Ersparnisse (zwar würden uns notfalls die Eltern den Rücken decken, das wäre aber wirklich eine Notlösung).

2) In einem Jahr habe ich 1000 Euro weniger, weswegen uns ab Anfang 2019 monatlich ca. 400 Euro fehlen würden, soweit ich keine zusätzliche Einnahmequelle gefunden habe. Dabei bin ich mir ziemlich sicher eine Stelle zu finden, die in 3 Arbeitstagen pro Woche mehr als 400 Netto monatlich bringen würde, so dass das Budgetdefizit dadurch ausgeglichen wäre. Für die Suche habe ich ab jetzt ein Jahr.

Nun die Frage:

Sonst wären die Kredite nichts für mich, nun brauchen wir aber einen Wagen, mein alter ist aber gerade zum Zeitpunkt liegengeblieben, wenn dafür 6000 entschädigt werden, man bekommt einen zinslosen Autokredit und kann dann notfalls immer noch das Auto verkaufen, sollte die Finanzierung zu lastig werden. Das alles weicht meine grundsätzliche Kreditskepsis etwas auf. Was meint ihr: zurecht?

Würdet ihr Euch auf dieses Finanzierungsabenteuer einlassen?

Auto, Autokauf, Autokredit, Kredit
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Mitarbeiterleasing oder Auto kaufen als Absolvent?

Hi, ich fange bald (27 Jahre, Einstiegsgehalt 50.000) an zu arbeiten, bin bisher ohne Auto ausgekommen bzw habe die meiner Eltern benutzt.

Jetzt stellt sich die Frage: Ein Auto kaufen oder über Firmenangehörigengeschäft leasen? Ich werde wohl alle 1-3 Wochen eine längere Strecke pendeln und ansonsten primär die Strecke zur Arbeit und zurück fahren, also wohl 20-40 KM am Tag.

Ich habe die Möglichkeit Audi oder Mercedes über Familienangehörige zu leasen, dabei wäre die Vollkaskoversicherung und alle Reperaturen inklusive und das ganze ginge 12 Monate, monatliche Raten, keine sonstigen Zahlungen.

Beispielsweise Audi A3 oder Mercedes A-Klasse mit ~150 PS Motor und halbwegs vernünftiger Ausstattung mit einer (von mir geschätzten) Jahreslaufleistung von 20.000 KM würden mich dabei je c.a. 450-500 Euro pro Monat kosten.

Ein vergleichbarer gebrauchter A3, Seat Leon, Golf oder Polo würde ich so bei 13-17000 schätzen (auch mit vernünftigem Motor und Ausstattung), dazu kämen dann aber ggf. anfallende Reperaturen, Versicherung, Reifen etc.

Das ganze muss relativ kurzfristig über die Bühne gehen, was würdet ihr mir raten? Um ein Auto zu kaufen müsste ich mir Geld leihen bzw. das in Raten zahlen.

Leasing ist sicher teurer, garantiert schmerzbefreit und immer nur ein Jahr Laufzeit, da kann sich dann schon viel geändert haben, außerdem ein stetig neues Auto. Tue mich schwer zwischen meiner halbwegs ausgeprägten Automobilbegeisterung und der Kostenseite. Ein Auto zu kaufen ist jetzt aber auch nicht ohne...

Danke für euren Input - ich weiß, gehe recht naiv an die Sache ran, musste mich damit aber noch nie auseinandersetzen.

Auto, Autokauf, Leasing
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Autokauf - Fahrzeugbrief, Bank, Versicherung?

Ich habe mir heute ein Auto privat gekauft. (Audi TT)Nach der Besichtigung habe ich mich dazu entschieden diesen zu kaufen (etwa 300km von meinem Wohnort entfernt) Das Problem ist bloß, der Fahrzeugbrief war nicht vorhanden, da der Verkäufer den Verkauf für einen Freund erledigte. Ich habe den Vertrag unterzeichnet und alle Dokumente inklusive Fahrzeugschein erhalten. (um ein Kurzzeitkennzeichen zu besoren/ da Unfallfahrzeug - erstmal nicht anmelden)

Natürlich habe ich ihm erst eine Anzahlung (etwa 20%) überreicht.So jetzt das Problem bezüglich des Briefes im Detail. Dieser lege laut ihm noch bei der Bank und muss ''abgeholt werden''(Versicherungsprobleme etc. da er den Unfall nicht verschuldetete), ich hab dies leider alles nicht ganz verstanden und auch irgendwie ignoriert da ich dachte dass sich das Problem schon legen würde.

