Wird bei der HU beim KFZ nach der Klimaanlage geschaut und wie lange dauert es, bis Steinschlagschäden am Kompressor rosten?

Ich habe vor ca. 4 Monaten einen Gebrauchtwagen bei einem Autohändler gekauft. Kurz darauf merkte ich, dass aus der Lüftung bei eingeschalteter Klimaanlage nur warme Luft kommt. Ich als Laie dachte, wegen dem längeren Stehen müsste vielleicht erst einmal die ganze warme Luft weg und dachte mir nichts weiter dabei. Da ich zu dieser Jahreszeit dann auch die Klimaanlage vorerst nicht mehr benötigte, geriet dieses Problem auch schnell in Vergessenheit.

Als es dann warm wurde und ich die Klimaanlage benutzen wollte, merkte ich, dass diese warme Luft dann doch dauerhaft aus der Lüftung kommt und auch nach länger eingeschalteter Lüftung kein bisschen kalte Luft kommt. Ich kontaktierte den Autohändler, von dem ich mein Auto kaufte. Ich sollte zu ihm kommen, sie wollten nach dem Kühlmittel schauen. Ich bekam zweimal den Termin verschoben und beim dritten Termin rief ich an und sagte, es würde bei mir eine halbe Stunde später werden. Da meinte der Händler, es wäre doch am einfachsten, wenn ich schnell in eine Werkstatt bei mir in der Nähe ginge. Das wäre für beide Seiten einfacher. Mir wäre es ganz egal gewesen, zu diesem Händler zu fahren. Er wollte irgendwie alles abwimmeln.

Aber ich fuhr dann in meine Autowerkstatt, die dann mit Kontrastmittel nachschaute. Es hieß, es wären durch Steinschlag Löcher im Kompressor und deshalb entweicht auch das Kühlmittel. Ich zahlte für diese Angelegenheit 87 €, die ich eigentlich von dem Händler zurückerwartete, denn er wollte ja, dass ich in die andere Werkstatt fahre.

Da sich ja rausstellte, dass der Kompressor repariert werden muss, sollte ich dann wieder zum Händler kommen, um dort nochmal nachschauen zu lassen. Der Mechaniker bestätigte dann, dass der Kompressor defekt ist wegen Steinschlag.Er sagte, der Händler würde mich zurückrufen. Drei Wochen später hat er sich jetzt erst gemeldet und meinte, das wäre aber kein Gewährleistungsanspruch darauf, ich müsste das alles zahlen. Daraufhin erinnerte ich ihn daran, dass die Klimaanlage von Anfang an nicht funktionierte! Er sagte, das Auto wäre neu über den TÜV und diese hätten das Auto nicht drüber gelassen, wäre die Klimaanlage defekt gewesen.

Ich habe noch nie erlebt, dass nach dem Kompressor geschaut wird, wenn die HU durchgeführt wird. Außerdem kann der Kompressor gar nicht in Ordnung gewesen sein, da die Anlage nicht funktionierte. Dieser Händler will mich wohl unter Druck setzen. Kaum dass ich im Kontra gab, wurde er sehr ungehalten und widersprach sich ständig.

KFZ
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Kfz Vertag Stornieren bereits Unterschrieben?

Hallo ich schildere mal die Situation.

Am 11.05 habe ich einen Auto besichtigt bei einem KFZ Händler , mir hat es sehr gefallen, und der Händler hat mir einen sehr sicheren Eindruck gegeben.

Da ich seit paar Wochen keine auto hatte habe den Kaufvertrag unüberlegt innerhalb von 1 St. unterschrieben und übers Bank finanziert .

Das auto hatte ich bei der Internetseite gefunden und die Ausstattung alles drum und dran war gut.
Problem ist ich hab dummerweise nichts nachgefragt da ich schon ein Bild übers Internet Seite gemacht hatte. Nach vertag unterschreiben ist mir auch nicht aufgefallen den Vertrag gründlich durschlese und kontrolliere, da der Verkäufer ständig mit mir plauderte . Als ich abends nach Hause kam ist mir erst eingefallen das vertrag zu kontrollieren . Nachdem ich sah Schäden Laut Vorbesitzer : Front/ Hi.li rufte ich sofort am nächsten Tag den Händler an. Er schilderte mit das dass auto damals gerollt ist und kühler und Stoßstange getauscht ist bei Audi firma und nur eine Lackierung hatte , er erklärte mir nur dass es keine große schaden hatte.

Ich war natürlich wütend da ich garnicht wusste das dass Auto einen Unfallwagen ist. Selbstverständlich wollte ich den Vertrag stornieren allerdings weigert der Händler.

ich habe bereits bei der bank die Finanzierung storniert. Kann der Händler das unterschriebene Kaufvertrag trotzdem gegen mich ausnutzen. Ich gebe zu es war mein Fehler nicht zu fragen und kurzfristig das Vertrag zu unterschreiben, aber der Händler hat die Situation ausgenutzt.

LG

Bank, Kaufrecht, KFZ
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Rechtfertigt falsche Plakette ("grün" statt "gelb") Rücktritt vom Autokauf, auch ohne Entschädigung für Aufwendungen des Gebrauchtwagenhändlers?

Habe eben festgestellt, dass der Gebrauchtwagen, den wir kaufen wollten und der vom Händler deshalb durch den TÜV gebracht wurde usw. entgegen den Angaben des Händlers gar keine grüne Plakette haben dürfte (auf der Scheibe klebte eine grüne und auf Nachfrage erhielt ich von dem Verkäufer die Auskunft, der Wagen habe auch weiterhin die grüne Plakette). Nach Abgleich der Emissions-Schlüssel-Nummern in den Papieren sollte auf der Scheibe aber eigentlich eine gelbe Plakette sein.