Nachdem ich mich jetzt etwas eingelesen habe, meine ich dass sich das Fahrzeug höchstwahrscheinlich noch in Zahlung befindet und die Bank den Brief besitzt. Wie kann es denn möglich sein, dass das Fahrzeug verkauft wird ohne deren Einverständnis? Ich habe nicht vor den Restbetrag zu bezahlen solange der Brief nicht vorliegt und werde das Fahrzeug somit vorerst nicht abholen. Ist der eigentliche Verkäufer somit in der Lage den Brief einzuvordern oder kann ich mich auf eine Lange Wartezeit einstellen?

Würde mich über eine paar Einschätzungen meiner Situation freuen. ?

Autokauf, händler, KFZ, Fahrzeug
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Auto Umtausch mögich?

Ich habe vor ca. einem halben Jahr einen Chevrolet Kalos (mein erstes Auto) von einem Händler mit Ratenkauf für den Gesamtpreis von ~7000 Euro gekauft. Die ersten 2-3 Monate lief das Auto noch "normal".

Dann haben die Probleme angefangen: Auto zum Mechaniker gebracht weil die Kontrollleuchte aufgeleuchtet hat. Sie haben vermutet, dass nur ein Kabel locker war.

Der Fehler war immernoch da... für die folgenden Wochen war dann das Auto mehr beim Mechaniker als bei mir zuhause.

Mir wurde dann gesagt, dass die Steuerkontrolle defekt wäre. Der Händler/Mechaniker suchte dann Rat bei Chevrolet selber.

Ich weiß nicht wirklich ob es dann wirklich die Steuerkontrolle war, oder ob etwas anderes repariert wurde, aber das Auto lief jetzt für ca. 3 Monate wieder "normal".

Heute ist mir dann bei der Heimfahrt von der Arbeit aufgefallen, dass die Temperaturanzeige ziemlich stark schwankt. (Teils schon knapp vor dem roten Bereich)

Als ich zuhause angekommen bin habe ich einen Blick unter die Motorhaube geworfen und habe festgestellt das keine Kühlflüssigkeit mehr im Behälter war.

Ich habe dann Rat von einem Arbeitskollegen geholt... er hat dann festgestellt dass das Motoröl unter dem Öldeckel aussieht wie Milchkaffee -> Kopfdichtung defekt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ist ein Eintausch des Wagens hinsichtlich der vermehrten Schäden noch möglich ist?

Autokauf, Recht
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Rücktritt Kaufvertrag Auto, wegen erheblichen Mängeln

Mein Freund hat ein Auto auf Raten gekauft und 1 Anzahlung in höhe von 1000€ geleistet und 2 Ratenzahlungen in höhe von 150€ und 100€ geleistet. Vor max .2 Tagen stand der Verkäufer vor der Tür und wollte die offenen Ratenzahlungen von 2 Monaten von ihm haben. Er war leider nicht in der lage die Ratenzahlungen zu zahlen, da drohte der Verkäufer ihm das Auto weg zu holen.

Beim Verkauf des Autos gab der Verkäufer mir die Bestätigung das das Auto keinerlei Mängel hat und voll fahrbereit wäre. Trotzdem leuchtete die Motorkontrollleuchte auf und ich wies den vekäufer darauf hin. Er sagte das sei nicht viel und geht von alleine weg. Mittlerweile geht das Auto beim kuppeln aber auch aus wegen der Motorstörung und es wird öfters Niedriger Öldruck, Motor abstellen angezeigt.

Ich habe den händler bzw seinen kfz mechaniker mehrmals drauf hingewiesen dies zu beseitigen , was aber noch nicht erfolgt ist. Enbenfalls habe ich laut kaufvertrag 6 Monate garantie auf motor und getriebe ( Autokauf November 2013).

Jetzt stellt sich die frage:

Kann ich vom kaufvertrag zurück treten und meine bisher geleisteten Anzahlungen ud ratenzahlungen zurück fordern vom autohändler? ebenfalls ob meine ratenzahlungspausen gerechtfertigt sind, wegen diesen umständen?

bitte um schnelle antworten. ( Gefahr im verzug, da auto einfach währende fahrt ausgeht)

Autokauf, Vertragsrecht, Mangel, Rücktrittsrecht
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