Mit einem Fahrzeug mit gelber Plakette können wir nichts anfangen und hätte der Verkäufer nicht behauptet, der Wagen habe die grüne, wäre das Thema für uns sofort durch gewesen.

Es gibt bislang k e i n e n s c h r i f t l i c h e n Vertrag, allerdings ist der Wagen schon auf mich angemeldet worden und dafür irgendwie kurzfristig versichert worden.

Das sind natürlich Auslagen für den Händler, einschl. Reparaturen, Tüv usw.

Muss der sich die selbst zuschreiben, wenn er uns derart verlädt? Ich habe nicht länger vor, ihm das Fahrzeug abzunehmen und seine Aufwendungen betrachte ich nach der Sachlage als sein Problem. Seh ich das richtig?

(Sollte wer meine andere Frage gelesen haben- die Missverständnisse auf unserer Seite bezogen sich eben darauf, dass wir annahmen, die Angaben des Händlers stimmten. Wie ich das überprüfen bzw. widerlegen kann, habe ich eben erst herausgefunden.)

Danke für Eure Unterstützung.

Auto, KFZ
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Autokauf - Fahrzeugbrief, Bank, Versicherung?

Ich habe mir heute ein Auto privat gekauft. (Audi TT)Nach der Besichtigung habe ich mich dazu entschieden diesen zu kaufen (etwa 300km von meinem Wohnort entfernt) Das Problem ist bloß, der Fahrzeugbrief war nicht vorhanden, da der Verkäufer den Verkauf für einen Freund erledigte. Ich habe den Vertrag unterzeichnet und alle Dokumente inklusive Fahrzeugschein erhalten. (um ein Kurzzeitkennzeichen zu besoren/ da Unfallfahrzeug - erstmal nicht anmelden)

Natürlich habe ich ihm erst eine Anzahlung (etwa 20%) überreicht.So jetzt das Problem bezüglich des Briefes im Detail. Dieser lege laut ihm noch bei der Bank und muss ''abgeholt werden''(Versicherungsprobleme etc. da er den Unfall nicht verschuldetete), ich hab dies leider alles nicht ganz verstanden und auch irgendwie ignoriert da ich dachte dass sich das Problem schon legen würde.

Nachdem ich mich jetzt etwas eingelesen habe, meine ich dass sich das Fahrzeug höchstwahrscheinlich noch in Zahlung befindet und die Bank den Brief besitzt. Wie kann es denn möglich sein, dass das Fahrzeug verkauft wird ohne deren Einverständnis? Ich habe nicht vor den Restbetrag zu bezahlen solange der Brief nicht vorliegt und werde das Fahrzeug somit vorerst nicht abholen. Ist der eigentliche Verkäufer somit in der Lage den Brief einzuvordern oder kann ich mich auf eine Lange Wartezeit einstellen?

Würde mich über eine paar Einschätzungen meiner Situation freuen. ?

Autokauf, händler, KFZ, Fahrzeug
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Freiberufler - Kfz im Privatvermögen - tatsächliche Kosten je km als Betriebsausgabe ansetzen

Hallo community,

ich bin Freiberufler (Rechtsform Einzelunternehmen (EÜR)) und möchte mir einen Gebrauchtwagen (Annahme: 4 Jahre alt, 90000 km für brutto 21420 €, Mwst. (3420 €) ausweisbar) kaufen, welcher dann dem Privatvermögen zugeordnet werden soll.

Annahme: 25000 km pro Jahr, private Nutzung 55%, betriebliche Nutzung 45%

Die Betriebsausgaben für die betriebliche Nutzung sollen nicht mit der 0,30 € Kilometerpauschale, sondern anhand der tatsächlich entstandenen Kosten je Kilometer geltend gemacht werden. Hierfür würde ich ein Fahrtenbuch führen und die laufenden Betriebskosten (Treibstoff, Reparaturen, Kfz-Steuer, Versicherung etc.) + Abschreibungen festhalten.

Gesamtkosten / Jahresgesamtkilometerlaufleistung = tatsächliche Kosten je km Betriebsausgaben = tatsächliche Kosten je km x Kilometer der betrieblichen Nutzung

Fragen:

1) ist die oben beschriebene Vorgehensweise so korrekt?

2) Kann das Fahrzeug, da es bereits 4 Jahre alt ist, über 2 Jahre abgeschrieben werden, demzufolge also 10710 € pro Jahr?

3) geplant ist das Fahrzeug nach 12 -24 Monaten zu veräußern und wieder einen ähnlichen Gebrauchtwagen anzuschaffen. Kann durch dieses Vorgehen immer wieder erneut eine Abschreibung von plusminus 10000 € (je nach Anschaffungswert ) pro Jahr angesetzt werden? Da sich das Kfz im Privatvermögen befindet stellt der Verkaufserlös ja keine Betriebseinnahme dar.

4) kann bei dieser Vorgehensweise ggf. die Vorsteuer für den Fahrzeugkauf bzw. für die laufenden Betriebskosten geltend gemacht werden?

4.1) müsste dies dann anteilig analog zur betrieblichen Nutzung erfolgen?

4.2) wäre dies überhaupt sinnvoll?

Vielen Dank vorab.

Grüße amonitas

eÜr, Freiberufler, Gebrauchtwagen, KFZ
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